2000 km dem Winter entfliehen…..


Rajasthan grenzt an die Bundesstaaten Punjab, Haryana, Uttar Pradesh, Madhya Pradesh und Gujarat (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden), sowie an die pakistanischen Provinzen Sind und Punjab Mit 342.239 Quadratkilometern ist Rajasthan Indiens flächengrößter Bundesstaat und nur wenig kleiner als Deutschland. Der Nordwesten Rajasthans ist durch die Thar Wüste gekennzeichnet, die in die Cholistan in Pakistan übergeht. Zwischen der Wüste und den fruchtbareren Ebenen im Osten und Südosten liegt das Aravalligebirge das als Klima- und Wasserscheide fungiert. Der Südosten Rajasthans geht allmählich in das Hochland von Dekhan über. Aufgrund des Wüstenklima drängte sich Rajasthan für einen Kurztrip auf.


Grundsätzlich wären 2/3 rechtzeitig am Treffpunkt gewesen, um los zu fahren…….

und die ersten 440 Km hinter uns zu bringen und nach Sri Ganganagar zu kommen. Da im Zuge der Polizeikontrollen immer wieder nach den Abgaswerten gefragt wird, man muss eine entsprechende Bestätigung mitführen, die man bei den Tankstellen bekommt,

Nachdem wir nun endlich vollständig waren, versuchten wir schnell diese Bestätigung zu bekommen. Tja es blieb beim Versuch, die Enfield konnte die Werte nicht erreichen……Egal, ein Bike braucht Benzin zum Fahren und keine Abgaswertebestätigung…..



Bei der Stadtausfahrt von Delhii kamen wir in die Blocken, die von den Bauern organisiert wurden, um gegen das neue Aggrargesetz zu protestieren. Die Autobahn – nach Delhi kommend – war auf eine Distanz von 15 KM absolut blockiert. Stadtauswärts war es kein Problem. Auch wenn der Verkehr mal zum Stillstand kam, ergab sich sofort ein Ratscher mit den Bauern und jeder wollte Fotos. Hätten wir nicht noch soviele KM vor uns gehabt, wir hätten 1000 Chai getrunken…..


so pausierten wir bei einem Fruchthändler am Straßenrand, der übrigens auch mobil war….


und versuchten während dem Mittagessen unser Kommunikationsmittel zu richten bzw zum Funktionieren zu bringen. Der erreichte Kompromiss war letztlich, dass zwei kommunizieren konnten und einer Musik hören….

Wenn man den National Highway 9 so entlangfährt, dann bildet er die Grenze zwischen Haryana und Punjab. Punjab ist rechts vom Highway und man erkennt es sofort, da jede freie Fläche mit Werbung für Studien in Canada, Australien und/oder Europa „vollgepinselt“ sind.



und weil Weihnachten war, war Chunky unser Christkindl…….

Somit war der erste Tag mit 432 km absolviert.

Am zweiten Tag ging es dann 566 KM nach Süden, an der Grenze zu Pakistan entlang und anfangs noch ..

mit reicher Vegetation, so blühte der Senf gerade …..

und stellenweise starken „Verkehr“, die Wartepflicht war klar abgesteckt…



und Mittagpause muss auch mal sein, und wenn man mit einer Motorradausrüstung im Land der FlipFlopPiloten am Weg ist….


dann muss man natürlich für die Selfie herhalten…….

„on the road again“….

Auch offensichtlich war die Grenznähe zu Pakistan, immerwieder waren Mauern mit massiven Unterständen wahrnehmbar……

Die Wüste wurde immer gegenwärtiger…

und dann war es soweit, wir waren in der TAHER. Jede Extremlandschaft hat ihren Reiz und Wüste ist etwas ganz faszinierendes und eigenartiges, aber wunderbar.

Aufgrund der Jahreszeit war die Temperatur angenehm und man konnte mit den 30 Grad gut leben……zumindest am Tag…

am Abend war man dann froh, wenn man am Dorffeuer sich kurz die Hände aufwärmen konnte, selbst wenn das heilige Kalb kurz zur Seite rücken musste, um den Fremden Platz zu machen……

und bei Sonnenuntergang will jeder in seine Unterkunft kommen….

so auch wir, aber bevor es ins Bett ging, wurde noch das Abendprogramm angeschaut…



und wieder war ein Tag in diesem fantastischen Land erlebt und erneut einige Kilometer unfallfrei abgefahren…..

560 Kilometer reichten wieder mal für einen Tag…..

Die Route für nächsten Tag war klar und lange, daher..



wurde im Speisesaal das Frühstück eingenommen und die Ausrüstung noch mal überprüft….


und immer gerade aus ..

in Richtung Tanot bis nach

Longewala. Longewala liegt mehr oder weniger unmittelbar an der pakistanischen Grenze und war ein Austragungsort im Indisch Pakistanischen Krieg 1971. Der ind Armee gelang es mit 200 Soldaten die Pakistanische Armee mit bis zu 3000 Soldaten mehrere Stunden hinzuhalten, sodaß Verstärkung eintraf. Diese Schlacht findet im ständigen Probagandakrieg zwischen Indien und Pakistan ständig Beachtung. Es wurden von pak Seite auch bis zu 40 Panzer eingesetzt. Diese waren im Gelände jedoch kein taugliches Kampfmittel. So wurde auch ein Panzer als Trophäe in den Besitz der indischen Armee gebracht und wird immer noch stolz ausgestellt.




Sämtliche Mündungen aller ausgestellten Waffen schauen immer noch in Richtung Pakistan…..

Nach soviel Nationalismus war es Zeit umzudrehen und …



den Straßen zurück

durch die Wüsten zu folgen….

und manche Toilettenpause konnte einen schon herausfordern….

und wenn der Bus schon nicht oft kommt, dann haben wenigstens die Wartehäuschen nett zu sein….


und weiter ging die Fahrt an Windrädern vorbei, bis

die Landschaft wieder gemäßigter wurde

die Sonne sich langsam zu verabschieden begann….

und unser Cocamobil plötzlich den Dienst verweigerte, also war Fehlersuche angesagt.

Das Überlaufsystem war offenbar gebrochen, somit mussten wir Benzin ablassen, ohne diesen zu verschwenden, und eine Lösung finden.



mehrere Variationen wurden durchbesprochen und mittels eines Telefonjokers wurde unsere Vorgangsweise bestätigt und somit schritten wir zur Tat….

Dieses Überlaufsystem braucht kein Mensch. Also ab udn weg damit. Was man aber immer braucht und dann kann man fast alles lösen, Kabelbinder und Textilband…..

inzwischen war es wirklich Dunkel……


aber egal warum man wo in Indien hängen bleibt, es geht alles irgendwie und vor allem ist immer wer da, der einen CHAI bringt. Somit konnten wir mit mit zweistündiger Unterbrechung unsere Fahrt fortsetzen und aus einer geplanten 10 Stunden Fahrt wurden dann 14 Stunden mit dem Besuch des Freilichtmuseums.


und die letzte Nacht von unserem Trip stand an.

Die letzten 450 Km waren angesagt, ….

und Chunky war super motiviert und voll ausgeschlafen und fit…..

und wieder auf Der Straße nach Delhi



Durch die letzte Mautstation in Rajasthan, an den großen Tafeln stehen die Ausnahmen der Mautpflicht, geht es zurück nach Haryana…..



noch ein letztes Mittagessen in einem Straßencafe…

verdiente sich Chunky noch kurz als Model…

Während ich noch schnell eine verrutschte Abdeckung nach entsprechender Säuberung wieder zurechtschob.

Dann ging es über über rustikale Landstraßen wieder in Richtung Delhi



um nach einigen Teepausen

und Selfies in den üblichen Staus



und zwischenzeitlich gewohnten Verkehrsmitteln

und einem letzten Grunzer


war es Zeit für unser letztes Bild, unser letztes Selfie auf diesem Trip.

und nach 444 KM erreichten wir Delhi.
Und wieder einmal war es ein wunderbarer Trip durch ein unbeschreibliches Land. Egal wo wir waren, wo wir gegessen oder einen Chai getrunken haben. Die Leute waren immer super freundliche und es war immer extrem toll und bereichernd.
Doch es war nicht der letzte Trip, der nächste wird schon geplant…..

Wir starten wieder, keine Frage
„Have a safe ride“ „Thanks, same to you“……..

























































































































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