Monatsarchiv: April 2025

KOREA – JAPAN -kulturelle Zeitreise im Shinkansen


Dann war es wieder mal so weit, ein neuer Trip stand an, dieses mal war es etwas besonderes, eine neue Region,  weiter nach Osten. Über Seoul nach Japan. Da unser Abflug von Delhi in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfand, fuhren wir rechtzeitig zum Flughafen. (Ich werde jetzt nicht darauf eingehen wie viel früher wir zum Flughafen fuhren, nur soviel sei gesagt, Tanish die treue Seele war wie immer pünktlich, so waren wir eben rechtzeitig – oder halt leicht zu früh am Flughafen.) Weder um in den Flughafen zu kommen oder um zum einchecken mussten wir länger warten. Lediglich das Check In war dann etwas verwirrend. So wurden wir mit aller Bestimmtheit betreffend unserer Visas für Seoul gefragt. Als wir meinten, dass dies nicht notwendig sei, beharrte die Dame kurzfristig darauf, besonn sich dann doch eines anderes und wir konnten dann einchecken und brachten auch die Sicherheitskontrolle schnell hinter uns. Anschließend vertrieben wir uns die (REICHLICHE ) Zeit bis zum Abflug unter anderen mit Shopping  und das war notwendig. Somit war Jana nun auch winterfest ausgestattet und wir konnten uns auf die bevorstehende Kälte einstimmen. Seoul ist ja nicht gerade als asiatischer Hitzepol bekannt. Nachdem der Flieger pünktlich in Delhi abhob verging der Flug mit AI 321 ohne Ereignisse. Da man ja schon Routine hat war es selbstverständlich, dass wir uns Filme runtergeladen hatten, da mit Air India fast immer die Bordunterhaltung nicht funktioniert – so auch dieses mal. Der Landeanflug in Seoul war wirklich cool. Die Landung gelang trotz starken Seitenwind ohne Probleme, die Migration lief super flüssig ab und dann waren wir in Seoul. Der Flughafen überzeugt durch seine Striktheit und seine Architektur. Alles ist klar beschrieben und ist leicht zu befolgen, was auch passiert.

It was that time again, a new trip was on the way, this time it was something special, a new region, further east. Via Seoul to Japan. Since our departure from Delhi was scheduled for the night from Friday to Saturday, we headed to the airport on time. (I won’t go into how much earlier we arrived at the airport, just to say that Tanish, the loyal soul, was punctual as always, so we were indeed on time – or slightly early at the airport.) We didn’t have to wait long to enter the airport or to check in. Only the check-in process was a bit confusing. We were firmly questioned about our visas for Seoul. When we said it wasn’t necessary, the lady insisted briefly, but then changed her mind, and we were able to check in and quickly pass through security. Afterwards, we spent our ample time until departure shopping, which was necessary. Thus, Jana was now also equipped for winter, and we could acclimatize ourselves to the upcoming cold. Seoul is not exactly known as an Asian heat pole. Once the flight took off on time from Delhi, the journey aboard AI 321 went without incidents. Since we had already developed a routine, it was a given that we downloaded movies, as the in-flight entertainment with Air India almost always fails – and this time was no different. The descent into Seoul was really cool. The landing went smoothly despite strong crosswinds, migration went very smoothly, and then we were in Seoul. The airport impresses with its strictness and architecture. Everything is clearly marked and easy to follow, and so we did.

Nach der Einreise haben wir uns mit Bargeld versorgt und sind dann mit dem Flughafenexpress nach Seoul Station gefahren. Die Fahrt dauerte ca 40 Minuten und wurde von entsprechenden Eindrücken begleitet.

After entering the country, we got some cash and then took the airport express to Seoul Station. The journey lasted about 40 minutes and provided various impressions.

In Seoul Station angekommen folgten wir der klaren Beschilderung zum entsprechenden Ausgang und spazierten dann in unser Hotel. Dabei konnten wir schon einige Eindrücke von Seoul gewinnen, im Hotel bzw im Hostel,  OYO Myeongdong 5 Lodge Seoul, angekommen bezogen wir unser Zimmer. Tja, besonders groß war es nicht, aber es waren gemütliche 9 Quadratmeter. Zu den Geschäften angeführt, muss ich fast anführen, dass ich von Northface total negativ überrascht wurde. Betreffend öffentlicher Verkehrssysteme gibt ja mehrere Systeme. Wir haben uns für T-Money Card https://www.t-money.co.kr/ncs/pct/tmnyintd/ReadFrgnKoreaTourCardEngIntd.dev, entschieden. Eine Art Prepaid Karte die pro Fahrt, dazu zählt auch dreimal Umsteigen und 30 Minuten Fahrt, ca einen Euro abzieht. Aufladen kann man sie problemlos.

Upon arrival at Seoul Station, we followed the clear signs to the appropriate exit and then strolled to our hostel. Along the way, we were able to get some impressions of Seoul. Upon arriving at the OYO Myeongdong 5 Lodge Seoul, we checked into our room. Well, it wasn’t particularly spacious, but it was cozy 9 square meters. Regarding the shops, I must mention that I was completely disappointed by Northface. Regarding the transportation, there are several systems available. We chose the T-Money Card – https://www.t-money.co.kr/ncs/pct/tmnyintd/ReadFrgnKoreaTourCardEngIntd.dev a type of prepaid card that deducts about one euro per ride, including three transfers and a 30-minute journey.

Wenn die Anzahl der Quadratmeter nicht zu punkten wusste, dann wurde dies durch die Lage ausgeglichen. In unmittelbarer Umgeben befinden sich Stände für Streetfood und etliche Geschäfte. Zum Streetfood kann angeführt werden, dass es fantastisch schmeckt. Tja anschließend streunten wir noch etwas herum und glaubten, dass wir uns noch mit Bäckereien stärken mussten. Somit war kein Abendessen mehr notwendig und wir waren nach 10.499 Schritten reif für das Bett.

If the number of square meters of our room was not impressive, this was balanced out by the location. Nearby, there are stalls for street food and numerous shops. As for the street food, it can only be said that it tastes fantastic. Well, afterwards we wandered around a bit and believed we needed to indulge in some bakeries. Thus, no dinner was necessary and after 10,499 steps, we were ready for bed.

2 Tag: SEOUL – DEMILITARISIERTE ZONE – SEOUL

Für heute haben wir uns etwas besonderes und für Südkorea fast eine Art Pflichtprogramm vorgenommen. Einen Ausflug in die Demilitarisierte Zone – Zum Grenzgebiet nach Nordkorea. Dazu bedienten wir uns einer lokalen Agentur. Wir wurden also um 06.50 Uhr vom Hotel abgeholt und nahmen dann der Reihe nach die anderen Mitglieder der Gruppe auf, wir buchten eine Kleingruppe, da es einfach feiner ist. Nachdem alle aufgenommen wurden fuhren wir nach Norden, genauer gesagt in die Provinz Paju.

Today, we have something special planned, which is almost a must-do in South Korea. A trip to the Demilitarized Zone – to the border region with North Korea. For this, we used a local agency. We were picked up from the hostel at 6:50 AM and then collected the other group members one by one; we booked a small group since it’s simply more enjoyable. After everyone was picked up, we headed north, specifically to the province of Paju.

Dort besuchten wir den IMJINGAK PYEONGHWA NURI PARK. Dieser grenzt  unmittelbar südlich an die DMZ und ist somit die nördlichste Punkt Südkorea. Das dreistöckige Imjingak ist von mehreren Denkmälern, dem Vereinigungspark und dem Nordkorea-Zentrum umgeben.

We visited the IMJINGAK PYEONGHWA NURI PARK there. This park is located just south of the DMZ, making it the northernmost point of South Korea. The three-story Imjingak is surrounded by several monuments, the Unification Park, and the North Korea Center.

Imjingak ist ein Park am Ufer des Imjin-Flusses entlang der Gleise der ehemaligen Gyeongui-Bahnlinie außerhalb der Stadt Paju, Südkorea. Im Park gibt es viele Statuen und Denkmäler, die sich auf den Koreakrieg beziehen. Der Park wurde 1972 gebaut, um diejenigen auf beiden Seiten zu trösten, die aufgrund der Teilung Koreas nicht in ihre Heimatstädte, Freunde und Familien zurückkehren können, und empfängt derzeit etwa 1,2 Millionen Besucher pro Jahr.

Imjingak is a park on the banks of the Imjin River along the tracks of the former Gyeongui railway line outside the city of Paju, South Korea. The park features many statues and monuments related to the Korean War. Established in 1972, it was built to comfort those on both sides who cannot return to their hometowns, friends, and families due to the division of Korea, and currently receives about 1.2 million visitors annually.

Der MANGBAEDAN ALTAR der gegenüber von Imjingak steht, ist berühmt als der Ort, den Koreaner, die von ihren Familien im Norden getrennt sind, besuchen, um die Riten ihrer Vorfahren durchzuführen, indem sie sich jedes Jahr am Neujahrstag und an Chuseok (koreanisches Thanksgiving) vor ihren Heimatstädten verneigen.

The MANGBAEDAN ALTAR, located across from Imjingak, is famous as the place where Koreans separated from their families in the North visit to perform their ancestral rites, bowing in front of their hometowns each year on New Year’s Day and Chuseok (Korean Thanksgiving).

Hinter dem Mangbaedan Altar steht die Brücke der Freiheit, die die Südkoreaner überquerten, als sie nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens aus Nordkorea in ihr Heimatland zurückkehrten.

Behind the Mangbaedan altar stands the Bridge of Freedom, which South Koreans crossed when they returned to their homeland after the signing of the armistice agreement with North Korea.

Friedenszug in Imjingak

Der letzte Zug, der die Grenze zwischen Nord- und Südkorea überquerte, ein Militärtransporter, der nach MacArthurs Vorstoß ins Landesinnere im Jahr 1950 Nachschub an die UN-Truppen lieferte, blieb am 31. Dezember 1950 am Bahnhof Hanpo in Hwanghe-do im heutigen Nordkorea stecken, weil chinesische Truppen voraus waren. Da der Schaffner nicht umkehren konnte, versuchte er, den Zug zurück nach Munsan zu bringen, wurde aber von US-Truppen gestoppt, die beschlossen, den Zug zu zerstören, anstatt zu riskieren, dass der Zug in die Hände Nordkoreas fällt. Bei der Lokomotive handelte es sich um eine KNR Mateo 1 Klasse. Die verrostete, von Kugeln durchsiebte und von Granaten durchlöcherte Lokomotive befindet sich im Park von Imjingak, in der Nähe der zerstörten Dokgae-Eisenbahnbrücke, die den Imjin-Fluss überquert. Im Jahr 2004 wurde die verrostete Lokomotive als Kulturerbe eingetragen und ist eine sichtbare Erinnerung an die lange Schließung der Grenze in der Hoffnung, dass die Züge wieder frei überqueren können

The last train to cross the border between North and South Korea, a military transport that delivered supplies to UN troops following MacArthur’s advance into the country in 1950, became stuck at Hanpo Station in Hwanghe-do in present-day North Korea on December 31, 1950, due to Chinese troops being ahead. As the conductor could not turn back, he attempted to bring the train back to Munsan but was stopped by US troops that decided to destroy the train rather than risk it falling into North Korean hands. The locomotive was a KNR Mateo1 class. The rusted, bullet-riddled, and shell-damaged locomotive is located in the park of Imjingak, near the destroyed Dokgae railway bridge crossing the Imjin River. In 2004, the rusted locomotive was registered as a cultural heritage site and serves as a visible reminder of the long closure of the border, with the hope that trains may cross freely again.

Dann ging es weiter zum DORSA OBSERVATORIUM.

Dieses befindet sich am nördlichsten Punkt der militärischen Demarkationslinie und ersetzt den bisherigen Songaksan-Beobachtungsposten. Vom Observatorium aus kann man in einem Kinosessel sitzend gemütlich nach Nordkorea schauen. Wir hatten Glück und es war klares Wetter, so konnten wir bis zu den Hügeln nach Nordkorea einsehen – geschätzt 20 bis 30 Kilometer. Das war schon echt ein eigenes Gefühl. Da an dieser Stelle fotografieren absolut verboten ist, kann ich leider keine Bilder posten. Am Weg zum Observatorium und in der Nähe sieht man etliche Lautsprecher – dieser beschallen Nordkorea mit K-Popp und sonstiger Propaganda, Natürlich läuft das ganze auch von Norden kommend ab. Somit beschallen sich beide Gebiete mit gengenseitiger Werbung – sehr zur Freude aller.

This is located at the northernmost point of the military demarcation line and replaces the previous Songaksan observation post. From the observatory, you can comfortably watch North Korea while sitting in a cinema chair. We were lucky, because it was clear weather, so we could see all the way to the hills in North Korea – estimated 20 to 30 kilometers away. It was truly a unique feeling. Since photography is absolutely prohibited in this area, I unfortunately can’t post any pictures. On the way to the observatory and nearby, you can see numerous loudspeakers – these broadcast K-pop and other propaganda into North Korea. Naturally, this is also reciprocated from the north. Thus, both regions are filled with mutual advertising – much to everyone’s delight.

In der Nähe des Observatoriums befindet sich der dritte unterirdische Tunnel, der von Nordkorea gebaut und 1978 gefunden wurde. Er erstreckt sich über 1,6 km, hat eine Höhe und Breite von 2 m und kann 30.000 Soldaten in einer Stunde mobilisieren. Vor dem Tunnel befinden sich eine Vielzahl von Attraktionen wie die DMZ-Medienhalle (die die Geschichte des geteilten Landes und des blühenden Ökosystems in der entmilitarisierten Zone zeigt), die DMZ-Ausstellungshalle (in der Relikte und Dokumente im Zusammenhang mit der entmilitarisierten Zone ausgestellt werden), Skulpturen und Souvenirläden. Besucher können den Tunnel entweder zu Fuß oder mit der Einschienenbahn ins Innere sehen. Insgesamt wurden bisher vier Tunnel entdeckt, aber es wird angenommen, dass es bis zu zwanzig weitere gibt. https://www.tripadvisor.de/AttractionProductReview-g294197-d26249516-Private_DMZ_tour_Tunnel_Observation_with_hotel_pick_up-Seoul.html

Near the observatory is the third underground tunnel built by North Korea, discovered in 1978. It stretches over 1.6 km, has a height and width of 2 m, and can mobilize 30,000 soldiers in one hour. In front of the tunnel, there is a variety of attractions such as the DMZ Media Hall (which showcases the history of the divided country and the thriving ecosystem in the demilitarized zone), the DMZ Exhibition Hall (where relics and documents related to the demilitarized zone are displayed), sculptures, and souvenir shops. Visitors can reach the tunnel either on foot or by the monorail. So far, four tunnels have been discovered, but it is believed that there may be up to twenty more. https://www.tripadvisor.de/AttractionProductReview-g294197-d26249516-Private_DMZ_tour_Tunnel_Observation_with_hotel_pick_up-Seoul.html

Anschließend ging es zur GAMAKSAN Hängebrücke, diese spannt sich in einer Höhe von 45 Meter und einer Länge von 150 Meter von einem Berg zum anderen. Diese Brücke trägt auch den Zusatznamen „Gloucester Heroes Bridge“, eine Hommage an den mutigen Einsatz der Soldaten des Gloucestershire Battalion Regiments während des Koreakriegs. Am Weg zu der Brücke passiert man zwei Bunker und auch so manchen Pandabären. Bevor man die Brücke betritt sollte man noch kurz rechts weiter gehen, um auf eine Aussichtsplattform zu kommen. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Brücke. Es muss kurz angeführt werden, dass wir aufgrund der Jahreszeit echt Glück hatten. Ansonsten kann es in der Hochsaison schon mal passieren, dass vom Parkplatz ab bis zur Brücke sich eine Karawane von Touristen hoch plagt. Die Brücke ist natürlich dann voll verstopft und fasst bis zu 900 Personen. Wie auch immer, wir bevorzugten die niederen Temperaturen, fast keine Touristen und die unsagbare frische Luft in den den Bergen.

Subsequently, we headed to the GAMAKSAN Suspension Bridge, which spans from one mountain to another at a height of 45 meters and a length of 150 meters. This bridge also carries the additional name „Gloucester Heroes Bridge,“ a tribute to the brave efforts of the soldiers of the Gloucestershire Battalion Regiment during the Korean War. On the way to the bridge, you pass two bunkers and even some pandas. Before entering the bridge, you should take a short walk to the right to reach a viewing platform. From there, you have a great view of the bridge. It must be mentioned that we were truly lucky given the season. Otherwise, during peak season, it can happen that a caravan of tourists struggles from the parking lot all the way to the bridge. The bridge is naturally then overflowing with visitors and can accommodate up to 900 people. Regardless, we preferred the cooler temperatures, almost no tourists, and the indescribable fresh air in the mountains.

Danach ging es wieder zurück nach Seoul und wir besuchten noch den KWANG JANG MARKET – Dabei handelt es sich um einen Food Markt, tja und ein koreanischer Food Markt ist eine Sehenswürdigkeit an sich.

After that, we went back to Seoul and visited the KWANG JANG MARKET – this is a food market, and a Korean food market is an attraction in itself.

Zurück ging es dann ein Stück am CHEONGGYECHEON Kanal, das ist ein 10,9 Kilometer langer Fluss und öffentlicher Platz in der Innenstadt von Seoul, Südkorea. Der natürliche Bach stammt aus dem Suseongdong-Tal in Inwangsan und wurde bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Teil der frühen Kanalisation Seouls gepflegt, als die rasante wirtschaftliche Entwicklung nach dem Koreakrieg und die sich verschlechternden Bedingungen dazu führten, dass der Bach mit Beton gefüllt und an seiner Stelle eine erhöhte Autobahn, der Cheonggye Expressway, gebaut wurde. Im Jahr 2003 begann die Stadtverwaltung mit einem Stadterneuerungsprojekt, um die Schnellstraße zu demontieren und den Bach wiederherzustellen, das 2005 mit Kosten von über 386 Milliarden Pfund (ca. 281 Millionen US-Dollar) abgeschlossen wurde. Das Restaurierungsprojekt von Cheonggyecheon zog anfangs erhebliche öffentliche Kritik auf sich, ist aber seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 bei Einwohnern und Touristen beliebt geworden. Wie auch immer, uns hat es gefallen am Kanal zu spazieren und den Tag so ausklingen zu lassen. Nachdem wir 13.492 Schritte machten, war es genug und der Tag war erledigt.

We then walked back along the CHEONGGYECHEON stream, which is a 10.9-kilometer long river and a public space in downtown Seoul, South Korea. The natural stream originates in the Suseongdong valley in Inwangsan and it was maintained as part of Seoul’s early sewage system until the mid-20th century, when rapid economic development after the Korean War and deteriorating conditions led to the stream being filled with concrete and a raised highway, the Cheonggye Expressway, being built in its place. In 2003, the city government began an urban renewal project to dismantle the expressway and restore the stream, which was completed in 2005 at a cost of over 386 billion won (approximately $281 million). Initially, the restoration project of Cheonggyecheon faced significant public criticism, but since its opening in 2005, it has become popular with residents and tourists alike. Regardless, we enjoyed strolling along the stream and wrapping up the day. After taking 13,492 steps, it was enough, and the day was done.

Heute erkundeten wir ein Stück von Seoul zu Fuß. Wir starteten von unserem Hostel und gingen in Richung Innenstadt bis zur Town Hall. Dort war auch eine Eislaufbahn und ein koreanischer Christkindlmarkt aufgebaut. Irgendwie unreal – aber nett.

 

Today we explored a part of Seoul on foot. We started from our hostel and walked towards the city center until we reached the Town Hall. There was also an ice skating rink and a Korean Christmas market set up there. Somehow unreal – but nice.

Dann schlenderten wir durch eine „Mall“, eigentlich sind die U – Bahn Stationen bzw Unterführungen auch als Einkaufszentren in Verwendung.

Then we strolled through a „mall,“ as the subway stations and underpasses are also used as shopping centers.

Hwangudan war ein Schreinkomplex, der teilweise noch heute im Jung-Distrikt in Seoul, Südkorea steht. Die Krönungsstätte wurde Ende 1897 erbaut und 1913 zerstört. Hwanggungu wurde 1899 erbaut und steht noch heute. Die Krönungsstätte wurde als Ort der rituellen Ausrufung des koreanischen Reiches durch König Gojong errichtet. Nach seiner Thronbesteigung vollzog Gojong den Ritus des Himmels, ein Ritual, das seit Hunderten von Jahren nicht mehr von einem koreanischen Monarchen durchgeführt worden war. Das Ritual war normalerweise den Söhnen des Himmels vorbehalten, aber Korea war seit Jahrhunderten ein tributpflichtiger Staat Chinas

Hwangudan was a shrine complex that partially still stands today in the Jung District of Seoul, South Korea. The coronation site was built at the end of 1897 and destroyed in 1913. Hwanggungu was built in 1899 and still stands today. The coronation site was established as the location for the ritual proclamation of the Korean Empire by King Gojong. After his ascension to the throne, Gojong performed the Rite of Heaven, a ritual that had not been carried out by a Korean monarch for hundreds of years. The ritual was typically reserved for the Sons of Heaven, but Korea had been a tributary state of China for centuries.

Danach ging es zum GYEONGBOKGUNG

Der Name bedeutet „Palast der strahlenden Glückseligkeit“. Er ist der erste und zugleich größte Palast von fünf Palästen die im Korea der Joseon-Dynastie errichtet wurden. Der Gyeongbokgung-Palast wurde vom Gründer der Joseon-Dynastie, König Taejo (reg. 1392–1398) errichtet und im Jahr 1395, drei Jahre nach Gründung der Dynastie fertiggestellt. Mit der Fertigstellung des Palastes verlegt Taejo die Hauptstadt des Reiches von Gaegyeong nach Hanyang. Bis zu seiner Zerstörung im Imjin-Krieg durch die Japaner im Jahr 1592 diente der Palast als Residenz der Könige und war unter anderem Schauplatz staatlicher Zeremonien, weshalb er unter König Sejong (reg. 1418–1450) auch entsprechend neu gestaltet wurde. Während der japanischen Herrschaft (1910 bis 1945) wurden Gebäude abgerissen und die Bauanlage signifikant abgeändert. Unter den Gebäuden, die nicht abgerissen wurden, befanden sich der Gyeonghoeru-Pavillon und Geunjeongjeon. In dieser Zeit war Japanisch Nationalsprache und der Palast wurde nach der japanischen Aussprache der für den Namen verwendeten chinesischen Schriftzeichen Keifukukyū genannt. Erst ab 1990 begann man, den Palast in seiner ursprünglichen Form zu rekonstruieren. Dazu musste auch die Residenz des Generalgouverneurs, das Regierungsgebäude aus der Zeit, als Korea eine Provinz Japans war, abgerissen werden. Nur so konnte das Heungryemun originalgetreu rekonstruiert werden. Die königlichen Gemächer und die Residenz des Kronprinzen wurden ebenfalls originalgetreu wiederhergestellt. Die Pläne der ersten Phase sahen vor, bis zum Jahr 2010 rund 40 % der Originalstruktur wiederhergestellt zu haben. In einigen Räumen wurden die Wandmalereien sehr aufwändig wieder hergestellt und restauriert. Natürlich darf eine Standesgemäße Wachablöse nicht fehlen. Der Besuch dieses Tempels ist absolut empfehlenswert, der Eintritt kostet 3.000 Won und man sollte mindestens zwei  Stunden einrechnen. (https://royal.khs.go.kr/ROYAL/contents/menuInfo-gbg.do?grpCode=gbg )

Then we went to GYEONGBOKGUNG. The name means „Palace of Radiant Bliss.“ It is the first and largest of five palaces built in Korea during the Joseon Dynasty. Gyeongbokgung Palace was constructed by the founder of the Joseon Dynasty, King Taejo (reigned 1392–1398), and completed in 1395, three years after the dynasty’s establishment. With the completion of the palace, Taejo moved the capital of the kingdom from Gaegyeong to Hanyang. Until its destruction during the Imjin War by the Japanese in 1592, the palace served as the residence of the kings and was also the site of state ceremonies, which is why it was redesigned under King Sejong (reigned 1418–1450). During the Japanese occupation (1910 to 1945), buildings were demolished, and the overall structure was significantly altered. Among the buildings that were not destroyed were the Gyeonghoeru Pavilion and Geunjeongjeon. During this time, Japanese was the national language, and the palace was named Keifukukyū according to the Japanese pronunciation of the Chinese characters used for its name. It wasn’t until 1990 that efforts began to reconstruct the palace in its original form. This required the demolition of the Governor-General’s residence, the government building from the period when Korea was a province of Japan. Only then Heungnyemun could be reconstructed authentically. The royal chambers and the residence of the crown prince were also restored to their original state. The plans for the first phase aimed to restore around 40% of the original structure by 2010. In some rooms, the wall paintings were meticulously restored. Of course, an appropriate changing of the guard must not be missed. A visit to this temple is highly recommended, with an entrance fee of 3,000 Won, and one should allow at least two hours for the visit. (https://royal.khs.go.kr/ROYAL/contents/menuInfo-gbg.do?grpCode=gbg)

Nach dem Palast ging es noch in das angrenzende National Folk Museum of Korea. Der Eintritt ist gratis und es ist ein sehr informatives und detailverliebtes Museum. Die Ausstellungsräume sind liebevoll gestalltet und es ist jederzeit einen Besuch wert und sehr empfehlenswert. ( https://www.nfm.go.kr/home/index.do ) Dem Museum angeschlossen ist eine kleine, alte, koreanische nachgebaute Einkaufsstraße. Diese ist ebenfalls sehenswert. Den Komplex verlässt man fankiert von „Totenstatuen“.

After the palace, we headed to the adjacent National Folk Museum of Korea. Admission is free, and it is a very informative and detail-oriented museum. The exhibition rooms are lovingly designed, and it is well worth a visit and highly recommended at any time. (https://www.nfm.go.kr/home/index.do) Attached to the museum is a small, old, recreated Korean shopping street, which is also worth seeing. The complex is adorned by „statues of the dead.“

Danach ging es noch gemütlich auf einen Caffe – wobei gemütlich etwas übertrieben ist. Man setzt sich dort nicht einfach hin hin und wartet auf einen Kellner. Das geht alles vollautomatisch und mit Bon und so. Man zieht einen Bon und legt es an den Dresden – dann wird es zusammengestellt und es wird serviert.

Afterwards, we relaxed over a coffee – although „relax“ might be an exaggeration. You don’t simply sit down and wait for a waiter. It all works fully automatically with a ticket system. You take a ticket and place it at the counter – then it’s prepared and served.

Anschließend spazierten wir in das BUKNOK HANOK VILLAGE, dabei handelt es sich um liebevoll restaurietes Gebiet mit wunderschönen alten koreanischen Häusern. Da dieses Gebiet stellenweise von Touristen überflutet wird, hat es natürlich Spannungen mit den Bewohnern begründet. So wird die Zutrittszeit nun von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr erwünscht und danach eben nicht mehr.(https://hanok.seoul.go.kr/front/eng/town/town01.do)

Afterwards, we walked into the BUKNOK HANOK VILLAGE, which is a lovingly restored area with beautiful old Korean houses. Since this area is flooded with tourists, it has naturally created tensions with the residents. Therefore, the visiting hours are now restricted from 10:00 AM to 5:00 PM, and not afterwards. (https://hanok.seoul.go.kr/front/eng/town/town01.do)

Zum Abschluß des Tages begaben wir uns noch auf den NAMSAN. Der Namsan (Südberg) ist ein 265 Meter hoher Berg in der Mitte von Seoul in Südkorea. Der gesamte Berg bildet den ca. 3 Quadratkilometer großen Namsan-Park, ein beliebtes Ausflugsziel in Seoul. Auf seinem Gipfel, der zu Fuß oder mit einer Seilbahn erreicht werden kann, steht der N Seoul Tower, ein nochmal 236 Meter hoher Fernsehturm. Hier stand auch das Bonghwadae, eines der im ganzen Land verteilten Meldefeuer, mit denen Gefahren und Invasionen an den Hof in Seoul gemeldet wurden. Am Fuße des Berges befinden sich das Nationaltheater, das Goethe-Institut, die Namsan-Bibliothek sowie ein botanischer Garten. Die Gondelfahrt ist absolut ist empfehlenswert, schon alleine wegen der Aussicht, wir hatten etwas Pech, (Nicht wegen dem Wetter – es war strahlend blau, aber sie spielten in der Gondel „Last Christmas“) Berg und Talfahrt kosten 15.000 Won. (http://www.cablecar.co.kr/kor/). Danach spazierten wir in unser Hostel zurück und wurden vom Koreanischen Garfild begrüßt. Diesen Tag ließen wir dann nach 18.842 Schritte ausklingen.

To conclude the day, we headed up NAMSAN. Namsan (South Mountain) is a 265-meter high mountain located in the heart of Seoul, South Korea. The entire mountain forms the approximately 3-square-kilometer large Namsan Park, a popular recreation area in Seoul. At its summit, which can be reached either on foot or by cable car, stands the N Seoul Tower, an additional 236-meter high television tower. Also the Bonghwadae was located here, one of the signaling fires spread throughout the country that reported dangers and invasions to the court in Seoul. At the foot of the mountain, there are the National Theater, the Goethe Institute, the Namsan Library, and a botanical garden. The cable car ride is highly recommended, if only for the view; we had a bit of bad luck (not because of the weather—it was brilliantly blue, but they played „Last Christmas“ in the gondola). The round trip costs 15,000 won. (http://www.cablecar.co.kr/kor/). Afterwards, we walked back to our hostel and were greeted by the Korean Garfield. We ended this day with a total of 18,842 steps.

Am 24.12. ging es dann von Korea nach Japan, dazu spazierten wir zum Nortern Face Shop – das Flaggshipp in Seoul (Wir besuchten es zuvor und waren massiv entäuscht – aus meiner Sicht ist es keinem Besuch wert – Auswahl gering, absolut überlaufen und Preise hoch ). Wir fuhren dann mit der U – Bahn zu SEOUL STATION und von dort mit dem Flughafenexpress AREX direkt zum Flughafen. Wir haben diesen Zug auch bei der Ankunft verwendet und zahlten Pro Person WON 9.500 (€ ca. 7). Die Karten kauft man direkt in der Station und ich kann diesen Zubringer sehr empfehlen. Der Flughafen in Seoul ist eine eigene Liga, durchorganisiert bis ins Detal. Man fährt mit der Bahn zum Terminalzubringer und auf der Anfahrt zeigen Pfeile an, wo der nächste Zug einffahrt der im 2 Minuten Takt die Terminal verbindet. Einchecken und Sicherheitskontrolle geht so fließend und angenehm, dass der übliche Stress wegfällt. Die Disziplin dieser Menschen ermöglicht ein sehr entspanntes reisen. Am Terminal angekommen verkürzen die üblichen Geschäfte und Lokale die Wartezeit. Wir nützten für den kurzen Flug nach Japan SEOUL AIRLINES. Nachdem wir nach einer Stunde Flug in FUKUOKA  landeten betraten wir japanischen Boden. Eventuell war es nicht so sensationell als Jack Blackthoren, auch reisten wir mit einem Airbus A321  und nicht mit der Erasmus und es war auch 2024 und nicht 1600 – aber trotzdem. Es hat schon was in Japan zu landen.

On December 24th, we traveled from Korea to Japan. Strolling along the North Face Shop – the flagship store in Seoul (we had visited it before and were massively disappointed – in my view, it’s not worth a visit – limited selection, absolutely overcrowded, and high prices) to the station, where we took the subway to SEOUL STATION and from there directly to the airport via the airport express AREX. We also used this train upon arrival, paying 9,500 WON (about 7 €) per person. You buy the tickets directly at the station, and I highly recommend this transport service. The airport in Seoul is on a whole different level, organized down to the last detail. You take a train to the terminal connector, and en route, signs indicate where the next train arrives, which connects the terminals every two minutes. Check-in and security are so smooth and pleasant that the usual stress is eliminated. The discipline of the people allows for very relaxed travel. Upon arriving at the terminal, the usual shops and eateries shorten the waiting time. For our short flight to Japan, we used SEOUL AIRLINES. After an hour of flying, we landed in FUKUOKA, stepping onto Japanese soil. It may not have been as sensational as landing in Jack Black’s ‚Thor‘, and we flew on an Airbus A321 instead of the Erasmus, and it was 2024, not 1600 – but still, landing in Japan has its charm.

Anschließend gingen wir durch die Migration, denn Zoll und den restlichen Einreisebestimmungen. Die Organisation ist sagenhaft und die Disziplin. Später nahmen wir den Shuttlebus zur HAKKA Station. Das war erfrischend wie schnell alles in Ruhe ablaufen kann. Hakka Station war dann eine Herausforderung. Aber wir fanden unseren Schalten und lösten unsere Zugkarten für den 25.Dezember ein.

Afterwards, we went through the migration, customs, and the remaining entry requirements. The organization is fantastic, as is the discipline. Later, we took the shuttle bus to HAKKA Station. It was refreshing how quickly everything can proceed smoothly. HAKKA Station was then a challenge. However, we found our platform and redeemed our train tickets for December 25th.

Dann spazierten wir in unser Hotel, HOKKE CLUB FUKUOKA. Nahe am Bahnhof und super angenehm. Preis/Leistung ist fantastisch. Auch hat es einen Spabereich – allerdings nicht für Leute mit Tattoo. Die müssen draußen bleiben oder sich entsprechend bedecken. Aufgrund japanischer Sitte  sind Tattoo nicht gesellschaftsfähig. Da ich nicht wie ein arabischer Scheich erscheinen wollte, verzichtete ich auf ein Bad. Wir schlenderten durch die Stadt, sammelten unsere Eindrücke und —richtig. Genossen einen Christkindlmarkt. Mit Bratwurst, Glühwein und irgend einer Sü8igkeit. Danach spazierten wir noch ins Hotel zurück und waren einfach nur müde. Am Ende des Tages hatten wir 17.891 Schritte getan, was dann auch reichte.

Then we strolled to our hotel, HOKKE CLUB FUKUOKA. Close to the train station and super pleasant. The price/performance ratio is fantastic. It also has a spa area – however, not for people with tattoos. They have to stay outside or cover up accordingly. Due to a Japanese custom, tattoos are not socially acceptable. Since I didn’t want to appear like an Arab sheikh, I skipped the bath. We wandered through the city, gathered our impressions and — right. Enjoyed a Christmas market. With sausages, mulled wine, and some kind of sweet. Afterwards, we walked back to the hotel and were simply tired. At the end of the day, we had taken 17,891 steps, which was quite enough.

Am Morgen nach dem Frühstück schlenderten wir zu einem Schrein unmittelbar neben dem Hotel. SUMIYOSHI SCHREIN ist ein Shinto-Schrein im Sumiyoshi-Viertel Hakata-ku, Fukuoka in der Präfektur Fukuoka, Japan. Das Hauptfest des Heiligtums findet jährlich am 13. Oktober statt. Zusammen mit dem berühmteren Sumiyoshi-taisha in Osaka und dem Sumiyoshi Jinja in Shimonoseki, Yamaguchi, ist er einer der „Drei großen Sumiyoshi“-Schreine. Laut der Legende des Schreins ist der Schrein der Geburtsort des Sumiyoshi-Kults und der Ursprung für alle Sumiyoshi-Schreine im Land. Im Gegensatz zu Hakata, das auf Sanddünen liegt, befindet sich das Gebiet um das Schreingelände auf dem Schwemmland des Naka-Flusses und topographisch auf dem Kap von Reizeitsu, das in die Mündungen des Hie-Flusses und des Naka-Flusses hineinragt. Man hielt dies für einen geeigneten Ort für eine Kultstätte für die Schutzgottheit der Schifffahrt. Ein Bronzespeer und ein Bronzeschwert aus der Yayoi-Zeit wurden auf dem Schreingelände ausgegraben, und es wird vermutet, dass dieses Gebiet ursprünglich ein heiliger Ort für Nakoku oder den Seefahrer-stamm der Amabe war. Auch dieser war Ort war sehenswürdig, er kostet keinen Eintritt und verlangt nur den Respekt ab, der ihm gebührt. (https://www.crossroadfukuoka.jp/en/spot/12552)

In the morning after our breakfast, we strolled to a shrine located right next to the hotel. SUMIYOSHI SHRINE is a Shinto shrine in the Sumiyoshi district of Hakata-ku, Fukuoka, in Fukuoka Prefecture, Japan. The main festival of the shrine takes place annually on October 13th. Along with the more famous Sumiyoshi-taisha in Osaka and the Sumiyoshi Jinja in Shimonoseki, Yamaguchi, it is one of the „Three Great Sumiyoshi“ shrines. According to the shrine’s legend, it is the birthplace of the Sumiyoshi cult and the origin of all Sumiyoshi shrines in the country. In contrast to Hakata, which lies on sand dunes, the area around the shrine grounds is situated on the alluvial land of the Naka River and topographically extends into the bays of the Hie River and the Naka River. This was considered a suitable location for a sacred site dedicated to the guardian deity of navigation. A bronze spear and a bronze sword from the Yayoi period were excavated on the shrine grounds, and it is believed that this area was originally a holy site for Nakoku or the seafaring tribe of Amabe. This site is also worth seeing; it does not charge an entrance fee and only demands the respect it deserves. (https://www.crossroadfukuoka.jp/en/spot/12552)

Wir spazierten dann weiter und kamen zum HAKATAN CEMETERY. Auch eine sehr beeindruckende Anlage.

We then continued walking and arrived at the HAKATAN CEMETERY. It’s also a very impressive site.

Weiter ging es dann zum Tochoji Tempel.

Der Tochoji-Tempel ist ein bekannter buddhistischer Tempel, der zur Shingon-Sekte des japanischen Buddhismus gehört. Der Tempel wurde 806 n. Chr. von dem berühmten Mönch Kobo Daishi (Kukai) gegründet und blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die für seine ruhige Atmosphäre und seine schöne Architektur bekannt ist. Eines der wichtigsten Highlights des Tochoji-Tempels ist seine dreistöckige Pagode, die ein nationales Kulturgut ist. Darüber hinaus beherbergt es eine große Holzstatue des Vairocana Buddha, der in sitzender Position dargestellt ist und das Zentrum der Verehrung im Tempel ist. Diese Statue ist eine der größten hölzernen Buddha-Darstellungen in Japan.

The Tochoji Temple is a well-known Buddhist temple that belongs to the Shingon sect of Japanese Buddhism. Founded in 806 AD by the famous monk Kobo Daishi (Kukai), the temple has a rich history and is known for its tranquil atmosphere and beautiful architecture. One of the main highlights of Tochoji Temple is its three-story pagoda, which is a national cultural asset. Additionally, it houses a large wooden statue of Vairocana Buddha, depicted in a seated position, which is the center of worship in the temple. This statue is one of the largest wooden Buddha representations in Japan.

Dort wurde Gepäck aufgenommen und zum HAKATA STATION marschiert, um den Japan Railwaypass einzutauschen. Dazu muss gesagt werden, dass der Bahnhof in Fukuoka – Hakata schon etwas besonderes ist. Meiner Wahrnehmung nach größer als jede Mall in Österreich und betriebsamer als der Flughafen in Schwechat – halt mit Zügen. Aber Irgendwie geht alles, dann war es soweit, die erste Zugfahrt in Japan, ein sehr angenehmes Erlebniss. Der Schaffner grüßt auch immer beim Betreten des Wagons mit einer leichten Verbeugung um dann beim Verlassen des Waggons dasselbe zu tun. Wir fuhren bis nach TAKEO ONSEN.

We collected the luggage from the hotel and marched to HAKATA STATION to exchange the Japan Railway Pass. It should be noted that the station in Fukuoka – Hakata is something special. In my perception, it’s larger than any mall in Austria and busier than the airport in Schwechat – just with trains. But somehow everything works. It was then time for the first train ride in Japan, a very pleasant experience. The conductor always greets with a slight bow when entering the carriage and then does the same when leaving the carriage. We traveled all the way to TAKEO ONSEN.

Dann war es soweit die Mütter alle Züge fuhr ein. SHIKANSEN der Baureihe E6. Dieser Zug schafft eine Geschwindigkeit von 320km/h. Seine Erscheinung war eine Erscheinung.

Finally, the time had come to board the Mother of trains, the SHIKANSEN of the E6 series. This train reaches a speed of 320 km/h. Its appearance was striking.

Und dann ging es los nach NAGASAKI. Leider war es nur eine sehr kurze Strecke und er fuhr nie schneller als 230 km, aber ein sehr tolles Erlebniss. In NAGASAKI angekommen, gingen wir zu unserem Hotel und spazierten noch etwas durch das angrenzende Chinatown. Neben Yokohama und Kobe ist es eine der ältesten Chinatowns Japans.

And off we went to NAGASAKI. Unfortunately, it was only a very short distance and it never drove faster than 230 km/h, but it was a great experience. Upon arriving in NAGASAKI, we went to our hotel and took a stroll through the adjacent Chinatown. Along with Yokohama and Kobe, it is one of the oldest Chinatowns in Japan.

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem guten Frühstück und dann gingen wir Straßenbahnfahren. Das sollte man einfach mal gemacht haben, pro Fahrt  bezahlt man  Yen 140, die man beim Fahrer beim Aussteigen einwirft. Der Fahrer verabschiedet natürlich jeden Fahrgast einzeln und teilt auch sonst ständig notwendige Informationen mit. Dass die Straßenbahnfahrer Krawatte, Mütze und weisse Handschuhe tragen, muss glaublich nicht separat erwähnt werden. Die Straßenbahn hat einen Fahrerstand vorne und hinten. Die Aussicht ist einfach beeindruckend und die Fahrt zum Friedenspark war echt nett.

The next morning, we started with a good breakfast and then went for a tram ride. It’s an experience you should definitely try; each ride costs 140 yen, which you drop into the box in front of the driver when you get off. The driver, of course, bids farewell to each passenger individually and constantly shares necessary information. It probably goes without saying that the tram drivers wear a tie, a cap, and white gloves. The tram has a driver’s cabin at both the front and the back. The view is simply impressive, and the ride to the Peace Park was really nice.

Der Friedenspark (https://www.japan.travel/de/spot/349/) Heute war ein absolutes MUSS am Programm, eine Kerbe der Menschheitsgeschichte – NAGASAKI und FAT MAN sind untrennbar verbunden. Auch wenn es am Ende nur dem schlechten Wetter in Kokura zu verdanken war – eigentlich war ja Kokura das zweite Ziel nach Hiroschima, aber das schlechte Wetter zwang zu einer Alternativen – das war eben NAGASAKI – aufgrund seiner Industrie war es ein Willkommenen Ziel. Daher wurde am 09.08.1945 der Abwurf auf Nagasaki getätigt und die Bombe in 500 Meter Höhe gezündet – der Rest ist Geschichte. Heute erinnert der Garten des Friedens an diesen Vorfall.

The Peace Park (https://www.japan.travel/de/spot/349/) was an absolute MUST on the agenda today, a notch in human history – NAGASAKI and FAT MAN are inextricably linked. Even though it was ultimately due to the bad weather in Kokura – actually, Kokura was the second target after Hiroshima, but the poor weather forced an alternative – that alternative was NAGASAKI, due to its industry, it was a welcome target. Therefore, on August 9, 1945, the bombing was carried out on Nagasaki, and the bomb was detonated at an altitude of 500 meters; the rest is history. Today, the Peace and Hypocentre Park commemorates this incident.

Nagasaki Seilbahn

Anschließend spazierten wir zur Nagasaki Seilbahn, https://www.inasayama.com/ropewa, sie ist eine japanische Hebebahnlinie und transport maximal 40 Personen in einer 5 Minuten langen Fahrt auf den 333 Mount Inasa. Der eigentliche Gipfel ist etwas versteckt und findet kaum Beachtung – auf jeden Fall sollte man auf die Dachterassse gehen, um dort die Aussicht auf die Bucht von Nagasaki zu bewundern und zu genießen. Wir hatten zwar Glück, dass aufgrund der Jahreszeit fast keine Personen dort waren, aber wir hatten auch aufgrund der Jahreszeit nicht den perfekten Panoramablick. Wenn es sich irgendwie einreichten läßt, sollte man zum Sonnenuntergang rauffahren und anschließend die beleuchete Stadt bewundern. Laut mehreren Reiserführern zählt dies zu den schönsten Nachtpanoramas in Japan. Wie auch immer, der Trip da rauf ist empfehlenswert und den Preis für eine „Berg – und Talfahrt“ von Yen 1250.- wert.

Subsequently, we walked to the Nagasaki Ropeway, https://www.inasayama.com/ropewa, which is a Japanese aerial tramway that transports a maximum of 40 people in a 5-minute ride to the 333 Mount Inasa. The actual summit is somewhat hidden and receives little attention – however, one should definitely visit the rooftop terrace to admire and enjoy the view of Nagasaki Bay. We were fortunate that, due to the season, there were almost no other people there, but we also didn’t have the perfect panoramic view because of the time of year. If possible, one should ride up at sunset and then admire the illuminated city. According to several travel guides, this is considered one of the most beautiful nighttime panoramas in Japan. Either way, the trip up is recommended and worth the price of a round trip ticket for Yen 1250.

Danach ging es wieder zurück um sich einer richtigen Herausforderung, an einem japanischen Automaten Zugkarten zu reservieren, zu stellen.  Kaufen brauchen wir sie ja nicht mehr, da wir ja den Japanrailwaypass erstanden haben, aber wir sollten hat Sitzreservierungen in diesen Tagen um den Jahreswechsel haben, da die Züge massive ausgelastet sind. Also ab zum NAGASAKI STATION und 30 Minuten auf die Automaten rumgespielt, man muss jeden Zug und jede Person getrennt voneinander reservieren. Da die Strecke von NAGASAKI zu unseren nächsten Destination – Osaka – drei verschiedene Züge in Anspruch nimmt, war es etwas herausfordernd. Irgendwie hat es Jana dann geschaft die Tickets zu reservieren – bis auf eine Verbindung – die war ausgebucht. Also gingen wir in die angrenzende Information und fragten um Hilfe bzw Rat. Was folgte war ein ein ca 30 minütiges Selbstgespräch der super freundlichen Dame, welches die Schlagwörter, Yes, no oooooooooooohh, yes maybe, hai, nononononononon, look, look look, could work und das ganze wieder von vorne hatte. Die Dame war so super nett und reflektierte einmal mehr die gesamte Gesellschaft, superfreundlich, superbemüht und sehr einsatzfreudig. Fehlende Sprachkenntnisse werden mit entsprechenden Selbstgesprächen und Mimik ersetzt. Irgendwie hat sie es dann geschafft die entsprechenden Sitze zu buchen. Als eine stotterndes Domo Arigato über meine Lippen kam, war sie sehr erfreut und teilte erneut irgendwelche Tatsachen und Grußformeln mit.

After that, we went back to face a real challenge: reserving train tickets at a Japanese machine. We didn’t need to buy them since we had already obtained the Japan Railway Pass, but we should reserve our seats during these busy days around the New Year, as the trains are heavily booked. So off to NAGASAKI STATION, where we spent 30 minutes playing around with the machines; each train and each person need to be reserved separately. Since the route from NAGASAKI to our next destination – Osaka – involves three different trains, it was a bit challenging. Somehow, Jana managed to reserve the tickets – except for one connection, which was fully booked. So we went to the adjacent information desk and asked for help or advice. What followed was about a 30-minute soliloquy from the incredibly friendly lady, which included keywords like yes, no oooooooooooohh, yes maybe, hai, nononononononon, look, look look, could work, and then it started over again. The lady was so incredibly nice and reflected the society: super friendly, super eager, and very dedicated. Lack of language skills was replaced with corresponding soliloquies and gestures. Somehow she managed to book the necessary seats. When a stammered Domo Arigato slipped through my lips, she was very pleased and shared more facts and greetings.

Anschließend spazierten wir noch durch eine Mall, um Souveniers zu erstehen. Irgendwie machte sich dann der Hunger breit, aber wir wollten nächst unserem Hotel in eine Pizzeria gehen, so ließen wir so manche Pizzeria liegen, um festzustellen, dass „unsere Pizzeria“ nicht so funktionierte wie wir das dachten. Also ging es in die nähere Umgebung und wir fanden dann irgendwas zum Abendessen. Nach 17.235 Schritte war an diesem Tag Schluss.

Afterwards, we strolled through a mall to buy souvenirs. Hunger began to set in, but we wanted to head to a pizzeria near our hotel, so we passed by several pizzerias only to find that „our pizzeria“ didn’t operate as we thought it would. So we ventured into the nearby area and eventually found something for dinner. After 17,235 steps, our day came to an end.

Nagasaki gilt als Tor nach Japan. Es war dieser Hafen, diese Bucht in welcher die ersten Ausländer nach Japan kamen und den Handel begannen. Nagasaki war grundsätzlich ein kleines Fischerdorf und wurde irgendwann vor 1500 gegründet und tümpelte so dahin. Bis eben 1543 das erste portugisische Schiff aus Malakka – nicht ganz geplant – nach Nagasaki kamen. Anschließend blühte der Handel kurzfristig zwischen den beiden Nationen auf, verebte allerdins aufgrund verschiedener Umstände wieder. Dann versuchten es die Niederländer und irgendwie gelang es ihnen Fuß zu fassen. Jedoch wollten die Japaner vorerst niemanden mehr auf ihre Inseln lassen, daher wurden sowohl die zwischenzeitlich angesiedelten Chinesen als auch die anwachsenden Niederländer nur in eigenen Ghettos geduldet. Es waren besser gesagt, künstlich erschaffene Inseln die nur von den jeweiligen Personengruppen bewohnt werden durften. Von dort aus wurde Handel betrieben, ansonsten waren sie nicht geduldet. Und genau diese beide Örtlichkeiten standen am 27.12.2024 unter anderen auf unserem Programm.

Nagasaki is considered the gateway to Japan. It was this port, this bay where the first foreigners arrived in Japan and began trade. Nagasaki was essentially a small fishing village, founded sometime before 1500, and it languished for a while. Until, in 1543, the first Portuguese ship from Malacca – not quite planned – arrived in Nagasaki. Subsequently, trade briefly flourished between the two nations, but faded again due to various circumstances. Then the Dutch attempted to establish themselves, and somehow they managed to gain a foothold. However, the Japanese initially did not want to allow anyone else onto their islands, so both the temporarily settled Chinese and the growing Dutch population were only tolerated in their own ghettos. These were, more precisely, artificially created islands that could only be inhabited by the respective groups. Trade was conducted from there; otherwise, they were not welcomed. And exactly these two locations were among those on our program on December 27, 2024.

Chinasiedlung

Diese zeichnet sich noch heute durch eine hohe Anzahl an Tempeln und Schreine aus, ein Spaziergang durch diese Gegend ist sehr nett und super entspannend. Auch wenn man fallweise von Katzen angegriffen wird.

Chinaarea

This area is still characterized by a high number of temples and shrines; a walk through it is really nice and super relaxing, even if you occasionally get attacked by cats.

Glover Garden

Der Besuch von GLOVER GARDE ist empfehlenswert und sollte mit 2 Stunden angesetzt werden, als Eintritt sind 660 YEN zu bezahlen. Glover Garden ist ein Park der für Thomas Blake Glover erbaut wurde, einen schottischen Kaufmann, der zur Modernisierung Japans im Schiffbau, im Kohlebergbau und in anderen Bereichen beitrug. Darin befindet sich die Glover Residence, das älteste noch erhaltene Haus im westlichen Stil Japans und die wichtigste Touristenattraktion von Nagasaki zieht es doch pro Jahr ca 2 Millionen Besucher an. Die Gartenanlage ist sehr schön gefasst und weist mehrere sehr idylische Plätze auf. Wie so viel in Japan ist die Perfektion und die Liebe zum Detail und der Respekt vor der Sache an sich einfach ein Erfolgsrezept. Die Sicht auf den Hafen und den vertauten Kriegsschiffen der Japanischen Flotte war auch sehr interessant, vorallem weil man auch auf das Trockendog und zusehen konnte. Nachdem wir uns mit einem Yoghurt und einem „SWETTPOTATOE DUMPLING“ gestärkt hatten, ging es weiter. (https://www.japan-guide.com/e/e4406.html)

Visiting GLOVER GARDEN is highly recommended, and you should plan for about 2 hours for your visit, with an entrance fee of 660 YEN. Glover Garden is a park built for Thomas Blake Glover, a Scottish merchant who contributed to the modernization of Japan in shipbuilding, coal mining, and other areas. It features the Glover Residence, the oldest preserved Western-style house in Japan, and is Nagasaki’s most important tourist attraction, drawing approximately 2 million visitors each year. The garden is beautifully landscaped, showcasing several idyllic spots. Like so much in Japan, the perfection, attention to detail, and respect for the subject itself are simply a recipe for success. The view of the harbor and the familiar warships of the Japanese fleet were also very interesting, especially since one could also see the dry dock. After we recharged with yogurt and a „SWEET POTATO DUMPLING,“ we continued on our way. (https://www.japan-guide.com/e/e4406.html)

Mount NABEKANMURI

Sowohl der Berg, die Aussichtsplattform als auch der Lift sind gratis. Lohnenswert ist der Besuch sehr wohl und bringt etwas Bewegung. Vom Garden bis zur Plattform kann man mit 20 Minuten Spaziergang (Treppensteigen) rechnen. Der Begriff Mount ist eventuell etwas zu hoch gegriffen. Es handelt sich um einen Hügel, der eine Begrenzung von Nagasaki bildet. Die Höhe pendelt sich dann so bei 169 Meter ein. Und der Anstieg kann über die Straße erfolgen oder über die angelegten Stufen, einfach immer nach oben. Dort angelangt hat man eine hervorragende Aussicht auf Nagasaki, die Hafenanlage, die Megami Ohashi Brücke und auf das Meer. Runter kann man dann den selben Weg spazieren und einfach mal mit der GLOVER SKY ROAD fahren. Ein schiefer Aufzug……

Both the mountain, the observation platform, and the lift are free. A visit is definitely worthwhile and provides some exercise. You can expect a 20-minute walk (with stairs) from the garden to the platform. The term „mount“ might be a bit of an exaggeration; it’s actually a hill that forms a boundary of Nagasaki. Its height is around 169 meters. The ascent can be made via the road or the constructed steps, always heading upwards. Once you reach the top, you have an excellent view of Nagasaki, the harbor, the Megami Ohashi Bridge, and the sea. You can then walk back down the same way or take a ride on the GLOVER SKY ROAD. A slanted elevator…

Dejima (https://www.japan-guide.com/e/e4408.html)

Dabei handelt es sich um ein absolutes Muss. Ich sage das nicht oft, aber an dieser Stelle möchte ich es mit allen Nachdruck anführen. Man sollte zwei Stunden einrechnen und bezahlt für dieses Erlebniss 520 Yen. Dejima war eine künstlich angelegte Insel im Hafen von Nagasaki, die 1636 erbaut wurde, um die portugiesische Bevölkerung von der japanischen Bevölkerung zu trennen und ihre missionarischen Aktivitäten zu kontrollieren. Einige Jahre später wurden die Portugiesen aus Japan vertrieben und die holländische Handelsstation, die sich zuvor in Hirado befand, nach Dejima verlegt. Die Holländer waren während der zwei Jahrhunderte der Isolation Japans auf Dejima beschränkt, da sie die einzigen verbliebenen Westler waren, die das Land betreten durften. Dieses Museum überzeugt durch den Wiederaufbau bzw Restaurierung der vorhanden Häuser. Das gesamte Dorf wurde wieder zu leben erweckt, natürlich gibt es auch eine Miniaturübersicht. Man kann Häuser betreten und so Teil der Geschichte werden. Sprachliche Leerräume werden durch selbsterklärende liebevolle Artefakte und Ausstellungsstücke mehr als nur ausgefüllt. Man lernt, dass es neben einer Seidenstraße auch noch eine Zuckerstraße gegeben hat, die die Erschließung Japans vorantrieb – und eben alles durch diese eine Nadelöhr. Alles kam von der Welt – auf niederländische Schiffe transportiert – nach Nagasaki – Dejima – und dann nach Japan. Der gleiche Handel lief auch verkehrt rum herab, japanische Waren – wie Kupfer zum Beispiel – wurden aus ganz Japan zusammengetragen und hier zu Barren verarbeitet, gewogen, überprüft und verladen um so nach Europa – oder wo auch immerhin geliefert zu werden. Es ist faszinierend zu erkennen, dass hier ein Stützpfeiler für die Japanische Wirtschaft entstand. Man sollte sich selbst diese Erleuchtung nicht entgehen lassen und es einfach ansehen.

This is an absolute must. I don’t say this often, but I want to emphasize it strongly at this point. One should spend two hours and 520 yen for this experience. Dejima was an artificial island in the port of Nagasaki, built in 1636 to separate the Portuguese population from the Japanese population and to control their missionary activities. A few years later, the Portuguese were expelled from Japan, and the Dutch trading post, which had previously been in Hirado, was relocated to Dejima. The Dutch were confined to Dejima during the two centuries of Japan’s isolation, they were the only remaining Westerners allowed to enter the country. This museum impresses with the reconstruction and restoration of the existing houses. The entire village has been revived, and there is even a miniature overview. You can enter the houses and thus become part of history. Linguistic gaps are more than filled by self-explanatory, lovingly curated artifacts and exhibits. You learn that, alongside the Silk Road, there was also a Sugar Road that propelled the development of Japan – all through this one bottleneck. Everything from the world – transported on Dutch ships – arrived to Nagasaki – Dejima – and then to Japan. The same trade also ran in reverse; Japanese goods – such as copper – were collected from all over Japan and processed here into bars, weighed, checked, and loaded to be delivered to Europe or anywhere else. It is fascinating to realize that this became a pillar for the Japanese economy. One should not miss this enlightenment and should simply see it.

Danach war es auch für uns Zeit NAGASAKI zu verlassen und – wenn auch nicht so richtig genau – der Zuckerstraße nach Norden zu folgen, um nach OSAKA zu gelangen. Ja richtig, das OSAKA welches im Buch SHOGUN im Mittelpunkt stand. Das war Buch war für mich die Motivation den Ort zu bereisen. Standesgemäß für Japan wurde natürlich unter anderen mit dem Schnellzug und einer Spitzengeschwindikeit von 300 km/h die Reise absolviert. Aufgrund der langen Zeit im Zug, konnten wir an diesem Tag nur 12.083 Schritte absolvieren.

After that, it was time for us to leave NAGASAKI and – albeit not precisely – follow the Sugar Road north to reach OSAKA. Yes, the very OSAKA that was the focus of the book SHOGUN. That book was my motivation to visit the place. True to the Japanese way, we traveled by Shinkansen, achieving a top speed of 300 km/h. Due to the long time spent on the train, we could only complete 12,083 steps that day.

OSAKA

In Osaka angekommen, erkannte auch wir, dass es sich um eine extreme Stadt handelt, Das Geschäftsviertel besteht nur aus Wolkenkratzer und vier bis 7 spurigen Straßen  . in eine Richtung. Mit 2.7 Millionen Einwohner ist Osaka die drittgrößte Stadt Japans. Unser Hotel war das APA Hotel YODOYAGASHI KITHAMA EKIMAE und war ein durchschnittlicher Vertreter von japanischen Mittelklassehotels. Die Übernachtung für zwei Personen mit Frühstück für zwei Nächte war mit € 200,. Zu veranschlagen. Die Lage des Hotel war gut, da etliche 7/11 Geschäfte in der Umgebung waren. Heute stand zu Beginn ein Leckerhappen am Programm.

Upon arriving in Osaka, we realized that it is indeed an extreme city. The business district consists solely of skyscrapers and streets with four to seven lanes in one direction. With 2.7 million inhabitants, Osaka is Japan’s third-largest city. Our hotel was the APA Hotel YODOYAGASHI KITHAMA EKIMAE and was an average representative of Japanese mid-range hotels. The stay for two people with breakfast for two nights was € 200. The hotel’s location was good, as there were several 7/11 stores in the vicinity. Today, we had a delicious treat planned for the beginning of the day.

OSAKA CASTLE
https://www.japan.travel/en/spot/1087/

Die imposante Burg von Osaka wurde vom „Napoleon von Japan“ erbaut und thront über der Stadt. Die Burg von Osaka ist wohl das prominenteste Wahrzeichen von Osaka und täuscht über blutige Machtkämpfe hinweg, die zur Gründung der Edo-Ära im Jahr 1603 führten. Während seine Geschichte bis ins Jahr 1583 zurückreicht, wurde der Hauptturm, der das Wahrzeichen der Burg ist, erst 1931 wieder aufgebaut. Heute dokumentiert das Geschichtsmuseum neben der Burg ihre reiche Geschichte, während der umliegende Park und die Grünflächen ein Treffpunkt für die Einwohner von Osaka zum Joggen, Radfahren und Entspannen sind. Soweit die Angaben auf der Homepage. OSAKA CASTLE ist aber viel mehr – jeder der SHOGUN gelesen hat kennt sich aus. Jeder andere – richtig – soll SHOGUN lesen oder sich die Burg ansehen. Der Burgturm ist fantastisch, die Mauern unsagbar. Schade war nur, dass OSAKA CASTLE sowie das Museum während unseres Besuches geschlossen war. Aber egal, das Empfinden war da, der Eindruck bleibt. Für mich ist OSAK CASTLE empfehlenswert und für den Spaziergang sollte man eine Stunde einrechnen, mehr kann ich leider sonst nicht zum Thema sagen. Anschließend spazierten wir noch etwas durch die Gegend und erreichten nach dem Passieren etlicher Schreine eine besondere touristische Gegend.

The impressive Osaka Castle was built by „Napoleon of Japan“ and looms over the city.
Osaka Castle is arguably the most prominent landmark in Osaka, masking the bloody power struggles that led to the establishment of the Edo era in 1603. While its history dates back to 1583, the main tower, which is the castle’s landmark, was only rebuilt in 1931. Today, the history museum next to the castle documents its rich past, while the surrounding park and green spaces serve as a meeting point for the residents of Osaka to jog, bike, and relax. As stated on the website, OSAKA CASTLE is much more – anyone who has read SHOGUN knows the details. Anyone else should read SHOGUN or visit the castle. The castle tower is fantastic, the walls are incredible. It was just unfortunate that OSAKA CASTLE and the museum were closed during our visit. But it doesn’t matter; the feeling was there, the impression remains. For me, OSAKA CASTLE is recommended, and one should allocate about an hour for the walk; unfortunately, I can’t say much more. After that, we strolled around and reached a special tourist area after passing several shrines.

Dotonbori

https://en.japantravel.com/places/osaka/dotonbori/93 Dotonbori ist ein Vergnügungs/Einkaufsviertel welsches leicht überlaufen ist aber einfach einen Flair hat. Dort sollte man durchspazieren und Eindrücke sammeln.

Dotonbori is an entertainment/shopping district that is crowded but has a unique charm. One should stroll through it and gather impressions.

Auch das angrenzende Amerika-mura https://www.osakastation.com/amerika-mura/ hat so seinen eigenen Style und ist unbedingt einen Besuch wert, wenn man schon mal in der Gegend ist.Alles in allen machten wir an diesen Tag  29.386 Schritte – das war dann schon ein Weg.

Even the neighboring Amerika-mura https://www.osakastation.com/amerika-mura/ has its own style and is definitely worth a visit when you’re in the area. All in all, we took 29,386 steps that day – that was quite a journey.

Dann war es Zeit OSAKA den Rücken zu zudrehen und nach KYOTO zu fahren. OSAKA verabschiedete mit schönen Wetter und mit einem massiven Eindruck – Die Häuse am Tag zu sehen machte sie auch nicht wirklich kleiner.  Natürlich nahmen wir  wieder die Bahn und fuhren insgesamt 25 Minuten. OSAKA und KYOTO liegen unmittelbar nebeneinander. Was aber beide Städte vereint sind die Unmengen an Menschen am Bahnhof, man kann es fast nicht glauben – das restliche Japan muss leer sein, alle sind am Bahnhof – zuzüglich Touristen natürlich.

It was time to turn our backs on OSAKA and head to KYOTO. OSAKA bid farewell with beautiful weather and a massive impression — seeing the buildings in the daytime didn’t make them any smaller. Of course, we took the train again and traveled for a total of 25 minutes. OSAKA and KYOTO are located right next to each other. What both cities have in common is the sheer number of people at the train station; it’s hard to believe that the rest of Japan must be empty — everyone is at the station, including the tourists, of course.

KYOTO

Kyōto ist eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans und hat ca 1.5 Millionen Einwohner. Sie liegt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshū im Ballungsgebiet Kansai. Kyōto war von 794 bis 1868 Sitz des kaiserlichen Hofes von Japan und ist heute der Verwaltungssitz der Präfektur Kyōto. Im Zweiten Weltkrieg stand Kyoto ursprünglich ganz oben auf der Liste der Ziele für den ersten Einsatz der Atombombe und wurde von schweren konventionellen Luftangriffen verschont. Insbesondere General Leslie R. Groves forderte den Abwurf auf Kyoto, da die Lage in einem Tal die Auswirkung der Explosion noch verstärkt hätte. Auf Drängen des US-Kriegsministers Henry L. Stimson, der die Stadt einst besucht hatte und um deren kulturelle Bedeutung wusste, wurde sie jedoch von der Liste gestrichen. 14 Tempel und Shintō-Schreine wurden zusammen mit drei anderen in den benachbarten Städten Uji und Ōtsu 1994 zum UNESCO-Welterbe Historisches Kyōto erklärt. Am Bahnhof in KYOTO angekommen, suchten wir erst mal den „Lost & Found“ auf, da wir einen Rucksack im Zug liegengelassen hatten. Es wurde uns zugesagt, dass wir ihn am nächsten Tag wieder abholen könnten, wir sollten nur zurückkommen – kein Problem, mal sehen, was am nächsten Tag passieren wird.

Kyoto is one of the historically and culturally significant cities in Japan, with a population of approximately 1.5 million. It is located in the southwest of Honshū, the main island of Japan, in the Kansai metropolitan area. Kyoto served as the imperial capital of Japan from 794 to 1868 and is now the administrative center of Kyoto Prefecture. During World War II, Kyoto was initially at the top of the list for the first atomic bomb drop but was spared from heavy conventional air raids. General Leslie R. Groves particularly pushed for the bombing of Kyoto, as the city’s valley location would have amplified the effects of the explosion. However, at the behest of U.S. Secretary of War Henry L. Stimson, who had previously visited the city and understood its cultural significance, it was removed from the list. Fourteen temples and Shinto shrines, along with three others in the neighboring cities of Uji and Ōtsu, were declared a UNESCO World Heritage Site as Historical Kyoto in 1994. Upon arriving at the Kyoto station, we first visited the „Lost & Found,“ as we had left a backpack on the train. We were assured that we could pick it up the next day and only needed to return—no problem, let’s see what will happen the next day.

Danach gingen wir zum Hotel, wir hatten wieder APA gebucht, das ist eine sehr weitverbreitete Hotelkette in Japan, unser Hotel, APA Hotel Kyoto Station, Higashi – Shiokoji https://www.apahotel.com/hotel/kansai/kyoto/kyotoekihigashi/?utm_source=google&utm_medium=maps  liegt – wie der Name schon sagt, unmittelbar am Hauptbahnhof. Das Hotel an sich ist empfehlenswert und kostet für zwei Nächte für zwei Personen ca € 300.- und hat dabei auch Frühstück sowie den SPA Bereich (halt nicht für mich) inkludiert. Anschließend ging es zu einem kleinen Spaziergang, da Check In erst um 15.00 Uhr war, wobei wir zum nahegelegenen buddhistischen Tempel spazierten. HIGASHI HONGAN JI KLOSTER oder „das östliche Kloster des ursprünglichen Gelübdes“ ist eine der beiden dominierenden Untersekten des Shin-Buddhismus in Japan und im Ausland, die andere ist Nishi Honganji (oder „Der westliche Tempel des ursprünglichen Gelübdes“). Es ist auch der Name des Haupttempels des Ōtani-ha-Zweigs von Jōdo Shinshū in Kyoto, der zuletzt 1895 erbaut wurde, nachdem ein Feuer den vorherigen Tempel niedergebrannt hatte. Wie viele Stätten in Kyoto haben auch diese beiden Komplexe umgangssprachliche  Namen und werden in Kyoto liebevoll als Onissan (Ehrenwerter Herr West) und Ohigashisan (Ehrenwerter Herr Ost) bezeichnet. Das Kloster an sich ist sehenswert und der  Eintritt ist gratis, man sollte ca 45 Minuten dafür einplanen.

After that, we went to the hotel, we had booked APA again, which is a very widespread hotel chain in Japan; our hotel, APA Hotel Kyoto Station, Higashi – Shiokoji https://www.apahotel.com/hotel/kansai/kyoto/kyotoekihigashi/?utm_source=google&utm_medium=maps  is located— as the name suggests— right at the main train station. The hotel is recommended and costs about €300 for two nights for two people, and it also includes breakfast as well as access to the spa area (just not for me). Afterwards, we went for a little walk since check-in was not until 3:00 PM, during which we walked to the nearby Buddhist temple. HIGASHI HONGAN JI KLOSTER https://www.japan-guide.com/e/e3920.html „the eastern temple of the original vow“ is one of the two dominant sub-sects of Shin Buddhism in Japan and abroad, the other being Nishi Honganji (or „the western temple of the original vow“). It is also the name of the main temple of the Ōtani-ha branch of Jōdo Shinshū in Kyoto, which was rebuilt in 1895 after a fire had destroyed the previous temple. Like many sites in Kyoto, these two complexes also have colloquial names and are affectionately referred to as Onissan (Honorable Lord West) and Ohigashisan (Honorable Lord East). The temple itself is worth seeing, and admission is free; one should plan about 45 minutes for a visit.

NISHIKI MARKET

Nach dem Check In spazierten wir zum NISHIKI Market und bummelten durch die Straßen und Seitenstraße. Der Nishiki-Markt ist eine schmale, fünf Blocks lange Einkaufsstraße, die von mehr als hundert Geschäften und Restaurants gesäumt ist. Dieser lebhafte Einzelhandelsmarkt, der als „Kyoto’s Kitchen“ bekannt ist, ist auf alles spezialisiert, was mit Lebensmitteln zu tun hat, wie frische Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Messer und Kochgeschirr, und ist ein großartiger Ort, um saisonale Lebensmittel und Kyoto-Spezialitäten wie japanische Süßigkeiten, Gurken, getrocknete Meeresfrüchte und Sushi zu finden. Wir fanden irgendwo ein kleines Lokal. Die „Speisekarte“ am Eingang war hilfreich, da die „Speisekarte“ im Lokal nicht verständlich war. Wie auch immer, wir hatten irgendeinen gemischten Sushiteller und es war einfach nur gut. Anschließend spazierten wir wieder zum Hotel und so machten wir den gesamten Tag über insgesamt 22.605 Schritte.

After checking in, we walked to the NISHIKI Market and strolled through the streets and alleyways. The Nishiki Market is a narrow, five-block-long shopping street lined with over a hundred shops and restaurants. This lively retail market, known as „Kyoto’s Kitchen,“ specializes in everything related to food, such as fresh seafood, fruits and vegetables, knives, and cookware, making it a great place to find seasonal products and Kyoto specialties like Japanese sweets, pickles, dried seafood, and sushi. We found a small eatery somewhere. The “menu” at the entrance was helpful since the “menu” in the eatery was not understandable. Anyway, we had some mixed sushi platter, and it was simply good. Afterwards, we walked back to the hotel, making a total of 22,605 steps throughout the day.

Fushimi Inari-Taisha

Nach dem Frühstück ging es mit dem Zug zwei Stationen zum Ausgangspunkt vom FUSHIMI INARI TAISHA SCHREIN.( https://www.japan.travel/en/spot/1128/)Dieser ist gratis und sehenswert. Man schreitet dabei unzählige Treppen bis zum Gipfel hinauf und man sollte dafür ca 2 Stunden einberechnen. Inari war und ist in erster Linie der Kami des Reis und der Landwirtschaft, aber auch von Händlern wird Inari als Patron des Geschäfts verehrt. Jedes der rund 10.000 Torii von Fushimi Inari-taisha wurde von einem japanischen Unternehmen gespendet, und etwa 800 davon sind in einer Reihe angeordnet, um den Senbon Torii zu bilden, wodurch der Eindruck eines Tunnels entsteht. Der Schrein soll insgesamt zehntausend solcher Tore haben, die den Eingang zum heiligen Reich der Kami bezeichnen und ihn vor bösen Mächten schützen. Es war ein sehr erhöhtes Personenaufommen. Dennoch starteteten wir unsere Tour. Die Personen wurden aber führ jeden Abschnitt weniger und weniger. Somit wurde es dann irgendwann erträglich und wir gingen weiter rauf. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass dieser Schrein speziell an Neujahrstag Touristen – vorallem Japaner – anzieht. Vom Gipfel aus hat man dann einen sehr schönen Ausblick auf KYOTO. Abschließend ging es wieder hinunter. Am Weg sind etliche kleine Schreins, ruhige Plätze, schöne Eindrücke und super Lichtreflexe.

After breakfast, we travelled two stations by train to the starting point of FUSHIMI INARI TAISHA SHRINE. (https://www.japan.travel/en/spot/1128/) This visit is free of charge and is worth seeing. One ascends countless stairs to the summit, and one should allocate about 2 hours for this. Inari primarily was and is the kami of rice and agriculture, but merchants also revere Inari as the patron of business. Each of the approximately 10,000 torii at Fushimi Inari-taisha was donated by a Japanese company, and about 800 of them are arranged in a row to form the Senbon Torii, creating the illusion of a tunnel. The shrine is said to have a total of ten thousand such gates, marking the entrance to the sacred realm of the kami and protecting it from evil forces. There was a very high number of visitors. Nevertheless, we began our tour. However, the crowd became less with each section, making it bearable eventually, and we continued to the summit. It’s worth mentioning that this shrine particularly attracts tourists—especially Japanese—on New Year’s Day. From the summit, there is a beautiful view of KYOTO. Finally, we made our way back down. Along the way, there are several small shrines, quiet spots, beautiful impressions, and great light reflections.

Sannenzaka

Nach unserem Abstieg spazierten wir zu SANNENZKA. Der Spaziergang dadurch ist gratis und die Architektur ist sehenswert. (die Menge an Touristen auch). Die Gegend entlang der Hänge von Ninenzaka und Sannenzaka bewahrt die Atmosphäre des traditionellen alten Kyoto und gilt als einer der besten Sehenswürdigkeiten in Kyoto. Das Steinpflaster, das ursprünglich als Zufahrt nach Kiyomizu-dera angelegt wurde, ist heute von vielen Souvenirläden gesäumt. Die Szenerie der verwinkelten engen Gassen und Gebäude im traditionellen Stil ist als Denkmalschutzgebiet für Gruppen historischer Gebäude ausgewiesen und das ganze Jahr über mit vielen Touristen gefüllt

After our descent, we walked to SANNENZAKA. The walk through it is free, and the architecture is worth seeing (as is the number of tourists). The area along the slopes of Ninenzaka and Sannenzaka preserves the atmosphere of traditional old Kyoto and is considered one of the best sights in Kyoto. The cobblestones, originally laid as access to Kiyomizu-dera, are now lined with many souvenir shops. The scenery of the winding narrow alleys and buildings in traditional style is designated as a heritage site for groups of historical buildings and is filled with many tourists throughout the year.

Danach schlenderten wir ein wenig durch die Gegend und genossen einfach nur die Eindrücke und so manche Stärkung.

Afterwards, we strolled around a bit and just enjoyed the impressions and some snacks.

NIJO CASTLE

Die Burg Nijo wurde 1603 als Kyoto-Residenz von Tokugawa Ieyasu, dem ersten Shogun der Edo-Zeit (1603-1868), erbaut. (https://www.japan-guide.com/e/e3918.html)Sein Enkel Iemitsu vollendete 23 Jahre später die Palastgebäude der Burg und erweiterte die Burg um einen fünfstöckigen Bergfried. Nach dem Fall des Tokugawa-Shogunats im Jahr 1867 wurde die Burg Nijo eine Zeit lang als kaiserlicher Palast genutzt, bevor sie der Stadt geschenkt und als historische Stätte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Palastgebäude sind wohl die besten erhaltenen Beispiele für die Architektur der Burgpalast aus der Feudalzeit Japans, und die Burg wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Tja und das anzusehen wäre der Plan gewesen, da wir aber zu spät kamen, blieb uns nur übrig eine Runde um das Gelände von außen zu drehen, war ein netter Spaziergang  – das nächste mal halt. Zusammenfassend war unser letzter Tag in Kyoto echt super, wir haben wieder etliche Eindrücke gesammelt und insgesamt 27.320 Schritte gemacht. Morgen geht es dann zur letzten Station nach Tokio.

Nijo Castle was built in 1603 as the Kyoto residence of Tokugawa Ieyasu, the first Shogun of the Edo period (1603-1868). His grandson Iemitsu completed the palace buildings of the castle 23 years later and expanded the castle by adding a five-story keep. After the fall of the Tokugawa shogunate in 1867, Nijo Castle was used for a time as an imperial palace before being donated to the city and made accessible to the public as a historical site. The palace buildings are arguably the best-preserved examples of feudal Japanese castle palace architecture, and the castle was designated a UNESCO World Heritage Site in 1994. Well, it was the plan to see it, but since we arrived too late, we were left with no choice but to take a walk around the grounds from the outside, which was a nice stroll – maybe next time. In summary, our last day in Kyoto was really great; we collected many impressions and walked a total of 27,320 steps. Tomorrow we head to our final destination, Tokyo.

Auf zur letzten Etappe, es war an der Zeit KYOTO zu verlassen und in Richtung TOKIO – zugleich der Abschluss unserer Reise  – aufzubrechen. Am Bahnhof nützten wir noch die Zeit, um zur Sonnenterasse zu gehen und die Aussicht zu geniesen. Überhaupt wurde dieser Bahnhof mit sehr viel Harmonie gebaut. So sind seine vier Haupteingänge offen und sollen so einen Teil mit dem anderen Teil verbinden – wie auch der Bahnhof Kyoto mit anderen Städten verbindet.

Off to the final stage, it was time to leave KYOTO and head towards TOKYO – marking the conclusion of our journey. At the station, we took the opportunity to visit the sun terrace and enjoy the view. Overall, this station was built with a great deal of harmony. Its four main entrances are open and are meant to connect one part with another – just as Kyoto Station connects with other cities.

Anschließend gingen wir auf den Bahnsteig zu unserem Zug, um für die anstehenden 450 km  ca 2.5 Stunden zu benötigen. Es rentierte sich schon alleine nach Japan zu reisen, um mit diesen Zug zu fahren, das Fahrverhalten ist gewaltig. Aber nicht nur das, auch die Verhaltensregeln sind bemerkenswert. So wird sämtlcher Müll mitgenommen, nichts bleibt zurück. Wenn ein neuer Fahrgast kommt, nickt er seinen Sitznachbaren und seinem Hintermann freundlich zu und vergewissert sich, dass das das Absenken der Rückenlehne nach hinten kein Problem darstellt. Der Schaffner verneigt sich leicht – sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen des Wagens. Natürlich schauen alle Sitze in Fahrtrichtung. Die kann man mit einem kleinen Hebel selbstständig um 180 Grad umdrehen. Wenn also vier Personen zusammen fahren, dann können die zusammen sitzen und nicht nur in zwei Reihen hintereinander. Auf dieser 450 km langen Strecke sahen wir dann auch zu unserer linken Mount FUJI, eine wahre Schönheit. Fujisan ist ein aktiver Stratovulkan auf der japanischen Insel Honshu mit einer Gipfelhöhe von 3.776,24 m. Er ist der höchste Berg Japans, der zweithöchste Vulkan auf einer Insel in Asien (nach dem Mount Kerinci auf der indonesischen Insel Sumatra) und der siebthöchste Gipfel einer Insel der Erde. Der Mount Fuji brach zuletzt zwischen 1707 und 1708 aus. Der Berg befindet sich etwa 100 km südwestlich von Tokio und ist an klaren Tagen von der japanischen Hauptstadt aus sichtbar. Der außergewöhnlich symmetrische Kegel des Fuji, der etwa fünf Monate im Jahr mit Schnee bedeckt ist, wird häufig als kulturelle Ikone Japans verwendet. Der Berg Fuji ist neben dem Berg Tate und dem Berg Haku einer der „Drei Heiligen Berge“ Japans. Es ist ein besonderer Ort von landschaftlicher Schönheit und eine der historischen Stätten Japans so wurde er auch am  22. Juni 2013  als Kulturstätte in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Subsequently, we went to the platform for our train, which was to cover the 450 km in about 2.5 hours. It was worth traveling to Japan just to ride this train; the driving experience is impressive. Not only that, but the behavioral rules are remarkable. All trash is taken with you; nothing is left behind. When a new passenger arrives, they kindly nod to their seat neighbor and the person behind them, ensuring that lowering the seat back is not an issue. The conductor gives a slight bow – both when entering and leaving the carriage. Of course, all seats face the direction of travel. They can be turned 180 degrees independently using a small lever. So when four people are traveling together, they can sit together instead of just in two rows behind each other. On this 450 km journey, we also saw Mount Fuji to our left, a true beauty. Fujisan is an active stratovolcano on the Japanese island of Honshu, with a peak height of 3,776.24 m. It is the highest mountain in Japan, the second-highest volcano on an island in Asia (after Mount Kerinci on the Indonesian island of Sumatra), and the seventh-highest peak on an island in the world. Mount Fuji last erupted between 1707 and 1708. The mountain is located about 100 km southwest of Tokyo and is visible from the Japanese capital on clear days. The extraordinarily symmetrical cone of Fuji, which is covered in snow for about five months a year, is often used as a cultural icon of Japan. Mount Fuji is one of the „Three Sacred Mountains“ of Japan, alongside Mount Tate and Mount Haku. It is a special place of scenic beauty and one of Japan’s historical sites, having been designated a cultural heritage site on June 22, 2013.

Nachdem wir in Tokio angekommen waren, dieser Bahnhof ist dann noch komplexer als alle bisher, holten wir dann den Rucksack ab, den wir im Zug liegen ließen und der vom Bahnpersonal sichergestellt worden ist und beim Lost & Found hinterlegt wurde.  Unproblematisch und ganz einfach. Dann drückten wir noch die Karten für den Flughafenexpress für Sonntag aus, diesen reservierten wir online und brauchten ihn dann nur noch auszudrucken. Der NARITAEXPRESS fährt vom Bahnhof in Tokio für einen Preis von ca € 30  ohne Stop in 50 Minuten zum Flughafen. Diese Karten haben wir uns dann eben ausgedrückt. Anschließend bestaunten wir noch etwas den Bahnhof mit seinen 30 Schienen. Man sollte bedenken, dass an diesem Bahnhof in 24 Stunden 400 Züge abfahren und über 500.000 Personen abgefertigt werden. Das sind schon Zahlen. Eben Japan – alles Superlative. Anschließend spazierten wir noch zu unserem Hotel und dann noch eine Runde durch die nähere Umgebung. Dabei sammelten wir die ersten Eindrücke von Tokio. Insgesamt machten wir dann wieder 14.583 Schritte.

After we arrived in Tokyo, this station is even more complex than all the previous ones, we picked up the backpack we had left on the train, which had been secured by the railway staff and stored at Lost & Found. It was unproblematic and very simple. Then, we printed out the tickets for the airport express for Sunday, which we had reserved online and only needed to print. The NARITAEXPRESS departs from Tokyo station for a price of about €30 without stops, taking 50 minutes to reach the airport. Afterwards, we admired the station with its 30 tracks. It should be noted that 400 trains leave this station in 24 hours, servicing over 500,000 passengers. Those are really impressive numbers. This is Japan – everything is superlative. After that, we walked to our hotel and then took a stroll around the nearby area, collecting our first impressions of Tokyo. Altogether, we ended up taking 14,583 steps.

Heute starteten wir den Tag mit einem Frühstück der speziellen Art. Danach ging es zur SHIBUYA CROSSNG (https://www.japan.travel/de/spot/2177/). Die Shibuya-Kreuzung liegt direkt außerhalb des Hachiko-Ausgangs des Bahnhofs Shibuya. Mit der Ringlinie JR Yamanote kann man zur Station gelangen und dabei auch noch den JapanRailwaypass verwenden. Beim Verlassen der Station kommt einen diese Kreuzung sofort bekannt vor. Man kennt sie aus fast jeden TOKIO FÜHRER sowie aus verschiedenen Filmen. Direkt vor dem Bahnhof Shibuya sitzt ein Symbol der Gegend: Hachiko. Dieser einfache Akita-Hund, zu dessen Ehren eine Bronzestatue errichtet wurde, steht für Treue und Beharrlichkeit, zwei wesentliche Eigenschaften in der japanischen Tradition. Die Geschichte Hachikos ist herzerwärmend und herzzerreißend zugleich.

Today we started the day with a special kind of breakfast. Afterwards, we headed to SHIBUYA CROSSING (https://www.japan.travel/de/spot/2177/). The Shibuya Crossing is located just outside the Hachiko exit of Shibuya Station. You can take the JR Yamanote Line to reach the station and also use the Japan Railway Pass. Upon exiting the station, this crossing feels immediately familiar. You recognize it from almost every TOKYO GUIDE as well as from various films. Right in front of Shibuya Station sits a symbol of the area: Hachiko. This simple Akita dog, for whom a bronze statue was erected, represents loyalty and perseverance, two essential qualities in Japanese tradition. Hachiko’s story is both heartwarming and heartbreaking at the same time.

Von dort aus ging es weiter zum

OTORII GRAND SHRINE

Der Besuch dieser Sehenswürdigkeit ist kostenfrei und dauert ca 30 Minuten, meiner Meinung nach ist er empfehlenswert. Der Otori-Schrein ist mit einer Geschichte von etwa 1200 Jahren der älteste Schrein im Bezirk Meguro in Tokio. Sie wurde während der Heian-Zeit gegründet und ist auf der ältesten Karte von Edo, dem „Chōroku Edo-zu“, dargestellt, das in der Muromachi-Zeit erstellt wurde. Als einer der nur neun Schreine auf dieser Karte wird er zu den „Edo Kyūsha“ (Neun Schreinen von Edo) gezählt. Die Hauptgottheit des Otori-Schreins ist Yamato Takeru no Mikoto, und die zugehörigen Gottheiten sind Kuninotokotachi no Mikoto und Otatatabime no Mikoto. Es wird gesagt, dass Yamato Takeru hier für die Befriedung der östlichen Stämme und die Heilung der Augenkrankheit seines Untergebenen betete. Nach erfolgreicher Befriedung und Heilung weihte er freudig das Jūtōken-Schwert dem Schrein. Aufgrund dieser Episode wird angenommen, dass der Otori-Schrein nützlich für die Heilung von Augenkrankheiten ist. Der Schrein ist auch berühmt für sein jährliches „Tori-no-Ichi“-Fest im November, eine Tradition, die auf die Edo-Zeit zurückgeht und der in Asakusa ähnelt. Das Fest, das am Tag des Hahns gefeiert wird, wird für geschäftlichen Wohlstand und Glück gefeiert. Er zeigt das „Yatsuatama“, das die Errungenschaften von Yamato Takeru symbolisiert, und den „Kumade“, eine Harke, von der man glaubt, dass sie Glück in die Häuser bringt. Jedes Jahr kommen viele Besucher, um diese Kumade zu kaufe

The visit to this landmark is free of charge and lasts about 30 minutes; in my opinion, it is worth a visit. The Otori Shrine, with a history of around 1200 years, is the oldest shrine in the Meguro district of Tokyo. It was founded during the Heian period and is depicted on the oldest map of Edo, the „Chōroku Edo-zu,“ created during the Muromachi period. As one of only nine shrines on this map, it is counted among the „Edo Kyūsha“ (Nine Shrines of Edo). The main deity of the Otori Shrine is Yamato Takeru no Mikoto, and the associated deities are Kuninotokotachi no Mikoto and Otatatabime no Mikoto. It is said that Yamato Takeru prayed here for the pacification of the eastern tribes and the healing of his subordinate’s eye disease. After successfully pacifying and healing, he joyfully dedicated the Jūtōken sword to the shrine. Because of this episode, the Otori Shrine is believed to be beneficial for the healing of eye diseases. The shrine is also famous for its annual „Tori-no-Ichi“ festival in November, a tradition that dates back to the Edo period and is similar to the one in Asakusa. The festival, celebrated on the day of the rooster, is held for business prosperity and good fortune. It features the „Yatsuatama,“ which symbolizes the achievements of Yamato Takeru, and the „Kumade,“ a rake that is believed to bring luck into homes. Every year, many visitors come to purchase these Kumade.

Anschließend schlenderten wir durch die Stadt und kamen in eine Hundecafe – tja, da soll sich jeder seine Meinung machen

Afterwards, we strolled through the city and came across a dog café – well, everyone can have their own opinion about that.

In weiterer Folge fuhren wir mit Tokio Cruise (https://www.suijobus.co.jp/ ) von ASAKUSA nach ODAIPA SEAPARK. Diese einstündige Fahrt kostet Pro Person YEN 1.600 und ist absolut sehenswürdig und gibt ganz andere Eindrücke von Tokio wieder. Die Fahrt endet am ODAIPA SEAPARK. Der Odaiba Seaside Park liegt am Rande der Bucht von Tokio und bietet vom künstlichen Strand aus einen hervorragenden Blick auf die Metropole. Halten Sie Ausschau nach dem Tokyo Tower und der Regenbogenbrücke, die beide nach Einbruch der Dunkelheit besonders beeindruckend sind. Der Park ist auch ein Hotspot für Wassersportarten wie Paddeln und Windsurfen, und der Sand und die Küste sind großartige Orte zum Entspannen nach dem Besuch der nahe gelegenen Einkaufszentren. https://www.japan.travel/en/spot/1642/

Afterwards we sailed with Tokio Cruise (https://www.suijobus.co.jp/) from ASAKUSA to ODAIPA SEAPARK. This one-hour trip costs YEN 1,600 per person and is absolutely worth seeing and gives completely different impressions of Tokyo. The trip ends at ODAIPA SEAPARK. Odaiba Seaside Park is located on the edge of Tokyo Bay and offers excellent views of the metropolis from the man-made beach. Keep an eye out for Tokyo Tower and Rainbow Bridge, both of which are particularly impressive after dark. The park is also a hotspot for water sports such as paddle boarding and windsurfing, and the sand and coastline are great places to relax after visiting the nearby shopping malls. https://www.japan.travel/en/spot/1642/

Anschließend spazierten wir wieder etwas durch die Gegend und fuhren dann mit einem Zug zurück zur Tokio Station, um zu unserem Hotel zurückzugehen. Am Weg dorthin fanden wir noch ein kleines japanisches Restaurant. Das ist nun eine gute Gelegenheit diese Garstuben zu erklären. Als erstes geht man rein, erklärt, dass man Platz braucht, dann wird man an die Maschine verwiesen. Wichtig ist zuerst Geld einführen, dann auswählen – so weit als verständlich – und dann bestätigen. Man bekommt dann einen Zettel ausgeworfen. Diesen übergibt man den Koch hinter dem DRESSEN. Aber erst nachdem man sich hingesetzt hat. Das ganze sollte inerhalb einer Minute funktionieren… Japaner halt. Beim ersten Mal schafft man den Zeitplan eher nicht …..

Alles in allen hatten wir wieder sehr tolle Eindrücke von Tokio und absolvierten wieder mal stolze 28.542 Schritte.

Afterwards we walked through the area again and then took a train back to Tokyo Station to go back to our hotel. On the way we found a small Japanese restaurant. This is now a good opportunity to explain these eateries. First you go in, explain that you need space, then you are referred to the machine. It is important to first insert the money, then select your options – as far as understandable – and then confirm. You will then be thrown a piece of paper which you hand over to the cook behind the bar. He will take it but only after you sit down. The whole thing should work within a minute… Japanese, after all. But you don’t make the schedule in your first try…..All in all, we had very great impressions of Tokyo again and once again completed proud 28,542 steps.

Heute starteten wir den Tag mit einem kurzen Spaziergang bis zum nächsten Bahnhof und fuhren dann mit dem Zug ein Stück um in das Samurai Museum zu kommen. Wie immer steht Information über alles.

Today we started the day with a short walk to the next train station and then took the train to get to the Samurai Museum. As always, information is super important.

TOKYO SAMURAI NINJA MUSEUM https://mai-ko.com/samurai/tokyo.html Man darf sich darunter jetzt nicht ein Museum im eigentlichen Sinn vorstellen, es sind verschiedene Ausstellungsräume in welchen sehr detailverliebt und sehr übersichtlich die Geschichte der Samurai und Ninas vorgetragen wird. Auch ein „Wettwurfsternwerfen“ steht am Programm. Für mich ist diese Veranstaltung empfehlenswert und man sollte dafür in etwa 45 Minuten bei einem Eintritt von Yen  1600.

TOKYO SAMURAI NINJA MUSEUM (https://mai-ko.com/samurai/tokyo.html) You shouldn’t think of it as a museum in the true sense, it’s various exhibition rooms in which the history of the samurai and ninja is presented in great detail and very clearly. A „throwing competition“ is also on the program. It’s worth the 1600 yen entrance fee and the 45 minutes.

Anschließend schlenderten wir noch durch ASAKUSA. Die Entwicklung von Asakusa als Vergnügungsviertel während der Edo-Zeit kam zum Teil durch den benachbarten Stadtteil Kuramae zustande. Kuramae war ein Bezirk mit Vorratshäusern für Reis, der damals als Bezahlung für die Diener der Feudalregierung verwendet wurde. Die Verwalter  dieser Lagerhäuser lagerten den Reis zunächst gegen eine geringe Gebühr, begannen aber im Laufe der Jahre, den Reis gegen Geld einzutauschen oder ihn gegen eine Marge an die örtlichen Ladenbesitzer zu verkaufen. Durch diesen Handel erhielten viele Fudasashi ein beträchtliches verfügbares Einkommen, und als Folge davon begannen Theater und Geisha-Häuser im nahe gelegenen Asakusa aus dem Boden zu schießen. Für den größten Teil des 20. Jahrhunderts blieb Asakusa ein wichtiges Vergnügungsviertel in Tokio. Der Rokku, oder „Sechster Bezirk“, war vor allem als Theaterviertel berühmt, in dem sich berühmte Kinos wie das Denkikan befanden. Die goldenen Jahre von Asakusa werden in Yasunari Kawabatas Roman „Die scharlachrote Bande von Asakusa“ (1930) anschaulich dargestellt. Das Gebiet wurde während des Zweiten Weltkriegs durch US-Bombenangriffe schwer beschädigt, insbesondere durch die Brandbombenangriffe auf Tokio am 10. März 1945. Das Gebiet wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut, wurde aber mittlerweile von Shinjuku und anderen bunten Vierteln der Stadt in seiner Rolle als Vergnügungsviertel übertroffen.

Heute ist es ein Vergnügungs und vorallem Touristenviertel. So sind hier unzählige Souvenierladen und der gleichen vorhanden. Man kann alles erstehen und finden. Am berühmtestesn in ASAKUSA ist jedoch mit Sicherheit Sensō-ji ist ein alter buddhistischer Tempel. Er ist Tokios ältester Tempel und einer der bedeutendsten. Es ist Kannon, dem Bodhisattva des Mitgefühls, gewidmet. Zu den Bauwerken des Tempelkomplexes gehören die Haupthalle, eine fünfstöckige Pagode und große Tore. Es ist die meistbesuchte religiöse Stätte der Welt mit über 30 Millionen Besuchern jährlich. Der Tempel wurde während des Zweiten Weltkriegs am 10. März 1945 bei einem Brandbombenangriff auf Tokio zerstört. Die Haupthalle wurde in den 1950er Jahren umgebaut. Zu ihr führt die Nakamise-dōri-Straße, in der sich viele Geschäfte mit traditionellen Waren befinden. Östlich von Sensō-ji befindet sich der Asakusa-Schrein der Shinto-Religion. Der Besuch ist sehr empfehlenswert und schon fast zwingend. Der Eintritt ist gratis und man sollte ca 45 Minuten dafür einrechnen. Anschließend kann man sich an  den Ständen laben. Entweder ganz traditionell mit einem Maikolben oder etwas mehr exotisch mit Tintenfischspieß. Wie auch immer – etwas für jeden Geschmack. Gleichzeitig dazu änderte sich das bescheidene Wetter schlagartig und es kam blauer Himmel zum Vorschein. Das war das Stichwort für FUJI

Afterwards we strolled through ASAKUSA. The development of Asakusa as an entertainment district during the Edo period was partly due to the neighboring Kuramae district. Kuramae was a district with storehouses for rice, which was then used as payment for the servants of the feudal government. The managers of these warehouses initially stored the rice for a small fee, but over the years began to exchange the rice for money or sell it to the local shopkeepers for a margin. Through this trade, many Fudasashi received a considerable disposable income, and as a result, theaters and geisha houses began to spring up in nearby Asakusa.

For most of the 20th century, Asakusa remained an important entertainment district in Tokyo. The Rokku, or „Sixth District“, was best known as a theatre district, which was home to famous cinemas such as the Denkikan. The golden years of Asakusa are vividly depicted in Yasunari Kawabata’s novel „The Scarlet Gang of Asakusa“ (1930). The area was severely damaged by U.S. bombing during World War II, especially the firebombing of Tokyo on March 10, 1945. The area was rebuilt after the war, but has since been surpassed by Shinjuku and other colorful neighborhoods of the city in its role of an entertainment district. Today it is an entertainment and above all tourist district. So there are countless souvenir shops and the like. You can buy and find everything.

However, the most famous thing in ASAKUSA is certainly Sensō-ji, an ancient Buddhist temple. It is Tokyo’s oldest temple and one of the most important. It is dedicated to Kannon, the Bodhisattva of Compassion. The structures of the temple complex include the main hall, a five-story pagoda, and large gates. It is the most visited religious site in the world with over 30 million visitors annually. The temple was destroyed during World War II on March 10, 1945 in a firebombing raid on Tokyo. The main hall was rebuilt in the 1950s. Nakamise-dōri Street leads to it with many shops selling traditional goods. East of Sensō-ji is the Asakusa Shrine of the Shinto religion. The visit is highly recommended and almost mandatory. Admission is free and you should allow about 45 minutes for it. Afterwards you can refresh yourself at the stands. Either very traditionally with a corn cob or a little more exoticly with squid skewer. Whatever the case – something for every taste. At the same time, the modest weather changed abruptly and blue skies appeared. That was the keyword for FUJI.

Mount FUJI liegt etwa eine Zugstunde südlich von TOKIO, die entsprechende Bahnstation ist SHIN FUJI.

Also ab in die U-Bahn und Richtung Bahnhof, um in weiterer Folge mit dem Shinkanse und ca 300 km/h nach Shin Fuji zu fahren. Wir reservierten noch schnelle die Platzkarten für runter aber nicht zurück, da wir nicht wussten, wann wir wieder zurück fahren würden. Als wir uns SHIN FUJI näherten, sahen wir MOUNT FUJI schon von weiten, lediglich mit einem Wolkenkragen . ansonsten stand er frei da. Nach der Ankunft, gingen wir aus dem Bahnhofsgebäude und gingen auf ein Parkdeck, um frei Sicht auf den Berg zu haben. Es war ein schöner Anblick, nach einigen Minuten gingen wir wieder, da wir sicher waren, dass wir bestimmt auf irgendwelchen Überwachungskameras festgestellt wurden. Nachdem wir zurück im Bahnhof waren, wollten wir noch einen Platz reservieren, um mit dem nächsten Zug zurückzufahren. Hat aber nicht funktioniert, also ohne Platzkarten. Wird schon gehen – die selbe Idee haten in etwa 300.000 andere Personen auch noch. Daher war es etwas eng, aber offenbar kein Problem und wir standen dann halt eine Stunde bis nach Tokio.

Mount FUJI is located about an hour’s train ride south of TOKYO, the corresponding train station is SHIN FUJI.

So off to the subway and towards the train station, to take the Shinkanse and about 300 km/h to Shin Fuji. We quickly reserved the seat tickets for down but not back, because we didn’t know when we would go back. As we approached SHIN FUJI, we saw MOUNT FUJI from afar, with only a cloud collar. Otherwise, it was free. After arrival, we went out of the station building and went to a parking deck to have a clear view of the mountain. It was a beautiful sight, after a few minutes we left again, as we were sure that we would be noticed on some surveillance cameras. After we were back at the station, we wanted to reserve a seat to take the next train back. But it wasn’t possible, so without seat tickets. It’ll work out – about 300,000 other people have the same idea. So it was a bit cramped, but apparently no problem and we stood for an hour to Tokyo.

In Tokio angekommen fanden wir dann noch ein nettes Lokal für ein Abendessen und ließen den Tag bei Momos ausklingen und spazierten zurück in s Hotel. Alles in allen waren es 13.845 Schritte über den Tag gesehen.

When we arrived in Tokyo, we found a nice restaurant for dinner and ended the day wish Momos and walked back to the hotel. All in all, there were 13,845 steps over the day.

Der heutige Tag begann mit einem Spaziergang zu unserer gewohnten Zugstation, YOURAKUCHO. Von dort aus fiuhren wir nach UENO. Das  ist ein Stadtteil von Tokio, das oft mit den Traditionen und der Kultur der Arbeiterklasse sowie deren ausgeprägtem Akzent in Verbindung gebracht wird.

Das Gebiet von Ueno im engeren Sinne konzentriert sich auf den Bahnhof Ueno, der in der Vergangenheit die Endstation von Fernzügen in den Norden Japans war. Südlich des Bahnhofs befindet sich Ameya-yokochō, ein Straßenmarktviertel, das sich aus einem Schwarzmarkt unter freiem Himmel entwickelt hat, der während der Entbehrungen nach dem Zweiten Weltkrieg entstand und nach Okachimachi führte. Ein Teil von Ueno ist seit der Edo-Zeit auch als Schwulendorf bekannt, als es in der Gegend eine große Anzahl von Schwulenbordellen gab.

Unser Ziel war jedoch ein ganz anderes, wir gingen in das

Das Nationalmuseum Tokio

Dieser Besuch war für mich einer der absoluten Spitzenerlebnisse in Japan. Ich würde den Besuch zwingend jeden Tokiobesucher empfehlen. Den zeitlichen Rahmen kann man von zwei Stunden bis vier Tage festlegen. Der Eintrittspreis ist mit YEN 1.000 äußerst preiswert.

Es ist das älteste und größte der führenden Nationalmuseen Japans, zu dem auch das Nationalmuseum Kyoto, das Nationalmuseum Nara und das Nationalmuseum Kyushu gehören. Er wurde ursprünglich 1872 am Yushima Seido Schrein errichtet und einige Jahre später an seinen heutigen Standort im Ueno-Park verlegt. Das Nationalmuseum Tokio verfügt über eine der größten und besten Sammlungen von Kunst und archäologischen Artefakten in Japan, die aus über 100.000 Einzelstücken besteht, darunter fast hundert nationale Schätze. Zu jeder Zeit sind etwa 4000 verschiedene Gegenstände aus der ständigen Sammlung des Museums zu sehen. Darüber hinaus finden regelmäßig Wechselausstellungen statt. Gute Informationen über Englisch und Audioguides sind verfügbar.

Der große Museumskomplex beherbergt sechs separate Gebäude, von denen jedes groß genug ist, um als eigenständiges Museum betrachtet zu werden, und die sich auf verschiedene Arten von Kunst und Ausstellungen spezialisiert haben. Das Hauptgebäude von Honkan wurde 1938 eröffnet und zeigt eine Vielzahl japanischer Kunstwerke von der Antike bis zum 19. Jahrhundert, darunter antike buddhistische Statuen, bemalte Schiebetüren, Schriftrollen, Keramik und Landkarten sowie Kulturgüter wie Masken, Kostüme, Rüstungen und Waffen und andere historische Artefakte.

Today started with a walk to our usual train station, YOURAKUCHO. From there we drive to UENO. This is a district of Tokyo that is often associated with the traditions and culture of the working class and their distinct accent.

The area of Ueno is concentrated around Ueno Station, which in the past was the terminus of long-distance trains to the north of Japan. South of the station is Ameya-yokochō, a street market district that developed from an open-air black market that emerged during the deprivations after World War II and led to Okachimachi. Part of Ueno has also been known as the Gay Village since the Edo period, when there were a large number of gay brothels in the area. However, our goal was completely different, we went to the

The Tokyo National Museumhttps://www.japan-guide.com/e/e3054_tokyo.html

This visit was one of the absolute top experiences in Japan for me. I would definitely recommend the visit to every visitor to Tokyo. The time frame can be set from two hours to four days. The entrance fee is extremely inexpensive at YEN 1,000.

It is the oldest and largest of Japan’s leading national museums, which also includes Kyoto National Museum, Nara National Museum, and Kyushu National Museum. It was originally built in 1872 at Yushima Seido Shrine and moved to its current location in Ueno Park a few years later.The Tokyo National Museum has one of the largest and best collections of art and archaeological artifacts in Japan, consisting of over 100,000 individual pieces, including nearly a hundred national treasures. At any given time, about 4000 different items from the museum’s permanent collection are on display. In addition, temporary exhibitions are held regularly. Good information in English and audio guides are available as well. The large museum complex is home to six separate buildings, each large enough to be considered a museum on its own , specializing in different types of art and exhibitions. Honkan’s main building opened in 1938 and displays a variety of Japanese artwork from antiquity to the 19th century, including ancient Buddhist statues, painted sliding doors, scrolls, ceramics, and maps, as well as cultural artifacts such as masks, costumes, armor and weapons, and other historical artifacts.

Danach spazierten wir durch den angrenzenden Park – eigentlich mehr ein Freilichtmuseum und tranken einen Tee.

Afterwards we walked through the adjacent park – actually more of an open-air museum – and drank a tea.

Danach ging es durch den UENO Park vorbei am Zoo durch die UENO Shoppingstreet und dann in Richtung AKIHABARA. Das  auch Akiba genannt, nach einem ehemaligen lokalen Schrein, es  ist ein Viertel im Zentrum von Tokio, das für seine vielen Elektronikgeschäfte berühmt ist und auch als Zentrum der japanischen Otaku-Kultur anerkannt wurde. Viele Geschäfte und Einrichtungen, die sich mit Anime und Manga beschäftigen, sind über die Elektronikgeschäfte im Viertel verteilt. Sonntags ist Chuo Dori, die Hauptstraße durch das Viertel, von 13:00 bis 18:00 Uhr für den Autoverkehr gesperrt

Akihabara hat in den letzten Jahren einige Sanierungen erlebt, bei denen einige große, moderne Gebäude zu dem Mix aus kleinen bis mittelgroßen Geschäften und Gebäuden hinzugefügt wurden. Das bekannteste unter ihnen ist ein riesiges Yodobashi-Elektronikgeschäft direkt neben dem Bahnhof. Es ist irgendwie komisch zu sehen, wie etliche von japanischen Mädchen auf Anime getrimmt vor irgendwelchen Lokalen stehen und die Kunden reinwinken. Wie so vieles in Japan ist auch dies sehr eigenartig für die westliche Sichtweise. So haben auch fast alle größeren Animegeschäfte diverse Abteilungen für 18plus und da wird es wirklich eigenartig. (hat mir ein Kollege erzählt) Anschließend spazierten wir weiter nach GINZA zurück. Dort führten wir noch das Abschlußshopping durch und dann ging es nach einer Pizza zurück ins Hotel. An diesen letzten Tag in Tokio machten wir 18.001 Schritte.

Somit haben wir insgesamt 276.915 Schritte gemacht und absolvierten somit in unserem Urlaub 180.3 km.

Then we went through the UENO Park, past the zoo, through the UENO shopping street in the direction of AKIHABARA.

Also called Akiba, after a former local shrine, it is a neighborhood in central Tokyo that is famous for its many electronics stores and has also been recognized as the center of Japanese otaku culture. Many shops and establishments dedicated to anime and manga are spread across the electronics stores in the neighborhood. On Sundays, Chuo Dori, the main road through the neighborhood, is closed to car traffic from 1:00 p.m. to 6:00 p.m

Akihabara has seen some redevelopment in recent years, adding some large, modern buildings to the mix of small to medium-sized shops and buildings. The most famous among them is a huge Yodobashi electronics store right next to the station. It’s kind of weird to see how many Japanese girls dressed up as anime stand in front of some restaurants and wave the customers in. Like so many things in Japan, this is very peculiar to the Western view. So almost all larger anime stores have various departments for 18plus and that’s where it gets really strange. (a colleague told me)

Afterwards we walked back to GINZA. There we did the final shopping and then we went back to the hotel after a pizza. On this last day in Tokyo, we took 18,001 steps.

So we took a total of 276,915 steps and thus completed 180.3 km during our vacation.

Am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Delhi, Südkorea und Japan, das war ein Trip, der massive Eindrücke hinterlassen hat, zeigte auch eine andere Art von Sicht, eine verschlossener als unsere – aber auch eine sehr sehenswerte. Auch der Kontakt zu anderen Werten war eine erhebliche Bereicherung…Tja da fehlt nur noch eine Sache bevor dieses Kapitel geschlossen wird, richtig – Die Sache mit den japanischen Toiletten. Egal wo wir waren, diese waren sauber und meistens benötigte man eine Gebrauchsanweisung, wie auch immer. An dieser Stelle sei ein Musterbeispiel angeführt – und wie gesagt: Das war irgendwo am Weg eine öffentliche Toilette…

The next day we went back to Delhi. South Korea and Japan, this was a trip that left massive impressions, also showed a different perspective, one more closed than ours – but also very worth seeing. The exposure to other values was a considerable enrichment… Well, there is only one thing missing before this chapter is closed, right – the thing with the Japanese toilets. No matter where we were, they were clean and most of the time you needed an instruction manual, whatever. At this point, a prime example is given – and as I said: It was just a public toilet somewhere along the way…

Ansonsten blieb nicht mehr viel übrig, zurück zum Flughafen und ab nach Delhi

Otherwise, there wasn’t much left, back to the airport and off to Delhi……

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