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Fahrt durch Alt Delhi

Delhi besteht im Prinzip aus fünf verschiedenen Verwaltungszentren. Neu Delhi ist der neueste und „modernste“. Es gibt dann noch das klassische „Alt Delhi“ und das wurde Ziel unserer Motoradrunde. Es ist überhaupt kein Problem nach Alt Delhi zu fahren. Man sollte sich halt bewusst sein, dass man in eine Gegend kommen kann, in welcher ganz, ganz selten  „Weisnasen“ sind. Wenn man glaubt, man ist in New Delhi angekommen und klimatisiert dann kann man es ja mal probieren und  sich in die unendliche Enge dieser Gassen  vorzuwagen.

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Am INDIAN GATE war noch genug Platz….. 

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……auch hier fand man noch feie Fläche…….

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Dann kam man von den Kolonialbauten langsam weg..

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Die Häuser wurden bodenständiger….

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…es wurde ein  wenig rustikaler, das wäre der letzte Zeitpunkt zur Umkehr gewesen. Ein Verbleiben in „unserer Welt“ wäre noch möglich gewesen…….

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… doch statt dessen trieben wir mit der Strömung weiter und ignorierten den „Point of no Return“…..

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…..und dann waren mir mitten drin, Ochsenkarren bis zur Endlosigkeit aufgeladen…….

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und ein Vorbeischlängeln war nicht mal mit dem Motorrad mehr möglich…….

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………ich stand neben einen LKW, Andi musste sich gegen ein Pferd behaupten…..

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Wäre interessant zu wissen, ob diese Packet jemals ankommt…

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Der Reis fand sicher einen Abnehmer……

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Dann kam aus einer Querstraße endlos aufgeladene Transportkarren, die wurden alle von Hand gezogen…

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dann drängten sich noch ein paar nach…..

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er drängte dann auch noch rein, denn ein Meter war noch frei und das muss genutzt werden….

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und dann ging gar nichts mehr……

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BANANA DRIVEIN SHOP…..

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irgendwann hat man sich dann aus den Gassen auf die Zubringer gestaut…

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aber bevor wir wieder Fahrt aufnehmen konnten, mussten wir noch ein wenig warten.

Wir absolvierten in etwa 100 km und waren 5 Stunden am Weg wobei wir zwar keine Zeitzonen überschritten hatten, aber durch eine andere Zeit gefahren sind. Alt Delhi hat uns wie ein Wackelpudding auf der einen Seite aufgenommen und auf der anderen Seite wieder freigegeben. Trotz der Temperaturen von ca 34 Grad, wollte ein „Staukolleg“ nichts von meinem Wasser. Es ist immer wieder eine interessante Erfahrung ein Stück Indien erfahren zu dürfen. Wir standen zwar zwei Stunden im Stau, aber wir konnten keine Aggression oder Hektik erfahren. Es kommt und es geht, diese Unbequemlichkeiten werden mit einer unsagbaren Gelassenheit ertragen. Wie so vieles von etlichen Einheimischen mit unsagbarer Gelassenheit ertragen wird. Dass mir nach der Tour alles wehgetan hat und ich einen „Kupplungsarm“ bekommen hab, brauch ich eh nicht anführen……..

 

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Leben am Straßenrand

Für Europäer ist es eine brutale Konfrontation zwischen Arm und Reich hier in Indien. An jeder Kreuzung kommen abgemagerte Straßenkinder auf die Autos zu und versuchen etwas zu verkaufen, etwas zu erbetteln, Geld zu erhalten. Man versucht dann einfach durch diese Menschen durchzuschauen, man kann es leider nicht ändern. Daneben liegen dann die Straßenhunde. Die sind fett und ausgefüttert. Die haben einen Stellenwert und bekommen immer von irgendjemanden etwas zu futtern. Die Straßenkinder hingegen werden auch oft absichtlich nicht gewaschen, sie sollen ja erbärmlich aussehen. Diese Menschen leben dann auf einen Grünstreifen zwischen zwei Fahrbahnen oder am Straßenrand in Zelten. Die besseren leben in Slums. Dort haben sie wenigstens halbwegs ein Dach über den Kopf. Es passiert dann auch mal, dass Zelte im Laufe der Zeit von Wellblechen „umfriedet“ werden. Irgendwann kommt dann ein Dach rauf und irgendwann der Monsun.. . Somit beginnt dann alles wieder von vorne. Meistens sind es Leute die von den Provinzen in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Delhi kommen. Die Zahl dieser Menschen ist unbekannt. Die meisten von ihnen müssen sich ihre Kreuzung „erarbeiten“. Sie müssen Abgaben an andere zahlen. Sonst werden sie verjagt. Somit ist das Ganze ein gutes Geschäft und selten gelingt ein Ausbruch aus diesem Kreis. Es gibt zwar einige NGO´s die etwas bewegen, aber es kommen jeden Tag etliche aus den Provinzen nach………

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Bettler gehören zum Straßenbild ……

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             Leben in der Kreuzung……….

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Arbeiten auf der Kreuzung………

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Leben in Zelten neben der Straße…….

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Irgendwann werden die Zelte ummantelt………

 

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und verwertet wird alles……

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Durchsucht wird jeder Mullhaufen, und davon gibt es genug…..

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und dann kann man nur auf eine bessere Zukunft warten……….

 

 

 

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Delhis Straßenbild

Viel wird geredet über den Verkehr in Neu Delhi, er hat sicher etwas besonderes an sich. Es ist einfach verwunderlich, wie gut etwas funktioniert wenn es keine Regeln gibt. Kann schon sein, dass es Regeln gibt, aber die sind halt für Fremde nicht erkennbar. Man versucht einfach mit dem Schwarm mitzutreiben. Es ist eine geregelte Art der Anarchie. Faszinierend sind immer wieder die Gefährte, die einem begegnen……….

WP_20150919_006 (2)                   INDIEN, einfach nur Indien………

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Kennzeichen fallen nicht ab, die rosten ab…..

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Für jedes Rohr gibt es ein passendes Ventil…..

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Für jeden defekten Helm ein passendes Klebeband…….

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Manche Buse sind schon ein wenig in die Jahre gekommen……

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Da fehlt dann wohl auch das eine oder andere Teil….

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Keine Ahnung wieviele Personen auf einer Ladefläche Platz haben…….

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Auch Gottheiten werden immer wieder mal transportiert…..

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Auch Reifen muss man dann einfach mal schnell woanderst hinbringen

 

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Indischer Gefahrenguttransporter……..

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Obsttransporter………

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Müllabfuhr mit Meeresblick……

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Am besten man schaut sich das alles aus sicherer Entfernung an……

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Indische Hygienevorschriften; man beachte den Einweghandschuh………

 

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und um auf die andere Straßenseite zu gelangen, ist es wohl das beste die Rolltreppe zur Überführung zur nehmen…..

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