Für Europäer ist es eine brutale Konfrontation zwischen Arm und Reich hier in Indien. An jeder Kreuzung kommen abgemagerte Straßenkinder auf die Autos zu und versuchen etwas zu verkaufen, etwas zu erbetteln, Geld zu erhalten. Man versucht dann einfach durch diese Menschen durchzuschauen, man kann es leider nicht ändern. Daneben liegen dann die Straßenhunde. Die sind fett und ausgefüttert. Die haben einen Stellenwert und bekommen immer von irgendjemanden etwas zu futtern. Die Straßenkinder hingegen werden auch oft absichtlich nicht gewaschen, sie sollen ja erbärmlich aussehen. Diese Menschen leben dann auf einen Grünstreifen zwischen zwei Fahrbahnen oder am Straßenrand in Zelten. Die besseren leben in Slums. Dort haben sie wenigstens halbwegs ein Dach über den Kopf. Es passiert dann auch mal, dass Zelte im Laufe der Zeit von Wellblechen „umfriedet“ werden. Irgendwann kommt dann ein Dach rauf und irgendwann der Monsun.. . Somit beginnt dann alles wieder von vorne. Meistens sind es Leute die von den Provinzen in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Delhi kommen. Die Zahl dieser Menschen ist unbekannt. Die meisten von ihnen müssen sich ihre Kreuzung „erarbeiten“. Sie müssen Abgaben an andere zahlen. Sonst werden sie verjagt. Somit ist das Ganze ein gutes Geschäft und selten gelingt ein Ausbruch aus diesem Kreis. Es gibt zwar einige NGO´s die etwas bewegen, aber es kommen jeden Tag etliche aus den Provinzen nach………
Bettler gehören zum Straßenbild ……
Leben in der Kreuzung……….
Arbeiten auf der Kreuzung………
Leben in Zelten neben der Straße…….
Irgendwann werden die Zelte ummantelt………
und verwertet wird alles……
Durchsucht wird jeder Mullhaufen, und davon gibt es genug…..
und dann kann man nur auf eine bessere Zukunft warten……….




















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