Monatsarchiv: Oktober 2015

Kurztrip nach Jakarta

 

Da ich mich nun langsam in diesem Universum (und man kann mir glaube, New Delhi ist ein eigenes Universum) zu bewegen gelernt habe. Stand dann mal die nächste Herausforderung an. Einen kurzen Trip nach Jakarta, Indonesien. Mit einem Ballungsraum von 30 Millionen ist Jakarta,   Metropolregion Jabodetabek ,  der weltweit zweitgrößte Ballungsraum. Zur Zeit herrschen erschreckende Luftverhältnisse zumal in der Region massive Waldbrände den Dschungel vernichten. Ob diese Waldbrände gelegt wurden oder aufgrund von Unfällen passierte ist noch nicht ganz klar. Klar ist jedoch, dass schon darüber geredet wird, dass wenn der Wald eh schon weg ist, man  dann eben Palmöl anbauen. Derzeit der Boom. Jedoch braucht man viel Platz dafür. Die angesprochene Luftverschmutzung durch Rauch hat auch schon Jakarta erreicht.

 

 

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In aller Früh ging es los, die Sonne war gerade herausen und am Weg zum Flughafen spielten die Jungs zum Teil Fußball und zum Teil Kricket. Fußball ist hier erst im kommen. Die spielen hier auch am Grünstreifen zwischen dem Flughafenzubringer. Der Flughafen von New Delhi verabschiedet sich mit einem freundlichen Lächeln…..

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Dann ging es mit dem Flieger los in Richtung Singapore. Und wenn man sich mal die ersten Flugkilometer anschaut, dann sieht man links von der Fluglinie, Nepal und den Himmelaya.

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…und wenn man genaue hin schaut sieht man ihn, Mount Everest….

Die nächsten Kilometer plätscherten so dahin……..

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 Bangladesch   und Myanmar von oben……..

in Singapore war dann am Flughafen ein kurzer Zwischenstopp angesagt…..

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….wobei der Flughafen sehr sehenswert ist. Da wurde ein Schmetterlingshaus gebaut…..

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und damit es nicht fad wird, hat man auch für Musik und Essen gesorgt…..

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Sollte man Durstig werden, gibt es Wasser…..

…und sollte das Wasser wieder raus müssen, gibt es die saubersten Toiletten weltweit….

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wie auch immer, der Flughafen hat massive Ausmaße, zumal er 2014 an 16 Stelle geführt wurde, betreffend der Auslastung, Singapore ist neben Bangkok das Drehkreuz zwischen Asien und Europa und vorallem nach Australien…….

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und angestellt wird schön in der Reihe. Da gibt es eigene Zurechtweiser, wenn man nicht in der Linie steht….

und dann ging es mit GURAN AIRLINES weiter nach Jakarta….

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Kniefreiheit: Flug von New Delhi nach Singapore (Jet AIR) ……und dann von Singapore nach Jakarta  (GURAN AIR..)..

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Dann war es soweit, ich kam in Jakarta am Abend an und hatte einen tollen Ausblick aus dem Zimmer….

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zwischen drin sind dann Blocks und Malls. Aber hier hat alles brutale Dimensionen …

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Aber es gibt auch viel Grün…..

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Der Bambus wächst ewig hoch…

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Parkanlagen werden von Kanälen eingegrenzt…..

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Das ist mal ein Baum……..

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Mülltrennung: Man wirft in den Kübeln einfach alles durcheinander hinein. Getrennt wird es beim Leeren. Einfach andersrum….(einer holt das Plastik, einer das Glas….)

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Verkehr ist ok……

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Eine Touristenaktion musste man sich dann geben…..

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Panoramablick Richtung Meer und Stadt….

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Jakarta ist sehr Muslim, ca 80 % der Bevölkerung. Daher wundert es auch nicht, dass es hier die größte Mosche gibt. 120000 können hier beten (im Vordergrund)

Man sollte hier sehr aufpassen, da manche Gehsteig komplett ausgehöhlt sind. Das geht so weit, dass man durch Risse in den Gehsteig in Kanalsysteme gehen kann.

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Auf jeden Fall war es ein schöner Ausflug, wenn auch die Zeit etwas knapp war………

 

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Fahrt durch Alt Delhi

Delhi besteht im Prinzip aus fünf verschiedenen Verwaltungszentren. Neu Delhi ist der neueste und „modernste“. Es gibt dann noch das klassische „Alt Delhi“ und das wurde Ziel unserer Motoradrunde. Es ist überhaupt kein Problem nach Alt Delhi zu fahren. Man sollte sich halt bewusst sein, dass man in eine Gegend kommen kann, in welcher ganz, ganz selten  „Weisnasen“ sind. Wenn man glaubt, man ist in New Delhi angekommen und klimatisiert dann kann man es ja mal probieren und  sich in die unendliche Enge dieser Gassen  vorzuwagen.

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Am INDIAN GATE war noch genug Platz….. 

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……auch hier fand man noch feie Fläche…….

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Dann kam man von den Kolonialbauten langsam weg..

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Die Häuser wurden bodenständiger….

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…es wurde ein  wenig rustikaler, das wäre der letzte Zeitpunkt zur Umkehr gewesen. Ein Verbleiben in „unserer Welt“ wäre noch möglich gewesen…….

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… doch statt dessen trieben wir mit der Strömung weiter und ignorierten den „Point of no Return“…..

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…..und dann waren mir mitten drin, Ochsenkarren bis zur Endlosigkeit aufgeladen…….

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und ein Vorbeischlängeln war nicht mal mit dem Motorrad mehr möglich…….

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………ich stand neben einen LKW, Andi musste sich gegen ein Pferd behaupten…..

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Wäre interessant zu wissen, ob diese Packet jemals ankommt…

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Der Reis fand sicher einen Abnehmer……

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Dann kam aus einer Querstraße endlos aufgeladene Transportkarren, die wurden alle von Hand gezogen…

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dann drängten sich noch ein paar nach…..

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er drängte dann auch noch rein, denn ein Meter war noch frei und das muss genutzt werden….

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und dann ging gar nichts mehr……

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BANANA DRIVEIN SHOP…..

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irgendwann hat man sich dann aus den Gassen auf die Zubringer gestaut…

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aber bevor wir wieder Fahrt aufnehmen konnten, mussten wir noch ein wenig warten.

Wir absolvierten in etwa 100 km und waren 5 Stunden am Weg wobei wir zwar keine Zeitzonen überschritten hatten, aber durch eine andere Zeit gefahren sind. Alt Delhi hat uns wie ein Wackelpudding auf der einen Seite aufgenommen und auf der anderen Seite wieder freigegeben. Trotz der Temperaturen von ca 34 Grad, wollte ein „Staukolleg“ nichts von meinem Wasser. Es ist immer wieder eine interessante Erfahrung ein Stück Indien erfahren zu dürfen. Wir standen zwar zwei Stunden im Stau, aber wir konnten keine Aggression oder Hektik erfahren. Es kommt und es geht, diese Unbequemlichkeiten werden mit einer unsagbaren Gelassenheit ertragen. Wie so vieles von etlichen Einheimischen mit unsagbarer Gelassenheit ertragen wird. Dass mir nach der Tour alles wehgetan hat und ich einen „Kupplungsarm“ bekommen hab, brauch ich eh nicht anführen……..

 

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Leben am Straßenrand

Für Europäer ist es eine brutale Konfrontation zwischen Arm und Reich hier in Indien. An jeder Kreuzung kommen abgemagerte Straßenkinder auf die Autos zu und versuchen etwas zu verkaufen, etwas zu erbetteln, Geld zu erhalten. Man versucht dann einfach durch diese Menschen durchzuschauen, man kann es leider nicht ändern. Daneben liegen dann die Straßenhunde. Die sind fett und ausgefüttert. Die haben einen Stellenwert und bekommen immer von irgendjemanden etwas zu futtern. Die Straßenkinder hingegen werden auch oft absichtlich nicht gewaschen, sie sollen ja erbärmlich aussehen. Diese Menschen leben dann auf einen Grünstreifen zwischen zwei Fahrbahnen oder am Straßenrand in Zelten. Die besseren leben in Slums. Dort haben sie wenigstens halbwegs ein Dach über den Kopf. Es passiert dann auch mal, dass Zelte im Laufe der Zeit von Wellblechen „umfriedet“ werden. Irgendwann kommt dann ein Dach rauf und irgendwann der Monsun.. . Somit beginnt dann alles wieder von vorne. Meistens sind es Leute die von den Provinzen in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Delhi kommen. Die Zahl dieser Menschen ist unbekannt. Die meisten von ihnen müssen sich ihre Kreuzung „erarbeiten“. Sie müssen Abgaben an andere zahlen. Sonst werden sie verjagt. Somit ist das Ganze ein gutes Geschäft und selten gelingt ein Ausbruch aus diesem Kreis. Es gibt zwar einige NGO´s die etwas bewegen, aber es kommen jeden Tag etliche aus den Provinzen nach………

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Bettler gehören zum Straßenbild ……

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             Leben in der Kreuzung……….

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Arbeiten auf der Kreuzung………

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Leben in Zelten neben der Straße…….

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Irgendwann werden die Zelte ummantelt………

 

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und verwertet wird alles……

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Durchsucht wird jeder Mullhaufen, und davon gibt es genug…..

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und dann kann man nur auf eine bessere Zukunft warten……….

 

 

 

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