On the road again……..

Egal wieviele Trips man macht oder wie oft man aufs Bike steigt, man hat einfach keine Ahnung, was alles kommt….

Der erste Tag führte uns von Delhi nach Masuri

Am 04.10.2021 war es dann soweit, eines der ganzen großen Ziele wurde ins Visier genommen, Mana – das letzte Dorf Indiens. Da eine direkte Anfahrt zu einfach gewesen wäre, entschieden wir uns über YAMUNOTRI dorthin zu fahren. Yamunotri ist die Quelle Yamuna´s, eines der wichtigen Flüsse, auch Delhi liegt an dessen Ufern. Yamunotri selbst befindet sich auf 3235 Meter im Bundesstaat Uttarkashi. Da nun eine Anreise über Yamunotri auch noch nicht DIE Herausforderung gewesen wäre, entschieden wir uns lediglich mit einem Motorrad zu fahren. Natürlich war unser fahrbarer Untersatz einmal mehr meine Indien Queen, Royal Enfield Himalayan, auch wenn sie kein Rennpferd sein mag, so ist ist sie der verlässliche Muli, der mich bis jetzt noch nie im Stich gelassen hat und überall hinbringt. Somit war mein treuer Reisebegleiter Chunky und ich mit einem Motorrad unterwegs, unterwegs von Neu Delhi nach Mana…… – dem letzten Dorf in Indien

Es ist einfach nicht machbar mit Chunky auf einem Motorrad zu fahren, nachdem er seine Zuckerrationen erlangt hat.
Das Tagesziel war am ersten Tag der Prakasheshwar Mahadev Tempel, auf dem Weg von Dehradun nach Masuoi. Da sich dieser Tempel auf dem Berg befindet, kann man die schöne Aussicht auf Dehradun genießen. Eines der Merkmale dieses Tempels ist, dass kein Gottgeweihter in diesem Tempel Geld anbieten kann, das heißt, laut der Tempelorganisation erhalten wir das, was wir Lord Shiva geben können, nur von Lord Shiva.
Es soll der einzige Tempel in Indien sein, in dem man nicht spenden darf. Der Zutritt ist frei und für jedermann möglich. Aber wie halt immer, sind die Schuhe auszuziehen, ansonsten gibt es keinerlei Einschränkungen – mit Ausnahme des Spendenverbots.
Das Gebäude des Tempels ist sehr schön. Dieser Tempel ist von roter Farbe. Der Tempel ist mit spirituellen Erfahrungen gesegnet, damit die Devotees inneren Frieden erfahren können. Dieser Tempel ist während des Shivaratri-Festivals mit Blumen geschmückt.
Parken mit einem Auto ist – wie überall in Indien – eine Herausforderung, mit dem Motorrad findet man am Straßenrand immer Platz.
Nach 308 Km war es soweit, wir trafen in unserem Hotel ein. Das Hotel war sauber und verfügte über eine schöne heiße Dusche und einem bewachten Parkplatz…
Das Preis/Leistungsverhältnis war sehr fair.

Abendessen und Chai gab es aber dann um die Ecke an der Straße…….und somit konnte der Tag gemütlich ausklingen
Am nächsten Tag sind nur 138 Km angesagt, aber das sind dann auch noch mal fast fünf Stunden; und es sollten etliche mehr werden.

Nachdem am nächsten Morgen die Sonne aufgestanden war und uns Energie und Kraft schenkte, fühlten wir die Kraft der Sonne und der Örtlichkeit. Die frische Luft, die positive Vibes, all das konnten wir fühlen und wir waren nicht mehr zu bremsen, das Benzin pochte in unseren Adern, kurzum: WIR WAREN BEREIT, WAS AUCH IMMER KOMMEN WÜRDE ,….

……galt halt nicht für alle

….irgendwann war es dann doch soweit und wir konnten starten

kurz erfrischten wir uns unterwegs am Wegesrand……

und labten uns anschließend an den landschaftlichen Eindrücken ….

Da wir uns noch in der COVID Zeit befanden, wurden unsere Dokumente an etlichen Checkpoints immer wieder regelmäßig und sehr genau kontrolliert, zwischenzeitlich war einfach nur warten angesagt….

..und so stand unser treuer Muli des Öfteren einsam am Straßenrand…

Kontrolle nach Kontrolle. Der Kollege im Hintergrund – diensthabender Polizist – wartet dann auf……..er wartet halt mal und wir mit ihm. Oftmals war die Polizei einfach überfordert, da eigentlich niemand reisen durfte, wir aber die entsprechenden Reservierungen und Papiere hatten, war es immer wieder spannend, ob wir weiter fahren durften. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir ohne Chunky maximal bis nach Dehradun gekommen wären. Spätestens beim ersten Checkpoint wäre ich zurück geschickt worden.
Irgendwann war es dann echt soweit, wir kamen zu unserer Unterkunft, es lag am Ende des Dorfes nach etlichen Stufen und Treppen. Mir ist immer noch schleierhaft, wie man mit dem Auto hier her kommen könnte. Selbst Chunky musste absteigen, da ihm das Aufwärtsfahren über die Treppen einfach irgendwann keinen Spaß mehr machte. Ich hatte dann natürlich umso mehr Spaß und gab ordentlich Gas, bis zum Ende der asphaltierten Straße, dort war unser Gästehaus.

Nach 137 Km war es dann soweit, wir waren da.

Es war eine gemütliche Anlage mit einer funktionierenden Dusche…und vor allem war das Hotel geöffnet.
Da das Stromkabel zwischen Steckdose und Fernseher irgendwie nicht verbunden war, fanden wir eine andere Verwendung für den Fernseher. Die Türen hatten eine inkludierte Belüftung und wies somit einen gewissen rustikalen Charme auf.

Dann war es endlich soweit, die letzten 6 Kilometer zur Quelle von Yamuna. Wir starteten noch bei Tageslicht…..

langsam führte uns der Weg stetig weiter…

Yamunotri Tempel

da war sie dann, die Quelle, Thermalwasser sprudelt aus dem Gestein und wird in einem Schrein verehrt – hinter dem Priester mit der blauen Jacke –

und dann war es soweit, wir durften die Quelle berühren………………….

..und nach diesen Eindrücken und mit den letzten Lichtstrahlen kehrten wir wieder zurück…………………

Während ein Teil unserer Gruppe sich mit dem Frischwasser beschäftigte und sich kalt duschte……………………

…… war der andere Teil der Gruppe noch nicht so aktiv, jedoch

schafften wir es dann irgendwann zu einem gemeinsamen Frühstück, und dann ging es weiter….

An diesem Tag war unser Ziel das Riverside Resort, Village Maletha, am Rishikesh – Badrinath Highway. Dieses Hotel wurde von uns öfters gebucht und wir hatten dort immer nur gute Erfahren. Es kann ein gutes Preis Leistungsverhältnis aufweisen und liegt ideal an der Hauptstraße und verfügt über einen überwachten Parkplatz. Auch hat es eine gute und reichhaltige Küche. Somit ist es für uns perfekt.
Am Weg dorthin gab es wieder etliche Momentaufnahmen…

und einen Platz für ein Essen fanden wir auch wieder….


dann waren auch schon wieder die nächsten Kilometer heruntergeradelt,….
wurde alles für die letzte Nacht vor der finalen Etappe hergerichtet und wir begaben unser Haupt zur wohlverdienten Ruhe……
Abfahrt nach Badrinath, Richtung chinesische Grenze…..
und erneut wurden wir kontrolliert und mussten warten. Warten war jedoch eine willkommene Abwechslung, da uns die Straßen massiv forderten, vor allem die Teile der Straßen die einfach weg waren. Da war einfach nichts mehr da, nur die Spuren vom Vordermann, der irgendwann hier mal fuhr (aber mit Sicherheit am selben Tag) Alle Reportagen, alle Dokumentation über die gefährlichsten Straßen der Welt erscheinen hier wie der Parkplatz zu Legoland…….links geht es ordentlich runter und rechts mindestens gleich weit hinauf. Manchmal auch umgekehrt…..
und dann war es soweit, wir erreichten das….
Wir nahmen dann im Hotel „NEW HOTEL SNOW CRESRT“ Unterkunft. Es ist ein wunderbares Hotel mit wunderbaren Zimmern und sehr heißer Dusche…..

Um die soziale Reinheit beizubehalten, war es dann notwendig, die Stiefel irgendwo luftdicht zu verstauen….

Die Aussicht war faszinierend……………………

und der Besuch von Badrinath ein sehr faszinierendes Erlebnis…
und am nächsten Tag war es dann soweit, es ging wieder retour nach Delhi….

Einmal anhalten zum Essen und 2 x tanken musste sein, ansonsten ging es direkt nach Delhi,
über 500 KM, 1000 Kurven, 20000 Überholmanöver, 1 mal eine Art von „Nahtoderfahrung“ (keine Ahnung woher der LKW auf einmal kam), 1998837266739040 mal hörte ich dann noch MIMIMIMI von hinten. Aber alles in allen wieder mal ein gewaltiger Trip. Auch wenn er schon ewig her ist, wenn man darüber schreibt lebt man es wieder durch und es war einfach unsagbar……














Neueste Kommentare