Tagesarchiv: 9. Oktober 2015

Fahrt durch Alt Delhi

Delhi besteht im Prinzip aus fünf verschiedenen Verwaltungszentren. Neu Delhi ist der neueste und „modernste“. Es gibt dann noch das klassische „Alt Delhi“ und das wurde Ziel unserer Motoradrunde. Es ist überhaupt kein Problem nach Alt Delhi zu fahren. Man sollte sich halt bewusst sein, dass man in eine Gegend kommen kann, in welcher ganz, ganz selten  „Weisnasen“ sind. Wenn man glaubt, man ist in New Delhi angekommen und klimatisiert dann kann man es ja mal probieren und  sich in die unendliche Enge dieser Gassen  vorzuwagen.

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Am INDIAN GATE war noch genug Platz….. 

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……auch hier fand man noch feie Fläche…….

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Dann kam man von den Kolonialbauten langsam weg..

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Die Häuser wurden bodenständiger….

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…es wurde ein  wenig rustikaler, das wäre der letzte Zeitpunkt zur Umkehr gewesen. Ein Verbleiben in „unserer Welt“ wäre noch möglich gewesen…….

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… doch statt dessen trieben wir mit der Strömung weiter und ignorierten den „Point of no Return“…..

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…..und dann waren mir mitten drin, Ochsenkarren bis zur Endlosigkeit aufgeladen…….

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und ein Vorbeischlängeln war nicht mal mit dem Motorrad mehr möglich…….

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………ich stand neben einen LKW, Andi musste sich gegen ein Pferd behaupten…..

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Wäre interessant zu wissen, ob diese Packet jemals ankommt…

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Der Reis fand sicher einen Abnehmer……

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Dann kam aus einer Querstraße endlos aufgeladene Transportkarren, die wurden alle von Hand gezogen…

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dann drängten sich noch ein paar nach…..

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er drängte dann auch noch rein, denn ein Meter war noch frei und das muss genutzt werden….

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und dann ging gar nichts mehr……

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BANANA DRIVEIN SHOP…..

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irgendwann hat man sich dann aus den Gassen auf die Zubringer gestaut…

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aber bevor wir wieder Fahrt aufnehmen konnten, mussten wir noch ein wenig warten.

Wir absolvierten in etwa 100 km und waren 5 Stunden am Weg wobei wir zwar keine Zeitzonen überschritten hatten, aber durch eine andere Zeit gefahren sind. Alt Delhi hat uns wie ein Wackelpudding auf der einen Seite aufgenommen und auf der anderen Seite wieder freigegeben. Trotz der Temperaturen von ca 34 Grad, wollte ein „Staukolleg“ nichts von meinem Wasser. Es ist immer wieder eine interessante Erfahrung ein Stück Indien erfahren zu dürfen. Wir standen zwar zwei Stunden im Stau, aber wir konnten keine Aggression oder Hektik erfahren. Es kommt und es geht, diese Unbequemlichkeiten werden mit einer unsagbaren Gelassenheit ertragen. Wie so vieles von etlichen Einheimischen mit unsagbarer Gelassenheit ertragen wird. Dass mir nach der Tour alles wehgetan hat und ich einen „Kupplungsarm“ bekommen hab, brauch ich eh nicht anführen……..

 

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