Allgemein

KOREA – JAPAN -kulturelle Zeitreise im Shinkansen


Dann war es wieder mal so weit, ein neuer Trip stand an, dieses mal war es etwas besonderes, eine neue Region,  weiter nach Osten. Über Seoul nach Japan. Da unser Abflug von Delhi in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfand, fuhren wir rechtzeitig zum Flughafen. (Ich werde jetzt nicht darauf eingehen wie viel früher wir zum Flughafen fuhren, nur soviel sei gesagt, Tanish die treue Seele war wie immer pünktlich, so waren wir eben rechtzeitig – oder halt leicht zu früh am Flughafen.) Weder um in den Flughafen zu kommen oder um zum einchecken mussten wir länger warten. Lediglich das Check In war dann etwas verwirrend. So wurden wir mit aller Bestimmtheit betreffend unserer Visas für Seoul gefragt. Als wir meinten, dass dies nicht notwendig sei, beharrte die Dame kurzfristig darauf, besonn sich dann doch eines anderes und wir konnten dann einchecken und brachten auch die Sicherheitskontrolle schnell hinter uns. Anschließend vertrieben wir uns die (REICHLICHE ) Zeit bis zum Abflug unter anderen mit Shopping  und das war notwendig. Somit war Jana nun auch winterfest ausgestattet und wir konnten uns auf die bevorstehende Kälte einstimmen. Seoul ist ja nicht gerade als asiatischer Hitzepol bekannt. Nachdem der Flieger pünktlich in Delhi abhob verging der Flug mit AI 321 ohne Ereignisse. Da man ja schon Routine hat war es selbstverständlich, dass wir uns Filme runtergeladen hatten, da mit Air India fast immer die Bordunterhaltung nicht funktioniert – so auch dieses mal. Der Landeanflug in Seoul war wirklich cool. Die Landung gelang trotz starken Seitenwind ohne Probleme, die Migration lief super flüssig ab und dann waren wir in Seoul. Der Flughafen überzeugt durch seine Striktheit und seine Architektur. Alles ist klar beschrieben und ist leicht zu befolgen, was auch passiert.

It was that time again, a new trip was on the way, this time it was something special, a new region, further east. Via Seoul to Japan. Since our departure from Delhi was scheduled for the night from Friday to Saturday, we headed to the airport on time. (I won’t go into how much earlier we arrived at the airport, just to say that Tanish, the loyal soul, was punctual as always, so we were indeed on time – or slightly early at the airport.) We didn’t have to wait long to enter the airport or to check in. Only the check-in process was a bit confusing. We were firmly questioned about our visas for Seoul. When we said it wasn’t necessary, the lady insisted briefly, but then changed her mind, and we were able to check in and quickly pass through security. Afterwards, we spent our ample time until departure shopping, which was necessary. Thus, Jana was now also equipped for winter, and we could acclimatize ourselves to the upcoming cold. Seoul is not exactly known as an Asian heat pole. Once the flight took off on time from Delhi, the journey aboard AI 321 went without incidents. Since we had already developed a routine, it was a given that we downloaded movies, as the in-flight entertainment with Air India almost always fails – and this time was no different. The descent into Seoul was really cool. The landing went smoothly despite strong crosswinds, migration went very smoothly, and then we were in Seoul. The airport impresses with its strictness and architecture. Everything is clearly marked and easy to follow, and so we did.

Nach der Einreise haben wir uns mit Bargeld versorgt und sind dann mit dem Flughafenexpress nach Seoul Station gefahren. Die Fahrt dauerte ca 40 Minuten und wurde von entsprechenden Eindrücken begleitet.

After entering the country, we got some cash and then took the airport express to Seoul Station. The journey lasted about 40 minutes and provided various impressions.

In Seoul Station angekommen folgten wir der klaren Beschilderung zum entsprechenden Ausgang und spazierten dann in unser Hotel. Dabei konnten wir schon einige Eindrücke von Seoul gewinnen, im Hotel bzw im Hostel,  OYO Myeongdong 5 Lodge Seoul, angekommen bezogen wir unser Zimmer. Tja, besonders groß war es nicht, aber es waren gemütliche 9 Quadratmeter. Zu den Geschäften angeführt, muss ich fast anführen, dass ich von Northface total negativ überrascht wurde. Betreffend öffentlicher Verkehrssysteme gibt ja mehrere Systeme. Wir haben uns für T-Money Card https://www.t-money.co.kr/ncs/pct/tmnyintd/ReadFrgnKoreaTourCardEngIntd.dev, entschieden. Eine Art Prepaid Karte die pro Fahrt, dazu zählt auch dreimal Umsteigen und 30 Minuten Fahrt, ca einen Euro abzieht. Aufladen kann man sie problemlos.

Upon arrival at Seoul Station, we followed the clear signs to the appropriate exit and then strolled to our hostel. Along the way, we were able to get some impressions of Seoul. Upon arriving at the OYO Myeongdong 5 Lodge Seoul, we checked into our room. Well, it wasn’t particularly spacious, but it was cozy 9 square meters. Regarding the shops, I must mention that I was completely disappointed by Northface. Regarding the transportation, there are several systems available. We chose the T-Money Card – https://www.t-money.co.kr/ncs/pct/tmnyintd/ReadFrgnKoreaTourCardEngIntd.dev a type of prepaid card that deducts about one euro per ride, including three transfers and a 30-minute journey.

Wenn die Anzahl der Quadratmeter nicht zu punkten wusste, dann wurde dies durch die Lage ausgeglichen. In unmittelbarer Umgeben befinden sich Stände für Streetfood und etliche Geschäfte. Zum Streetfood kann angeführt werden, dass es fantastisch schmeckt. Tja anschließend streunten wir noch etwas herum und glaubten, dass wir uns noch mit Bäckereien stärken mussten. Somit war kein Abendessen mehr notwendig und wir waren nach 10.499 Schritten reif für das Bett.

If the number of square meters of our room was not impressive, this was balanced out by the location. Nearby, there are stalls for street food and numerous shops. As for the street food, it can only be said that it tastes fantastic. Well, afterwards we wandered around a bit and believed we needed to indulge in some bakeries. Thus, no dinner was necessary and after 10,499 steps, we were ready for bed.

2 Tag: SEOUL – DEMILITARISIERTE ZONE – SEOUL

Für heute haben wir uns etwas besonderes und für Südkorea fast eine Art Pflichtprogramm vorgenommen. Einen Ausflug in die Demilitarisierte Zone – Zum Grenzgebiet nach Nordkorea. Dazu bedienten wir uns einer lokalen Agentur. Wir wurden also um 06.50 Uhr vom Hotel abgeholt und nahmen dann der Reihe nach die anderen Mitglieder der Gruppe auf, wir buchten eine Kleingruppe, da es einfach feiner ist. Nachdem alle aufgenommen wurden fuhren wir nach Norden, genauer gesagt in die Provinz Paju.

Today, we have something special planned, which is almost a must-do in South Korea. A trip to the Demilitarized Zone – to the border region with North Korea. For this, we used a local agency. We were picked up from the hostel at 6:50 AM and then collected the other group members one by one; we booked a small group since it’s simply more enjoyable. After everyone was picked up, we headed north, specifically to the province of Paju.

Dort besuchten wir den IMJINGAK PYEONGHWA NURI PARK. Dieser grenzt  unmittelbar südlich an die DMZ und ist somit die nördlichste Punkt Südkorea. Das dreistöckige Imjingak ist von mehreren Denkmälern, dem Vereinigungspark und dem Nordkorea-Zentrum umgeben.

We visited the IMJINGAK PYEONGHWA NURI PARK there. This park is located just south of the DMZ, making it the northernmost point of South Korea. The three-story Imjingak is surrounded by several monuments, the Unification Park, and the North Korea Center.

Imjingak ist ein Park am Ufer des Imjin-Flusses entlang der Gleise der ehemaligen Gyeongui-Bahnlinie außerhalb der Stadt Paju, Südkorea. Im Park gibt es viele Statuen und Denkmäler, die sich auf den Koreakrieg beziehen. Der Park wurde 1972 gebaut, um diejenigen auf beiden Seiten zu trösten, die aufgrund der Teilung Koreas nicht in ihre Heimatstädte, Freunde und Familien zurückkehren können, und empfängt derzeit etwa 1,2 Millionen Besucher pro Jahr.

Imjingak is a park on the banks of the Imjin River along the tracks of the former Gyeongui railway line outside the city of Paju, South Korea. The park features many statues and monuments related to the Korean War. Established in 1972, it was built to comfort those on both sides who cannot return to their hometowns, friends, and families due to the division of Korea, and currently receives about 1.2 million visitors annually.

Der MANGBAEDAN ALTAR der gegenüber von Imjingak steht, ist berühmt als der Ort, den Koreaner, die von ihren Familien im Norden getrennt sind, besuchen, um die Riten ihrer Vorfahren durchzuführen, indem sie sich jedes Jahr am Neujahrstag und an Chuseok (koreanisches Thanksgiving) vor ihren Heimatstädten verneigen.

The MANGBAEDAN ALTAR, located across from Imjingak, is famous as the place where Koreans separated from their families in the North visit to perform their ancestral rites, bowing in front of their hometowns each year on New Year’s Day and Chuseok (Korean Thanksgiving).

Hinter dem Mangbaedan Altar steht die Brücke der Freiheit, die die Südkoreaner überquerten, als sie nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens aus Nordkorea in ihr Heimatland zurückkehrten.

Behind the Mangbaedan altar stands the Bridge of Freedom, which South Koreans crossed when they returned to their homeland after the signing of the armistice agreement with North Korea.

Friedenszug in Imjingak

Der letzte Zug, der die Grenze zwischen Nord- und Südkorea überquerte, ein Militärtransporter, der nach MacArthurs Vorstoß ins Landesinnere im Jahr 1950 Nachschub an die UN-Truppen lieferte, blieb am 31. Dezember 1950 am Bahnhof Hanpo in Hwanghe-do im heutigen Nordkorea stecken, weil chinesische Truppen voraus waren. Da der Schaffner nicht umkehren konnte, versuchte er, den Zug zurück nach Munsan zu bringen, wurde aber von US-Truppen gestoppt, die beschlossen, den Zug zu zerstören, anstatt zu riskieren, dass der Zug in die Hände Nordkoreas fällt. Bei der Lokomotive handelte es sich um eine KNR Mateo 1 Klasse. Die verrostete, von Kugeln durchsiebte und von Granaten durchlöcherte Lokomotive befindet sich im Park von Imjingak, in der Nähe der zerstörten Dokgae-Eisenbahnbrücke, die den Imjin-Fluss überquert. Im Jahr 2004 wurde die verrostete Lokomotive als Kulturerbe eingetragen und ist eine sichtbare Erinnerung an die lange Schließung der Grenze in der Hoffnung, dass die Züge wieder frei überqueren können

The last train to cross the border between North and South Korea, a military transport that delivered supplies to UN troops following MacArthur’s advance into the country in 1950, became stuck at Hanpo Station in Hwanghe-do in present-day North Korea on December 31, 1950, due to Chinese troops being ahead. As the conductor could not turn back, he attempted to bring the train back to Munsan but was stopped by US troops that decided to destroy the train rather than risk it falling into North Korean hands. The locomotive was a KNR Mateo1 class. The rusted, bullet-riddled, and shell-damaged locomotive is located in the park of Imjingak, near the destroyed Dokgae railway bridge crossing the Imjin River. In 2004, the rusted locomotive was registered as a cultural heritage site and serves as a visible reminder of the long closure of the border, with the hope that trains may cross freely again.

Dann ging es weiter zum DORSA OBSERVATORIUM.

Dieses befindet sich am nördlichsten Punkt der militärischen Demarkationslinie und ersetzt den bisherigen Songaksan-Beobachtungsposten. Vom Observatorium aus kann man in einem Kinosessel sitzend gemütlich nach Nordkorea schauen. Wir hatten Glück und es war klares Wetter, so konnten wir bis zu den Hügeln nach Nordkorea einsehen – geschätzt 20 bis 30 Kilometer. Das war schon echt ein eigenes Gefühl. Da an dieser Stelle fotografieren absolut verboten ist, kann ich leider keine Bilder posten. Am Weg zum Observatorium und in der Nähe sieht man etliche Lautsprecher – dieser beschallen Nordkorea mit K-Popp und sonstiger Propaganda, Natürlich läuft das ganze auch von Norden kommend ab. Somit beschallen sich beide Gebiete mit gengenseitiger Werbung – sehr zur Freude aller.

This is located at the northernmost point of the military demarcation line and replaces the previous Songaksan observation post. From the observatory, you can comfortably watch North Korea while sitting in a cinema chair. We were lucky, because it was clear weather, so we could see all the way to the hills in North Korea – estimated 20 to 30 kilometers away. It was truly a unique feeling. Since photography is absolutely prohibited in this area, I unfortunately can’t post any pictures. On the way to the observatory and nearby, you can see numerous loudspeakers – these broadcast K-pop and other propaganda into North Korea. Naturally, this is also reciprocated from the north. Thus, both regions are filled with mutual advertising – much to everyone’s delight.

In der Nähe des Observatoriums befindet sich der dritte unterirdische Tunnel, der von Nordkorea gebaut und 1978 gefunden wurde. Er erstreckt sich über 1,6 km, hat eine Höhe und Breite von 2 m und kann 30.000 Soldaten in einer Stunde mobilisieren. Vor dem Tunnel befinden sich eine Vielzahl von Attraktionen wie die DMZ-Medienhalle (die die Geschichte des geteilten Landes und des blühenden Ökosystems in der entmilitarisierten Zone zeigt), die DMZ-Ausstellungshalle (in der Relikte und Dokumente im Zusammenhang mit der entmilitarisierten Zone ausgestellt werden), Skulpturen und Souvenirläden. Besucher können den Tunnel entweder zu Fuß oder mit der Einschienenbahn ins Innere sehen. Insgesamt wurden bisher vier Tunnel entdeckt, aber es wird angenommen, dass es bis zu zwanzig weitere gibt. https://www.tripadvisor.de/AttractionProductReview-g294197-d26249516-Private_DMZ_tour_Tunnel_Observation_with_hotel_pick_up-Seoul.html

Near the observatory is the third underground tunnel built by North Korea, discovered in 1978. It stretches over 1.6 km, has a height and width of 2 m, and can mobilize 30,000 soldiers in one hour. In front of the tunnel, there is a variety of attractions such as the DMZ Media Hall (which showcases the history of the divided country and the thriving ecosystem in the demilitarized zone), the DMZ Exhibition Hall (where relics and documents related to the demilitarized zone are displayed), sculptures, and souvenir shops. Visitors can reach the tunnel either on foot or by the monorail. So far, four tunnels have been discovered, but it is believed that there may be up to twenty more. https://www.tripadvisor.de/AttractionProductReview-g294197-d26249516-Private_DMZ_tour_Tunnel_Observation_with_hotel_pick_up-Seoul.html

Anschließend ging es zur GAMAKSAN Hängebrücke, diese spannt sich in einer Höhe von 45 Meter und einer Länge von 150 Meter von einem Berg zum anderen. Diese Brücke trägt auch den Zusatznamen „Gloucester Heroes Bridge“, eine Hommage an den mutigen Einsatz der Soldaten des Gloucestershire Battalion Regiments während des Koreakriegs. Am Weg zu der Brücke passiert man zwei Bunker und auch so manchen Pandabären. Bevor man die Brücke betritt sollte man noch kurz rechts weiter gehen, um auf eine Aussichtsplattform zu kommen. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Brücke. Es muss kurz angeführt werden, dass wir aufgrund der Jahreszeit echt Glück hatten. Ansonsten kann es in der Hochsaison schon mal passieren, dass vom Parkplatz ab bis zur Brücke sich eine Karawane von Touristen hoch plagt. Die Brücke ist natürlich dann voll verstopft und fasst bis zu 900 Personen. Wie auch immer, wir bevorzugten die niederen Temperaturen, fast keine Touristen und die unsagbare frische Luft in den den Bergen.

Subsequently, we headed to the GAMAKSAN Suspension Bridge, which spans from one mountain to another at a height of 45 meters and a length of 150 meters. This bridge also carries the additional name „Gloucester Heroes Bridge,“ a tribute to the brave efforts of the soldiers of the Gloucestershire Battalion Regiment during the Korean War. On the way to the bridge, you pass two bunkers and even some pandas. Before entering the bridge, you should take a short walk to the right to reach a viewing platform. From there, you have a great view of the bridge. It must be mentioned that we were truly lucky given the season. Otherwise, during peak season, it can happen that a caravan of tourists struggles from the parking lot all the way to the bridge. The bridge is naturally then overflowing with visitors and can accommodate up to 900 people. Regardless, we preferred the cooler temperatures, almost no tourists, and the indescribable fresh air in the mountains.

Danach ging es wieder zurück nach Seoul und wir besuchten noch den KWANG JANG MARKET – Dabei handelt es sich um einen Food Markt, tja und ein koreanischer Food Markt ist eine Sehenswürdigkeit an sich.

After that, we went back to Seoul and visited the KWANG JANG MARKET – this is a food market, and a Korean food market is an attraction in itself.

Zurück ging es dann ein Stück am CHEONGGYECHEON Kanal, das ist ein 10,9 Kilometer langer Fluss und öffentlicher Platz in der Innenstadt von Seoul, Südkorea. Der natürliche Bach stammt aus dem Suseongdong-Tal in Inwangsan und wurde bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Teil der frühen Kanalisation Seouls gepflegt, als die rasante wirtschaftliche Entwicklung nach dem Koreakrieg und die sich verschlechternden Bedingungen dazu führten, dass der Bach mit Beton gefüllt und an seiner Stelle eine erhöhte Autobahn, der Cheonggye Expressway, gebaut wurde. Im Jahr 2003 begann die Stadtverwaltung mit einem Stadterneuerungsprojekt, um die Schnellstraße zu demontieren und den Bach wiederherzustellen, das 2005 mit Kosten von über 386 Milliarden Pfund (ca. 281 Millionen US-Dollar) abgeschlossen wurde. Das Restaurierungsprojekt von Cheonggyecheon zog anfangs erhebliche öffentliche Kritik auf sich, ist aber seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 bei Einwohnern und Touristen beliebt geworden. Wie auch immer, uns hat es gefallen am Kanal zu spazieren und den Tag so ausklingen zu lassen. Nachdem wir 13.492 Schritte machten, war es genug und der Tag war erledigt.

We then walked back along the CHEONGGYECHEON stream, which is a 10.9-kilometer long river and a public space in downtown Seoul, South Korea. The natural stream originates in the Suseongdong valley in Inwangsan and it was maintained as part of Seoul’s early sewage system until the mid-20th century, when rapid economic development after the Korean War and deteriorating conditions led to the stream being filled with concrete and a raised highway, the Cheonggye Expressway, being built in its place. In 2003, the city government began an urban renewal project to dismantle the expressway and restore the stream, which was completed in 2005 at a cost of over 386 billion won (approximately $281 million). Initially, the restoration project of Cheonggyecheon faced significant public criticism, but since its opening in 2005, it has become popular with residents and tourists alike. Regardless, we enjoyed strolling along the stream and wrapping up the day. After taking 13,492 steps, it was enough, and the day was done.

Heute erkundeten wir ein Stück von Seoul zu Fuß. Wir starteten von unserem Hostel und gingen in Richung Innenstadt bis zur Town Hall. Dort war auch eine Eislaufbahn und ein koreanischer Christkindlmarkt aufgebaut. Irgendwie unreal – aber nett.

 

Today we explored a part of Seoul on foot. We started from our hostel and walked towards the city center until we reached the Town Hall. There was also an ice skating rink and a Korean Christmas market set up there. Somehow unreal – but nice.

Dann schlenderten wir durch eine „Mall“, eigentlich sind die U – Bahn Stationen bzw Unterführungen auch als Einkaufszentren in Verwendung.

Then we strolled through a „mall,“ as the subway stations and underpasses are also used as shopping centers.

Hwangudan war ein Schreinkomplex, der teilweise noch heute im Jung-Distrikt in Seoul, Südkorea steht. Die Krönungsstätte wurde Ende 1897 erbaut und 1913 zerstört. Hwanggungu wurde 1899 erbaut und steht noch heute. Die Krönungsstätte wurde als Ort der rituellen Ausrufung des koreanischen Reiches durch König Gojong errichtet. Nach seiner Thronbesteigung vollzog Gojong den Ritus des Himmels, ein Ritual, das seit Hunderten von Jahren nicht mehr von einem koreanischen Monarchen durchgeführt worden war. Das Ritual war normalerweise den Söhnen des Himmels vorbehalten, aber Korea war seit Jahrhunderten ein tributpflichtiger Staat Chinas

Hwangudan was a shrine complex that partially still stands today in the Jung District of Seoul, South Korea. The coronation site was built at the end of 1897 and destroyed in 1913. Hwanggungu was built in 1899 and still stands today. The coronation site was established as the location for the ritual proclamation of the Korean Empire by King Gojong. After his ascension to the throne, Gojong performed the Rite of Heaven, a ritual that had not been carried out by a Korean monarch for hundreds of years. The ritual was typically reserved for the Sons of Heaven, but Korea had been a tributary state of China for centuries.

Danach ging es zum GYEONGBOKGUNG

Der Name bedeutet „Palast der strahlenden Glückseligkeit“. Er ist der erste und zugleich größte Palast von fünf Palästen die im Korea der Joseon-Dynastie errichtet wurden. Der Gyeongbokgung-Palast wurde vom Gründer der Joseon-Dynastie, König Taejo (reg. 1392–1398) errichtet und im Jahr 1395, drei Jahre nach Gründung der Dynastie fertiggestellt. Mit der Fertigstellung des Palastes verlegt Taejo die Hauptstadt des Reiches von Gaegyeong nach Hanyang. Bis zu seiner Zerstörung im Imjin-Krieg durch die Japaner im Jahr 1592 diente der Palast als Residenz der Könige und war unter anderem Schauplatz staatlicher Zeremonien, weshalb er unter König Sejong (reg. 1418–1450) auch entsprechend neu gestaltet wurde. Während der japanischen Herrschaft (1910 bis 1945) wurden Gebäude abgerissen und die Bauanlage signifikant abgeändert. Unter den Gebäuden, die nicht abgerissen wurden, befanden sich der Gyeonghoeru-Pavillon und Geunjeongjeon. In dieser Zeit war Japanisch Nationalsprache und der Palast wurde nach der japanischen Aussprache der für den Namen verwendeten chinesischen Schriftzeichen Keifukukyū genannt. Erst ab 1990 begann man, den Palast in seiner ursprünglichen Form zu rekonstruieren. Dazu musste auch die Residenz des Generalgouverneurs, das Regierungsgebäude aus der Zeit, als Korea eine Provinz Japans war, abgerissen werden. Nur so konnte das Heungryemun originalgetreu rekonstruiert werden. Die königlichen Gemächer und die Residenz des Kronprinzen wurden ebenfalls originalgetreu wiederhergestellt. Die Pläne der ersten Phase sahen vor, bis zum Jahr 2010 rund 40 % der Originalstruktur wiederhergestellt zu haben. In einigen Räumen wurden die Wandmalereien sehr aufwändig wieder hergestellt und restauriert. Natürlich darf eine Standesgemäße Wachablöse nicht fehlen. Der Besuch dieses Tempels ist absolut empfehlenswert, der Eintritt kostet 3.000 Won und man sollte mindestens zwei  Stunden einrechnen. (https://royal.khs.go.kr/ROYAL/contents/menuInfo-gbg.do?grpCode=gbg )

Then we went to GYEONGBOKGUNG. The name means „Palace of Radiant Bliss.“ It is the first and largest of five palaces built in Korea during the Joseon Dynasty. Gyeongbokgung Palace was constructed by the founder of the Joseon Dynasty, King Taejo (reigned 1392–1398), and completed in 1395, three years after the dynasty’s establishment. With the completion of the palace, Taejo moved the capital of the kingdom from Gaegyeong to Hanyang. Until its destruction during the Imjin War by the Japanese in 1592, the palace served as the residence of the kings and was also the site of state ceremonies, which is why it was redesigned under King Sejong (reigned 1418–1450). During the Japanese occupation (1910 to 1945), buildings were demolished, and the overall structure was significantly altered. Among the buildings that were not destroyed were the Gyeonghoeru Pavilion and Geunjeongjeon. During this time, Japanese was the national language, and the palace was named Keifukukyū according to the Japanese pronunciation of the Chinese characters used for its name. It wasn’t until 1990 that efforts began to reconstruct the palace in its original form. This required the demolition of the Governor-General’s residence, the government building from the period when Korea was a province of Japan. Only then Heungnyemun could be reconstructed authentically. The royal chambers and the residence of the crown prince were also restored to their original state. The plans for the first phase aimed to restore around 40% of the original structure by 2010. In some rooms, the wall paintings were meticulously restored. Of course, an appropriate changing of the guard must not be missed. A visit to this temple is highly recommended, with an entrance fee of 3,000 Won, and one should allow at least two hours for the visit. (https://royal.khs.go.kr/ROYAL/contents/menuInfo-gbg.do?grpCode=gbg)

Nach dem Palast ging es noch in das angrenzende National Folk Museum of Korea. Der Eintritt ist gratis und es ist ein sehr informatives und detailverliebtes Museum. Die Ausstellungsräume sind liebevoll gestalltet und es ist jederzeit einen Besuch wert und sehr empfehlenswert. ( https://www.nfm.go.kr/home/index.do ) Dem Museum angeschlossen ist eine kleine, alte, koreanische nachgebaute Einkaufsstraße. Diese ist ebenfalls sehenswert. Den Komplex verlässt man fankiert von „Totenstatuen“.

After the palace, we headed to the adjacent National Folk Museum of Korea. Admission is free, and it is a very informative and detail-oriented museum. The exhibition rooms are lovingly designed, and it is well worth a visit and highly recommended at any time. (https://www.nfm.go.kr/home/index.do) Attached to the museum is a small, old, recreated Korean shopping street, which is also worth seeing. The complex is adorned by „statues of the dead.“

Danach ging es noch gemütlich auf einen Caffe – wobei gemütlich etwas übertrieben ist. Man setzt sich dort nicht einfach hin hin und wartet auf einen Kellner. Das geht alles vollautomatisch und mit Bon und so. Man zieht einen Bon und legt es an den Dresden – dann wird es zusammengestellt und es wird serviert.

Afterwards, we relaxed over a coffee – although „relax“ might be an exaggeration. You don’t simply sit down and wait for a waiter. It all works fully automatically with a ticket system. You take a ticket and place it at the counter – then it’s prepared and served.

Anschließend spazierten wir in das BUKNOK HANOK VILLAGE, dabei handelt es sich um liebevoll restaurietes Gebiet mit wunderschönen alten koreanischen Häusern. Da dieses Gebiet stellenweise von Touristen überflutet wird, hat es natürlich Spannungen mit den Bewohnern begründet. So wird die Zutrittszeit nun von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr erwünscht und danach eben nicht mehr.(https://hanok.seoul.go.kr/front/eng/town/town01.do)

Afterwards, we walked into the BUKNOK HANOK VILLAGE, which is a lovingly restored area with beautiful old Korean houses. Since this area is flooded with tourists, it has naturally created tensions with the residents. Therefore, the visiting hours are now restricted from 10:00 AM to 5:00 PM, and not afterwards. (https://hanok.seoul.go.kr/front/eng/town/town01.do)

Zum Abschluß des Tages begaben wir uns noch auf den NAMSAN. Der Namsan (Südberg) ist ein 265 Meter hoher Berg in der Mitte von Seoul in Südkorea. Der gesamte Berg bildet den ca. 3 Quadratkilometer großen Namsan-Park, ein beliebtes Ausflugsziel in Seoul. Auf seinem Gipfel, der zu Fuß oder mit einer Seilbahn erreicht werden kann, steht der N Seoul Tower, ein nochmal 236 Meter hoher Fernsehturm. Hier stand auch das Bonghwadae, eines der im ganzen Land verteilten Meldefeuer, mit denen Gefahren und Invasionen an den Hof in Seoul gemeldet wurden. Am Fuße des Berges befinden sich das Nationaltheater, das Goethe-Institut, die Namsan-Bibliothek sowie ein botanischer Garten. Die Gondelfahrt ist absolut ist empfehlenswert, schon alleine wegen der Aussicht, wir hatten etwas Pech, (Nicht wegen dem Wetter – es war strahlend blau, aber sie spielten in der Gondel „Last Christmas“) Berg und Talfahrt kosten 15.000 Won. (http://www.cablecar.co.kr/kor/). Danach spazierten wir in unser Hostel zurück und wurden vom Koreanischen Garfild begrüßt. Diesen Tag ließen wir dann nach 18.842 Schritte ausklingen.

To conclude the day, we headed up NAMSAN. Namsan (South Mountain) is a 265-meter high mountain located in the heart of Seoul, South Korea. The entire mountain forms the approximately 3-square-kilometer large Namsan Park, a popular recreation area in Seoul. At its summit, which can be reached either on foot or by cable car, stands the N Seoul Tower, an additional 236-meter high television tower. Also the Bonghwadae was located here, one of the signaling fires spread throughout the country that reported dangers and invasions to the court in Seoul. At the foot of the mountain, there are the National Theater, the Goethe Institute, the Namsan Library, and a botanical garden. The cable car ride is highly recommended, if only for the view; we had a bit of bad luck (not because of the weather—it was brilliantly blue, but they played „Last Christmas“ in the gondola). The round trip costs 15,000 won. (http://www.cablecar.co.kr/kor/). Afterwards, we walked back to our hostel and were greeted by the Korean Garfield. We ended this day with a total of 18,842 steps.

Am 24.12. ging es dann von Korea nach Japan, dazu spazierten wir zum Nortern Face Shop – das Flaggshipp in Seoul (Wir besuchten es zuvor und waren massiv entäuscht – aus meiner Sicht ist es keinem Besuch wert – Auswahl gering, absolut überlaufen und Preise hoch ). Wir fuhren dann mit der U – Bahn zu SEOUL STATION und von dort mit dem Flughafenexpress AREX direkt zum Flughafen. Wir haben diesen Zug auch bei der Ankunft verwendet und zahlten Pro Person WON 9.500 (€ ca. 7). Die Karten kauft man direkt in der Station und ich kann diesen Zubringer sehr empfehlen. Der Flughafen in Seoul ist eine eigene Liga, durchorganisiert bis ins Detal. Man fährt mit der Bahn zum Terminalzubringer und auf der Anfahrt zeigen Pfeile an, wo der nächste Zug einffahrt der im 2 Minuten Takt die Terminal verbindet. Einchecken und Sicherheitskontrolle geht so fließend und angenehm, dass der übliche Stress wegfällt. Die Disziplin dieser Menschen ermöglicht ein sehr entspanntes reisen. Am Terminal angekommen verkürzen die üblichen Geschäfte und Lokale die Wartezeit. Wir nützten für den kurzen Flug nach Japan SEOUL AIRLINES. Nachdem wir nach einer Stunde Flug in FUKUOKA  landeten betraten wir japanischen Boden. Eventuell war es nicht so sensationell als Jack Blackthoren, auch reisten wir mit einem Airbus A321  und nicht mit der Erasmus und es war auch 2024 und nicht 1600 – aber trotzdem. Es hat schon was in Japan zu landen.

On December 24th, we traveled from Korea to Japan. Strolling along the North Face Shop – the flagship store in Seoul (we had visited it before and were massively disappointed – in my view, it’s not worth a visit – limited selection, absolutely overcrowded, and high prices) to the station, where we took the subway to SEOUL STATION and from there directly to the airport via the airport express AREX. We also used this train upon arrival, paying 9,500 WON (about 7 €) per person. You buy the tickets directly at the station, and I highly recommend this transport service. The airport in Seoul is on a whole different level, organized down to the last detail. You take a train to the terminal connector, and en route, signs indicate where the next train arrives, which connects the terminals every two minutes. Check-in and security are so smooth and pleasant that the usual stress is eliminated. The discipline of the people allows for very relaxed travel. Upon arriving at the terminal, the usual shops and eateries shorten the waiting time. For our short flight to Japan, we used SEOUL AIRLINES. After an hour of flying, we landed in FUKUOKA, stepping onto Japanese soil. It may not have been as sensational as landing in Jack Black’s ‚Thor‘, and we flew on an Airbus A321 instead of the Erasmus, and it was 2024, not 1600 – but still, landing in Japan has its charm.

Anschließend gingen wir durch die Migration, denn Zoll und den restlichen Einreisebestimmungen. Die Organisation ist sagenhaft und die Disziplin. Später nahmen wir den Shuttlebus zur HAKKA Station. Das war erfrischend wie schnell alles in Ruhe ablaufen kann. Hakka Station war dann eine Herausforderung. Aber wir fanden unseren Schalten und lösten unsere Zugkarten für den 25.Dezember ein.

Afterwards, we went through the migration, customs, and the remaining entry requirements. The organization is fantastic, as is the discipline. Later, we took the shuttle bus to HAKKA Station. It was refreshing how quickly everything can proceed smoothly. HAKKA Station was then a challenge. However, we found our platform and redeemed our train tickets for December 25th.

Dann spazierten wir in unser Hotel, HOKKE CLUB FUKUOKA. Nahe am Bahnhof und super angenehm. Preis/Leistung ist fantastisch. Auch hat es einen Spabereich – allerdings nicht für Leute mit Tattoo. Die müssen draußen bleiben oder sich entsprechend bedecken. Aufgrund japanischer Sitte  sind Tattoo nicht gesellschaftsfähig. Da ich nicht wie ein arabischer Scheich erscheinen wollte, verzichtete ich auf ein Bad. Wir schlenderten durch die Stadt, sammelten unsere Eindrücke und —richtig. Genossen einen Christkindlmarkt. Mit Bratwurst, Glühwein und irgend einer Sü8igkeit. Danach spazierten wir noch ins Hotel zurück und waren einfach nur müde. Am Ende des Tages hatten wir 17.891 Schritte getan, was dann auch reichte.

Then we strolled to our hotel, HOKKE CLUB FUKUOKA. Close to the train station and super pleasant. The price/performance ratio is fantastic. It also has a spa area – however, not for people with tattoos. They have to stay outside or cover up accordingly. Due to a Japanese custom, tattoos are not socially acceptable. Since I didn’t want to appear like an Arab sheikh, I skipped the bath. We wandered through the city, gathered our impressions and — right. Enjoyed a Christmas market. With sausages, mulled wine, and some kind of sweet. Afterwards, we walked back to the hotel and were simply tired. At the end of the day, we had taken 17,891 steps, which was quite enough.

Am Morgen nach dem Frühstück schlenderten wir zu einem Schrein unmittelbar neben dem Hotel. SUMIYOSHI SCHREIN ist ein Shinto-Schrein im Sumiyoshi-Viertel Hakata-ku, Fukuoka in der Präfektur Fukuoka, Japan. Das Hauptfest des Heiligtums findet jährlich am 13. Oktober statt. Zusammen mit dem berühmteren Sumiyoshi-taisha in Osaka und dem Sumiyoshi Jinja in Shimonoseki, Yamaguchi, ist er einer der „Drei großen Sumiyoshi“-Schreine. Laut der Legende des Schreins ist der Schrein der Geburtsort des Sumiyoshi-Kults und der Ursprung für alle Sumiyoshi-Schreine im Land. Im Gegensatz zu Hakata, das auf Sanddünen liegt, befindet sich das Gebiet um das Schreingelände auf dem Schwemmland des Naka-Flusses und topographisch auf dem Kap von Reizeitsu, das in die Mündungen des Hie-Flusses und des Naka-Flusses hineinragt. Man hielt dies für einen geeigneten Ort für eine Kultstätte für die Schutzgottheit der Schifffahrt. Ein Bronzespeer und ein Bronzeschwert aus der Yayoi-Zeit wurden auf dem Schreingelände ausgegraben, und es wird vermutet, dass dieses Gebiet ursprünglich ein heiliger Ort für Nakoku oder den Seefahrer-stamm der Amabe war. Auch dieser war Ort war sehenswürdig, er kostet keinen Eintritt und verlangt nur den Respekt ab, der ihm gebührt. (https://www.crossroadfukuoka.jp/en/spot/12552)

In the morning after our breakfast, we strolled to a shrine located right next to the hotel. SUMIYOSHI SHRINE is a Shinto shrine in the Sumiyoshi district of Hakata-ku, Fukuoka, in Fukuoka Prefecture, Japan. The main festival of the shrine takes place annually on October 13th. Along with the more famous Sumiyoshi-taisha in Osaka and the Sumiyoshi Jinja in Shimonoseki, Yamaguchi, it is one of the „Three Great Sumiyoshi“ shrines. According to the shrine’s legend, it is the birthplace of the Sumiyoshi cult and the origin of all Sumiyoshi shrines in the country. In contrast to Hakata, which lies on sand dunes, the area around the shrine grounds is situated on the alluvial land of the Naka River and topographically extends into the bays of the Hie River and the Naka River. This was considered a suitable location for a sacred site dedicated to the guardian deity of navigation. A bronze spear and a bronze sword from the Yayoi period were excavated on the shrine grounds, and it is believed that this area was originally a holy site for Nakoku or the seafaring tribe of Amabe. This site is also worth seeing; it does not charge an entrance fee and only demands the respect it deserves. (https://www.crossroadfukuoka.jp/en/spot/12552)

Wir spazierten dann weiter und kamen zum HAKATAN CEMETERY. Auch eine sehr beeindruckende Anlage.

We then continued walking and arrived at the HAKATAN CEMETERY. It’s also a very impressive site.

Weiter ging es dann zum Tochoji Tempel.

Der Tochoji-Tempel ist ein bekannter buddhistischer Tempel, der zur Shingon-Sekte des japanischen Buddhismus gehört. Der Tempel wurde 806 n. Chr. von dem berühmten Mönch Kobo Daishi (Kukai) gegründet und blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die für seine ruhige Atmosphäre und seine schöne Architektur bekannt ist. Eines der wichtigsten Highlights des Tochoji-Tempels ist seine dreistöckige Pagode, die ein nationales Kulturgut ist. Darüber hinaus beherbergt es eine große Holzstatue des Vairocana Buddha, der in sitzender Position dargestellt ist und das Zentrum der Verehrung im Tempel ist. Diese Statue ist eine der größten hölzernen Buddha-Darstellungen in Japan.

The Tochoji Temple is a well-known Buddhist temple that belongs to the Shingon sect of Japanese Buddhism. Founded in 806 AD by the famous monk Kobo Daishi (Kukai), the temple has a rich history and is known for its tranquil atmosphere and beautiful architecture. One of the main highlights of Tochoji Temple is its three-story pagoda, which is a national cultural asset. Additionally, it houses a large wooden statue of Vairocana Buddha, depicted in a seated position, which is the center of worship in the temple. This statue is one of the largest wooden Buddha representations in Japan.

Dort wurde Gepäck aufgenommen und zum HAKATA STATION marschiert, um den Japan Railwaypass einzutauschen. Dazu muss gesagt werden, dass der Bahnhof in Fukuoka – Hakata schon etwas besonderes ist. Meiner Wahrnehmung nach größer als jede Mall in Österreich und betriebsamer als der Flughafen in Schwechat – halt mit Zügen. Aber Irgendwie geht alles, dann war es soweit, die erste Zugfahrt in Japan, ein sehr angenehmes Erlebniss. Der Schaffner grüßt auch immer beim Betreten des Wagons mit einer leichten Verbeugung um dann beim Verlassen des Waggons dasselbe zu tun. Wir fuhren bis nach TAKEO ONSEN.

We collected the luggage from the hotel and marched to HAKATA STATION to exchange the Japan Railway Pass. It should be noted that the station in Fukuoka – Hakata is something special. In my perception, it’s larger than any mall in Austria and busier than the airport in Schwechat – just with trains. But somehow everything works. It was then time for the first train ride in Japan, a very pleasant experience. The conductor always greets with a slight bow when entering the carriage and then does the same when leaving the carriage. We traveled all the way to TAKEO ONSEN.

Dann war es soweit die Mütter alle Züge fuhr ein. SHIKANSEN der Baureihe E6. Dieser Zug schafft eine Geschwindigkeit von 320km/h. Seine Erscheinung war eine Erscheinung.

Finally, the time had come to board the Mother of trains, the SHIKANSEN of the E6 series. This train reaches a speed of 320 km/h. Its appearance was striking.

Und dann ging es los nach NAGASAKI. Leider war es nur eine sehr kurze Strecke und er fuhr nie schneller als 230 km, aber ein sehr tolles Erlebniss. In NAGASAKI angekommen, gingen wir zu unserem Hotel und spazierten noch etwas durch das angrenzende Chinatown. Neben Yokohama und Kobe ist es eine der ältesten Chinatowns Japans.

And off we went to NAGASAKI. Unfortunately, it was only a very short distance and it never drove faster than 230 km/h, but it was a great experience. Upon arriving in NAGASAKI, we went to our hotel and took a stroll through the adjacent Chinatown. Along with Yokohama and Kobe, it is one of the oldest Chinatowns in Japan.

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem guten Frühstück und dann gingen wir Straßenbahnfahren. Das sollte man einfach mal gemacht haben, pro Fahrt  bezahlt man  Yen 140, die man beim Fahrer beim Aussteigen einwirft. Der Fahrer verabschiedet natürlich jeden Fahrgast einzeln und teilt auch sonst ständig notwendige Informationen mit. Dass die Straßenbahnfahrer Krawatte, Mütze und weisse Handschuhe tragen, muss glaublich nicht separat erwähnt werden. Die Straßenbahn hat einen Fahrerstand vorne und hinten. Die Aussicht ist einfach beeindruckend und die Fahrt zum Friedenspark war echt nett.

The next morning, we started with a good breakfast and then went for a tram ride. It’s an experience you should definitely try; each ride costs 140 yen, which you drop into the box in front of the driver when you get off. The driver, of course, bids farewell to each passenger individually and constantly shares necessary information. It probably goes without saying that the tram drivers wear a tie, a cap, and white gloves. The tram has a driver’s cabin at both the front and the back. The view is simply impressive, and the ride to the Peace Park was really nice.

Der Friedenspark (https://www.japan.travel/de/spot/349/) Heute war ein absolutes MUSS am Programm, eine Kerbe der Menschheitsgeschichte – NAGASAKI und FAT MAN sind untrennbar verbunden. Auch wenn es am Ende nur dem schlechten Wetter in Kokura zu verdanken war – eigentlich war ja Kokura das zweite Ziel nach Hiroschima, aber das schlechte Wetter zwang zu einer Alternativen – das war eben NAGASAKI – aufgrund seiner Industrie war es ein Willkommenen Ziel. Daher wurde am 09.08.1945 der Abwurf auf Nagasaki getätigt und die Bombe in 500 Meter Höhe gezündet – der Rest ist Geschichte. Heute erinnert der Garten des Friedens an diesen Vorfall.

The Peace Park (https://www.japan.travel/de/spot/349/) was an absolute MUST on the agenda today, a notch in human history – NAGASAKI and FAT MAN are inextricably linked. Even though it was ultimately due to the bad weather in Kokura – actually, Kokura was the second target after Hiroshima, but the poor weather forced an alternative – that alternative was NAGASAKI, due to its industry, it was a welcome target. Therefore, on August 9, 1945, the bombing was carried out on Nagasaki, and the bomb was detonated at an altitude of 500 meters; the rest is history. Today, the Peace and Hypocentre Park commemorates this incident.

Nagasaki Seilbahn

Anschließend spazierten wir zur Nagasaki Seilbahn, https://www.inasayama.com/ropewa, sie ist eine japanische Hebebahnlinie und transport maximal 40 Personen in einer 5 Minuten langen Fahrt auf den 333 Mount Inasa. Der eigentliche Gipfel ist etwas versteckt und findet kaum Beachtung – auf jeden Fall sollte man auf die Dachterassse gehen, um dort die Aussicht auf die Bucht von Nagasaki zu bewundern und zu genießen. Wir hatten zwar Glück, dass aufgrund der Jahreszeit fast keine Personen dort waren, aber wir hatten auch aufgrund der Jahreszeit nicht den perfekten Panoramablick. Wenn es sich irgendwie einreichten läßt, sollte man zum Sonnenuntergang rauffahren und anschließend die beleuchete Stadt bewundern. Laut mehreren Reiserführern zählt dies zu den schönsten Nachtpanoramas in Japan. Wie auch immer, der Trip da rauf ist empfehlenswert und den Preis für eine „Berg – und Talfahrt“ von Yen 1250.- wert.

Subsequently, we walked to the Nagasaki Ropeway, https://www.inasayama.com/ropewa, which is a Japanese aerial tramway that transports a maximum of 40 people in a 5-minute ride to the 333 Mount Inasa. The actual summit is somewhat hidden and receives little attention – however, one should definitely visit the rooftop terrace to admire and enjoy the view of Nagasaki Bay. We were fortunate that, due to the season, there were almost no other people there, but we also didn’t have the perfect panoramic view because of the time of year. If possible, one should ride up at sunset and then admire the illuminated city. According to several travel guides, this is considered one of the most beautiful nighttime panoramas in Japan. Either way, the trip up is recommended and worth the price of a round trip ticket for Yen 1250.

Danach ging es wieder zurück um sich einer richtigen Herausforderung, an einem japanischen Automaten Zugkarten zu reservieren, zu stellen.  Kaufen brauchen wir sie ja nicht mehr, da wir ja den Japanrailwaypass erstanden haben, aber wir sollten hat Sitzreservierungen in diesen Tagen um den Jahreswechsel haben, da die Züge massive ausgelastet sind. Also ab zum NAGASAKI STATION und 30 Minuten auf die Automaten rumgespielt, man muss jeden Zug und jede Person getrennt voneinander reservieren. Da die Strecke von NAGASAKI zu unseren nächsten Destination – Osaka – drei verschiedene Züge in Anspruch nimmt, war es etwas herausfordernd. Irgendwie hat es Jana dann geschaft die Tickets zu reservieren – bis auf eine Verbindung – die war ausgebucht. Also gingen wir in die angrenzende Information und fragten um Hilfe bzw Rat. Was folgte war ein ein ca 30 minütiges Selbstgespräch der super freundlichen Dame, welches die Schlagwörter, Yes, no oooooooooooohh, yes maybe, hai, nononononononon, look, look look, could work und das ganze wieder von vorne hatte. Die Dame war so super nett und reflektierte einmal mehr die gesamte Gesellschaft, superfreundlich, superbemüht und sehr einsatzfreudig. Fehlende Sprachkenntnisse werden mit entsprechenden Selbstgesprächen und Mimik ersetzt. Irgendwie hat sie es dann geschafft die entsprechenden Sitze zu buchen. Als eine stotterndes Domo Arigato über meine Lippen kam, war sie sehr erfreut und teilte erneut irgendwelche Tatsachen und Grußformeln mit.

After that, we went back to face a real challenge: reserving train tickets at a Japanese machine. We didn’t need to buy them since we had already obtained the Japan Railway Pass, but we should reserve our seats during these busy days around the New Year, as the trains are heavily booked. So off to NAGASAKI STATION, where we spent 30 minutes playing around with the machines; each train and each person need to be reserved separately. Since the route from NAGASAKI to our next destination – Osaka – involves three different trains, it was a bit challenging. Somehow, Jana managed to reserve the tickets – except for one connection, which was fully booked. So we went to the adjacent information desk and asked for help or advice. What followed was about a 30-minute soliloquy from the incredibly friendly lady, which included keywords like yes, no oooooooooooohh, yes maybe, hai, nononononononon, look, look look, could work, and then it started over again. The lady was so incredibly nice and reflected the society: super friendly, super eager, and very dedicated. Lack of language skills was replaced with corresponding soliloquies and gestures. Somehow she managed to book the necessary seats. When a stammered Domo Arigato slipped through my lips, she was very pleased and shared more facts and greetings.

Anschließend spazierten wir noch durch eine Mall, um Souveniers zu erstehen. Irgendwie machte sich dann der Hunger breit, aber wir wollten nächst unserem Hotel in eine Pizzeria gehen, so ließen wir so manche Pizzeria liegen, um festzustellen, dass „unsere Pizzeria“ nicht so funktionierte wie wir das dachten. Also ging es in die nähere Umgebung und wir fanden dann irgendwas zum Abendessen. Nach 17.235 Schritte war an diesem Tag Schluss.

Afterwards, we strolled through a mall to buy souvenirs. Hunger began to set in, but we wanted to head to a pizzeria near our hotel, so we passed by several pizzerias only to find that „our pizzeria“ didn’t operate as we thought it would. So we ventured into the nearby area and eventually found something for dinner. After 17,235 steps, our day came to an end.

Nagasaki gilt als Tor nach Japan. Es war dieser Hafen, diese Bucht in welcher die ersten Ausländer nach Japan kamen und den Handel begannen. Nagasaki war grundsätzlich ein kleines Fischerdorf und wurde irgendwann vor 1500 gegründet und tümpelte so dahin. Bis eben 1543 das erste portugisische Schiff aus Malakka – nicht ganz geplant – nach Nagasaki kamen. Anschließend blühte der Handel kurzfristig zwischen den beiden Nationen auf, verebte allerdins aufgrund verschiedener Umstände wieder. Dann versuchten es die Niederländer und irgendwie gelang es ihnen Fuß zu fassen. Jedoch wollten die Japaner vorerst niemanden mehr auf ihre Inseln lassen, daher wurden sowohl die zwischenzeitlich angesiedelten Chinesen als auch die anwachsenden Niederländer nur in eigenen Ghettos geduldet. Es waren besser gesagt, künstlich erschaffene Inseln die nur von den jeweiligen Personengruppen bewohnt werden durften. Von dort aus wurde Handel betrieben, ansonsten waren sie nicht geduldet. Und genau diese beide Örtlichkeiten standen am 27.12.2024 unter anderen auf unserem Programm.

Nagasaki is considered the gateway to Japan. It was this port, this bay where the first foreigners arrived in Japan and began trade. Nagasaki was essentially a small fishing village, founded sometime before 1500, and it languished for a while. Until, in 1543, the first Portuguese ship from Malacca – not quite planned – arrived in Nagasaki. Subsequently, trade briefly flourished between the two nations, but faded again due to various circumstances. Then the Dutch attempted to establish themselves, and somehow they managed to gain a foothold. However, the Japanese initially did not want to allow anyone else onto their islands, so both the temporarily settled Chinese and the growing Dutch population were only tolerated in their own ghettos. These were, more precisely, artificially created islands that could only be inhabited by the respective groups. Trade was conducted from there; otherwise, they were not welcomed. And exactly these two locations were among those on our program on December 27, 2024.

Chinasiedlung

Diese zeichnet sich noch heute durch eine hohe Anzahl an Tempeln und Schreine aus, ein Spaziergang durch diese Gegend ist sehr nett und super entspannend. Auch wenn man fallweise von Katzen angegriffen wird.

Chinaarea

This area is still characterized by a high number of temples and shrines; a walk through it is really nice and super relaxing, even if you occasionally get attacked by cats.

Glover Garden

Der Besuch von GLOVER GARDE ist empfehlenswert und sollte mit 2 Stunden angesetzt werden, als Eintritt sind 660 YEN zu bezahlen. Glover Garden ist ein Park der für Thomas Blake Glover erbaut wurde, einen schottischen Kaufmann, der zur Modernisierung Japans im Schiffbau, im Kohlebergbau und in anderen Bereichen beitrug. Darin befindet sich die Glover Residence, das älteste noch erhaltene Haus im westlichen Stil Japans und die wichtigste Touristenattraktion von Nagasaki zieht es doch pro Jahr ca 2 Millionen Besucher an. Die Gartenanlage ist sehr schön gefasst und weist mehrere sehr idylische Plätze auf. Wie so viel in Japan ist die Perfektion und die Liebe zum Detail und der Respekt vor der Sache an sich einfach ein Erfolgsrezept. Die Sicht auf den Hafen und den vertauten Kriegsschiffen der Japanischen Flotte war auch sehr interessant, vorallem weil man auch auf das Trockendog und zusehen konnte. Nachdem wir uns mit einem Yoghurt und einem „SWETTPOTATOE DUMPLING“ gestärkt hatten, ging es weiter. (https://www.japan-guide.com/e/e4406.html)

Visiting GLOVER GARDEN is highly recommended, and you should plan for about 2 hours for your visit, with an entrance fee of 660 YEN. Glover Garden is a park built for Thomas Blake Glover, a Scottish merchant who contributed to the modernization of Japan in shipbuilding, coal mining, and other areas. It features the Glover Residence, the oldest preserved Western-style house in Japan, and is Nagasaki’s most important tourist attraction, drawing approximately 2 million visitors each year. The garden is beautifully landscaped, showcasing several idyllic spots. Like so much in Japan, the perfection, attention to detail, and respect for the subject itself are simply a recipe for success. The view of the harbor and the familiar warships of the Japanese fleet were also very interesting, especially since one could also see the dry dock. After we recharged with yogurt and a „SWEET POTATO DUMPLING,“ we continued on our way. (https://www.japan-guide.com/e/e4406.html)

Mount NABEKANMURI

Sowohl der Berg, die Aussichtsplattform als auch der Lift sind gratis. Lohnenswert ist der Besuch sehr wohl und bringt etwas Bewegung. Vom Garden bis zur Plattform kann man mit 20 Minuten Spaziergang (Treppensteigen) rechnen. Der Begriff Mount ist eventuell etwas zu hoch gegriffen. Es handelt sich um einen Hügel, der eine Begrenzung von Nagasaki bildet. Die Höhe pendelt sich dann so bei 169 Meter ein. Und der Anstieg kann über die Straße erfolgen oder über die angelegten Stufen, einfach immer nach oben. Dort angelangt hat man eine hervorragende Aussicht auf Nagasaki, die Hafenanlage, die Megami Ohashi Brücke und auf das Meer. Runter kann man dann den selben Weg spazieren und einfach mal mit der GLOVER SKY ROAD fahren. Ein schiefer Aufzug……

Both the mountain, the observation platform, and the lift are free. A visit is definitely worthwhile and provides some exercise. You can expect a 20-minute walk (with stairs) from the garden to the platform. The term „mount“ might be a bit of an exaggeration; it’s actually a hill that forms a boundary of Nagasaki. Its height is around 169 meters. The ascent can be made via the road or the constructed steps, always heading upwards. Once you reach the top, you have an excellent view of Nagasaki, the harbor, the Megami Ohashi Bridge, and the sea. You can then walk back down the same way or take a ride on the GLOVER SKY ROAD. A slanted elevator…

Dejima (https://www.japan-guide.com/e/e4408.html)

Dabei handelt es sich um ein absolutes Muss. Ich sage das nicht oft, aber an dieser Stelle möchte ich es mit allen Nachdruck anführen. Man sollte zwei Stunden einrechnen und bezahlt für dieses Erlebniss 520 Yen. Dejima war eine künstlich angelegte Insel im Hafen von Nagasaki, die 1636 erbaut wurde, um die portugiesische Bevölkerung von der japanischen Bevölkerung zu trennen und ihre missionarischen Aktivitäten zu kontrollieren. Einige Jahre später wurden die Portugiesen aus Japan vertrieben und die holländische Handelsstation, die sich zuvor in Hirado befand, nach Dejima verlegt. Die Holländer waren während der zwei Jahrhunderte der Isolation Japans auf Dejima beschränkt, da sie die einzigen verbliebenen Westler waren, die das Land betreten durften. Dieses Museum überzeugt durch den Wiederaufbau bzw Restaurierung der vorhanden Häuser. Das gesamte Dorf wurde wieder zu leben erweckt, natürlich gibt es auch eine Miniaturübersicht. Man kann Häuser betreten und so Teil der Geschichte werden. Sprachliche Leerräume werden durch selbsterklärende liebevolle Artefakte und Ausstellungsstücke mehr als nur ausgefüllt. Man lernt, dass es neben einer Seidenstraße auch noch eine Zuckerstraße gegeben hat, die die Erschließung Japans vorantrieb – und eben alles durch diese eine Nadelöhr. Alles kam von der Welt – auf niederländische Schiffe transportiert – nach Nagasaki – Dejima – und dann nach Japan. Der gleiche Handel lief auch verkehrt rum herab, japanische Waren – wie Kupfer zum Beispiel – wurden aus ganz Japan zusammengetragen und hier zu Barren verarbeitet, gewogen, überprüft und verladen um so nach Europa – oder wo auch immerhin geliefert zu werden. Es ist faszinierend zu erkennen, dass hier ein Stützpfeiler für die Japanische Wirtschaft entstand. Man sollte sich selbst diese Erleuchtung nicht entgehen lassen und es einfach ansehen.

This is an absolute must. I don’t say this often, but I want to emphasize it strongly at this point. One should spend two hours and 520 yen for this experience. Dejima was an artificial island in the port of Nagasaki, built in 1636 to separate the Portuguese population from the Japanese population and to control their missionary activities. A few years later, the Portuguese were expelled from Japan, and the Dutch trading post, which had previously been in Hirado, was relocated to Dejima. The Dutch were confined to Dejima during the two centuries of Japan’s isolation, they were the only remaining Westerners allowed to enter the country. This museum impresses with the reconstruction and restoration of the existing houses. The entire village has been revived, and there is even a miniature overview. You can enter the houses and thus become part of history. Linguistic gaps are more than filled by self-explanatory, lovingly curated artifacts and exhibits. You learn that, alongside the Silk Road, there was also a Sugar Road that propelled the development of Japan – all through this one bottleneck. Everything from the world – transported on Dutch ships – arrived to Nagasaki – Dejima – and then to Japan. The same trade also ran in reverse; Japanese goods – such as copper – were collected from all over Japan and processed here into bars, weighed, checked, and loaded to be delivered to Europe or anywhere else. It is fascinating to realize that this became a pillar for the Japanese economy. One should not miss this enlightenment and should simply see it.

Danach war es auch für uns Zeit NAGASAKI zu verlassen und – wenn auch nicht so richtig genau – der Zuckerstraße nach Norden zu folgen, um nach OSAKA zu gelangen. Ja richtig, das OSAKA welches im Buch SHOGUN im Mittelpunkt stand. Das war Buch war für mich die Motivation den Ort zu bereisen. Standesgemäß für Japan wurde natürlich unter anderen mit dem Schnellzug und einer Spitzengeschwindikeit von 300 km/h die Reise absolviert. Aufgrund der langen Zeit im Zug, konnten wir an diesem Tag nur 12.083 Schritte absolvieren.

After that, it was time for us to leave NAGASAKI and – albeit not precisely – follow the Sugar Road north to reach OSAKA. Yes, the very OSAKA that was the focus of the book SHOGUN. That book was my motivation to visit the place. True to the Japanese way, we traveled by Shinkansen, achieving a top speed of 300 km/h. Due to the long time spent on the train, we could only complete 12,083 steps that day.

OSAKA

In Osaka angekommen, erkannte auch wir, dass es sich um eine extreme Stadt handelt, Das Geschäftsviertel besteht nur aus Wolkenkratzer und vier bis 7 spurigen Straßen  . in eine Richtung. Mit 2.7 Millionen Einwohner ist Osaka die drittgrößte Stadt Japans. Unser Hotel war das APA Hotel YODOYAGASHI KITHAMA EKIMAE und war ein durchschnittlicher Vertreter von japanischen Mittelklassehotels. Die Übernachtung für zwei Personen mit Frühstück für zwei Nächte war mit € 200,. Zu veranschlagen. Die Lage des Hotel war gut, da etliche 7/11 Geschäfte in der Umgebung waren. Heute stand zu Beginn ein Leckerhappen am Programm.

Upon arriving in Osaka, we realized that it is indeed an extreme city. The business district consists solely of skyscrapers and streets with four to seven lanes in one direction. With 2.7 million inhabitants, Osaka is Japan’s third-largest city. Our hotel was the APA Hotel YODOYAGASHI KITHAMA EKIMAE and was an average representative of Japanese mid-range hotels. The stay for two people with breakfast for two nights was € 200. The hotel’s location was good, as there were several 7/11 stores in the vicinity. Today, we had a delicious treat planned for the beginning of the day.

OSAKA CASTLE
https://www.japan.travel/en/spot/1087/

Die imposante Burg von Osaka wurde vom „Napoleon von Japan“ erbaut und thront über der Stadt. Die Burg von Osaka ist wohl das prominenteste Wahrzeichen von Osaka und täuscht über blutige Machtkämpfe hinweg, die zur Gründung der Edo-Ära im Jahr 1603 führten. Während seine Geschichte bis ins Jahr 1583 zurückreicht, wurde der Hauptturm, der das Wahrzeichen der Burg ist, erst 1931 wieder aufgebaut. Heute dokumentiert das Geschichtsmuseum neben der Burg ihre reiche Geschichte, während der umliegende Park und die Grünflächen ein Treffpunkt für die Einwohner von Osaka zum Joggen, Radfahren und Entspannen sind. Soweit die Angaben auf der Homepage. OSAKA CASTLE ist aber viel mehr – jeder der SHOGUN gelesen hat kennt sich aus. Jeder andere – richtig – soll SHOGUN lesen oder sich die Burg ansehen. Der Burgturm ist fantastisch, die Mauern unsagbar. Schade war nur, dass OSAKA CASTLE sowie das Museum während unseres Besuches geschlossen war. Aber egal, das Empfinden war da, der Eindruck bleibt. Für mich ist OSAK CASTLE empfehlenswert und für den Spaziergang sollte man eine Stunde einrechnen, mehr kann ich leider sonst nicht zum Thema sagen. Anschließend spazierten wir noch etwas durch die Gegend und erreichten nach dem Passieren etlicher Schreine eine besondere touristische Gegend.

The impressive Osaka Castle was built by „Napoleon of Japan“ and looms over the city.
Osaka Castle is arguably the most prominent landmark in Osaka, masking the bloody power struggles that led to the establishment of the Edo era in 1603. While its history dates back to 1583, the main tower, which is the castle’s landmark, was only rebuilt in 1931. Today, the history museum next to the castle documents its rich past, while the surrounding park and green spaces serve as a meeting point for the residents of Osaka to jog, bike, and relax. As stated on the website, OSAKA CASTLE is much more – anyone who has read SHOGUN knows the details. Anyone else should read SHOGUN or visit the castle. The castle tower is fantastic, the walls are incredible. It was just unfortunate that OSAKA CASTLE and the museum were closed during our visit. But it doesn’t matter; the feeling was there, the impression remains. For me, OSAKA CASTLE is recommended, and one should allocate about an hour for the walk; unfortunately, I can’t say much more. After that, we strolled around and reached a special tourist area after passing several shrines.

Dotonbori

https://en.japantravel.com/places/osaka/dotonbori/93 Dotonbori ist ein Vergnügungs/Einkaufsviertel welsches leicht überlaufen ist aber einfach einen Flair hat. Dort sollte man durchspazieren und Eindrücke sammeln.

Dotonbori is an entertainment/shopping district that is crowded but has a unique charm. One should stroll through it and gather impressions.

Auch das angrenzende Amerika-mura https://www.osakastation.com/amerika-mura/ hat so seinen eigenen Style und ist unbedingt einen Besuch wert, wenn man schon mal in der Gegend ist.Alles in allen machten wir an diesen Tag  29.386 Schritte – das war dann schon ein Weg.

Even the neighboring Amerika-mura https://www.osakastation.com/amerika-mura/ has its own style and is definitely worth a visit when you’re in the area. All in all, we took 29,386 steps that day – that was quite a journey.

Dann war es Zeit OSAKA den Rücken zu zudrehen und nach KYOTO zu fahren. OSAKA verabschiedete mit schönen Wetter und mit einem massiven Eindruck – Die Häuse am Tag zu sehen machte sie auch nicht wirklich kleiner.  Natürlich nahmen wir  wieder die Bahn und fuhren insgesamt 25 Minuten. OSAKA und KYOTO liegen unmittelbar nebeneinander. Was aber beide Städte vereint sind die Unmengen an Menschen am Bahnhof, man kann es fast nicht glauben – das restliche Japan muss leer sein, alle sind am Bahnhof – zuzüglich Touristen natürlich.

It was time to turn our backs on OSAKA and head to KYOTO. OSAKA bid farewell with beautiful weather and a massive impression — seeing the buildings in the daytime didn’t make them any smaller. Of course, we took the train again and traveled for a total of 25 minutes. OSAKA and KYOTO are located right next to each other. What both cities have in common is the sheer number of people at the train station; it’s hard to believe that the rest of Japan must be empty — everyone is at the station, including the tourists, of course.

KYOTO

Kyōto ist eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans und hat ca 1.5 Millionen Einwohner. Sie liegt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshū im Ballungsgebiet Kansai. Kyōto war von 794 bis 1868 Sitz des kaiserlichen Hofes von Japan und ist heute der Verwaltungssitz der Präfektur Kyōto. Im Zweiten Weltkrieg stand Kyoto ursprünglich ganz oben auf der Liste der Ziele für den ersten Einsatz der Atombombe und wurde von schweren konventionellen Luftangriffen verschont. Insbesondere General Leslie R. Groves forderte den Abwurf auf Kyoto, da die Lage in einem Tal die Auswirkung der Explosion noch verstärkt hätte. Auf Drängen des US-Kriegsministers Henry L. Stimson, der die Stadt einst besucht hatte und um deren kulturelle Bedeutung wusste, wurde sie jedoch von der Liste gestrichen. 14 Tempel und Shintō-Schreine wurden zusammen mit drei anderen in den benachbarten Städten Uji und Ōtsu 1994 zum UNESCO-Welterbe Historisches Kyōto erklärt. Am Bahnhof in KYOTO angekommen, suchten wir erst mal den „Lost & Found“ auf, da wir einen Rucksack im Zug liegengelassen hatten. Es wurde uns zugesagt, dass wir ihn am nächsten Tag wieder abholen könnten, wir sollten nur zurückkommen – kein Problem, mal sehen, was am nächsten Tag passieren wird.

Kyoto is one of the historically and culturally significant cities in Japan, with a population of approximately 1.5 million. It is located in the southwest of Honshū, the main island of Japan, in the Kansai metropolitan area. Kyoto served as the imperial capital of Japan from 794 to 1868 and is now the administrative center of Kyoto Prefecture. During World War II, Kyoto was initially at the top of the list for the first atomic bomb drop but was spared from heavy conventional air raids. General Leslie R. Groves particularly pushed for the bombing of Kyoto, as the city’s valley location would have amplified the effects of the explosion. However, at the behest of U.S. Secretary of War Henry L. Stimson, who had previously visited the city and understood its cultural significance, it was removed from the list. Fourteen temples and Shinto shrines, along with three others in the neighboring cities of Uji and Ōtsu, were declared a UNESCO World Heritage Site as Historical Kyoto in 1994. Upon arriving at the Kyoto station, we first visited the „Lost & Found,“ as we had left a backpack on the train. We were assured that we could pick it up the next day and only needed to return—no problem, let’s see what will happen the next day.

Danach gingen wir zum Hotel, wir hatten wieder APA gebucht, das ist eine sehr weitverbreitete Hotelkette in Japan, unser Hotel, APA Hotel Kyoto Station, Higashi – Shiokoji https://www.apahotel.com/hotel/kansai/kyoto/kyotoekihigashi/?utm_source=google&utm_medium=maps  liegt – wie der Name schon sagt, unmittelbar am Hauptbahnhof. Das Hotel an sich ist empfehlenswert und kostet für zwei Nächte für zwei Personen ca € 300.- und hat dabei auch Frühstück sowie den SPA Bereich (halt nicht für mich) inkludiert. Anschließend ging es zu einem kleinen Spaziergang, da Check In erst um 15.00 Uhr war, wobei wir zum nahegelegenen buddhistischen Tempel spazierten. HIGASHI HONGAN JI KLOSTER oder „das östliche Kloster des ursprünglichen Gelübdes“ ist eine der beiden dominierenden Untersekten des Shin-Buddhismus in Japan und im Ausland, die andere ist Nishi Honganji (oder „Der westliche Tempel des ursprünglichen Gelübdes“). Es ist auch der Name des Haupttempels des Ōtani-ha-Zweigs von Jōdo Shinshū in Kyoto, der zuletzt 1895 erbaut wurde, nachdem ein Feuer den vorherigen Tempel niedergebrannt hatte. Wie viele Stätten in Kyoto haben auch diese beiden Komplexe umgangssprachliche  Namen und werden in Kyoto liebevoll als Onissan (Ehrenwerter Herr West) und Ohigashisan (Ehrenwerter Herr Ost) bezeichnet. Das Kloster an sich ist sehenswert und der  Eintritt ist gratis, man sollte ca 45 Minuten dafür einplanen.

After that, we went to the hotel, we had booked APA again, which is a very widespread hotel chain in Japan; our hotel, APA Hotel Kyoto Station, Higashi – Shiokoji https://www.apahotel.com/hotel/kansai/kyoto/kyotoekihigashi/?utm_source=google&utm_medium=maps  is located— as the name suggests— right at the main train station. The hotel is recommended and costs about €300 for two nights for two people, and it also includes breakfast as well as access to the spa area (just not for me). Afterwards, we went for a little walk since check-in was not until 3:00 PM, during which we walked to the nearby Buddhist temple. HIGASHI HONGAN JI KLOSTER https://www.japan-guide.com/e/e3920.html „the eastern temple of the original vow“ is one of the two dominant sub-sects of Shin Buddhism in Japan and abroad, the other being Nishi Honganji (or „the western temple of the original vow“). It is also the name of the main temple of the Ōtani-ha branch of Jōdo Shinshū in Kyoto, which was rebuilt in 1895 after a fire had destroyed the previous temple. Like many sites in Kyoto, these two complexes also have colloquial names and are affectionately referred to as Onissan (Honorable Lord West) and Ohigashisan (Honorable Lord East). The temple itself is worth seeing, and admission is free; one should plan about 45 minutes for a visit.

NISHIKI MARKET

Nach dem Check In spazierten wir zum NISHIKI Market und bummelten durch die Straßen und Seitenstraße. Der Nishiki-Markt ist eine schmale, fünf Blocks lange Einkaufsstraße, die von mehr als hundert Geschäften und Restaurants gesäumt ist. Dieser lebhafte Einzelhandelsmarkt, der als „Kyoto’s Kitchen“ bekannt ist, ist auf alles spezialisiert, was mit Lebensmitteln zu tun hat, wie frische Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Messer und Kochgeschirr, und ist ein großartiger Ort, um saisonale Lebensmittel und Kyoto-Spezialitäten wie japanische Süßigkeiten, Gurken, getrocknete Meeresfrüchte und Sushi zu finden. Wir fanden irgendwo ein kleines Lokal. Die „Speisekarte“ am Eingang war hilfreich, da die „Speisekarte“ im Lokal nicht verständlich war. Wie auch immer, wir hatten irgendeinen gemischten Sushiteller und es war einfach nur gut. Anschließend spazierten wir wieder zum Hotel und so machten wir den gesamten Tag über insgesamt 22.605 Schritte.

After checking in, we walked to the NISHIKI Market and strolled through the streets and alleyways. The Nishiki Market is a narrow, five-block-long shopping street lined with over a hundred shops and restaurants. This lively retail market, known as „Kyoto’s Kitchen,“ specializes in everything related to food, such as fresh seafood, fruits and vegetables, knives, and cookware, making it a great place to find seasonal products and Kyoto specialties like Japanese sweets, pickles, dried seafood, and sushi. We found a small eatery somewhere. The “menu” at the entrance was helpful since the “menu” in the eatery was not understandable. Anyway, we had some mixed sushi platter, and it was simply good. Afterwards, we walked back to the hotel, making a total of 22,605 steps throughout the day.

Fushimi Inari-Taisha

Nach dem Frühstück ging es mit dem Zug zwei Stationen zum Ausgangspunkt vom FUSHIMI INARI TAISHA SCHREIN.( https://www.japan.travel/en/spot/1128/)Dieser ist gratis und sehenswert. Man schreitet dabei unzählige Treppen bis zum Gipfel hinauf und man sollte dafür ca 2 Stunden einberechnen. Inari war und ist in erster Linie der Kami des Reis und der Landwirtschaft, aber auch von Händlern wird Inari als Patron des Geschäfts verehrt. Jedes der rund 10.000 Torii von Fushimi Inari-taisha wurde von einem japanischen Unternehmen gespendet, und etwa 800 davon sind in einer Reihe angeordnet, um den Senbon Torii zu bilden, wodurch der Eindruck eines Tunnels entsteht. Der Schrein soll insgesamt zehntausend solcher Tore haben, die den Eingang zum heiligen Reich der Kami bezeichnen und ihn vor bösen Mächten schützen. Es war ein sehr erhöhtes Personenaufommen. Dennoch starteteten wir unsere Tour. Die Personen wurden aber führ jeden Abschnitt weniger und weniger. Somit wurde es dann irgendwann erträglich und wir gingen weiter rauf. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass dieser Schrein speziell an Neujahrstag Touristen – vorallem Japaner – anzieht. Vom Gipfel aus hat man dann einen sehr schönen Ausblick auf KYOTO. Abschließend ging es wieder hinunter. Am Weg sind etliche kleine Schreins, ruhige Plätze, schöne Eindrücke und super Lichtreflexe.

After breakfast, we travelled two stations by train to the starting point of FUSHIMI INARI TAISHA SHRINE. (https://www.japan.travel/en/spot/1128/) This visit is free of charge and is worth seeing. One ascends countless stairs to the summit, and one should allocate about 2 hours for this. Inari primarily was and is the kami of rice and agriculture, but merchants also revere Inari as the patron of business. Each of the approximately 10,000 torii at Fushimi Inari-taisha was donated by a Japanese company, and about 800 of them are arranged in a row to form the Senbon Torii, creating the illusion of a tunnel. The shrine is said to have a total of ten thousand such gates, marking the entrance to the sacred realm of the kami and protecting it from evil forces. There was a very high number of visitors. Nevertheless, we began our tour. However, the crowd became less with each section, making it bearable eventually, and we continued to the summit. It’s worth mentioning that this shrine particularly attracts tourists—especially Japanese—on New Year’s Day. From the summit, there is a beautiful view of KYOTO. Finally, we made our way back down. Along the way, there are several small shrines, quiet spots, beautiful impressions, and great light reflections.

Sannenzaka

Nach unserem Abstieg spazierten wir zu SANNENZKA. Der Spaziergang dadurch ist gratis und die Architektur ist sehenswert. (die Menge an Touristen auch). Die Gegend entlang der Hänge von Ninenzaka und Sannenzaka bewahrt die Atmosphäre des traditionellen alten Kyoto und gilt als einer der besten Sehenswürdigkeiten in Kyoto. Das Steinpflaster, das ursprünglich als Zufahrt nach Kiyomizu-dera angelegt wurde, ist heute von vielen Souvenirläden gesäumt. Die Szenerie der verwinkelten engen Gassen und Gebäude im traditionellen Stil ist als Denkmalschutzgebiet für Gruppen historischer Gebäude ausgewiesen und das ganze Jahr über mit vielen Touristen gefüllt

After our descent, we walked to SANNENZAKA. The walk through it is free, and the architecture is worth seeing (as is the number of tourists). The area along the slopes of Ninenzaka and Sannenzaka preserves the atmosphere of traditional old Kyoto and is considered one of the best sights in Kyoto. The cobblestones, originally laid as access to Kiyomizu-dera, are now lined with many souvenir shops. The scenery of the winding narrow alleys and buildings in traditional style is designated as a heritage site for groups of historical buildings and is filled with many tourists throughout the year.

Danach schlenderten wir ein wenig durch die Gegend und genossen einfach nur die Eindrücke und so manche Stärkung.

Afterwards, we strolled around a bit and just enjoyed the impressions and some snacks.

NIJO CASTLE

Die Burg Nijo wurde 1603 als Kyoto-Residenz von Tokugawa Ieyasu, dem ersten Shogun der Edo-Zeit (1603-1868), erbaut. (https://www.japan-guide.com/e/e3918.html)Sein Enkel Iemitsu vollendete 23 Jahre später die Palastgebäude der Burg und erweiterte die Burg um einen fünfstöckigen Bergfried. Nach dem Fall des Tokugawa-Shogunats im Jahr 1867 wurde die Burg Nijo eine Zeit lang als kaiserlicher Palast genutzt, bevor sie der Stadt geschenkt und als historische Stätte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Palastgebäude sind wohl die besten erhaltenen Beispiele für die Architektur der Burgpalast aus der Feudalzeit Japans, und die Burg wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Tja und das anzusehen wäre der Plan gewesen, da wir aber zu spät kamen, blieb uns nur übrig eine Runde um das Gelände von außen zu drehen, war ein netter Spaziergang  – das nächste mal halt. Zusammenfassend war unser letzter Tag in Kyoto echt super, wir haben wieder etliche Eindrücke gesammelt und insgesamt 27.320 Schritte gemacht. Morgen geht es dann zur letzten Station nach Tokio.

Nijo Castle was built in 1603 as the Kyoto residence of Tokugawa Ieyasu, the first Shogun of the Edo period (1603-1868). His grandson Iemitsu completed the palace buildings of the castle 23 years later and expanded the castle by adding a five-story keep. After the fall of the Tokugawa shogunate in 1867, Nijo Castle was used for a time as an imperial palace before being donated to the city and made accessible to the public as a historical site. The palace buildings are arguably the best-preserved examples of feudal Japanese castle palace architecture, and the castle was designated a UNESCO World Heritage Site in 1994. Well, it was the plan to see it, but since we arrived too late, we were left with no choice but to take a walk around the grounds from the outside, which was a nice stroll – maybe next time. In summary, our last day in Kyoto was really great; we collected many impressions and walked a total of 27,320 steps. Tomorrow we head to our final destination, Tokyo.

Auf zur letzten Etappe, es war an der Zeit KYOTO zu verlassen und in Richtung TOKIO – zugleich der Abschluss unserer Reise  – aufzubrechen. Am Bahnhof nützten wir noch die Zeit, um zur Sonnenterasse zu gehen und die Aussicht zu geniesen. Überhaupt wurde dieser Bahnhof mit sehr viel Harmonie gebaut. So sind seine vier Haupteingänge offen und sollen so einen Teil mit dem anderen Teil verbinden – wie auch der Bahnhof Kyoto mit anderen Städten verbindet.

Off to the final stage, it was time to leave KYOTO and head towards TOKYO – marking the conclusion of our journey. At the station, we took the opportunity to visit the sun terrace and enjoy the view. Overall, this station was built with a great deal of harmony. Its four main entrances are open and are meant to connect one part with another – just as Kyoto Station connects with other cities.

Anschließend gingen wir auf den Bahnsteig zu unserem Zug, um für die anstehenden 450 km  ca 2.5 Stunden zu benötigen. Es rentierte sich schon alleine nach Japan zu reisen, um mit diesen Zug zu fahren, das Fahrverhalten ist gewaltig. Aber nicht nur das, auch die Verhaltensregeln sind bemerkenswert. So wird sämtlcher Müll mitgenommen, nichts bleibt zurück. Wenn ein neuer Fahrgast kommt, nickt er seinen Sitznachbaren und seinem Hintermann freundlich zu und vergewissert sich, dass das das Absenken der Rückenlehne nach hinten kein Problem darstellt. Der Schaffner verneigt sich leicht – sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen des Wagens. Natürlich schauen alle Sitze in Fahrtrichtung. Die kann man mit einem kleinen Hebel selbstständig um 180 Grad umdrehen. Wenn also vier Personen zusammen fahren, dann können die zusammen sitzen und nicht nur in zwei Reihen hintereinander. Auf dieser 450 km langen Strecke sahen wir dann auch zu unserer linken Mount FUJI, eine wahre Schönheit. Fujisan ist ein aktiver Stratovulkan auf der japanischen Insel Honshu mit einer Gipfelhöhe von 3.776,24 m. Er ist der höchste Berg Japans, der zweithöchste Vulkan auf einer Insel in Asien (nach dem Mount Kerinci auf der indonesischen Insel Sumatra) und der siebthöchste Gipfel einer Insel der Erde. Der Mount Fuji brach zuletzt zwischen 1707 und 1708 aus. Der Berg befindet sich etwa 100 km südwestlich von Tokio und ist an klaren Tagen von der japanischen Hauptstadt aus sichtbar. Der außergewöhnlich symmetrische Kegel des Fuji, der etwa fünf Monate im Jahr mit Schnee bedeckt ist, wird häufig als kulturelle Ikone Japans verwendet. Der Berg Fuji ist neben dem Berg Tate und dem Berg Haku einer der „Drei Heiligen Berge“ Japans. Es ist ein besonderer Ort von landschaftlicher Schönheit und eine der historischen Stätten Japans so wurde er auch am  22. Juni 2013  als Kulturstätte in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Subsequently, we went to the platform for our train, which was to cover the 450 km in about 2.5 hours. It was worth traveling to Japan just to ride this train; the driving experience is impressive. Not only that, but the behavioral rules are remarkable. All trash is taken with you; nothing is left behind. When a new passenger arrives, they kindly nod to their seat neighbor and the person behind them, ensuring that lowering the seat back is not an issue. The conductor gives a slight bow – both when entering and leaving the carriage. Of course, all seats face the direction of travel. They can be turned 180 degrees independently using a small lever. So when four people are traveling together, they can sit together instead of just in two rows behind each other. On this 450 km journey, we also saw Mount Fuji to our left, a true beauty. Fujisan is an active stratovolcano on the Japanese island of Honshu, with a peak height of 3,776.24 m. It is the highest mountain in Japan, the second-highest volcano on an island in Asia (after Mount Kerinci on the Indonesian island of Sumatra), and the seventh-highest peak on an island in the world. Mount Fuji last erupted between 1707 and 1708. The mountain is located about 100 km southwest of Tokyo and is visible from the Japanese capital on clear days. The extraordinarily symmetrical cone of Fuji, which is covered in snow for about five months a year, is often used as a cultural icon of Japan. Mount Fuji is one of the „Three Sacred Mountains“ of Japan, alongside Mount Tate and Mount Haku. It is a special place of scenic beauty and one of Japan’s historical sites, having been designated a cultural heritage site on June 22, 2013.

Nachdem wir in Tokio angekommen waren, dieser Bahnhof ist dann noch komplexer als alle bisher, holten wir dann den Rucksack ab, den wir im Zug liegen ließen und der vom Bahnpersonal sichergestellt worden ist und beim Lost & Found hinterlegt wurde.  Unproblematisch und ganz einfach. Dann drückten wir noch die Karten für den Flughafenexpress für Sonntag aus, diesen reservierten wir online und brauchten ihn dann nur noch auszudrucken. Der NARITAEXPRESS fährt vom Bahnhof in Tokio für einen Preis von ca € 30  ohne Stop in 50 Minuten zum Flughafen. Diese Karten haben wir uns dann eben ausgedrückt. Anschließend bestaunten wir noch etwas den Bahnhof mit seinen 30 Schienen. Man sollte bedenken, dass an diesem Bahnhof in 24 Stunden 400 Züge abfahren und über 500.000 Personen abgefertigt werden. Das sind schon Zahlen. Eben Japan – alles Superlative. Anschließend spazierten wir noch zu unserem Hotel und dann noch eine Runde durch die nähere Umgebung. Dabei sammelten wir die ersten Eindrücke von Tokio. Insgesamt machten wir dann wieder 14.583 Schritte.

After we arrived in Tokyo, this station is even more complex than all the previous ones, we picked up the backpack we had left on the train, which had been secured by the railway staff and stored at Lost & Found. It was unproblematic and very simple. Then, we printed out the tickets for the airport express for Sunday, which we had reserved online and only needed to print. The NARITAEXPRESS departs from Tokyo station for a price of about €30 without stops, taking 50 minutes to reach the airport. Afterwards, we admired the station with its 30 tracks. It should be noted that 400 trains leave this station in 24 hours, servicing over 500,000 passengers. Those are really impressive numbers. This is Japan – everything is superlative. After that, we walked to our hotel and then took a stroll around the nearby area, collecting our first impressions of Tokyo. Altogether, we ended up taking 14,583 steps.

Heute starteten wir den Tag mit einem Frühstück der speziellen Art. Danach ging es zur SHIBUYA CROSSNG (https://www.japan.travel/de/spot/2177/). Die Shibuya-Kreuzung liegt direkt außerhalb des Hachiko-Ausgangs des Bahnhofs Shibuya. Mit der Ringlinie JR Yamanote kann man zur Station gelangen und dabei auch noch den JapanRailwaypass verwenden. Beim Verlassen der Station kommt einen diese Kreuzung sofort bekannt vor. Man kennt sie aus fast jeden TOKIO FÜHRER sowie aus verschiedenen Filmen. Direkt vor dem Bahnhof Shibuya sitzt ein Symbol der Gegend: Hachiko. Dieser einfache Akita-Hund, zu dessen Ehren eine Bronzestatue errichtet wurde, steht für Treue und Beharrlichkeit, zwei wesentliche Eigenschaften in der japanischen Tradition. Die Geschichte Hachikos ist herzerwärmend und herzzerreißend zugleich.

Today we started the day with a special kind of breakfast. Afterwards, we headed to SHIBUYA CROSSING (https://www.japan.travel/de/spot/2177/). The Shibuya Crossing is located just outside the Hachiko exit of Shibuya Station. You can take the JR Yamanote Line to reach the station and also use the Japan Railway Pass. Upon exiting the station, this crossing feels immediately familiar. You recognize it from almost every TOKYO GUIDE as well as from various films. Right in front of Shibuya Station sits a symbol of the area: Hachiko. This simple Akita dog, for whom a bronze statue was erected, represents loyalty and perseverance, two essential qualities in Japanese tradition. Hachiko’s story is both heartwarming and heartbreaking at the same time.

Von dort aus ging es weiter zum

OTORII GRAND SHRINE

Der Besuch dieser Sehenswürdigkeit ist kostenfrei und dauert ca 30 Minuten, meiner Meinung nach ist er empfehlenswert. Der Otori-Schrein ist mit einer Geschichte von etwa 1200 Jahren der älteste Schrein im Bezirk Meguro in Tokio. Sie wurde während der Heian-Zeit gegründet und ist auf der ältesten Karte von Edo, dem „Chōroku Edo-zu“, dargestellt, das in der Muromachi-Zeit erstellt wurde. Als einer der nur neun Schreine auf dieser Karte wird er zu den „Edo Kyūsha“ (Neun Schreinen von Edo) gezählt. Die Hauptgottheit des Otori-Schreins ist Yamato Takeru no Mikoto, und die zugehörigen Gottheiten sind Kuninotokotachi no Mikoto und Otatatabime no Mikoto. Es wird gesagt, dass Yamato Takeru hier für die Befriedung der östlichen Stämme und die Heilung der Augenkrankheit seines Untergebenen betete. Nach erfolgreicher Befriedung und Heilung weihte er freudig das Jūtōken-Schwert dem Schrein. Aufgrund dieser Episode wird angenommen, dass der Otori-Schrein nützlich für die Heilung von Augenkrankheiten ist. Der Schrein ist auch berühmt für sein jährliches „Tori-no-Ichi“-Fest im November, eine Tradition, die auf die Edo-Zeit zurückgeht und der in Asakusa ähnelt. Das Fest, das am Tag des Hahns gefeiert wird, wird für geschäftlichen Wohlstand und Glück gefeiert. Er zeigt das „Yatsuatama“, das die Errungenschaften von Yamato Takeru symbolisiert, und den „Kumade“, eine Harke, von der man glaubt, dass sie Glück in die Häuser bringt. Jedes Jahr kommen viele Besucher, um diese Kumade zu kaufe

The visit to this landmark is free of charge and lasts about 30 minutes; in my opinion, it is worth a visit. The Otori Shrine, with a history of around 1200 years, is the oldest shrine in the Meguro district of Tokyo. It was founded during the Heian period and is depicted on the oldest map of Edo, the „Chōroku Edo-zu,“ created during the Muromachi period. As one of only nine shrines on this map, it is counted among the „Edo Kyūsha“ (Nine Shrines of Edo). The main deity of the Otori Shrine is Yamato Takeru no Mikoto, and the associated deities are Kuninotokotachi no Mikoto and Otatatabime no Mikoto. It is said that Yamato Takeru prayed here for the pacification of the eastern tribes and the healing of his subordinate’s eye disease. After successfully pacifying and healing, he joyfully dedicated the Jūtōken sword to the shrine. Because of this episode, the Otori Shrine is believed to be beneficial for the healing of eye diseases. The shrine is also famous for its annual „Tori-no-Ichi“ festival in November, a tradition that dates back to the Edo period and is similar to the one in Asakusa. The festival, celebrated on the day of the rooster, is held for business prosperity and good fortune. It features the „Yatsuatama,“ which symbolizes the achievements of Yamato Takeru, and the „Kumade,“ a rake that is believed to bring luck into homes. Every year, many visitors come to purchase these Kumade.

Anschließend schlenderten wir durch die Stadt und kamen in eine Hundecafe – tja, da soll sich jeder seine Meinung machen

Afterwards, we strolled through the city and came across a dog café – well, everyone can have their own opinion about that.

In weiterer Folge fuhren wir mit Tokio Cruise (https://www.suijobus.co.jp/ ) von ASAKUSA nach ODAIPA SEAPARK. Diese einstündige Fahrt kostet Pro Person YEN 1.600 und ist absolut sehenswürdig und gibt ganz andere Eindrücke von Tokio wieder. Die Fahrt endet am ODAIPA SEAPARK. Der Odaiba Seaside Park liegt am Rande der Bucht von Tokio und bietet vom künstlichen Strand aus einen hervorragenden Blick auf die Metropole. Halten Sie Ausschau nach dem Tokyo Tower und der Regenbogenbrücke, die beide nach Einbruch der Dunkelheit besonders beeindruckend sind. Der Park ist auch ein Hotspot für Wassersportarten wie Paddeln und Windsurfen, und der Sand und die Küste sind großartige Orte zum Entspannen nach dem Besuch der nahe gelegenen Einkaufszentren. https://www.japan.travel/en/spot/1642/

Afterwards we sailed with Tokio Cruise (https://www.suijobus.co.jp/) from ASAKUSA to ODAIPA SEAPARK. This one-hour trip costs YEN 1,600 per person and is absolutely worth seeing and gives completely different impressions of Tokyo. The trip ends at ODAIPA SEAPARK. Odaiba Seaside Park is located on the edge of Tokyo Bay and offers excellent views of the metropolis from the man-made beach. Keep an eye out for Tokyo Tower and Rainbow Bridge, both of which are particularly impressive after dark. The park is also a hotspot for water sports such as paddle boarding and windsurfing, and the sand and coastline are great places to relax after visiting the nearby shopping malls. https://www.japan.travel/en/spot/1642/

Anschließend spazierten wir wieder etwas durch die Gegend und fuhren dann mit einem Zug zurück zur Tokio Station, um zu unserem Hotel zurückzugehen. Am Weg dorthin fanden wir noch ein kleines japanisches Restaurant. Das ist nun eine gute Gelegenheit diese Garstuben zu erklären. Als erstes geht man rein, erklärt, dass man Platz braucht, dann wird man an die Maschine verwiesen. Wichtig ist zuerst Geld einführen, dann auswählen – so weit als verständlich – und dann bestätigen. Man bekommt dann einen Zettel ausgeworfen. Diesen übergibt man den Koch hinter dem DRESSEN. Aber erst nachdem man sich hingesetzt hat. Das ganze sollte inerhalb einer Minute funktionieren… Japaner halt. Beim ersten Mal schafft man den Zeitplan eher nicht …..

Alles in allen hatten wir wieder sehr tolle Eindrücke von Tokio und absolvierten wieder mal stolze 28.542 Schritte.

Afterwards we walked through the area again and then took a train back to Tokyo Station to go back to our hotel. On the way we found a small Japanese restaurant. This is now a good opportunity to explain these eateries. First you go in, explain that you need space, then you are referred to the machine. It is important to first insert the money, then select your options – as far as understandable – and then confirm. You will then be thrown a piece of paper which you hand over to the cook behind the bar. He will take it but only after you sit down. The whole thing should work within a minute… Japanese, after all. But you don’t make the schedule in your first try…..All in all, we had very great impressions of Tokyo again and once again completed proud 28,542 steps.

Heute starteten wir den Tag mit einem kurzen Spaziergang bis zum nächsten Bahnhof und fuhren dann mit dem Zug ein Stück um in das Samurai Museum zu kommen. Wie immer steht Information über alles.

Today we started the day with a short walk to the next train station and then took the train to get to the Samurai Museum. As always, information is super important.

TOKYO SAMURAI NINJA MUSEUM https://mai-ko.com/samurai/tokyo.html Man darf sich darunter jetzt nicht ein Museum im eigentlichen Sinn vorstellen, es sind verschiedene Ausstellungsräume in welchen sehr detailverliebt und sehr übersichtlich die Geschichte der Samurai und Ninas vorgetragen wird. Auch ein „Wettwurfsternwerfen“ steht am Programm. Für mich ist diese Veranstaltung empfehlenswert und man sollte dafür in etwa 45 Minuten bei einem Eintritt von Yen  1600.

TOKYO SAMURAI NINJA MUSEUM (https://mai-ko.com/samurai/tokyo.html) You shouldn’t think of it as a museum in the true sense, it’s various exhibition rooms in which the history of the samurai and ninja is presented in great detail and very clearly. A „throwing competition“ is also on the program. It’s worth the 1600 yen entrance fee and the 45 minutes.

Anschließend schlenderten wir noch durch ASAKUSA. Die Entwicklung von Asakusa als Vergnügungsviertel während der Edo-Zeit kam zum Teil durch den benachbarten Stadtteil Kuramae zustande. Kuramae war ein Bezirk mit Vorratshäusern für Reis, der damals als Bezahlung für die Diener der Feudalregierung verwendet wurde. Die Verwalter  dieser Lagerhäuser lagerten den Reis zunächst gegen eine geringe Gebühr, begannen aber im Laufe der Jahre, den Reis gegen Geld einzutauschen oder ihn gegen eine Marge an die örtlichen Ladenbesitzer zu verkaufen. Durch diesen Handel erhielten viele Fudasashi ein beträchtliches verfügbares Einkommen, und als Folge davon begannen Theater und Geisha-Häuser im nahe gelegenen Asakusa aus dem Boden zu schießen. Für den größten Teil des 20. Jahrhunderts blieb Asakusa ein wichtiges Vergnügungsviertel in Tokio. Der Rokku, oder „Sechster Bezirk“, war vor allem als Theaterviertel berühmt, in dem sich berühmte Kinos wie das Denkikan befanden. Die goldenen Jahre von Asakusa werden in Yasunari Kawabatas Roman „Die scharlachrote Bande von Asakusa“ (1930) anschaulich dargestellt. Das Gebiet wurde während des Zweiten Weltkriegs durch US-Bombenangriffe schwer beschädigt, insbesondere durch die Brandbombenangriffe auf Tokio am 10. März 1945. Das Gebiet wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut, wurde aber mittlerweile von Shinjuku und anderen bunten Vierteln der Stadt in seiner Rolle als Vergnügungsviertel übertroffen.

Heute ist es ein Vergnügungs und vorallem Touristenviertel. So sind hier unzählige Souvenierladen und der gleichen vorhanden. Man kann alles erstehen und finden. Am berühmtestesn in ASAKUSA ist jedoch mit Sicherheit Sensō-ji ist ein alter buddhistischer Tempel. Er ist Tokios ältester Tempel und einer der bedeutendsten. Es ist Kannon, dem Bodhisattva des Mitgefühls, gewidmet. Zu den Bauwerken des Tempelkomplexes gehören die Haupthalle, eine fünfstöckige Pagode und große Tore. Es ist die meistbesuchte religiöse Stätte der Welt mit über 30 Millionen Besuchern jährlich. Der Tempel wurde während des Zweiten Weltkriegs am 10. März 1945 bei einem Brandbombenangriff auf Tokio zerstört. Die Haupthalle wurde in den 1950er Jahren umgebaut. Zu ihr führt die Nakamise-dōri-Straße, in der sich viele Geschäfte mit traditionellen Waren befinden. Östlich von Sensō-ji befindet sich der Asakusa-Schrein der Shinto-Religion. Der Besuch ist sehr empfehlenswert und schon fast zwingend. Der Eintritt ist gratis und man sollte ca 45 Minuten dafür einrechnen. Anschließend kann man sich an  den Ständen laben. Entweder ganz traditionell mit einem Maikolben oder etwas mehr exotisch mit Tintenfischspieß. Wie auch immer – etwas für jeden Geschmack. Gleichzeitig dazu änderte sich das bescheidene Wetter schlagartig und es kam blauer Himmel zum Vorschein. Das war das Stichwort für FUJI

Afterwards we strolled through ASAKUSA. The development of Asakusa as an entertainment district during the Edo period was partly due to the neighboring Kuramae district. Kuramae was a district with storehouses for rice, which was then used as payment for the servants of the feudal government. The managers of these warehouses initially stored the rice for a small fee, but over the years began to exchange the rice for money or sell it to the local shopkeepers for a margin. Through this trade, many Fudasashi received a considerable disposable income, and as a result, theaters and geisha houses began to spring up in nearby Asakusa.

For most of the 20th century, Asakusa remained an important entertainment district in Tokyo. The Rokku, or „Sixth District“, was best known as a theatre district, which was home to famous cinemas such as the Denkikan. The golden years of Asakusa are vividly depicted in Yasunari Kawabata’s novel „The Scarlet Gang of Asakusa“ (1930). The area was severely damaged by U.S. bombing during World War II, especially the firebombing of Tokyo on March 10, 1945. The area was rebuilt after the war, but has since been surpassed by Shinjuku and other colorful neighborhoods of the city in its role of an entertainment district. Today it is an entertainment and above all tourist district. So there are countless souvenir shops and the like. You can buy and find everything.

However, the most famous thing in ASAKUSA is certainly Sensō-ji, an ancient Buddhist temple. It is Tokyo’s oldest temple and one of the most important. It is dedicated to Kannon, the Bodhisattva of Compassion. The structures of the temple complex include the main hall, a five-story pagoda, and large gates. It is the most visited religious site in the world with over 30 million visitors annually. The temple was destroyed during World War II on March 10, 1945 in a firebombing raid on Tokyo. The main hall was rebuilt in the 1950s. Nakamise-dōri Street leads to it with many shops selling traditional goods. East of Sensō-ji is the Asakusa Shrine of the Shinto religion. The visit is highly recommended and almost mandatory. Admission is free and you should allow about 45 minutes for it. Afterwards you can refresh yourself at the stands. Either very traditionally with a corn cob or a little more exoticly with squid skewer. Whatever the case – something for every taste. At the same time, the modest weather changed abruptly and blue skies appeared. That was the keyword for FUJI.

Mount FUJI liegt etwa eine Zugstunde südlich von TOKIO, die entsprechende Bahnstation ist SHIN FUJI.

Also ab in die U-Bahn und Richtung Bahnhof, um in weiterer Folge mit dem Shinkanse und ca 300 km/h nach Shin Fuji zu fahren. Wir reservierten noch schnelle die Platzkarten für runter aber nicht zurück, da wir nicht wussten, wann wir wieder zurück fahren würden. Als wir uns SHIN FUJI näherten, sahen wir MOUNT FUJI schon von weiten, lediglich mit einem Wolkenkragen . ansonsten stand er frei da. Nach der Ankunft, gingen wir aus dem Bahnhofsgebäude und gingen auf ein Parkdeck, um frei Sicht auf den Berg zu haben. Es war ein schöner Anblick, nach einigen Minuten gingen wir wieder, da wir sicher waren, dass wir bestimmt auf irgendwelchen Überwachungskameras festgestellt wurden. Nachdem wir zurück im Bahnhof waren, wollten wir noch einen Platz reservieren, um mit dem nächsten Zug zurückzufahren. Hat aber nicht funktioniert, also ohne Platzkarten. Wird schon gehen – die selbe Idee haten in etwa 300.000 andere Personen auch noch. Daher war es etwas eng, aber offenbar kein Problem und wir standen dann halt eine Stunde bis nach Tokio.

Mount FUJI is located about an hour’s train ride south of TOKYO, the corresponding train station is SHIN FUJI.

So off to the subway and towards the train station, to take the Shinkanse and about 300 km/h to Shin Fuji. We quickly reserved the seat tickets for down but not back, because we didn’t know when we would go back. As we approached SHIN FUJI, we saw MOUNT FUJI from afar, with only a cloud collar. Otherwise, it was free. After arrival, we went out of the station building and went to a parking deck to have a clear view of the mountain. It was a beautiful sight, after a few minutes we left again, as we were sure that we would be noticed on some surveillance cameras. After we were back at the station, we wanted to reserve a seat to take the next train back. But it wasn’t possible, so without seat tickets. It’ll work out – about 300,000 other people have the same idea. So it was a bit cramped, but apparently no problem and we stood for an hour to Tokyo.

In Tokio angekommen fanden wir dann noch ein nettes Lokal für ein Abendessen und ließen den Tag bei Momos ausklingen und spazierten zurück in s Hotel. Alles in allen waren es 13.845 Schritte über den Tag gesehen.

When we arrived in Tokyo, we found a nice restaurant for dinner and ended the day wish Momos and walked back to the hotel. All in all, there were 13,845 steps over the day.

Der heutige Tag begann mit einem Spaziergang zu unserer gewohnten Zugstation, YOURAKUCHO. Von dort aus fiuhren wir nach UENO. Das  ist ein Stadtteil von Tokio, das oft mit den Traditionen und der Kultur der Arbeiterklasse sowie deren ausgeprägtem Akzent in Verbindung gebracht wird.

Das Gebiet von Ueno im engeren Sinne konzentriert sich auf den Bahnhof Ueno, der in der Vergangenheit die Endstation von Fernzügen in den Norden Japans war. Südlich des Bahnhofs befindet sich Ameya-yokochō, ein Straßenmarktviertel, das sich aus einem Schwarzmarkt unter freiem Himmel entwickelt hat, der während der Entbehrungen nach dem Zweiten Weltkrieg entstand und nach Okachimachi führte. Ein Teil von Ueno ist seit der Edo-Zeit auch als Schwulendorf bekannt, als es in der Gegend eine große Anzahl von Schwulenbordellen gab.

Unser Ziel war jedoch ein ganz anderes, wir gingen in das

Das Nationalmuseum Tokio

Dieser Besuch war für mich einer der absoluten Spitzenerlebnisse in Japan. Ich würde den Besuch zwingend jeden Tokiobesucher empfehlen. Den zeitlichen Rahmen kann man von zwei Stunden bis vier Tage festlegen. Der Eintrittspreis ist mit YEN 1.000 äußerst preiswert.

Es ist das älteste und größte der führenden Nationalmuseen Japans, zu dem auch das Nationalmuseum Kyoto, das Nationalmuseum Nara und das Nationalmuseum Kyushu gehören. Er wurde ursprünglich 1872 am Yushima Seido Schrein errichtet und einige Jahre später an seinen heutigen Standort im Ueno-Park verlegt. Das Nationalmuseum Tokio verfügt über eine der größten und besten Sammlungen von Kunst und archäologischen Artefakten in Japan, die aus über 100.000 Einzelstücken besteht, darunter fast hundert nationale Schätze. Zu jeder Zeit sind etwa 4000 verschiedene Gegenstände aus der ständigen Sammlung des Museums zu sehen. Darüber hinaus finden regelmäßig Wechselausstellungen statt. Gute Informationen über Englisch und Audioguides sind verfügbar.

Der große Museumskomplex beherbergt sechs separate Gebäude, von denen jedes groß genug ist, um als eigenständiges Museum betrachtet zu werden, und die sich auf verschiedene Arten von Kunst und Ausstellungen spezialisiert haben. Das Hauptgebäude von Honkan wurde 1938 eröffnet und zeigt eine Vielzahl japanischer Kunstwerke von der Antike bis zum 19. Jahrhundert, darunter antike buddhistische Statuen, bemalte Schiebetüren, Schriftrollen, Keramik und Landkarten sowie Kulturgüter wie Masken, Kostüme, Rüstungen und Waffen und andere historische Artefakte.

Today started with a walk to our usual train station, YOURAKUCHO. From there we drive to UENO. This is a district of Tokyo that is often associated with the traditions and culture of the working class and their distinct accent.

The area of Ueno is concentrated around Ueno Station, which in the past was the terminus of long-distance trains to the north of Japan. South of the station is Ameya-yokochō, a street market district that developed from an open-air black market that emerged during the deprivations after World War II and led to Okachimachi. Part of Ueno has also been known as the Gay Village since the Edo period, when there were a large number of gay brothels in the area. However, our goal was completely different, we went to the

The Tokyo National Museumhttps://www.japan-guide.com/e/e3054_tokyo.html

This visit was one of the absolute top experiences in Japan for me. I would definitely recommend the visit to every visitor to Tokyo. The time frame can be set from two hours to four days. The entrance fee is extremely inexpensive at YEN 1,000.

It is the oldest and largest of Japan’s leading national museums, which also includes Kyoto National Museum, Nara National Museum, and Kyushu National Museum. It was originally built in 1872 at Yushima Seido Shrine and moved to its current location in Ueno Park a few years later.The Tokyo National Museum has one of the largest and best collections of art and archaeological artifacts in Japan, consisting of over 100,000 individual pieces, including nearly a hundred national treasures. At any given time, about 4000 different items from the museum’s permanent collection are on display. In addition, temporary exhibitions are held regularly. Good information in English and audio guides are available as well. The large museum complex is home to six separate buildings, each large enough to be considered a museum on its own , specializing in different types of art and exhibitions. Honkan’s main building opened in 1938 and displays a variety of Japanese artwork from antiquity to the 19th century, including ancient Buddhist statues, painted sliding doors, scrolls, ceramics, and maps, as well as cultural artifacts such as masks, costumes, armor and weapons, and other historical artifacts.

Danach spazierten wir durch den angrenzenden Park – eigentlich mehr ein Freilichtmuseum und tranken einen Tee.

Afterwards we walked through the adjacent park – actually more of an open-air museum – and drank a tea.

Danach ging es durch den UENO Park vorbei am Zoo durch die UENO Shoppingstreet und dann in Richtung AKIHABARA. Das  auch Akiba genannt, nach einem ehemaligen lokalen Schrein, es  ist ein Viertel im Zentrum von Tokio, das für seine vielen Elektronikgeschäfte berühmt ist und auch als Zentrum der japanischen Otaku-Kultur anerkannt wurde. Viele Geschäfte und Einrichtungen, die sich mit Anime und Manga beschäftigen, sind über die Elektronikgeschäfte im Viertel verteilt. Sonntags ist Chuo Dori, die Hauptstraße durch das Viertel, von 13:00 bis 18:00 Uhr für den Autoverkehr gesperrt

Akihabara hat in den letzten Jahren einige Sanierungen erlebt, bei denen einige große, moderne Gebäude zu dem Mix aus kleinen bis mittelgroßen Geschäften und Gebäuden hinzugefügt wurden. Das bekannteste unter ihnen ist ein riesiges Yodobashi-Elektronikgeschäft direkt neben dem Bahnhof. Es ist irgendwie komisch zu sehen, wie etliche von japanischen Mädchen auf Anime getrimmt vor irgendwelchen Lokalen stehen und die Kunden reinwinken. Wie so vieles in Japan ist auch dies sehr eigenartig für die westliche Sichtweise. So haben auch fast alle größeren Animegeschäfte diverse Abteilungen für 18plus und da wird es wirklich eigenartig. (hat mir ein Kollege erzählt) Anschließend spazierten wir weiter nach GINZA zurück. Dort führten wir noch das Abschlußshopping durch und dann ging es nach einer Pizza zurück ins Hotel. An diesen letzten Tag in Tokio machten wir 18.001 Schritte.

Somit haben wir insgesamt 276.915 Schritte gemacht und absolvierten somit in unserem Urlaub 180.3 km.

Then we went through the UENO Park, past the zoo, through the UENO shopping street in the direction of AKIHABARA.

Also called Akiba, after a former local shrine, it is a neighborhood in central Tokyo that is famous for its many electronics stores and has also been recognized as the center of Japanese otaku culture. Many shops and establishments dedicated to anime and manga are spread across the electronics stores in the neighborhood. On Sundays, Chuo Dori, the main road through the neighborhood, is closed to car traffic from 1:00 p.m. to 6:00 p.m

Akihabara has seen some redevelopment in recent years, adding some large, modern buildings to the mix of small to medium-sized shops and buildings. The most famous among them is a huge Yodobashi electronics store right next to the station. It’s kind of weird to see how many Japanese girls dressed up as anime stand in front of some restaurants and wave the customers in. Like so many things in Japan, this is very peculiar to the Western view. So almost all larger anime stores have various departments for 18plus and that’s where it gets really strange. (a colleague told me)

Afterwards we walked back to GINZA. There we did the final shopping and then we went back to the hotel after a pizza. On this last day in Tokyo, we took 18,001 steps.

So we took a total of 276,915 steps and thus completed 180.3 km during our vacation.

Am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Delhi, Südkorea und Japan, das war ein Trip, der massive Eindrücke hinterlassen hat, zeigte auch eine andere Art von Sicht, eine verschlossener als unsere – aber auch eine sehr sehenswerte. Auch der Kontakt zu anderen Werten war eine erhebliche Bereicherung…Tja da fehlt nur noch eine Sache bevor dieses Kapitel geschlossen wird, richtig – Die Sache mit den japanischen Toiletten. Egal wo wir waren, diese waren sauber und meistens benötigte man eine Gebrauchsanweisung, wie auch immer. An dieser Stelle sei ein Musterbeispiel angeführt – und wie gesagt: Das war irgendwo am Weg eine öffentliche Toilette…

The next day we went back to Delhi. South Korea and Japan, this was a trip that left massive impressions, also showed a different perspective, one more closed than ours – but also very worth seeing. The exposure to other values was a considerable enrichment… Well, there is only one thing missing before this chapter is closed, right – the thing with the Japanese toilets. No matter where we were, they were clean and most of the time you needed an instruction manual, whatever. At this point, a prime example is given – and as I said: It was just a public toilet somewhere along the way…

Ansonsten blieb nicht mehr viel übrig, zurück zum Flughafen und ab nach Delhi

Otherwise, there wasn’t much left, back to the airport and off to Delhi……

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

SPITI VALLEY – The middle country

Der eigentliche Trip sollte nach Nepal gehen, um dort nach Mustang zu fahren.  Da Nepal jedoch aufgrund von Wetterproblemen und damit verbundenen Straßenvermurrungen nicht empfehlbar war, wurde umgeplant und es wurde das berühmte Spiti Valley in Angriff genommen. Das Spitital ist ein Gebirgstal  in Himachal Pradesh. Spiti bedeutet DAS MITTLERE LAND und meint damit das Land zwischen Tibet und Indien, es ist sehr stark von der buddhistischen Kultur geprägt. Man könnte aber auch auch ein Tal zwischen unserer bekannten Erde und Jules Vernes Gebieten damit beschreiben – es würde genau so zutreffen. Das Tal ist das am dünnsten besiedelte Gebiet Indiens und  beherbergt in den Sommermonaten hunderte der halbnomadischen Gaddi und herumirrende Motorradfahrer (und solche die meinen es zu sein). Aus diesem Grund war der gegenwärtige Zeitpunkt sehr gut geeignet, um den Touristenstrom zu entgehen, zumal die Saison eh schon vorbei war und die Temperaturen nicht mehr so hoch klettern.

The actual trip was supposed to go to Nepal, to drive to Mustang. However, as Nepal was not recommended due to weather problems and the associated road muck, the plans were changed and the famous Spiti Valley was tackled. The Spiti Valley is a mountain valley in Himachal Pradesh. Spiti means THE MIDDLE LAND and refers to the land between Tibet and India, it is very much influenced by Buddhist culture. But you could also use it to describe a valley between the earth and Jules Verne’s lands – it would be just as accurate. The valley is the most sparsely populated area in India and in the summer months is home to hundreds of semi-nomadic Gaddi and wandering motorcyclists (and those who think they are). For this reason, the current time was very suitable to avoid the flow of tourists, especially since the season was already over and the temperatures were no longer so high. So we set off on the first day and drove from

Also ging es am ersten Tag los und wir fuhren von Delhi nach Chail,

Datum/Date:01.10.2024Montag/Monday
Start:10:00 
RouteDelhi – ChailAsphalt/asphalt
KM 337  km  6 Stunden
355 km  11 Stunden
geplant/planed
absolviert/ done
Hotel:Chail tree hauser villa
(* * * * *) INR 2500/Doppelroom
https://treehousehotels.in/hotel/best-villas-in-chail-himachal-pradesh/)

nachdem wir kurz tankten und hofften, dass der LKW am Straßenrand nicht ein böses Omen darstellen wird….

ging es los, auf dem Weg dorthin, trug Lukas was zur allgemein Unterhaltung ein und fuhr sich einen NAGEL ein. Der daraus resultierende Patschen wurde in eine Dorf am Weg, Silhari, wunderbaren geflickt, sodass wir unsere Anfahrt nach Chail fortsetzen konnten.

On the way there, Lukas brought in some general entertainment and got a NAIL. The resulting puncture was wonderfully patched up in a village along the way, Silhari, so that we could continue our journey to Chail.

Da wir einiges an Zeit verloren hatten, überlegte sich Chunky eine Variation der Zeit Kompensation und entschied sich für eine Abkürzung. Dazu sei angeführt am linken unterem Eck des Bildes sieht man den zivilisierten Verlauf unserer Straße – der hellblaue Weg wäre zu nehmen. Dabei wäre der Anstieg langsam und sie würde uns auf einer kurvenreichen sehr gut asphaltierten Straße zum Hotel führen. Aber sachte Steigung, Asphalt, übersichtliche Straße – WER WILL DAS SCHON, daber kurz auf die dunkelblaue, steile, mit Sand und Steinen überzogene Variation: Eben ganz unter dem Motto

I know a shortcut!

Since we had lost quite a bit of time, Chunky thought of a variation of time compensation and decided to take a shortcut. It should be noted that in the lower left corner of the image, you can see the civilized route of our street – the light blue path was the one to take. The ascent would be gradual, leading us on a winding, very well-paved road to the hotel. But gentle incline, asphalt, clear road – WHO WANTS THAT, however briefly on the dark blue, steep, sand and stone-covered variation: Just entirely in the motto

I know a shortcut!

Allen Motorcrossfans sei diese Strecke richtig warm ans Herz gelegt. Vor allem Schmölli freuten sich massiv über einem Motorcrosstrail in absoluter Dunkelheit mit einer vollgepackten Royal Enfield Himalaya. Nachdem diese Kapitel der sinnloses Fortbewegung auch geschlossen werden konnten, erreichten wir -zu meiner absoluten Überraschung – in absoluter Dunkelheit, war ja um 22.00 Uhr nicht überraschend – Chail

Dear Motorcross fans, this track is truly close to your heart. Above all, Schmölli was massively excited about a motocross trail in complete darkness with a fully packed Royal Enfield Himalaya. After we could also close this chapter of pointless travel, we reached – to my absolute surprise – in complete darkness, which was not surprising at 10:00 PM – Chail.

Ankunft in Chail ist immer nett und angenehm. Das TREEHOUSE CHAIL VILLAS diente uns schon etliche male als Unterkunft, manchmal auch nur für einen Zweitagestrip wenn man mal aus Delhi raus will. Es ist immer wieder ein Ort der Entspannung und auf das äußerste zum Empfehlen.

The arrival in Chail is always nice and pleasant. The TREEHOUSE CHAIL VILLAS has served as our accommodation many times, sometimes just for a two-day trip when you want to get out of Delhi. It is always a place of relaxation and comes highly recommended.

Und die Aussicht bei Tageslicht hat schon etwas, CHAIL liegt in den Bergen – den Ausläufern des Himalaya und somit betritt man ab hier eine eigene Welt – mit wunderbaren Bergstraßen….. Doch vor den Straßen wartet noch das Frühstück……

And the view in daylight has something special; CHAIL is located in the mountains – at the foothills of the Himalayas, and from here, one enters a world of its own – with wonderful mountain roads….. But before the roads, breakfast awaits……

Nachdem alles überprüft wurde, die Gruppe wieder versammelt, noch Bilder gemacht wurden, ging es weiter...

After everything was checked, the group was gathered again, and more pictures were taken, it continued.

DATUM:02.10.2024Dienstag
Abfahrt:11:00
Strecke:ChailSHAOT
KM:81 km 7 Stunden
117 km 8 Stunden
 geplant/planed
absolviert/ done
Hotel:  SEETAWAL ORCHARD
(* * * * *) INR. 8.500/Person
(https://www.seetalvanorchard.com/

Unmittelbar nach dem Hotel befindet sich ein Abenteuer Park – Tja und mal ehrlich, wer kann dan einfach vorbeifahren. Das muss genutzt werden – wenn es auch mit Motorradkleidung etwas schwierig ist.

Right next to the hotel is an adventure park – Well, to be honest, who can just drive past it? It has to be used – even if it’s a bit tricky in motorcycle gear.

Ansonsten war der Tag nur gemütlich. Wir erreichten gegen Mittag eine Ortschaft, Narkanta, in welcher wir zum Umparken unserer Motorräder ersucht wurden, da sie verkehrsbehindert stehen wurden. War Grundsätzlich absolut richtig und dennoch ist mir das in Indien noch nie passiert. Nachdem wir den Tag beendet hatten und in unserem Hotel, seetawal orchard in Shaot  angekommen waren, legte wir alle unsere Sachen in das Zimmer und fuhren noch mal etwas zurück, um auf den Matu Peak zu fahren. Dieser 3400 Höhe Berg beheimatet auf seinem Gipfel ein hölzernes Tempel, welcher dem lokalen Glauben Maa Kaali gewidmet ist. Simon nutzte die Gelegenheit  und aktivierte seine Drohne. Nachdem ein lokalen Falke sich durch das Eindringen der Drohne in sein Gebiet kurzfristig provoziert gefühlt hatte, wurde ein kurzes Imponiergehabe an den Tag gelegt und die Drohne kurz „angeflogen“. Damit war der Vorfall für alle Beteiligten Gelegenheit und der Falke flog weiter und die Drohne machte weiter ihren Aufnahmen. Ansonsten passierten an diesem Tag nicht viel ausgenommen, dass Mauro Simon kurzfristig ihre BIKES abgelegt hatten, was jedoch ohne weiter Folgen blieb.  

The next day was just too boring and quiet. We reached a village called Narkanta around noon, where we were asked to move our motorcycles because they were parked in a way that obstructed traffic. This was fundamentally absolutely correct, yet it had never happened to me in India before. After we finished the day and arrived at our hotel, Seetawal Orchard in Shaot, we placed all our things in the room and drove back a bit to head to Matu Peak. This mountain, standing at 3,400 meters, hosts a wooden temple at its summit, dedicated to the local belief of Maa Kaali. Simon seized the opportunity and activated his drone. After a local falcon felt briefly provoked by the drone encroaching on its territory, a short display of dominance occurred, and the drone was briefly „chased.“ This incident gave all parties involved a moment of excitement, and the falcon flew away while the drone continued taking its footage. Otherwise, not much happened that day, except that Mauro and Simon briefly parked their bikes, but this had no further consequences.

Dann ging es weiter in unsere nächste Übernachtung. Dieses mal übernachteten wir im Hotel SEETAWAL ORCHARD, Bilder sprechen für sich selber, wenn immer ich wieder in dieser Gegend sein werde, hoffe ich wieder dort übernachten zu können.

Then it went on to our next overnight stay. This time we stayed at the SEETAWAL ORCHARD Hotel, the pictures speak for themselves, whenever I am back in this area, I hope to be able to stay there again.

DATUM:03.10.2024Mittwoch
Abfahrt:10.15 Asphalt/asphalt
Strecke:Shaot Shangla
KM:139 km 5 hours
148 km 8 hours
 geplant/planed
absolviert/ done
Hotel:Zostel Sangla
(* * *)
(https://www.zostel.com/zostel/sangla/)

Am nächsten Tag ging es dann von Shaot nach Shangla. Laut Routenplan wären es  139 KM und dafür sollten wir 5 Stunden brauchen. Es wurden dann 148 km wofür wir uns 8 Stunden am Bock vergnügten. Unter Endpunkt war dann auf 2600 Meter – langsam ging es rauf.

The next day, we traveled from Shaot to Shangla. According to the route plan, it was 139 km and we should take 5 hours. It turned out to be 148 km for which we enjoyed 8 hours on the saddle. The endpoint was then at 2600 meters – we were slowly ascending.

Der nächste tag ging dann schon wieder richtig toll los. Wir befuhren unbefestigte Straßen und mussten ein oder zweimal die Navigation nachjustieren.

The next day started off really great again. We drove on unpaved roads and had to adjust the navigation once or twice.

Fallweise folgten wir auch einfach nur den leicht geschwungenen Landstraßen und ergaben  uns den  optischen Attraktionen. Wir saugten die Eindrucke in uns auf.

Sometimes we simply followed the gently winding country roads and surrendered ourselves to the visual attractions. We absorbed the impressions within us.

Ganz im Gegensatz von Mauros bike – dieses spie eher, und zwar Öl. Daher suchten  wir einen Mechaniker auf und erhofften eine Lösung. Es wurde eine neue Dichtung eingearbeitet und nebenbei wurden die Ketten von unseren Motorräder geputzt und gewartet.

In stark contrast to Mauro’s bike – it was leaking oil instead. Therefore, we sought out a mechanic and hoped for a solution. A new gasket was installed, and in the meantime, the chains of our motorcycles were cleaned and maintained.

Wir verbrachten die Wartezeit in einem nahem Dabah. Als sowohl die Motorräder als auch wir versorgt waren und noch die entsprechenden Fotos gemacht waren, ging es endlich zügig weiter.

We spent the waiting time in a nearby Dabah. Once both the motorcycles and we were taken care of and the appropriate photos had been taken, we were finally able to continue swiftly.

Wenn  auch nicht lange. Mehrere verrutschte Straßen und die damit begründeten Staus hielten die Fahrt merklich auf. Gleichzeitig jedoch konnten wieder mal die Fahrkunst  und das Augenmaß -speziell der LKW Fahrer bewundert werden.

Although not for long. Several misplaced roads and the resulting traffic jams noticeably slowed down the drive. At the same time, however, the driving skills and sense of judgment – especially of the truck drivers – could once again be admired.

Wir folgten einfach der Straße nach Norden und nach oben. Um 18.30 Uhr erreichten wird dann unser nächste Unterkunft Sangla Zostel. Nach einem guten Abendessen ging es in die Federn.

We simply followed the road north and upwards. At 6:30 PM, we reached our next accommodation, Shangla Zostel. After a good dinner, we went to bed.

Am nächsten Tag begrüßte uns zuerst Mauro mit seinem sonnigen Gemüt und anschließend suchte er im Innenhof nach einem Frühstück, wir gingen dann auf die Straße und nahmen es dort – standesgemäß – am Straßenrand ein.

The next day, Mauro first greeted us with his sunny disposition, and then he looked for breakfast in the courtyard; we then went out onto the street and had it there – in the proper way – by the roadside.

Während wir noch faul frühstückten und auf die ersten Sonnenstrahlen warteten, hatten andere bereits ihren harten Arbeitstag längst begonnen…….

While we were still lazily having breakfast and waiting for the first rays of sun, others had already long begun their hard day of work…….

Datum/Date:04.10.2024
Start:10:30
Route: ShanglaNako
KM:126 km 4 hours
154 km 10 hours
Bergstraße/ Fordernd
Mountainroad/ demanding
Hotel:  Hotel Nako snow white
(* * *) INR 3.500/Person
https://www.instagram.com/hotelsnowwhite_/

Am nächsten Tag ging es Shangla nach Nako, es war mit 4 Stunden angeschrieben und sollten ca 126 Km sein. Am Ende waren es dann 154 km und wir brauchten fast 10 Stunden. In absoluter Dunkelheit erreichten wir dann unser Hotel SNOW WHITE in 3600 Meter Höhe. Das Hotel ist sehr empfehlenswert und kostet im DZ INR 3500.-

The next day, Shangla went to Nako, which was marked as a 4-hour journey and was supposed to be about 126 km. In the end, it turned out to be 154 km and we took almost 10 hours. We arrived at our hotel, SNOW WHITE, in complete darkness at an altitude of 3600 meters. The hotel is highly recommended and costs INR 3500 for a double room.

Am nächsten Tag ging es wieder etwas später los, da noch das eine oder andere Foto gemacht werden musste.  Frühstück fand standesgemäß am Straßenrand mit Chai und Biskuits  statt. Der ersten Abschnitt der folgenden Fahrt wurden wir von einer fantastischen Schlucht begleitet. Irgendwo auf dieser Strecke listen sich Steine von Hang und ich wurde am Vorderrad leicht getroffen, dies hatte fast zu einem  touch down geführt. Mit viel Gluck und unter Hilfenahme einer Stützmauer konnten dies verhindert werden.

The next day, we started a bit later again because one or two more photos still needed to be taken. Breakfast was held suitably by the roadside with chai and biscuits. The first section of the following drive was accompanied by a fantastic gorge. Somewhere along this stretch, stones slid from the slope and slightly hit my front wheel, nearly leading to a touch down. With a lot of luck and by using a support wall, this could be prevented.

Da die Dichtung nicht so dicht waren wie der Namen vermittelt, mussten wir noch mal einen Mechaniker aufsuchen. Da wir bei diesem Stopp auch erkannten, dass ein Teil von Emanuels Bike gebrochen war, wurde dieses auch noch schnell  geschweißt. Zwischenzeitlich hatten wir ein kleine Bistro in Beschlag genommen und verdrängten die örtlichen Schulkinder durch unsere Ausrüstung.

Since the seal was not as tight as the name suggested, we had to visit a mechanic again. During this stop, we also noticed that a part of Emanuel’s bike was broken, so it was quickly welded as well. In the meantime, we had taken over a small bistro and displaced the local schoolchildren with our staff.

Nach der Reparatur ging es über die Landstraßen weiter nach Pooh bzw zum Eingang des Spittey Valley

After the repair, we continued along the country roads towards Pooh or to the entrance of Spittey Valley.

Dann ging es weiter bis zum Beginn von Spiti Valey, genauer gesagt bis zum Check Point.  Dort wurde klar, dass wir eine Genehmigung benötigen – welche wir natürlich nicht hatten. Um diese zu erlangen, mussten wir nach Pooh zurück.  Als wir dort um ca 17.30 Uhr eintrafen, war bereits alles dunkel, keine Agenten mehr vorhanden, der Antragskontainer bereits geschlossen. Irgendwie war es offensichtlich, dass dieser Tag wohl nicht mehr positiv enden würde. Doch dann kam – wieder einmal Chunky auf die Bühne. Er telefonierte hier und da und dann kam Bewegung in das Spiel. Zwei Burschen kamen und sperrten den Kontainer auf und nahmen unsere Anträge entgegen. Irgendwann kam sogar ein Angestellter der örtlichen Verwaltung und stellte unsere Bescheinigungen aus. Keine Ahnung – wie es gelang, aber es gelang. Wir hatten die Genehmigungen. Also zurück zum Polizeiposten und die Dokumente vorgewiesen, dass wir weiter konnten. Dort wurden schnell die entsprechenden Agenten gefunden, Formulare ausgefüllt und genehmigt. Somit konnten unsere Fahrt weitergehen und wir konnten nach einen zeitlichen Zwischenstopp von 2 Stunden unsere Fahrt fortsetzen und fuhren die gefühlt 1000 Spitzkehren nach Nanko in stockdunkler  Nacht bei Dunkelheit und klirrender  Kälte (laut Anzeige 16 Grad, aber….)

Then it continued to the beginning of Spiti Valley, more precisely to the Check Point. There it became clear that we needed a permit – which we obviously did not have. To obtain it, we had to go back to Pooh. When we arrived there around 5:30 PM, everything was already dark, no agents were present, and the application container was already closed. It was somehow obvious that this day was not going to end positively. But then, once again, Chunky came to the rescue. He called here and there, and soon there was movement in the game. Two guys came and unlocked the container, taking our applications. Eventually, even an employee from the local administration arrived and issued our certificates. No idea how it happened, but it worked. We had the permits. So back to the police post to present the documents so we could proceed. The relevant agents were quickly found there, forms were filled out and approved. Thus, our journey could continue, and after a two-hour pause, we resumed our drive, navigating what felt like a thousand hairpin turns to Nanko in the pitch-black night with frigid cold (according to the display, 16 degrees, but …).

Datum/Date:05.10.2024
Start:11.00  
Route: NakoKaza
KM: 109 km 2 hours
 132 km  7.30 hours
Schotter/ selektiv
Gravel/selective
Hotel:  The Heritage Pit Jalsa
(* * *)
https://www.instagram.com/spitijalsa/?hl=de

Am nächsten Tag wachten wir dann wieder frisch erholt auf, zum Einen hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf die Berge….

The next day we woke up refreshed again, as we had a wonderful view of the mountains….

…….und zum Anderen war da noch Chunky, der den Tag auf seine ganz persönliche, natürliche und erfrischende Weise begrüßte….

And then there was Chunky, who welcomed the day in his own personal, natural, and refreshing way….

Es gibt nicht viele schönere Anblicke auf dieser Welt…….

There are not many more beautiful sights in this world…….

Einfach mal die Seele baumeln lassen….einfach nur verstehen und akzeptieren wo die wahre Größe und Stärke liegt……

Just let your soul dangle for a while….just understand and accept where true greatness and strength lies……

Eine kurze Erkundungsrunde in der Umgebung des Hotels…..

A short exploration round in the vicinity of the hotel…..

Ein letzter Blick in die Runde…………

A final view around………..

…und ein paar Selfie….

some selfie…..

Dieser abgelegene Teil der Erde hat eine faszinierende Landschaft, was jedoch noch verlassener und unwirklicher wirkte, war die Befahrung des Tales welches unweigerlich nach GUE führt. Kurz nach SHANG SUMBO rechts abgebogen führt die eine Straße geradewegs nach GUE Village. Auf den Weg dorthin scheuchten wir irgendwelche Gemsenarten auf den Hängen auf und die lösten auf ihrer Flucht eine Steinlawine aus, es geschah allerdings nichts und alles ging gut. So ging die Fahrt weiter bis nach GUE Village mit dem GUE Kloster. https://www.nitworldwideholidays.com/offbeat-destinations-india/himachal-pradesh/gue-monastery.html Gue ist ein Dorf im Distrikt Lahul&Spiti und wir grundsätzlich von China Beansprucht. Es liegt so nahe an der Grenze, Dass die elektronischen Uhren auf chin Zeit umgeschaltet hatten. Das Dorf an sich liegt über 3000 Meter. Im Kloster befindet sich auch eine Mumie eines spätmittelalterlichen Mönch.

This remote part of the Earth has a fascinating landscape, which appeared even more desolate and surreal as we traversed the valley that inevitably leads to GUE. Shortly after SHANG SUMBO, a right turn leads straight to GUE Village. Along the way, we startled some species of chamois on the slopes, which triggered a rockslide on their escape; however, nothing happened and all went well. The journey continued until we reached GUE Village with the GUE Monastery. https://www.nitworldwideholidays.com/offbeat-destinations-india/himachal-pradesh/gue-monastery.html Gue is a village in the Lahul & Spiti district that is fundamentally claimed by China. It lies so close to the border that electronic watches switched to Chinese time. The village itself is located over 3000 meters above sea level. The monastery also houses the mummy of a late medieval monk.

Am Weg zum Talausgang wurde noch mal kurz angehalten….

Short stop on the way….

Irgendwie war es dann bereits Mittag, die Motorräder waren noch gefüllt, aber bei uns regte sich der Hunger – und die Lust nach einem guten Tee. Zum Glück fanden wir nächste dem Kloster eine wunderbare Stelle zum Verweilen…..Wenn man einmal den Luxus der Einfachheit erleben will und gleichzeitig sich wohlfühlen will— das wäre ein Platz dafür.

Somehow it was already noon, the motorcycles were still filled, but we were feeling hungry – and craving a good tea. Fortunately, we found a wonderful spot next to the monastery to linger….. If you want to experience the luxury of simplicity while also feeling comfortable – this would be the place for it.

Mauro und Emanuel folgten ihrer innen Stimme und begannen zu missionieren, es muss für Biker-nachwuchs gesorgt werden.

Mauro and Emanuel followed their inner voice and began to evangelize; there must be support for the biker youth.

Dann folgten die ersten Schritte……

Then the first stepps…..

Eine letzte Vorbereitung, den Sitz der Sonnenbrille überprüfen und dann ab – der Rest ist Geschichte…..

One last preparation, check the position of the sunglasses, and then off we go – the rest is history…..

Dann ging es wieder los, vorbei an

dem Tal folgend…..

down the road…..

bis zum Ende des Tales und auf die Hauptstraße zurück…

till to the end …meeting the mainroad again

und dieser folgend ….

and following the mainroad…

dort ging es weiter nach TABO…

ongoing via TABO …

bis ein Helm am Straßenrand lag, klares Zeichen und er wurde von Simon dort berechtigter Weise abgelegt, zumal er zuvor sein Bike abgelegt hatte, Gott sei Dank ist nichts passiert, nur leichte Schäden…..

A helmet was lying by the roadside, a clear sign, and it had been rightfully placed there by Simon, especially since he had previously put down his bike; thank God nothing happened, just minor damages…..

Schäden begutachtet und gerichtet. Wieder einmal zeigt es, dass man bei der Ausrüstung und Werkzeug bei solchen Touren einfach nicht sparen soll……

Damages assessed and fixed. Once again, it shows that one should not skimp on equipment and tools for such tours……

Manchmal fragt man sich dann einfach, welche Gedanken manche Bikerbrüder haben….

Sometimes you wonder what thoughts some biker brothers have….

Wie auch immer, alles gut gegangen und es ging dann weiter….

Wie auch immer, alles gut gegangen und es ging dann weiter. Zum Sonnenuntergang erreichten wir Kaza und unser Hotel The Heritage Pit Jalsa, es stand dann noch ein gemütliches Abendessen am Programm. Das Hotel ist sauber und angenehm. Das Essen rustikal und schmackhaft und das Frühstück ausreichend…..

However, everything went well and we continued on. We reached Kaza at sunset and our hotel, The Heritage Pit Jalsa, had a cozy dinner planned. The hotel is clean and pleasant. The food is rustic and tasty, and the breakfast is adequate…

Natürlich hatten wir einen bewachten Parkplatz…

Guarded parkingplace…

Unmittelbar nach dem späten Frühstück fuhren  wir tanken, um dann -wieder einmal-zum Mechaniker zu fahren. Simons Licht war ja immer noch nicht funktionstüchtig und da wir doch des öfteren in der Nacht fuhren, sollte das so schnell als möglich gerichtet werden.
Dort – es handelte sich  um einen R.E Mechaniker,  wurde uns erklärt, das dies hier nicht machbar ist.   Anschließend fuhren wir zum höchstgelegenen Postamt in Indien, liegt es doch auf respektvollen 4.587 Meter Seehöhe. Wie so oft ist die Reise das Ziel, Bilder sprechen für sich. Der einwandfreie Zustand der Straßen ist den Reiniger zu verdanken – ja richtig, die Straßen werden per Hand und Besen gereinigt.

Immediately after the late breakfast, we went to refuel, and then – once again – to the mechanic. Simon’s light was still not functioning, and since we often drove at night, this needed to be fixed as quickly as possible.
There – it was an R.E. mechanic – we were told that this was not feasible here. Subsequently, we drove to the highest post office in India, which is at a respectful altitude of 4,587 meters above sea level. As so often, the journey is the destination; pictures speak for themselves. The immaculate condition of the roads is thanks to the cleaners – yes, indeed, the roads are cleaned by hand with brooms.

Am höchsten Punkt steht ein Kloster….

Das Tangyud Kloster im Dorf Komic, ist wie eine befestigte Burg am Rande einer tiefen Schlucht gebaut, mit massiven, schrägen Lehmwänden und Zinnen mit vertikalem rotem Ocker und weißen vertikalen Streifen, die sie ausmachen sehen viel größer aus, als sie wirklich sind. Es ist eines der höchstgelegenen Gompas (Klöster) in Indien, auf einer Höhe von 4.520 Metern am Rande eines tiefen Canyons und mit Blick auf die Stadt Kaza, Spiti, 4 km westlich: Es ist eines von nur zwei Klöstern, die der Sakya-Sekte in Spiti gehören – das andere, in Kaza selbst, ist klein und relativ unbedeutend. Berichten zufolge hatte sie 1855 60 Mönche. Obwohl sie von den Einheimischen als sehr alt angesehen wird, ist es wahrscheinlich, dass sie Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut wurde, als die Sakyapas unter mongolischer Schirmherrschaft an die Macht kamen, wenn man sich die heutige befestigte Struktur nach dem Vorbild einer tibetischen Burg und anderer Indizien ansieht. Es wird jedoch angenommen, dass es hier eine frühere Kadampa-Niederlassung gab, die von Rinchen Zangpo (958-1055 n. Chr.) gegründet wurde und Rador-lha hieß. Der Name Tangyud bezieht sich möglicherweise auf die Sakya-Revision des Tang-rGyud oder auf die 87 Bände der Tantra-Abhandlungen, die Teil des Tengyur sind. Dies wurde um 1310 n. Chr. von einem Team von Gelehrten unter dem Sakya Lama, Ch’os-Kyi-O’d-zer, durchgeführt.

There was a monastery at the highest point. The Tangyud Monastery in the village of Komic is built like a fortified castle at the edge of a deep gorge, with massive, sloping mud walls and battlements featuring vertical red ochre and white stripes that make it look much larger than it really is. It is one of the highest Gompas (monasteries) in India, at an altitude of 4,520 meters on the edge of a deep canyon, overlooking the town of Kaza, 4 km to the west: it is one of only two monasteries belonging to the Sakya sect in Spiti – the other one, located in Kaza itself, is small and relatively insignificant. Reports indicate that it had 60 monks in 1855. Although the locals regard it as very old, it is likely that it was built in the early 14th century when the Sakyapas came to power under Mongolian patronage, considering the present fortified structure resembling a Tibetan castle and other indications. However, it is believed that there was an earlier Kadampa settlement founded by Rinchen Zangpo (958-1055 AD) known as Rador-lha. The name Tangyud may refer to the Sakya revision of the Tang-rGyud or the 87 volumes of the tantra treatises that are part of the Tengyur. This was carried out around 1310 AD by a team of scholars under the Sakya Lama, Ch’os-Kyi-O’d-zer.

und dann ging es wieder etwas abwärts zum höchsten Postamt – zumindest – in Indien. Natürlich war auch ein kleines Cafe angeschlossen, in welchen wir den Moment einfach etwas genossen…

and then it went a little downhill again to the highest post office – at least – in India. Of course, there was also a small café attached, where we simply enjoyed the moment a little…

Auch konnte Emanuel nicht nur sein weiches Herz unter Beweis stellen – und nebenbei Karmapunkte sammeln – sondern auch seine medizinische Kompetenz klarlegen…

Emanuel was not only able to prove his soft heart – and collect karma points in the process – but also show his medical skill..

Dann wurde noch kurz das Panorama genossen und dann ging es weiter….und irgendwann waren wir dann wieder bei unserem Hotel….

Then we briefly enjoyed the panorama, and then it went on…. and eventually we were back at our hotel….

Am nächsten Tag geht es dann weiter

Nach der überraschend frühen  Abfahrt von unserer Unterkunft fuhren wir zur Tankstelle, um unsere BIKES mit dem notwendigen Zaubertrank für die nächste Tagesetappe zu versorgen. Danach fuhren wir  die 12 KM lange Straße zum KEY- GOMPAR. Nach Überwindung der CA 500 Höhenmeter erreichten wir das Kloster. Es handelte sich dabei um eine Kloster der tibbetisch-buddisthischen Gelupga Glaubensgemeinschaft. Es wurde im 11 Jahrhundert gegründet und hatten in seine Blütezeit, 1855, rundum 100 Mönche.  Die Wände des Kloster sind mit Wandmalereien versehen, ein Beispiel für die Klosterarchitektur des 14 Jahrhundert und den damaligen Einfluss Durchfahrt China. Trotz der heutigen Abgeschiedenheit hatten Das Gemäuer eine bewegte Geschichte. Das Kloster wurde sowohl von den Mongolen geplündert, also auch später im Krieg zwischen Ladakh und Kulu erneut geplündert.  Später wurde es erneut-dieses mal von der Dogra Armee beschädigt. Nach eine Feuer und späteren Erdbeben wurde es erneut aufgebaut. Das Kloster besteht aus drei Etagen und besitzt eine Sammlung antiker Wandmalereien und Bücher.

After the unexpectedly early departure from our accommodation, we drove to the gas station to fuel our bikes with the necessary elixir for the next day’s stage. Afterwards, we traveled the 12 km road to the KEY-GOMPAR. After overcoming approximately 500 meters in altitude, we reached the monastery. It was a monastery of the Tibetan Buddhist Gelugpa community. It was founded in the 11th century and, at its peak in 1855, had around 100 monks. The walls of the monastery are adorned with murals, an example of monastery architecture from the 14th century and the influence of China at that time. Despite its current isolation, the structure has a tumultuous history. The monastery was raided by the Mongols and later plundered again during the war between Ladakh and Kulu. Later, it was damaged once more by the Dogra army. After a fire and subsequent earthquakes, it was rebuilt again. The monastery consists of three floors and possesses a collection of ancient murals and books.

Nach dem Besuch des Souvenirladen fuhren wir weiter zum nächstem Höhepunkt. Nach rundum 7 Kilometer Fahrt erreichten wir die nächste respekteinflößende  Sehenswürdigkeit. Die CHICHAM BRUCKE, sie überspannt in eine Höhe von 150 Meter eine Schlucht und ist 114 Meter lang. Da sie auf eine Seehöhe von 4145 Meter thront, ist sie  Indiens höchste Brücke. Die Überfahrt in dieser Höhe mit diesem Panorama und dem starker Seitenwind, begleitet von dem Geflattere unzähliger Gebetsfahnen und dem Gekreische der Vogel hat schon was. Das Pfeifen des Windes im Hintergrund und das Tuckern der Enfield ist nur nach die Kirsche auf der Sahnetorte

After visiting the souvenir shop, we continued on to the next highlight. After approximately 7 kilometers of travel, we reached the next impressive sight. The CHICHAM BRIDGE spans a chasm at a height of 150 meters and is 114 meters long. Located at an elevation of 4145 meters, it is the highest bridge in India. Crossing at this height with this panorama and the strong side wind, accompanied by the fluttering of countless prayer flags and the cries of birds, is truly something special. The whistling of the wind in the background and the rumble of the Enfield is just the cherry on top of the cake.

Danach fuhren wir eine kurzen Anstieg hoch und fanden uns in eine wunderbaren Hochebene wieder. Es ging weiter durch eine unbeschreibliche Landschaft die zwar extrem karg aber aufgrund ihrer Felsenvariationen unbeschreibliche beeindruckend war. Da jedem klar ist, Dass man bei solchen Trips kein  sinnloses Risiko eingehen sollte, da die Staub/Schotter/Stein-Straße   mit ihren unübersichtlichen Kurven, Spurrillen und fehlende Fahrbahnbeschränkungen, bei 100 Meter -direktabfallenden Schluchten, schon bereits genug Risiko birgt  und die komplette Konzentration aller Schutzengel benötigt sollte man sich nur auf die notwendigen Strecken konzentrieren.  

After that, we ascended a short climb and found ourselves in a wonderful high plateau. We continued through an indescribable landscape that, although extremely barren, was impressively captivating due to its variations of rock formations. It is clear to everyone that one should not take senseless risks on such trips, as the dusty/gravel/rocky road with its unclear curves, ruts, and lack of road restrictions, alongside the sheer 100-meter drops, already poses enough danger and requires the complete concentration of all guardian angels; therefore, one should focus only on the necessary routes.

Genau aus diesem Grund hatten ich-unterstutzt von  Emanuel – die glorreiche Idee das Bachbett mit dem Motorrad zu erforschen und wurde dabei von der Gruppe unterstützt.  

That is exactly why I, supported by Emanuel, had the glorious idea of exploring the riverbed with the motorcycle and was supported by the group.

Dies war ja unbedingt notwendigen, da wir ja zu wenig offroad hatten.  Nach einigen Kilometer passierten wir eine eingebrochene Brücke und erreichten in weiterer Folge Lokal, dort labten wir uns im Lokal MOKSHA CAFE AND INN. Das Essen war ortsüblich und gut. Mauro stärkte sich sogar mit einer Forelle. Losar ist jedoch grundsätzlich nicht für seine Gastronomie bekannt, sondern Mehr für den Umstand, dass am Ortsende eine Polizeikontrolle stattfindet, bei welcher nochmals die Genehmigung kontrolliert wir.

This was absolutely necessary, as we had too little off-road experience. After a few kilometers, we passed a collapsed bridge and subsequently reached a local establishment where we indulged at MOKSHA CAFE AND INN. The food was typical for the region and good. Mauro even treated himself to a trout. However, Losar is not generally known for its gastronomy, but rather for the fact that at the edge of the village, there is a police checkpoint where the permits are checked once again.

Diese Pause war absolut notwendig, denn was danach kam, war…. NENNEN WIR ES MAL EINFACH NUR SPORTLICH

Ab diesem Zeitpunkt gibt  es auch kein Netzwerk mehr…. Und dann ging es erst so richtig los mit der  Straße.  Wir hatten zwar die Hochebene hinter uns gelassen, wurde aber nun von dem horrenden Zustand des National Highway 505 massiv gefordert. Kleine Steine wechselten sich mit großen ab, Kies wurde zu Gestein, Gestein wurde zu Fels. Das Ganze natürlich auf ständig wechselten Untergrund. Am Weg  nach Manali überquerten wir auch den Kunzum Pass. Dieser liegt auf 4550m und verbindet Çhandra mit dem Spitital. Er ist auch zugleich Wasserscheide und so mit auch Beginn -oder in unserem Fall – ENDE DES SPITITALES. Natürlich mussten auch mehrmals Brücken überquert werden, die mit entsprechenden Warnschildern (Nur einzeln befahren) versehen waren. Aber man sollte nicht zu früh über schlechte Straßen jammern, denn auf einmal sind gar kleine mehr da. War aber auch kein großes Problem, da eh aller immer wieder irgendwie gerichtet wurde. Nach einer halben Stunde ging es dann weiter. Der Rest wurde im Staubnebel der untergehenden Sonne absolviert bzw in absolute  Dunkelheit. Es sollte an dieser Stelle in Erinnerung großen werden, Dass Simon immer noch ohne Licht fuhr.

This break was absolutely necessary, because what came next was… LET’S JUST CALL IT SPORTY. From this point on, there was no more network…. And then it really started with the road. Although we had left the plateau behind us, we were now massively challenged by the horrendous condition of National Highway 505. Small stones alternated with large ones, gravel turned into rock, and rock became boulders. All of this, of course, on a constantly changing surface. On the way to Manali, we also crossed Kunzum Pass. This is located at 4550m and connects Chandra with Spiti. It is also a watershed, marking the beginning—or in our case, the END OF SPITI. Of course, several bridges had to be crossed, which were marked with appropriate warning signs (Only single-file traffic allowed). But one shouldn’t complain too early about bad roads, as suddenly there are hardly any left. However, this wasn’t a major problem since everything was somehow fixed again and again. After half an hour, we continued on. The rest was completed in the dusty haze of the setting sun or in complete darkness. It should be remembered at this point that Simon was still riding without lights.

So ging es dann weiter bis endlich die Asphaltstraße erreichten werden konnten und die Fahrt in Richtung Manali richtig langweilig weiterging. Bis zum nächste Polizeiposten halt, dort wurde wiederum die Genehmigung kontrolliert und anschließend ging die Fahrt (gezwungenermaßen) durch den Rohtang oder Atal Tunnel weiter. Dieser Tunnel wurde 2020 nach 10 jahriger Bauzeit eröffnet und ist 9,02 km lang und liegt auf über 3000 Meter.

The journey continued until we finally reached the asphalt road, and the drive towards Manali became quite dull. We made a stop at the next police checkpoint, where the permit was checked once again, and then we were compelled to drive through the Rohtang or Atal Tunnel. This tunnel was opened in 2020 after 10 years of construction, is 9.02 km long, and is situated at an elevation of over 3000 meters.

Am Abend Kamen wir dann in Manali, im Hotel THE KHAR an und freuten uns über die sehr lange, angenehme und heiße Dusche.

In the evening, we arrived in Manali at the hotel THE KHAR and enjoyed the very long, pleasant, and hot shower.

Den nächsten Tag verbrachten wir dann auch noch in Manali, um uns und unsere Motorräder zu pflegen.  Simon konnten im lokalen Royal Enfield Shop aller notwendigen Teile bekommen und flickte zusammen mit Lukas seine Bike. Lukas, Mauro und Ich reinigten unsere Ketten und ich stellte dann noch einen Riss in meinem Gepäcksträger fest. Auch waren sonst noch einigen Schrauben zum nachziehen und zu fixieren. Chunky gönnte seiner Enfield eine Spa-behandlung. Natürlich notwendigen wir auch Zeit für einen Spaziergang und schlenderten durchs Zentrum.

The next day we also spent in Manali to take care of ourselves and our motorcycles. Simon was able to get all the necessary parts at the local Royal Enfield shop and, along with Lukas, fixed his bike. Lukas, Mauro, and I cleaned our chains, and I also noticed a crack in my luggage rack. There were also several screws to tighten and fix. Chunky treated his Enfield to a spa treatment. Of course, we also needed time for a walk and strolled through the center.

Mauro besserte so nebenbei die Reisekasse mit diversen Tanzeinlagen auf, so richtig reich wurden wir halt davon auch nicht.

Mauro supplemented the travel fund on the side with various dance performances, but we didn’t really become rich from it.

Chunky war so nett und hat für mich noch eine Tasche organisiert und ließ sie dann am nächsten Tag kommen. Also mit neuer Tasche ging es dann weiter.

Chunky was so nice and looked for a new bag for me. After he found, selected, and paid for it, he left it at the store and delivered it to the hotel the next morning.

Datum/Date:08.10.2024
Start:09.30
Route:ManaliDharemshala
KM:222 km 7 hours
222 km 8 hours
  Bergstraße, Asphalt
Mountain road, asphalt
Hotel:Alt life lux
https://www.altlifestays.com/
(* * *)

Heute gelang uns tatsachlich eine frühe Abfahrt und hatten eine gemütliche ruhige Fahrt. Die Ankunft in Dharamsala  war wie immer sehr spanend. Das einzige spektakuläre an dieser Fahrt, war, dass wir pünktlich und ohne Vorfälle angekommen sind. Dharamsala selbst hat jedoch sehr viel zu bieten, so ist es geschichtlich sehr reich und dient auch als Sitz des DALAI LAMA. Für uns jedoch, war es nur ein weiterer Stop am Weg nach Delhi.

Today we actually managed an early departure and had a cozy, quiet journey. Arriving in Dharamsala was, as always, very exciting. The only spectacular thing about this trip was that we arrived on time and without any incidents. Dharamsala itself has a lot to offer; it is historically rich and also serves as the residence of the DALAI LAMA. For us, however, it was just another stop on the way to Delhi.

09.10.2025: DHAREMSHALA – KAJJIR

Datum/Date:09.10.2024Dienstag
Start:10:2016:30
Route:DHAREMSHALAKhajjiar
KM:119 km 3.45
130 km 6 hours
 Bergstraße, Asphalt
Mountain road, asphalt
Hotel:  Wolfandwoods  Cottage
(* * * )
https://wolfandwoods.com/

Nachdem wir relativ gemütliche losfuhren, quälten wir uns durch Dharemshala und kamen dann auf angenehme Landstraßen und fuhren so ohne irgendwelche Vorkommnisse nach Khujjia. Aufgrund seiner Natürlichkeit  hat es auch den Beinamen „Little Swiss“

After starting off quite leisurely, we struggled through Dharemshala and then found ourselves on pleasant country roads, driving without any incidents to Khujjia. Due to its natural beauty, it is also nicknamed „Little Swiss.“

Zum Glück war unser Hotel in indischen Rupien zu bezahlen und nicht in Fränkli. Das Hotel war wie immer eine sehr gute Wahl. Die Zimmer waren sehr geräumig. Hat den Vorteil, dass man viel Platz hat, aber wenn man seine Brille wo liegen lässt, dann ist sie eben irgendwo….. und der Speisesaal war super nett.

Fortunately, our hotel could be paid for in Indian Rupees and not in Francs. The hotel was, as always, a very good choice. The rooms were very spacious and the dining hall was super nice. It has the advantage that there is a lot of space, but if you leave your glasses lying around, then they are just somewhere…

10.10.2025: KAJJIR – AMRITSAR

Datum/Date:10.10.2024Mittwoch
Start:09.30 
Route:Khallir Amritsar
KM:211 km 5.20 hours
232 km 7 hours
 Asphalt
Hotel:  Hotel One earth
(* * *)
https://www.makemytrip.com/hotels/one_earth_gg_regency_80_steps_to_golden_temple-details-amritsar.html

Als wir vom Hotel losgefahren waren, musste wir über einen steilen Weg zur Hauptstraße,  natürlich war genau da die Straßen mit Kühen verstopft, sodass Emanuell und Mauro im steilstem Stück stehen bleiben mussten und wegen dem feuchten Untergrund nicht mehr  anfahren konnten.   Ich konnte mein Bike sicher abstellen und den beiden somit Starthilfe  geben und anschieben, somit hatten wir auch den Morgensport absolviert.

Danach ging es durch wunderbare Waldstraßen vor einer unsagbar Kulisse durch das Kalatop Naturschutzgebiet. Dabei handelt es sich um ein aus Deodar und Tannenbaume bestehendes Gebiet in welchem Schwarzbären,  Leoparden, Rhesusaffen  und Himalaya Fuchs ebensomzu Hause sind als auch etliche Vogel sowie die Langschwanzotter und die indische Krait. Bei der Anfahrt nach Pathankot wurde Lukas durch einen Taxifahrer von hinter fast niedergefahren und mich hatte fast ein ignoranter PKW Fahrer während eines Überholmanöver -ich war schon auf seiner Höhe – fast abgeschossen, als er plötzlich auf meine Spur wechselte und mich so massiv abdrängte. Wie auch schon Lukas zuvor versucht ich durch Interaktion dem PKW Fahrer die intelligent freie Verhaltensweise seines Tuns durch leichtverständliche Meinungsäußerung  und etwaige Entwicklungsvorschläge naher zu bringen. Ob es was gebracht hat werden wir nie erfahren. Anschließend ging es ruhig und feine weiter. Kurz vor Amritsar  passierten wir einen unmittelbar zuvor stattgefundenen Unfall. Es lagen zwei Auto im Straßengraben und eines am Dach. Da bereits genug Personen vor Ort waren, bestand für uns kein Grund vor Ort zu bleiben und wir setzten unsere Fahrt fort bis wir in unserem Hotel in Amritsar eintrafen.

When we left the hotel, we had to go up a steep path to the main road; of course, the street was blocked by cows at that exact moment, which meant Emanuell and Mauro had to stop on the steepest part and couldn’t start again due to the wet ground. I was able to securely park my bike and give the two of them a push start, so we also completed our morning exercise.

After that, we traveled through wonderful forest roads in front of an indescribable backdrop in the Kalatop Wildlife Sanctuary. This area is composed of Deodar and fir trees, home to black bears, leopards, rhesus monkeys, and Himalayan foxes, as well as numerous birds, long-tailed snakes, and the Indian krait. On our way to Pathankot, Lukas was nearly run over by a taxi driver from behind, and I was almost cut off by an ignorant car driver during an overtaking maneuver – I was already alongside him – when he suddenly switched to my lane, pushing me off course. As Lukas had done earlier, I tried to interact with the car driver, conveying the intelligent and free behavioral options of his actions through easily understandable expressions of opinion and possible suggestions for improvement. Whether it made a difference, we will never know. After that, things continued calmly and pleasantly. Just before Amritsar, we passed the scene of a recent accident. Two cars were in the roadside ditch, and one was overturned. Since there were already enough people on site, we had no reason to stay and continued our journey until we arrived at our hotel in Amritsar.

Wir wohnten wieder im One Earth, das einfach eine gute Lage hat. Aufgrund eines Missverständnis hatten wir-Chunky und ich ein Zimmer ohne Fenster. Nach entsprechender Nachfrage wurde uns ein anderes Zimmer zur Verfügung gestellt. Der Tag klang für unsere Touristen mit dem Besuch der Grenz Zeremonie aus. Chunky und ich genossen Streetfood in Reinkultur und gönnten uns einen Haarschnitt bzw Kopfmassage. Nachdem die Burschen von der Grenze wiederkamen gingen wir  Abendessen und  spazieren durch die Stadt.

We stayed again at One Earth, which has a great location. Due to a misunderstanding, Chunky and I had a room without a window. After making an inquiry, another room was provided to us. The day concluded for us tourists with the visit to the border ceremony. Chunky and I enjoyed street food in its purest form and treated ourselves to a haircut and head massage. After the boys returned from the border, we went out for dinner and took a stroll through the city.

Chunky gab der Gruppe am Morgen eine wunderbare Führung durch den golden Tempel. Danach stärkten wir uns an einem spätem Frühstück und spazierten eine Runde durch die  Stadt. Dabei besuchten wir Jallianwala Bagh. Jallianwala Bagh ist ein historischer Garten und eine Gedenkstätte von nationaler Bedeutung in der Nähe des Goldenen Tempelkomplex in Amritsa, der zum Gedenken an die Verwundeten und Getöteten des Massakers von Jallianwala Bagh bewahrt wurde, das am 13. April 1919 stattfand. Das 28.000m2 große Gelände beherbergt ein Museum, eine Galerie und mehrere Gedenkstätten. Es wird vom Jallianwala Bagh National Memorial Trust verwaltet und wurde zwischen 2025 und 2027 renoviert. Für diesen Besuch sollte man eine bis eineinhalb Stunden einplanen. Danach kehrten zum Hotel zurück,  um zu packen.  Von dem Hotel, dieses hatte einen bewachten Parkplatz für die Bikes, wurde uns netterweise ein späterer Check out erlaubt. Ich stellte beim packen fest, dass die Heckschraube sich wieder gelockert hatte, daher musste noch schnell Hand angelegt werden und das Bike Reisetermin gemacht. Bevor wir starteten erfolgte schon das traditionelle Interview.

Chunky gave the group a wonderful tour of the golden temple in the morning. Afterwards, we had a late breakfast and took a stroll through the city. During this time, we visited Jallianwala Bagh and returned to the hotel to pack. The hotel, which has a guarded parking area, kindly allowed us a late check-out. While packing, I noticed that the rear screw had loosened again, so I had to quickly fix it and make the travel appointment for the bike. Before we started, the traditional interview took place.

Datum/Date:11.10.2024
Start:14:40
Route:AmritsarChandigarh
KM:223 km 3.55 hours
224 km 4.20  hours
 Asphalt
Hotel:  KLG- Chandigarh
(* * *) INR 4500/Person/2 Room
http://www.hotelklg.com

Danach ging es los und wir fuhren unspektakulär nach Chandigarh. Der Punjab zog mit all seinen Werbeträger für  entsprechenden Auslandsstudien an uns vorbei. Als die Sonne sich dann blutrot vom Tag verabschiedete und der Nacht Platz machte, waren es noch einige Kilometer und wir erreichten unser Hotel um  19:00. Nachdem auch der letzte von uns die Parkgebühr bezahlt hatte stand einem Abendessen nichts mehr im Weg und die vorletzte Etappe war abgeschlossen

After that, we headed off and drove unspectacularly to Chandigarh. Punjab rushed by us with all its advertisements for corresponding foreign studies. As the sun bid a bloody farewell to the day and made way for the night, we still had a few kilometers to go and reached our hotel by 7:00 PM. Once the last of us had paid the parking fee, nothing stood in the way of having dinner, and the penultimate stage was completed.

So manch einer von uns war froh wieder in der Zivilisation zu sein und genoss die Vorzüge und ergab sich der Dekadenz….

Some (one) of us were glad to be back in civilization and enjoyed the advantages, surrendering to decadence….

Am nächsten Tag gab es noch eine kurze Rundfahrt und dann ging es – nachdem wir alle eine gute Nacht hatten und voller Elan aufgewacht sind – wieder zurück nach Delhi…..

The next day there was a short tour, and then we returned to Delhi after all had a good night’s sleep and woke up full of energy…..

In Delhi angekommen waren nur noch die Spuren am Bike Zeuge einer fantastischen Reise, erneut wurde ein Kapitel aufgeschlagen, erlebt und geschlossen. Erneut waren auf etlichen Kilometern alle Schutzengel um uns herum aktiv und bewachten uns. Auch konnten wir erneut zwischen so verschiedenen Welten hin und her wechseln und trafen so viele nette zuvorkommende Menschen. Auch dieses Mal erlaubte uns die Straße Gegensätze in der Natur zu sehen, die erst irgendwann einsickern werden. Es waren so unsagbar viele Eindrücke, Emotionen, Gefühle, Gerüche, Geschmäcker und Augenblicke erlebt. Wieder kommt man anderst zurück als man abfuhr, erneut hat die Reise hinter den Horizont den Horizont weiter verschoben und die eigene Wahrnehmung erweitert. Beim Zusammenstellen dieses Beitrages habe ich die Reise noch mal durchgelebt, auch wenn ich all die anstrengenden und kalten Momente spürte, hätte ich am liebsten wieder das Motorrad aufgeladen und das nächste Kapitel gestartet….

Und vor allem wieder mal wurde erwiesen, dass VIER RÄDER DEN KÖRPER BEWEGEN UND ZWEI RÄDER DIE SEELE.

Upon arriving in Delhi, only the traces on the bike bore witness to a fantastic journey, once again a chapter was opened, experienced, and closed. Once more, on countless kilometers, all the guardian angels around us were active, watching over us. We were also able to switch back and forth between such different worlds and met so many kind and accommodating people. This time, the road allowed us to see contrasts in nature that will only sink in at some point. There were indescribably many impressions, emotions, feelings, scents, tastes, and moments experienced. Again, one returns differently than when they set off; the journey beyond the horizon has once more shifted the horizon further away and expanded one’s perception. While compiling this post, I relived the journey once again; even though I felt all the exhausting and cold moments, I would have loved to load the motorcycle again and start the next chapter….

And above all, it has once again been proven that FOUR WHEELS MOVE THE BODY AND TWO WHEELS MOVE THE SOUL.

Kategorien: Allgemein | Ein Kommentar

Orang Utans auf Borneo

Es gibt einfach einige Sachen die man sich so für sich selber vorstellt einmal gesehen haben zu müssen. Für mich sind es unter anderem Orant Utans und da wir uns zur Zeit nicht sooooo weit von Borneo aufhalten, ergab sich da eine Idee. Diese Idee wurde zu einem Plan, der Plan wurde umgesetzt und somit starteten wir von Delhi aus nach Viet Nam…….

There are just some things that you imagine for yourself that you have to have seen once. For me they are Orant Utans and sincewe are not that far from Borneo at the moment, an idea arose. This idea became a plan, the plan was implemented and so we started from Delhi to Viet Nam…….

Ein letzter Tropfen Zaubertrank und dann kann es losgehen……

One last drop of magic drink and then you’re ready to go……

Die erste Nacht in Indonesien verbrachten wir in Jakarta, in einem Flughafenhotel. Für etwaige Nachtäter: Es befinden sich rund um den Flughafen etliche Hotels die allesamt gleich sauber und gut ausgestattet sind. Sämtliche Hotels bieten auch einen entsprechenden Shuttleservice an Entgegen der europäischen Flughafenhotels öffnet dort das Frühstückbuffet bereits um 02.30 Uhr….

We spent the first night in Indonesia in Jakarta, in an airport hotel. For any follow-up offenders: There are several hotels around the airport, all of which are equally clean and well equipped. All hotels also offer a corresponding shuttle service: In contrast to the European airport hotels, the breakfast buffet there opens at 02.30 am….

Gerüchte besagen, dass sogar schon Uri Geller in diesem Hotel aufhältig war, aber das kann nun nicht bestätigt werden, obwohl……

Rumor has it that even Uri Geller has stayed at this hotel, but this cannot be confirmed now, although……

Wie auch immer, am nächsten Tag ging es weiter. Die Reise führte nun von Jakarta nach Borneo…

Anyway, the next day we went on. The journey now led from Jakarta to Borneo…

Am Weg nach Borneo….

Borneo ist die drittgrößte Insel weltweit und ist in drei Staaten aufgegliedert; Brunei, Malaysien und eben Indonesien. Borneo hat einiges zu bieten. Auf Borneo befindet sich die größte unterirdischen Höhlenkammer der Welt! Im Gunung Mulu Nationalpark in Sarawak thront die Sarawak Chamber. Die Kammer wurde im Januar 1981 von den drei englischen Höhlenforschern Andy Eavis, Dave Checkley und Tony White entdeckt, als sie den Dschungel des Gunung-Mulu-Nationalparks in Sarawak im Norden Borneos im Rahmen einer Expedition unter der Leitung von Ben Lyon erkundeten. Sie fanden einen Abschnitt mit 700 Meter Länge, 400 Meter Breite und mindestens 70 Meter Höhe und gaben ihm den Namen Sarawak Chamber. Diese Hohlraum ist größer als der größte bis dahin bekannte unterirdische Raum, der Big Room im Carlsbad Cavern Nationalpark, New Mexico. Aber auch in die andere Richtung schlägt das Pendel der Naturerscheinungen extrem aus. Der Mount Kinabalu ist mit 4095 m über dem Meeresspiegel einer der höchsten und mächtigsten Gipfel Südostasiens. Der Nasenaffe der nur auf Borneo vorkommt, ist für seine einzigartige Nase und die Alpha-Männchen-Nase bekannt und kann bis zu 18 cm lang werden. Der Nasenaffe ist ein seltsamer Anblick, der mit Sicherheit einen Eindruck hinterlassen wird. Dieser Affe, der nur auf Borneo vorkommt, ist berühmt für seine außergewöhnlich einzigartige Nase. Allerdings besitzen nur die Männchen eine lange, große Nase, die und je größer die Nase, desto mehr fühlen sich die Weibchen zu ihnen hingezogen. Borneo ist auch die Heimat des berühmten Borneo-Zwergelefanten und des Borneo-Malaienbären, die beide die kleinste Elefanten- bzw. Bärenart der Welt sind. Als größte Insel Asiens ist es ironisch, dass Borneo die Heimat einiger der „kleinsten“ Säugetiere der Welt ist. Das Borneo-Zwerghörnchen zum Beispiel ist ein winziger Kerl, der bis zu 7,5 cm groß wird und nur 20 Gramm wiegt! Das durchschnittliche Eichhörnchen ist normalerweise 18 cm groß und wiegt 400-600 Gramm. Darüber hinaus ist Borneo auch die Heimat des berühmten Borneo-Malaienbären, der kleinsten Bärenart der Welt sind. Der Regenwald von Borneo wird auf ein Alter von rund 140 Millionen Jahren geschätzt und ist damit einer der ältesten Regenwälder der Welt.  Die derzeit dominierende Baumgruppe, die Dipterokarpe, dominiert seit Millionen von Jahren die Tieflandregenwälder von Borneo  Er ist das Zentrum der Evolution und Verbreitung vieler endemischer  Pflanzen- und Tierarten, und der Regenwald ist einer der wenigen verbleibenden natürlichen Lebensräume  für den vom Aussterben bedrohten Borneo Orang Utan. Er ist ein wichtiger Rückzugsort für viele endemische Waldarten, darunter der Borneo Elefanten, Steinfrosch, das östliche Sumatra Nashorn, der Borneo Nebelparder, der Borneo Steinfrosch, die Schlauch Zibetkatze und der Davak Flughund.

on the way to Borneo…..

Borneo is the third largest island in the world and is divided into three states; Brunei, Malaysia and Indonesia. Borneo has a lot to offer.  Borneo is home to the largest underground cave chamber in the world!  The Sarawak Chamber was discovered in January 1981 by the three English speleologists Andy Eavis, Dave Checkley and Tony White when they explored the jungle of Gunung Mulu National Park in Sarawak in northern Borneo as part of an expedition led by Ben Lyon. They found a section 700 meters long, 400 meters wide and at least 70 meters high and gave it the name Sarawak Chamber. This cavity is larger than the largest underground space known to date, the Big Room in Carlsbad Cavern National Park, New Mexico. But the pendulum of natural phenomena is also swinging extremely in the other direction. Mount Kinabalu is one of the highest and mightiest peaks in Southeast Asia at 4095 m above sea level. The proboscis monkey, which is only found in Borneo, is known for its unique nose and alpha-male nose and can grow up to 18 cm long. The proboscis monkey is a strange sight that is sure to leave an impression. This monkey, which is only found in Borneo, is famous for its exceptionally unique nose. However, only the males have a long, large nose, which and the larger the nose, the more the females are attracted to them. Borneo is also home to the famous Borneo pygmy elephant and the Borneo sun bear, both of which are the smallest elephant and bear species in the world, respectively. As Asia’s largest island, it’s ironic that Borneo is home to some of the world’s „smallest“ mammals. The Borneo pygmy squirrel, for example, is a tiny guy that grows up to 7.5 cm tall and weighs only 20 grams! The average squirrel is usually 18 cm tall and weighs 400-600 grams. In addition, Borneo is also home to the famous Borneo sun bear, the smallest bear species in the world. The rainforest of Borneo is estimated to be around 140 million years old, making it one of the oldest rainforests in the world.  The currently dominant group of trees, the dipterocarp, has dominated the lowland rainforests of Borneo for millions of years. It is the center of evolution and distribution of many endemic plant and animal species, and the rainforest is one of the few remaining natural habitats for the endangered Borneo orangutan.  It is an important refuge for many endemic forest species, including the Borneo elephant, stone frog, eastern Sumatran rhinoceros, Borneo clouded leopard, Borneo rock frog, hose civet cat and Davak flying fox.

Nach der Ankunft in Borneo wurden wir abgeholt und zu unserem Schiff gebracht, um in den Tanjung National Park zu gelangen.

After arriving in Borneo, we were picked up and taken to our ship to get to Tanjung National Park.

Unser Ziel war der Tanjung Puting National Park im Süden der Insel und berühmt für seinen Orang Utan Schutz und besteht aus 416.040 Hektar Trockendipterokarpwald, Torfsumpfwald, Heidewald, Mangroven – und Küstenstrandwald sowie Sekundärwald.  Der Park kann von Kumai aus mit dem Schnellboot entlang des Kumai Flusses und dann des Sekonyer Flusses nach Camp Leakey  erreicht werden, eine Fahrt, die bestenfalls etwa 1 Stunde und 30 Minuten dauert.  Der Sekonyer ist ein Fluss im Süden und stellt einen Nebenfluss des Kumai Flusses – dieser stellt die nördliche Grenze da – und wird vom Camp Leakey River gespeist. Ein Teil des Flusses durchquert den Nationalpark. Die Fahrt auf dem Fluss wird oft mit  Klotok einem indonesischen Flussschiff, durchgeführt. Der Fluss, ist braun und trüb und einen Orang-Utan-Lebensraum. Der Fluss fließt im südlichen zentralen Bereich von Kalimantan mit einem überwiegend tropischen Regenwaldklima. Im Park wurden vier Forschungszentren für die Erforschung und Rehabilitation von Orang-Utans und anderen Primaten eingerichtet. Camp Leakey, das 1971 mit Unterstützung der Leakey Foundation gegründet wurde, war das erste dieser Zentren. Hier begann Dr. Birute GALDIKAS ihre Karriere und untersuchte das Verhalten von geretteten und verwaisten Orang-Utans, die wieder ausgewildert wurden. Ihre Recherchen wurden im Oktober 1975 im Titelartikel von National Geographic hervorgehoben. Dr. Galdikas gilt heute als einer der weltweit führenden Experten für das Verhalten von Orang-Utans und ist Gründer und Präsident der Orang Utan Foundation International .

Our destination was the Tanjung Puting National Park in the south of the island and famous for its orangutan protection and consists of 416,040 hectares of dry dipterocarp forest, peat swamp forest, heather forest, mangrove and coastal beach forest as well as secondary forest.  The park can be reached from Kumai by speedboat along the Kumai River and then the Sekonyer River to Camp Leakey, a trip that takes about 1 hour and 30 minutes at best.  The Sekonyer is a river in the south and is a tributary of the Kumai River, which is the northern border, and is fed by the Camp Leakey River. Part of the river crosses the national park. The trip on the river is often done with Klotok, an Indonesian river boat. The river, is brown and murky and an orangutan habitat.  The river flows in the south-central area of Kalimantan with a predominantly tropical rainforest climate.  Four research centers have been established in the park for the research and rehabilitation of orangutans and other primates. Camp Leakey, founded in 1971 with the support of the Leakey Foundation, was the first of these centres. It was here that Dr. Birute GALDIKAS began her career and studied the behaviour of rescued and orphaned orangutans that were released back into the wild. Her research was highlighted in the cover article of National Geographic in October 1975. Dr. Galdikas is now considered one of the world’s leading experts on orangutan behavior and is the founder and president of the Orang Utan Foundation International.

Und unser Zuhause für die nächsten Tage war unser eigenes Klotok……

And our home for the next few days was our own Klotok……

Und dann folgten wir einfach nur dem Fluss und ließen uns vom Sekonyer tragen. Dieser veränderte sich zusehends und wurde von der Bucht kommend immer schmäler und schmäler. Wir drangen so in das Naturschutzgebiet vor und konnte das Entschleunigen richtig genießen. Kein Lärm, kein Internet, keine Störungen……

And then we just followed the river and let the Sekonyer carry us. This changed visibly and became narrower and narrower coming from the bay.  We pushed into the nature reserve and could really enjoy slowing down. No noise, no internet, no disturbances……

Und dann war es soweit, wir machten unseren ersten Stopp und besuchten unser erstes Camp, Tanjung Harapan Camp . Unmittelbar hinter diesem Camp, war Dschungel…genau aus diesem Dschungel kam dann unser erster Orang Utan. Es handelt sich dabei um SANDRA. (Jeder Orang Utan hat seinen eigenen Namen und der Nachkomme dieses führt einen Namen mit dem selben Anfangsbuchstaben, um so die Familienverhältnisse zu erkennen und zu dokumentieren)

And then the time had come, we made our first stop and visited a camp. Immediately behind this camp, was jungle… it was from this jungle that our first orangutan came. It is SANDRA. (Each orangutan has its own name and the descendant of this has a name with the same first letter in order to recognize and document the family relationships)

Nachdem SANDRA sich lange bewundern ließ – und entsprechend poste – setzten wir unseren Weg fort und gingen in den Dschungel, um nach 20 Minuten Fußmarsch – immer hinter unserem Guide Vera – zu einer Fütterungsstelle zu kommen. Nächst der Futterstelle wird auch mit Hinweisschildern um Respekt und Ruhe ersucht. (Ich dachte, dass dies absolut sinnlos ist, da ja jeder der hierherkommt doch eine Reise von etlichen 1000 Kilometer auf sich genommen hat und versteht um was es geht – aber ich wurde eines besseren belehrt. Es gibt tatsächlich Menschen, die 12.000 km Luftlinie reisen, um sich selber reden zu hören)

After SANDRA let herself be admired for a long time – and posted accordingly – we continued our way and went into the jungle to get to a feeding point after a 20-minute walk – always behind our guide Vera. Next to the feeding station, signs are also used to ask for respect and silence. (I thought that this is absolutely pointless, since everyone who comes here has taken a journey of several 1000 kilometers and understands what it is about – but I was taught better. There are actually people who travel 12,000 km as the crow flies to hear themselves talk)

Zum Naturschutzgebiet sollte angeführt werden, dass insgesamt 11 Futterstellen bestehen, 8 davon sind nur für die Orang Utans. 3 davon sind für Touristen zugänglich, dabei ist stets eine Holzplattform angebracht, welche unmittelbar hinter sich an das Gebüsch des Dschungel angrenzte, somit können die Tiere jederzeit – sichtgeschützt – kommen und gehen. Manchmal war es regelrecht unheimlich wie sie erschienen, Schatten gleich waren sie einfach da. Meistens jedoch, war die Ankunft der Tiere schon von weiten hörbar und sehbar, zumal die Bäume sich massiv bogen und dann wieder in ihre ursprüngliche Haltung zurück schnallten, sobald die Affen die Äste wieder losgelassen hatten und zum nächsten Baum/Ast wechselten. Vor der Holzplattform ist eine Distanz von 5 – 7 Meter gerodet und nur mit Gras bewachsen. Dahinter ist eine Schnur gespannt, um so die Grenze zwischen Ureinwohner und Touristen ganz klar abzustecken. Daran angrenzend sind mehrere Reihen Sitzmöglichkeiten angebracht. Somit können die Orang Utan aussuchen, ob sie ein „Privates Essen“ oder ein „Öffentliches Essen“ bevorzugen.

It should be mentioned that there are a total of 11 feeding stations in the nature reserve, 8 of which are only for the orangutans. 3 of them are accessible to tourists, and there is always a wooden platform, which is directly behind the bushes of the jungle, so the animals can come and go at any time – protected from view. Sometimes it was downright scary how they appeared, like shadows they were just there. Most of the time, however, the arrival of the animals was audible and visible from afar, especially since the trees bent massively and then buckled back into their original posture as soon as the monkeys had let go of the branches and moved to the next tree/branch. In front of the wooden platform, a distance of 5 – 7 meters has been cleared and only overgrown with grass. A string is stretched behind it to clearly mark out the boundary between indigenous people and tourists. Adjacent to it are several rows of seating. Thus, the orangutans can choose whether they prefer a „private meal“ or a „public meal“.

Auch ohne viel Vorkenntnisse war es offensichtlich, wer hier das Alpha Männchen ist…..Sein Name ist Corona, und das Weibchen im Vordergrund hat ein „angenommenes“ Kind. (Eine andere Mutter bekam Zwillinge, konnte aber nicht beide aufziehen, weshalb kurzerhand sie als Mutter einsprang und das Kind annahm)

Even without much previous knowledge, it was obvious who the alpha male is here….. His name is Corona, and the female in the foreground has an „adopted“ child. (Another mother had twins, but could not raise both of them, so she stepped in as a mother and adopted the child)

Und nachdem unsere Cousins gefüttert wurden sind, war es auch für uns Zeit gefüttert zu werden. Wie jeden Tag wurden wir durch unsere Köchin verwöhnt. Ich konnte mir die Namen für die Speisen nicht merken, eigentlich eh egal. Alles war super……..

And after our cousins were fed, it was time for us to be fed. As every day, we were spoiled by our cook. I couldn’t remember the names for the dishes, it doesn’t really matter anyway. Everything was great……..

und nach dem Essen hat sich vorallem unsere fantastische Köchin eine Pause verdient…

and after the meal, especially our fantastic cook deserves a break…

Am ersten Tag an Bord haben wir schon so viele Eindrücke erlebt, das Boot, der Fluss, Orang Utans…aber es sollte noch mehr werden, eine Nachtwanderung im Dschungel war angesagt, da waren Spinnen, schlafende Vögel, sehr große Zirben, leuchtende Schwammerln und eine Schlange – es war eine grüne, giftige Viper. Da sich diese genaue über uns durch die Bäume schlängelte, bevorzugten wir statt zu fotografieren einfach nur schnell weiterzugehen…… Man muss nicht alles fotografieren……(da spricht die Angst vor Schlangen aus mir – und vor allem die fehlende Distanz)

On the first day on board we have already experienced so many impressions, the boat, the river, orangutans… but there was to be more, a night walk in the jungle was announced, there were spiders, sleeping birds, very large Chirp, glowing mushrooms and a snake – it was a green, poisonous viper. Since it meandered through the trees right above us, we preferred to just walk on quickly instead of taking pictures…… You don’t have to photograph everything…… (the fear of snakes speaks out of me – and above all the lack of distance)

Der nächste Morgen brachte uns wieder einen schönen Tag am Fluss, einfach dahintreibend den Moment genießen, bis zum nächsten Stop…..

The next morning brought us another beautiful day at the river, just drifting along, enjoying the moment, until the next stop

Dann war es wieder mal Zeit für eine Anlandung, einen kleinen Spaziergang und erneut sich auf einer Lichtung einfinden auf die Stars zu warten, und sie sind wahre Stars.

Then it was time again for a landing, a short walk and again to find themselves in a clearing waiting for the stars, and they are true stars.

Und dann bekam ich noch einen Kuss von einem Schmetterling…..

And then I got a kiss from a butterfly…..

Danach spazierten wir durch den Wald und genossen die Eindrücke, die klare Luft, den Dschungelduft, das Konzert der Tiere – kurzum wir genossen das Privileg einfach hier zu sein……

Afterwards we walked through the jungle and enjoyed the impressions, the clear air, the jungle scent, the concert of the animals – in short, we enjoyed the privilege of simply being here……

Zurück am Boot labten wir uns an SHAFRA Köstlichkeiten und genossen den Moment und bewunderten die Kulisse, an der wir vorbeiglitten….

Back at the boat, we feasted on SHAFRA delicacies and enjoyed the moment and admired the scenery we glided past….

und dann gelang es fallweise die Schatten dieser „Waldmenschen“ zu erhaschen….

and then it was possible to catch the shadows of these „forest people“ in some cases….

Und dann war es einfach an der Zeit den letzten Rastplatz zu suchen und das Boot für die letzte Nacht zu vertauen und zu sichern…..

And then it was just time to look for the last resting place and moor and secure the boat for the last night…..

Am nächsten Tag ging es in der Früh – sehr früh – los und wir kreuzten die Bucht zurück zum Festland und dann ging es zum Flughafen und wir spazierten zum Flugzeug, um zu unserem Nächsten Ziel zu gelangen…….

Der Trip nach Borneo zu den Orang Utans hat sich absolut gelohnt, wir verwendeten dabei

ASVINIA TRAVEL SERVICES – Ruko Aniva Grande Blok GF/9, Medang, Kec.Pagedangan, Tangerang, Banten 15334 und hatten mit anis@asvinia.com einen angenehmen Ansprechpartner. Unserer Meinung nach hat sich das Reisebüro **** von ***** Sternen verdient.

Volle Sternenanzahl für das Programm an sich, der Versuch den Tourismus zu den Orang Utans zu bekommen und dabei Grenzen und Respekt zu vermitteln gelang ausgeszeichnet. (Das es immer wieder Idioten gibt, die keinen Respekt haben, ist ein europäischen Problem.)

Volle Sternenanzahl für die Crew an Bord. Alle, vom Kapitän, über seinen Gehilfen, bis zur fantastischen Köchin und einer Führerin die die Natur spürt und respektiert war alles super tadellos.

Volle Sternenanzahl für das Preis/Leistungsverhältnis: Anflug von Jakarta, zwei Tage und zwei Nächte an Bord mit voller Verpflegung, alle Eintritte und das Gesamtpaket an sich für zwei Personen um IDR 16.840.500.

Sternenabzug muss gegeben werden, da die Kommunikation im Vorfeld etwas umständlich war, zumal die „Betreuer“ gewechselt wurden und alles nochmal durchgekaut werden musste. Auch wurde mit einer sehr fehlerhaften Fluglinie (NAM) anfangs geplant, dies wurde dann auf BATIK AIR geändert und ab dann ging alles super.

Abschließend und zusammenfassend kann gesagt werden, dass es ein fantastischer Tripp war und ich bei einer erneuten Reise in diesem Gebiet, sicher auf das Reisebüro zurückgreifen werden.

ASVINIA TRAVEL SERVICES – Ruko Aniva Grande Blok GF/9, Medang, Kec.Pagedangan, Tangerang, Banten 15334 and had a pleasant contact person in anis@asvinia.com. In our opinion, the travel agency **** has earned ***** stars.

Five stars for the program itself, the attempt to get tourism to the orangutans and to convey boundaries and respect was excellent. (The fact that there are always idiots who have no respect is a European problem.)

Five stars count for the crew on board. Everyone, from the captain, to his assistant, to the fantastic cook and a guide who feels and respects nature, everything was super impeccable.

Five Stars number of stars for the price/performance ratio: Approach from Jakarta, two days and two nights on board with full board, all entrance fees and the total package itself for two people for IDR 16,840,500.

Star deduction has to be given, because the communication in advance was a bit cumbersome, especially since the „supervisors“ were changed and everything had to be chewed through again. Also, a very faulty airline (NAM) was planned at the beginning, this was then changed to BATIK AIR and from then on everything went great.

In conclusion and in summary, it can be said that it was a fantastic trip and I will certainly came back on this travel agency if I travel to this area again.

Die nächste Etappe unserer Indonesienreise war Yogyakarta, Kurzform Yogya, frühere Schreibweise Jogjakarta, frühere niederländische Schreibweise Djokjakarta, ist eine Stadt im Zentrum der indonesischen  Insel Java im Sultanat Yogyakarta. Die Stadt bildet zusammen mit der Nachbarstadt Sukarata das Zentrum der traditionellen javanischen Kultur und ist aufgrund ihrer zahlreichen Universitäten auch das Bildungszentrum des Archipels. Mitte 2022 lebten in Yogyakarta über 400.000 Menschen auf 32,82 km². Die Bevölkerung des gesamten Stadtgebietes, das sich bis weit auf die beiden angrenzenden Regierungsbezirke (Kabupaten) Sleman und Bantul erstreckt, wird auf ca. 1,5 Millionen geschätzt. Während des Indonesischen Unabhängigkeitskrieges 1945–1949 war Yogyakarta Hauptstadt Indonesiens. Seit 2023 gehört die zentrale Nord-Süd-Achse Yogyakartas mitsamt ihren historischen Bauten zum UNESCO – WELTKULTURERBE. Die Anreise dorthin erfolgte auf einer sehr gemütlichen Art und Weise.

The next stop on our Indonesia trip was Yogyakarta, short form Yogya, former spelling Jogjakarta, former Dutch spelling Djokjakarta, is a city in the center of the Indonesian island of Java in the Sultanate of Yogyakarta. The city, together with the neighboring city of Sukarata, is the center of traditional Javanese culture and is also the educational center of the archipelago due to its numerous universities. As of mid-2022, over 400,000 people lived in Yogyakarta on 32.82 km². The population of the entire urban area, which extends well into the two neighboring administrative districts (Kabupaten) Sleman and Bantul, is estimated at around 1.5 million. During the Indonesian War of Independence 1945–1949, Yogyakarta was the capital of Indonesia. Since 2023, the central north-south axis of Yogyakarta and its historical buildings have been part of the UNESCO WORLD CULTURAL HERITAGE. The journey there was very comfortable.

Unser Hotel war wieder mal von Jana super gut ausgesucht. Es handelt sich um das GREENHOST BOUTIQUE HOTEL in welchen Namen System war.





Our hotel was once again extremely well chosen by Jana. It is the GREENHOST BOUTIQUE HOTEL in which name system was

Um die Umgebung zu erkunden, wurde ein Spaziergang durch den Stadtteil und fanden sowohl nette als auch kulinarische Eindrücke…

To explore the surroundings, a walk through the district was taken and found both nice and culinary impressions…

Am nächsten Tag begannen wir mit der geschichtlichen Erforschung der ehemaligen Hauptstadt. Zuerst stand das Taman Sari Water Castle am Programm. Dieses, auch bekannt als Taman Sari ist der Standort eines ehemaligen königlichen Gartens des Sultanats Yogyakarta. Es befindet sich ca. 2 km südlich auf dem Gelände des Kraton, Yogyakarta, Indonesien. Der Taman Sari wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und hatte mehrere Funktionen, wie z. B. einen Ruhebereich, eine Werkstatt, einen Meditationsbereich, einen Verteidigungsbereich und ein Versteck. Taman Sari bestand aus vier verschiedenen Bereichen: einem großen künstlichen See mit Inseln und Pavillons im Westen, einem Badekomplex in der Mitte, einem Komplex von Pavillons und Pools im Süden und einem kleineren See im Osten. Heute ist nur noch der zentrale Badekomplex gut erhalten, während die anderen Bereiche größtenteils von der Siedlung Kampung Taman eingenommen wurden. Seit 2017 gehört das historische Stadtzentrum von Yogyakarta, einschließlich Taman Sari, zum vorläufigen Weltkulturerbe.

Umbul Pasiraman, auch bekannt als Umbul Binangun oder Umbul Winangun, ist eine Badeanlage für die königliche Familie. Der Badekomplex ist ein geschlossener Raum, der von hohen Strukturen umgeben ist. Es besteht aus drei Becken, die mit pilzförmigen Quellen und großen Blumentöpfen geschmückt sind. In der Badeanlage befinden sich zwei Gebäude. Das nördlichste Gebäude diente als Ruhestätte und Umkleideraum für die Töchter und Konkubinen des Sultans. Auf der Südseite dieses Gebäudes befindet sich ein Schwimmbad, das als Umbul Muncar bekannt ist. Das Becken wird durch einen zentralen Weg (bekannt als Blumbang Kuras), der in Ost-West-Richtung verläuft, in zwei Teile geteilt. Das nächste Gebäude im Süden ist ein Gebäude mit einem Turm in der Mitte. Der rechte Flügel des Gebäudes diente als Umkleidekabine des Sultans, der Ostflügel als Ruhestätte. Der zentrale Turm wurde vom Sultan genutzt, um seine Töchter und Konkubinen beim Baden im Pool zu beobachten. Im Süden dieses Gebäudes befindet sich das dritte Becken, das nur vom Sultan und seinen Konkubinen genutzt wurde. Zu seiner Zeit durften nur Frauen und der Sultan diese Badeanlage betreten.

Umbul Pasiraman, also known as Umbul Binangun or Umbul Winangun, is a bathing facility for the royal family. The bathing complex is an enclosed space surrounded by tall structures. It consists of three basins decorated with mushroom-shaped springs and large flower pots. There are two buildings in the bathing complex. The northernmost building served as a resting place and dressing room for the Sultan’s daughters and concubines. On the south side of this building is a swimming pool known as Umbul Muncar. The basin is divided into two parts by a central pathway (known as Blumbang Kuras) that runs in an east-west direction. The next building to the south is a building with a tower in the middle. The right wing of the building served as the sultan’s dressing room, the east wing as a resting place. The central tower was used by the Sultan to watch his daughters and concubines bathe in the pool. To the south of this building is the third basin, which was used only by the Sultan and his concubines. In his time, only women and the sultan were allowed to enter this bathing complex.

Im Südosten und Nordosten des Gedhong Gapuro Panggung befinden sich zwei Gebäude, die als Gedhong Temanten bekannt sind. Die Gebäude wurden früher von der Burgwache genutzt. Archäologischen Untersuchungen zufolge befand sich an der Südseite dieses Gebäudes ein weiteres Gebäude und ein Garten, dessen Überreste nicht mehr zu sehen sind und der mit Siedlungen gefüllt ist

To the southeast and northeast of Gedhong Gapuro Panggung are two buildings known as Gedhong Temanten. The buildings used to be used by the castle guard. According to archaeological research, on the south side of this building there was another building and a garden, the remains of which are no longer visible and which is filled with settlements

Der dritte Bereich

Dieser Bereich befindet sich südlich des Badekomplexes, aber es sind keine sichtbaren Überreste mehr vorhanden. Laut einer Rekonstruktion des Geländes bestand dieser Komplex aus dem Komplex von Pasarean Dalem Ledok Sari und dem Poolkomplex von Garjitawati mit mehreren Pavillons und einem Garten. Pasarean Dalem Ledok Sari ist der einzige Teil des Komplexes, der noch geschützt ist. Pasarean Dalem Ledok Sari wurde wahrscheinlich als Meditationsort für den Sultan genutzt, oder manche sagten, als Versammlungsort für den Sultan und seine Konkubinen. In der Mitte des Gebäudes befand sich auch ein Schlafraum für den Sultan, unter dem Wasser floss. Es gab auch eine Küche, einen Schlafsaal, einen Abstellraum, zwei Becken für die Bediensteten und einen Garten

This area is located south of the bath complex, but there are no visible remains. According to a reconstruction of the site, this complex consisted of the complex of Pasarean Dalem Ledok Sari and the pool complex of Garjitawati with several pavilions and a garden. Pasarean Dalem Ledok Sari is the only part of the complex that is still protected. Pasarean Dalem Ledok Sari was probably used as a place of meditation for the Sultan, or some said as a meeting place for the Sultan and his concubines. In the middle of the building there was also a sleeping room for the sultan, under which water flowed. There was also a kitchen, a dormitory, a storage room, two basins for the servants and a garden.

Nach den geschichtsträchtigen Bauten schlenderten wir durch das Gebiet um den Burgkomplex Taman Sari von einer Siedlung namens Kampung Taman mit 2.700 Einwohnern eingenommen. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Batik- und traditionellen Maltraditionen. In dieser Gegend befindet sich auch der traditionelle Ngasem-Markt (Pasar Ngasem), auf dem lange Zeit der größte Vogelmarkt in Yogyakarta stattfand (bis der Vogelmarkt 2010 nach PASTY am Jl. Bantul verlegt wurde), und die Sokotunggal-Moschee, eine einzigartige Moschee, die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde und eine einzige Säule hat, die sich von der üblichen traditionellen javanischen Architektur unterscheidet.

After the historic buildings, we strolled through the area around the Taman Sari castle complex, occupied by a settlement called Kampung Taman with 2,700 inhabitants. The community is known for its batik and traditional painting traditions. This area is also home to the traditional Ngasem Market (Pasar Ngasem), which hosted the largest bird market in Yogyakarta for a long time (until the bird market was moved to PASTY on Jl. Bantul in 2010), and Sokotunggal Mosque, a unique mosque built in the early 20th century that has a single column that is different from the usual traditional Javanese architecture.

In dieser Gegend gibt es viele Caffees, die den KOPI LUWAK vertreiben. Der Markenname Kopi Luwak stammt aus Indonesien von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Auf den Philippinen, in den Bergen von Südmindanao geerntet, wird er unter Kape Alamid oder Philippine Civet Coffee vertrieben; eine Mischung aus Arabica-, Liberica- und Excelsa-Bohnen. Es werden damit ausschließlich die Kaffeekirschen bezeichnet, die von einer bestimmten Schleichkatzenart gefressen und wieder ausgeschieden werden. Kopi ist das indonesische Wort für Kaffee. Musang luwak (örtlich Musang pandan) ist die indonesische Bezeichnung für den beteiligten wilden Fleckenmusang (Paradoxurus hermaphroditus, mit der Unterart P. hermaphroditus philippinensis in Südmindanao), aus der Gattung der Musangs stammend. In Vietnam heißt die Schleichkatze cầy hương auch chồn hương – sie ist für seine Entstehung unerlässlich. Echter Kopi Luwak ist auch in Indonesien und auf Mindanao nicht einfach zu bekommen. Die echten Bohnen kann nur ein Spezialist unter dem Mikroskop oder mit dem Aromaprofil einer gaschromatografischen Analyse erkennen. Die Qualität dieses Kaffees ist nicht gleichbleibend, sondern hängt von der Art der gefressenen Kaffeebohne ab sowie von der Zeit, die sie auf dem Waldboden gelegen hat und vom Niederschlag. Ebenso beeinflusst die Trocknung die Qualität erheblich. „Kopi Luwak“ gilt als teuerster Kaffee der Welt. Die Bohnen werden angeblich durch die Verdauung im Magen indonesischer Schleichkatzen veredelt. Einigen Forscher halten das für einen Mythos – und brandmarken die Käfighaltung von Schleichkatzen als unnötige Tierquälerei. Sollte man sich für den Kauf eines solchen Caffees entscheiden, sollte man sich davon überzeugen, dass die Bohnen nicht von Legebatterien kommen, man muss kein Forscher sein, um es als Tierquälerei zu erkennen.

The brand name Kopi Luwak comes from Indonesia from the islands of Sumatra, Java and Sulawesi. In the Philippines, harvested in the mountains of southern Mindanao, it is marketed under Cape Alamid or Philippine Civet Coffee; a blend of Arabica, Liberica and Excelsa beans. It refers exclusively to the coffee cherries that are eaten and excreted by a certain species of creeping cat. Kopi is the Indonesian word for coffee. Musang luwak (locally Musang pandan) is the Indonesian name for the wild spotted musang (Paradoxurus hermaphroditus, with the subspecies P. hermaphroditus philippinensis in southern Mindanao), originating from the genus Musangs. In Vietnam, the creeping cat cầy hương is also called chồn hương – it is essential for its creation. Real kopi luwak is not easy to get in Indonesia and Mindanao either. The real beans can only be detected by a specialist under a microscope or with the aroma profile of a gas chromatographic analysis. The quality of this coffee is not consistent, but depends on the type of coffee bean eaten, the time it has been on the forest floor and the rainfall. Drying also has a significant impact on quality. „Kopi Luwak“ is considered the most expensive coffee in the world. The beans are supposedly refined by digestion in the stomach of Indonesian creeping cats. Some researchers consider this a myth – and brand the cage keeping of creeping cats as unnecessary animal cruelty. If you decide to buy such a coffee, you should make sure that the beans do not come from battery cages, you don’t have to be a researcher to recognize it as animal cruelty.

Vorbei an so manchen stolzem Naturdenkmal ging es dann in Richtung …….

Passing many a proud natural monument, we then headed in the direction of ..

Mittagessen. Dieser kleine Stand unmittelbar am Ausgang der Anlage, hat einfach wieder mal bewiesen, dass weniger mehr ist. Super gutes Essen, super nette Leute, super sauber und geschmackvoll…. Nur zu erklären, warum kein Fleisch gewünscht ist, etwas schwer – aber letztendlich kein Problem….

Lunch. This small stand directly at the exit of the facility has simply proven once again that less is more. Super good food, super nice people, super clean and tasteful…. Just explaining why no meat is desired, a bit difficult – but ultimately no problem….

Der nächste Punkt auf unserem Spaziergang durch Yogyakarta war Yogyakarta Palace. Der Palastkomplex wurde in den Jahren 1755–1756 erbaut und leitete den Chefarchitekten Sultan Hamengkubuwono I. (Der König I.), der das Sultanat Yogyakarta gründete. Seine architektonische Expertise wurde von dem niederländischen Wissenschaftler Theodoor Gautier, Thomas Pigeaud und Lucien Adam geschätzt, die ihn als würdigen Nachfolger von Pakubuwono II. (Gründer des Sunanats von Surakarta) betrachteten. Der Grundriss des Palastes, der dem Grunddesign der Altstadt von Yogyakarta folgte, wurde in den Jahren 1755-1756 fertiggestellt; ein weiteres Gebäude wurde vom nächsten Sultan von Yogyakarta hinzugefügt. Der Sultanspalast befindet sich im Bereich des Sultans, in dem sich auch andere Stätten befinden. Das Wasserschloss, das Königliche Pferdekutschenmuseum, die Moschee des Großen Palastes usw. Sie können alle großartigen Sehenswürdigkeiten an einem

The Palace complex was built in 1755–1756, led the chief architect was Sultan Hamengkubuwono I (The King I) who founded the Yogyakarta Sultanate. His architectural expertise was appreciated by the Dutch scientist Theodoor Gautier Thomas Pigeaud and Lucien Adam, who considered him a worthy successor of Pakubuwono II (founder of the Surakarta Sunanate). The palace layout, which followed the basic design of the old city of Yogyakarta, was completed in 1755-1756; another building was added by the next Sultan of Yogyakarta. Sultan’s Palace is located inside the Sultan’s area where also has other sites within; The Water Castle, The Royal Horse Carriage Museum, The Grand Palace Mosque, etc. You may explore and visit all great sites in one day to get experience and see the cultural heritages

Was natürlich nicht fehlen darf, wenn man auf Java ist, ist ein Besuch der gr0ßen Tempelanlage Candi Prambanan. Sie ist die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens und einer der größten hinduistischen Tempel in Südostasien. Sie befindet sich etwa 18 km östlich von Yogyakarta auf der Insel Java. Charakteristisch ist die hohe und spitze Bauform, die typisch für hinduistische Tempel ist, sowie die strenge Anordnung zahlreicher Einzeltempel um das 47 m hohe Hauptgebäude in der Mitte.

Candi Prambanan is the largest Hindu temple complex in Indonesia and one of the largest Hindu temples in Southeast Asia. It is located about 18 km east of Yogyakarta on the island of Java. Characteristic is the high and pointed design, which is typical of Hindu temples, as well as the strict arrangement of numerous individual temples around the 47 m high main building in the middle.

Die Anlage setzt sich aus acht Hauptschreinen oder -tempeln zusammen, sowie mehr als 250 Einzeltempeln, die die Hauptschreine umgeben. Die drei größten Schreine, Trisakti („drei heilige Orte“) genannt, sind den drei Göttern Shiva dem Zerstörer, Vishnu dem Bewahrer, und Brahma dem Schöpfer geweiht. Das entspricht der Grundstruktur der Trimurti – der Hindu-Göttertrinität –, die sich in vielen hinduistischen Tempelanlagen, auch in Indonesien (zum Beispiel in Pura Besakih auf Bali), wiederfindet.

The complex is composed of eight main shrines or temples, as well as more than 250 individual temples surrounding the main shrines. The three largest shrines, called Trisakti („three holy places“), are dedicated to the three gods Shiva the Destroyer, Vishnu the Preserver, and Brahma the Creator. This corresponds to the basic structure of the Trimurti – the Hindu trinity of the gods – which can be found in many Hindu temple complexes, including in Indonesia (for example in Pura Besakih on Bali).

und dann ging es weiter zum CANDI SEWU TEMPLE. Dieser Tempel befindet sich einige Meter hinter dem PRAMA TEMPEL. Der Sewu-Tempel ist der zweitgrößte buddhistische Tempelkomplex in Zentral-Jaya und wurde im 8. Jahrhundert erbaut. Dieser Komplex besteht aus 249 Gebäuden, bestehend aus 1 Haupttempel in der Mitte sowie   8 Tempeln, die „candi perwara“ genannt werden und den Komplex umgeben. Das Layout des SEWU-TEMPELS spiegelt die Mandala-Form wider, die den kosmologischen Aspekt des Mahayana-Buddhismus darstellte.

and than, some steps behind the PRAMA TEMPLE….. we will find the Sewu Temple. This is the second largest Budhist Temple complex in Central Jaya which was built in 8 th century. This complex has 249 buildings consists of 1 main temple in the centre point, 8 temple called “candi perwara” surrounding the complex. SEWU TEMPLE layout reflect the mandala shape which was the cosmological aspect of Mahayana Buddhism.

Neben den absolut atemberaubenden Bauten und Strukturen faszinierte mich ein Detail fast mehr. All diese Bauten – sowie die Wege – waren in einem Art TETRISSYSTEM erbaut. Dies geschah, da aufgrund der Erdbeben ständig mit Eruptionen zu rechnen war. Aus diesem Grund wurde es nach dem genannten Muster gebaut, somit war immer Spiel bei Erdbewegungen…..

In addition to the absolutely breathtaking buildings and structures, one detail fascinated me almost more. All these buildings – as well as the paths – were built in a kind of TETRIS system. This happened because eruptions were constantly to be expected due to the earthquakes. For this reason, it was built according to the aforementioned pattern, so there was always room for earthmoving…..

Aber nicht nur TETRIS war als Muster zu erkennen, nein es geht viel tiefer. Ich traue mich zu behaupten, dass wir beim Besuch dieser Anlagen vor einem der größten Puzzlespiele der Erde stehen – eigentlich durchwandern wir dieses Puzzlespiel. Im Laufe der Zeit verschwanden einfach etliche Steine dieser Tempelanlagen. Sei es für den Straßenbau, für den Zugbau, den Hausbau in der Umgebung oder was auch immer. Etliche Steine wurden auch durch massive Eruptionen aus ihrer Ursprünglichen Position verbracht. Das ist auch der Grund, warum der aufmerksame Bobachter etliche Steine mit Nägel markiert wahrnimmt. Dabei handelt es sich um die im Nachhinein eingefügte Steine – also keine Originalen. Nachbauten. Das geschah, da manche Steine vorerst einfach nicht mehr auffindbar waren.

But not only TETRIS was recognizable as a pattern, no, it goes much deeper. I dare to say that when we visit these facilities, we are faced with one of the largest puzzle games on earth – we are actually wandering through this puzzle game. In the course of time, several stones of these temple complexes simply disappeared. Be it for road construction, for train construction, house construction in the area or whatever. Several stones were also moved from their original position by massive eruptions. This is also the reason why the attentive observer perceives several stones marked with nails. These are the stones added afterwards – so not originals. Replicas. This happened because some stones were simply no longer to be found for the time being.

Tja, und da im Laufe der Zeit etliche Vulkanausbrüche stattfanden, unzählige Erdbeben passierte, 10000 Häuser gebaut und unzählige Kilometer an Gleichen verlegt wurden, wurden etliche Steine des Originalbau vom Tempel entfernt, verwendet, gesucht und wiedergefunden und dann wieder zurückgebracht. Somit liegen etliche Puzzleteile herum und warten auf ihre Einbindung und Rückbringung in ihren unmittelbaren Zustand….

Well, and since in the course of time several volcanic eruptions took place, countless earthquakes happened, 10000 houses were built and countless kilometers of equals were laid, several stones of the original building were removed from the temple, used, searched for and found again and then brought back again. Thus, quite a few pieces of the puzzle are lying around, waiting to be integrated and returned to their immediate state…..

Auch wenn bis zur originalen Wiederherstellung noch sehr viel Zeit vergehen wird, können bis dorthin trotzdem die Details dieser Tempelanlage bewundern.

Even though it will take a lot of time until the original restoration, the details of this temple complex can still be admired until then.

Unser nächster Trip führte uns zumm Merapi. Der Merapi (von Sanskrit meru ‚Berg‘, indonesisch api ‚Feuer‘: ‚Feuerberg‘) ist ein Schichtvulkan auf der Insel Java in Indonesien. Er ist einer der aktivsten Vulkane des Landes und gilt als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. Indonesien hat die weltweit höchste Dichte von Vulkanen und ist Teil des so genannten „Pazifischen Feuerrings“, zu dem auch der Gunung Merapi gehört. Der oberste Teil des Vulkans ist aufgrund der regelmäßigen Eruptionen ohne Vegetation. Erst unterhalb dieser Zone liegen ausgedehnte Kasuarinenwälder, die unter Naturschutz stehen. Derzeit gilt der Merapi als ein so genanntes offenes System – dies reduziert seine Sprengkraft, weil sich weniger Druck aufbauen kann; ein etwaiger Verschluss des Schlotes birgt jedoch große Risiken.

And the next stop on our Trip was Merapi. Mount Merapi (from Sanskrit meru ‚mountain‘, Indonesian api ‚fire‘: ‚mountain of fire‘) is a stratovolcano on the island of Java in Indonesia. It is one of the most active volcanoes in the country and is considered one of the most dangerous volcanoes in the world. Nelsonia has the highest density of volcanoes in the world and is part of the so-called „Pacific Ring of Fire“, which also includes Gunung Merapi. The uppermost part of the volcano is without vegetation due to the regular eruptions. Only below this zone are extensive casuarina forests, which are under nature conservation. Currently, the Merapi is considered a so-called open system – this reduces its explosive power because less pressure can build up; however, a possible closure of the chimney carries great risks.

Am 26. Oktober 2010 wurde von der indonesischen Regierung für die Umgebung des Merapi die höchste Warnstufe ausgerufen und die Bevölkerung zur Evakuierung aufgerufen. In dem dicht besiedelten Evakuierungsgebiet 10 km um den Krater herum leben etwa 19.000 Menschen. Am 26. Oktober 2010 brach der Vulkan aus und schleuderte drei Mal Rauch und Vulkanasche bis in 1,5 Kilometer Höhe aus. Durch diesen Ausbruch wurden 38 Menschen getötet und viele weitere insbesondere durch Verbrennungen verletzt. Eines dieser betroffenen Häuser steht als Mahnmal, als Museum, zur Besichtigung zur Verfügung….Die Eindrücke sind respekteinflößend. Die Kraft des Vulcans ist offenbar unendlich…. Am 29. Oktober 2010 um 20 Uhr erfolgte ein neuer starker Ausbruch. Die Umgebung wurde in einem Radius von 10 km um den Vulkan evakuiert. Südlich des Vulkans wurden durch die heiße Aschenwolke bis zu einem Abstand von 4 km Felder und Bäume verbrannt. Am 5. November 2010 brach der Vulkan nachts  erneut aus und schleuderte Geröll und Asche 4 km in die Luft. Bei dieser neuerlichen Eruption verloren über 70 Menschen ihr Leben; die Leichen waren teilweise infolge eines pyroklastischen Stroms bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Die Behörden hatten kurz zuvor die Sicherheitszone von 15 auf 20 km erweitert, aber viele Bewohner der nahegelegenen Dörfer hatten sich der Evakuierung widersetzt.

On October 26, 2010, the Indonesian government declared the highest warning level for the area around Merapi and called on the population to evacuate. About 19,000 people live in the densely populated evacuation area 10 km around the crater. On October 26, 2010, the volcano erupted and ejected smoke and volcanic ash three times up to an altitude of 1.5 kilometers. This outbreak killed 38 people and injured many more, especially from burns. One of these affected houses is available for viewing as a memorial, as a museum….The impressions are awe-inspiring. The power of the Vulcan is apparently infinite…. On October 29, 2010 at 8 p.m., a new strong eruption occurred. The surrounding area was evacuated within a radius of 10 km around the volcano. South of the volcano, the hot ash cloud burned fields and trees up to a distance of 4 km. On November 5, 2010, the volcano erupted again at night, throwing debris and ash 4 km into the air. More than 70 people lost their lives in this new eruption; some of the bodies had been burned beyond recognition as a result of a pyroclastic flow. The authorities had recently extended the security zone from 15 to 20 km, but many residents of the nearby villages had resisted the evacuation.

Es gab den Versuch den Vulkanausbruch in einem Bunker zu  überleben, den Bunker gibt es noch, dieser steht noch. Er schützte jedoch die Personen nicht im Bunker, dieser überlebten diesen Ausbruch nicht…

There was an attempt to survive the volcanic eruption in a bunker, the bunker still exists, it is still standing. However, he did not protect the people in the bunker, who did not survive this escape…

Um sich vor der Lava Flut in Zukunft zu schützen, wurde ein riesiger Graben angelegt, um so den Höllenfluss zu leiten. An diesem Graben wird ständig gearbeitet.

In order to protect themselves from the lava flood in the future, a huge ditch was dug to direct the flow of hell. This ditch is constantly being worked on.

Ansonsten flößt diese Umgebung massiven Respekt ein, man nimmt einiges an Eindrücken mit…

Otherwise, this environment inspires massive respect, you take a lot of impressions with you……

Nach diesem Tag der Entdeckungen und massiven Eindrücken musste der Abend mit einem Rundgang bzw Foodwalk ausklingen. Dabei schlossen wir uns vertrauensvoll einem lokalen Veranstalter und tauchten in die kulinarischen Gaumenfreuden YOGYAKARTAS ein. Diese konnten wir aber nur dank des besten Fahrer überhaupt erreichen, leicht erkennbar, hat er doch den Sweater der besten Mannschaft ……

After this day of discoveries and massive impressions, the evening had to end with a tour or food walk. We confidently joined a local organizer and immersed ourselves in the culinary delights of YOGYAKARTA. But we could only reach it thanks to the best rider ever, easily recognizable, as he has the sweater of the best team ……

Was fällt jemanden  ein, wenn er an Kohle denken? Alles, außer in  Kaffeetasse, oder? Nun, man darf sich wundern. Ein buchstäblich  heißes  brennendes Stück Holzkohle in der Kaffeetasse  Joss, Jogjakartas Spezialitätskaffee, getaucht wird. Die Einheimischen glauben, dass es Vorteile hat, dieses Stück Kohle zu haben, bevor Sie Ihre Tasse Kaffee für den Tag genießen. Es wird angenommen, dass es eine Magenverstimmung lindern kann und das Koffein im Kaffee leichter und leichter zu trinken macht. Beste Sache noch: Kaffee Joss ist weit verbreitet und kann sogar in Street Food Ständen in Jogja gefunden werden. Es ist definitiv ein einzigartiger Kaffee in Indonesien, der einen Versuch wert ist – vorallem kann man ihn ohne Gedanken betreffend Tierschutz genießen

What comes to mind when someone thinks of coal? Everything, except in coffee cups, right? Well, you may be surprised. A literally hot burning piece of charcoal is dipped in the coffee cup Joss, Jogjakarta’s specialty coffee. Locals believe that there are benefits to having that lump of coal before enjoying your cup of coffee for the day. It is believed to be able to relieve an upset stomach and make the caffeine in coffee easier and easier to drink. Best of all, Kaffee Joss is widely available and can even be found in street food stalls in Jogja. It is definitely a unique coffee in Indonesia that is worth a try – above all, you can enjoy it without thinking about animal welfare.

Dieser Foodwalk fand in Jalan Malioboro statt und ist eine große Einkaufsstraße in Yogyakarta.  Der Name wird auch allgemeiner für die Nachbarschaft rund um die Straße verwendet. Sie liegt auf der Nord-Süd-Achse in der Linie zwischen Yogyakarta Kraton und dem Berg Merapi. Dies ist an sich schon für viele der einheimischen Bevölkerung von Bedeutung, da die Nord-Süd-Ausrichtung zwischen dem Palast und dem Vulkan von Bedeutung ist. Die Straße ist das Zentrum von Yogyakartas größtem Touristenviertel, umgeben von vielen Hotels, Restaurants und Geschäften in der Nähe. Auf den Bürgersteigen auf beiden Seiten der Straße gibt es viele kleine Stände, an denen eine Vielzahl von Waren verkauft werden. Abends gibt es entlang der Straße mehrere Open-Air-Restaurants, die Lesehan genannt werden. Dies ist die Straße der Künstler. Straßenmusiker, Maler und andere Künstler stellen auf dieser Straße ihre Kreationen aus. Weniger offensichtlich für den Touristen, aber mehr für die einheimische Bevölkerung, sind Nebenstraßen, Gassen und Strukturen, die nach Malioboro führen, genauso wichtig wie die Straße selbst.

This foodwalk took place in Jalan Malioboro and is a large shopping street in Yogyakarta.  The name is also used more generally forthe neighborhood around the street. It is located on the north-south axis in the line between Yogyakarta Kraton and Mount Merapi. This in itself is important formany of the local population, as the north-south orientation between the palace and the volcano is important. The street is the center of Yogyakarta’s largest tourist district, surrounded by many hotels, restaurants, and shops nearby. On the sidewalks on both sides of the street there are many small stalls selling a variety of goods. In the evenings, there are several open-air restaurants along the street called Lesehan. This is the street of artists. Street musicians, painters and other artists exhibit their creations on this street. Less obvious to the tourist, but more to the local population, the secondary roads, alleys and structures that lead to Malioboro are just as important as the road itself.

Nach diesen Eindrücken geht es weiter zum nächsten tollen Eindruck  in Indonesien. Am nächsten Morgen reisten wir mit dem Zug von Yogyakarta nach Jakarta. Die erste Eisenbahn auf den Ostindischen Inseln war eine 1867 eröffnete Strecke von Tanggung nach Semarang auf der Insel Java . Sie wurde in Normalspur (1435 mm) gebaut, was sich aber aufgrund des Geländes und des erwarteten Verkehrsaufkommens als unwirtschaftlich für eine Erweiterung erwies, weshalb alle weiteren Bahnen in Kapspur (1067 mm) entstanden. Die Eisenbahnen in Java werden modernisiert und verbessert. In Jakarta besteht ein elektrisch betriebenes Netz von Vorortbahnen. Im Jahr 2016 begann der Bau einer neuen 142 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Jakarta mit Bandung verbindet. Die Strecke ging im Oktober 2023 in Betrieb. Der Bau und die Finanzierung werden durch China gewährleistet.

After these impressions, let’s move on to the next great impression in Indonesia. On the next morning we traveld with a train ride from Yogyakarta to Jakarta. The first railway in the East Indies was a line opened in 1867 from Tanggung to Semarang on the island of Java. It was built in standard gauge (1435 mm), but this proved to be uneconomical for expansion due to the terrain and the expected traffic volume, which is why all other railways were built in Cape gauge (1067 mm). The railways in Java are being modernized and improved. Jakarta has an electrically operated network of suburban railways. In 2016, construction began on a new 142-kilometer high-speed rail line connecting Jakarta to Bandung. The line went into operation in October 2023. The construction and financing are guaranteed by China.

Zugfahren und Zugpersonal hat in Indonesien – wie in so vielen asiatischen Ländern – einen anderen Stellenwert als in Europa…..

In Indonesia – as in so many Asian countries – train travel and train personnel have a different status than in Europe…..

Bei der Zugeinfahrt ist absolute Disziplin gegeben…..

Absolute discipline is given when entering the train…..

Eine  Eigenart in Indonesien ist, dass die Sitze immer in Fahrtrichtung gedreht werden und die Sitzplätze wirklich noch genug Platz hatten. Wir nahmen einen Sitz in der zweiten Klasse. Es gibt grundsätzlich drei Klassen. In der ersten hat man das Gefühl in einer Luxusklasse zu sitzen, die zweite Klasse ist eine leichte Abstufung davon und unterscheidet sich von der dritten Klasse nur unmerklich. Alles in diesem Zug ist extrem sauber…..

A peculiarity in Indonesia is that the seats are always turned in the direction of travel and the seats really still had enough space. We took a seat in second class. There are basically three classes. In the first class you have the feeling of sitting in a luxury class, the second class is a slight gradation of it and differs from the third class only imperceptibly. Everything on this train is extremely clean…..

Der Speisewagen hat seine eigene Klasse und man kann sich die Speisen auch zu seinem Sitz liefern lassen……

The dining car has its own class and you can also have the food delivered to your seat……

Und dann war es einfach Zeit sich den Eindrücken Javas während der Zugfahrt hinzugeben und die Aussicht zu genießen. Natürlich fragte ich mich von Zeit zu Zeit warum wir uns nicht ein Motorrad liehen….aber eine Zugfahrt hat auch was ganz besonderes…

And then it was just time to indulge in the impressions of Java during the train ride and enjoy the view. Of course I wondered from time to time why we didn’t rent a motorcycle….but a train ride also has something very special…

Nach sechs Stunden Fahrt  erreichten wir Jakarta und mussten einige Schritte zu unserem Hotel gehen. Das Hotel selbst ist ein angenehmes Stadthotel und hat eine sehr gute Lage.

After six hours of driving, we reached Jakarta and had to walk a few steps to our hotel. The hotel itself is a pleasant city hotel and has a very good location.

Die Hauptsehenswürdigkeit von Jakarta ist mit Sicherheit das Nationaldenkmal ein 132 m hoher Obelisk im Zentrum des Merdeka-Platzes im Zentrum von Jakarta. Es ist das Nationaldenkmal der Republik Indonesien, das zum Gedenken an den Kampf um die Unabhängigkeit Indonesiens errichtet wurde. Dieses Denkmal wird von einer mit Blattgold überzogenen Flamme gekrönt, die den brennenden Kampfgeist des indonesischen Volkes symbolisiert. Der Bau begann 1961 unter der Leitung von Präsident Sukarno. Monas wurde 1975 für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Denkmal und das Museum sind die ganze Woche über täglich von 08.00 bis 16.00 Uhr westindonesischer Zeit geöffnet, außer montags, wenn das Denkmal geschlossen ist. Seit April 2016 ist das Denkmal auch nachts geöffnet, dienstags bis freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr und samstags und sonntags von 19.00 bis 00.00 Uhr. Das hoch aufragende Monument verkörpert die Philosophie von Lingga und Yoni. Lingga ähnelt einem Alu-Reisstößel und Yoni einem Lesung-Reismörser, zwei wichtige traditionelle indonesische Werkzeuge. Lingga und Yoni symbolisieren auch Harmonie, Gleichgewicht, Fruchtbarkeit und ewiges Leben, wobei das phallische Lingga-Symbol für Männlichkeit, positive Elemente und den Tag steht, und das Yoni-Symbol, das Symbol der weiblichen Organe, für Weiblichkeit, negative Elemente und Nacht steht. Sie ähnelt auch der Blüte des berühmten Amorphophallus titanum, der in Indonesien beheimatet ist. Tatsächlich wurden einst Amorphophallus- und Rafflesia-Skulpturen aus Fiberglas um das Monument herum installiert. Das Denkmal besteht aus einem 117,7 m hohen Obelisken auf einer 45 m großen Plattform in einer Höhe von 17 m, dem Kelchhof. Der Obelisk selbst ist mit italienischem Marmor verkleidet. Der nördliche Teich mit einer Länge von 25×25 m wurde entworfen, um das Wasser für die Klimaanlage von Monas zu kühlen und die Schönheit der Umgebung zu verbessern. Im Norden befindet sich eine Statue des indonesischen Nationalhelden Prinz Diponegoro des italienischen Bildhauers Cobertaldo

The biggest Sightseeing in Jakarta is for sure the National Monument, it is a 132 m  obelisk in the centre of Merdeka Square, Central Jakarta. It is the national monument of the Republic of Indonesia, built to commemorate the struggle for Indonesian independence. This monument is crowned with a flame covered in gold leaf which symbolizes the burning spirit of struggle of the Indonesian people. Construction began in 1961 under the direction of President Sukarno. Monas was opened to the public in 1975. The monument and the museum are open daily from 08.00 until 16.00 Western Indonesia Time throughout the week except for the Mondays when the monument is closed. Since April 2016, the monument also opens during night time, from 19.00 until 22.00 on Tuesday to Friday, and from 19.00 until 00.00 on Saturday and Sunday. The towering monument encapsulates the philosophy of Lingga and Yoni. Lingga resembles an alu rice pestle and Yoni resembles a lesung rice mortar, two important traditional Indonesian tools. Lingga and Yoni also symbolize harmony, balance, fertility and eternal life with the lingga phallic symbol, representing masculinity, positive elements, and daytime and the Yoni the female organs symbol, representing femininity, negative elements, and night. It also resembles the bloom of the famous Amorphophallus titanum, native to Indonesia. Indeed, fiberglass Amorphophallus and Rafflesia sculptures were once installed around the monument. The monument consists of a 117.7m obelisk on a 45m square platform at a height of 17m, the goblet yard. The obelisk itself is clad with Italian marble. The northern pond measuring 25×25 m was designed to cool water for the air conditioning system of Monas as well as to enhance the beauty of the surrounding area. To the north, there is a statue of Indonesia national hero Prince Diponegoro by Italian sculptor Cobertaldo

Istiqlal-Moschee (‚Moschee der Unabhängigkeit‘) in Jakarta, Indonesien, ist die größte Moschee in Südostasien und die neuntgrößte Moschee der Welt in Bezug auf die Kapazität der Gläubigen. Sie kann bis zu 200.000 Personen aufnehmen. Diese Nationalmoschee Indonesiens wurde zum Gedenken an die Unabhängigkeit Indonesiens erbaut und erhielt den Namen „Istiqlal“, ein arabisches Wort für „Unabhängigkeit“. Die Moschee wurde am 22. Februar 1978 für die Öffentlichkeit eröffnet. Um sie zu besichtigen muss man sich registrieren und in Gruppen durch die Mosche gehen, Diese Besichtigung ist sehr beeindruckend und zu empfehlen. (Sollte man nicht den Kleidungsvorschriften entsprechen, wird man entsprechend ausgestattet.)

Istiqlal Mosque (‚Mosque of Independence‘) in Jakarta, Indonesia, is the largest mosque in Southeast Asia and the ninth largest mosque in the world in terms of capacity of worshippers. It can accommodate up to 200,000 people. This national mosque of Indonesia was built to commemorate Indonesia’s independence and was given the name „Istiqlal“, an Arabic word for „independence“. The mosque was opened to the public on February 22, 1978. To visit it, you have to register and walk through the mosque in groups, this tour is very impressive and recommended. (If you do not comply with the dress code, you will be equipped accordingly.)

Die Kathedrale von Jakarta (indonesisch: Gereja Katedral Jakarta, niederländisch: Kathedraal van Jakarta) ist eine römisch-katholische Kathedrale in Jakarta, Indonesien, die auch der Sitz des römisch-katholischen Erzbischofs von Jakarta, derzeit Erzbischof Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo, ist.  Ihr offizieller Name lautet Gereja Santa Maria Diangkat ke Surga, abgeleitet vom ursprünglichen niederländischen Namen De Kerk van Onze Lieve Vrouwe ten Hemelopneming (deutsch: Die Kirche Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt). Die heutige Kathedrale wurde 1901 geweiht

Jakarta Cathedral (Indonesian: Gereja Katedral Jakarta, Dutch: Kathedraal van Jakarta) is a Roman Catholic cathedral in Jakarta, Indonesia, which is also the seat of the Roman Catholic Archbishop of Jakarta, currently Archbishop Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo. [1] Its official name is Gereja Santa Maria Diangkat ke Surga, derived from the original Dutch name De Kerk van Onze Lieve Vrouwe ten Hemelopneming (German: The Church of Our Lady of the Assumption). The current cathedral was consecrated in 1901 and built in the neo-Gothic style, a common architectural style for the construction of churches at the time.

Dann spazierten wir einfach ein wenig durch Jakarta, in Richtung Zentrum…. Die Eindrücke begleiteten uns am Straßenrand….



Natürlich musste auch die  Kota Intan Brücke besucht werden. Ist sie doch die älteste Brücke in Indonesien, die 1628 von der Regierung der Vereenigde Oostindische Compagnie oder VOC erbaut
wurde. Die Brücke befindet sich heute in Kali Besar in der Gegend von Kota Tua in West-Jakarta und steht unter der Verwaltung des DKI Jakarta Provincial Tourism and Culture Office. Die Kota Intan Brücke hat ihren Namen entsprechend dem Wandel der Zeit geändert. Ursprünglich hieß diese Brücke Engelse Burg oder „Brücke des Vereinigten Königreichs“ und wurde 1628 erbaut. Warum heißt sie United Kingdom Bridge, denn zu der Zeit, als die Brücke gebaut wurde, gab es östlich der Brücke ein britischesMilitärlager. In den Jahren 1628-1629 wurde diese Brücke durch den Angriff der
Truppen von Banten und Mataram beschädigt. Dann wurde sie 1630 von der niederländischen VOC wieder aufgebaut und in „Hühnermarktbrücke“ oder Hoenderpasarburg umbenannt, da auf der anderen Seite der Brücke ein Hühnermarkt für die Einwohner von Batavia stattfand. Darüber hinaus wurde die Brücke 1655 aus Stein repariert, nachdem die alte Holzbrücke bei einer Überschwemmung zerstört worden war, und erhielt den Namen Het Middelpunt Burg oder
„Zentralbrücke“. Seine Form und sein Stil haben sich bis heute nicht verändert. In der Blütezeit von Königin Juliana wurde diese Brücke einst in Königin-Juliana-Brücke umbenannt, da sie von der Königin repariert wurde. Nach der Proklamation der Unabhängigkeit Indonesiens wurde diese Brücke in Kota Intan Brücke umbenannt, nach dem Namen des lokalen Standorts, der sich in den
frühen Tagen ihres Baus genau am Ende der Bastion der Batavia-Burg befand.

Of course, the Kota Intan Bridge also had to be visited. After all, it is the oldest bridge in Indonesia, built in 1628 by the government of the Vereenigde Oostindische Compagnie or VOC. The bridge is now located in Kali Besar in the Kota Tua area of West Jakarta and is under the administration of the DKI Jakarta Provincial Tourism and Culture Office. The Kota Intan Bridge has changed its name according to the changing times. Originally, this bridge was called Engelse Castle or „Bridge of the United Kingdom“ and was built in 1628.  Why is it called the United Kingdom Bridge, because at the time the bridge was built, there was a British military camp east of the bridge. In the years 1628-1629 this bridge was damaged by the attack of the troops of Banten and Mataram. Then, in 1630, it was rebuilt by the Dutch VOC and renamed „Hühnermarktbrücke“ or Hoenderpasarburg, as there was a chicken market for the inhabitants of Batavia on the other side of the bridge. In addition, the stone bridge was repaired in 1655 after the old wooden bridge was destroyed in a flood and was given the name Het Middelpunt Castle or „Central Bridge“. Its shape and style have not changed to this day. In the heyday of Queen Juliana, this bridge was once renamed Queen Juliana Bridge, as it was repaired by the queen. After the proclamation of Indonesia’s independence, this bridge was renamed Kota Intan Bridge, after the name of the local location that was located right at the end of the bastion of Batavia Castle in the early days of its construction.

Dann war noch Zeit für eine Stärkung in einem der berühmtesten Kaffes in Jakarta. Das Café Batavia befindet sich an der nordwestlichen Ecke von Taman Fatahillah. Viele Jahre lang war es das einzige Geschäftslokal in Taman Fatahillah. Das Restaurant befindet sich in einem zweistöckigen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert.  Dieser Gebäudetyp, typischerweise mit einer hölzernen Galerie im zweiten Stock, wurde größtenteils im frühen 19. Jahrhundert erbaut. Einige Gebäude dieses Typs sind noch in anderen Teilen von Kota Tua zu finden, z.B. eine Reihe von Gebäuden mit Blick auf den Kali Besar. Das Gebäude des Cafe Batavia wurde in den 1830er Jahren erbaut. Die ursprüngliche Passage unter der Galerie ist von einer Glasscheibe umgeben, hauptsächlich um den Innenraum zu klimatisieren. Eine Bar, eine Performance-Bühne und ein Loungebereich befinden sich im Erdgeschoss. Über eine Treppe aus javanischem Teakholz gelangt man in das Obergeschoss. Im Obergeschoss befindet sich der „Grand Salon“, der Hauptspeisesaal, der Platz für 150 Gäste bietet. Der Große Salon, der Galerieteil des Gebäudes, ist aus Holz gebaut und verfügt über große Fensterläden, die viel Licht in das Innere sowie einen Blick auf Taman Fatahillah und die umliegenden Kolonialgebäude bieten. Die sogenannte Winston Churchill Bar des Cafe Batavia wurde 1996 von Newsweek International als „The World’s Best Bar“ ausgezeichnet. Das Interieur des Cafe Batavia ist im Stil der 1930er Jahre eingerichtet. Vintage-Fotografien von Prominenten und Königshäusern aus den 1930er Jahren schmücken den Hauptspeisesaal


Then there was time for arefreshment in one of th most famous cafes in Jakarta. Café Batavia is located on the northwest corner of Taman Fatahillah. For many years, it was the onlycommercial premises in Taman Fatahillah. The restaurant is located in a two-storey building from the 19th century.  This type of building, typically with a wooden gallery on the second floor, was largely built in the early 19th century. Some buildings of this type can still be found in other parts of Kota Tua, such as a number of buildings overlooking Kali Besar. The building of Cafe Batavia was built in the 1830s. The original passage under the gallery is surrounded by a glass pane, mainly to air condition the interior. A bar, a performance stage and a lounge area are located on the ground floor. A Javanese teak staircase leads to the upper floor. Upstairs is the „Grand Salon“, the main
dining room, which can accommodate 150 guests. The Grand Salon, the gallerypart of the building, is built of wood and has large shutters that provide plenty of light into the interior, as well as views of Taman Fatahillah and the surrounding colonial buildings. Cafe Batavia’s Winston Churchill Bar was named „The World’s Best Bar“ by Newsweek International in 1996. The interior of Cafe Batavia is decorated in the style of the 1930s. Vintage photographs of celebrities and royalty from the 1930s adorn the main diningroom


Dann blieb eigentlich am nächsten Tag nur noch Zeit für ein letztes Frühstück….

Then there was only time for a last breakfast the next day….

Damit war unser Trip auch schon wieder zu Ende. Wir hatten das Privileg einen wunderbaren Aufenthalt in einem wunderbaren Land zu erleben. Hatten super emotionale Bewegungen mit Orang Utans. Lebten ein paar Stunden am Boot und fühlten uns absolut sicher, da wir super umsorgt waren und genossen auch den Luxus ohne Internet zu sein.  Spürten die Kraft eines Vulkans – und auch die ständige Bedrohung dadurch. Wir  trafen soooooviele super nette Leute, es lächelt einfach jeder. Doch auch wenn die Menschen hier sehr zurückhaltend sind, sind sie sehr offen und bemüht. Selbst in Jakarta, während unseres Spazierganges als wir irgendwie in eine eher sehr rustikale Gegend kam, gab es keinen Stress, es wurde freundlich gegrüßt und alles war fein.  Es gibt etliche Städte in Europa, in welchen ich nicht in einer gleichzusetzenden Gegend spazieren gehen möchte.  Aus unserer Sicht ist Indonesien absolut zu empfehlen und ein wunderbares Reiseland. Auch bemerkenswert erscheint die Reinlichkeit, die Straßen, die Züge – ja sogar die öffentlichen Toiletten, sind überaus sauber und entsprechen den Erwartungen. Indonesien – zwar nicht in unmittelbarer Nähe, aber absolut eine Reise wert.

That was the end of our trip. We had the privilege of having a wonderful stay in a wonderful country. Had super emotional movements with orangutans. Lived on the boat for a few hours and felt completely safe as we were super cared for and also enjoyed the luxury of being without internet.  They felt the power of a volcano – and also the constant threat of it. We met so many super nice people, everyone is smiling. But even if the people here are very reserved, they are very open and trying. Even in Jakarta, during our walk when we somehow came to a rather rustic area, there was no stress, there was a friendly greeting and everything was fine.  There are quite a few cities in Europe where I don’t want to walk in an area that can be equated.  From our point of view, Indonesia is absolutely recommended and a wonderful travel destination. The cleanliness also seems remarkable, the streets, the trains – even the public toilets – are extremely clean and meet expectations. Indonesia – not in the immediate vicinity, but absolutely worth a trip.

Über Singapur  – mit seinem Schmetterlingshaus – ging es dann wieder zurück nach Delhi.

Via Singapore – with its butterfly house – then back to Delhi.

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Motorradtrip in Bhutan……

Durch einen glücklichen Umstand konnte ich im Juni nach Bhutan reisen. Schon alleine die Anreise ist wie eine Reise in eine andere Dimension. Wenn man von Delhi kommt und auf der linken Seite des Flugzeuges sitzt sieht man die eindrucksvolle Kette des Himalaya. Und mit ein wenig Glück (und manchmal auch Fantasie) kann man dann zwei Perlen dieser Gebirgskette erkennen und bestaunen. (Mount KAILASH – der 6.638 Meter hohe Berg im Dreiländereck zwischen China, Indien und Nepal und im Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und in der Bön Religion heilig und welcher bis Dato noch nie bestiegen worden ist. Mount Everest mit seiner einzigartigen Form muss als solches nicht vorgestellt werden, ist er doch der höchste Berg der Erde und spaltet doch irgendwie die Meinungen der Bergsteiger)

By a fortunate circumstance I was able to travel to Bhutan in June. Just getting there is like travelling into another dimension. If you come from Delhi and sit on the left side of the plane you can see the impressive range of the Himalayas. And with a little luck (and sometimes imagination) you can recognize and marvel at two pearls of this mountain range. (Mount KAILASH – the 6,638 meter high mountain in the border triangle between China, India and Nepal and sacred in Hinduism, Buddhism, Jainism and the Bön religion and which has never been climbed . Mount Everest with its unique shape does not have to be as such presented, it is the highest mountain on Earth and yet somehow divides the opinions of mountaineers)

Der Anflug auf den Flughafen in Paro hat etwas faszinierendes an sich. So liegt dieser doch auf über 2.000 Meter Seehöhe und überdies in einem Talkessel. Er zählt nicht umsonst zu den gefährlichsten Flughäfen der Erde, zumal der Landeanflug nur auf Sicht und ohne Instrumente erfolgen kann. Es gibt nur eine Handvoll Piloten die erlaubt sind, auf diesen Flughafen zu landen. Fakt ist, ab den Moment wo der Pilot die Landebahn – ca 2 km lang – sieht und er landen soll, hat er nicht mal eine Minute Zeit. Da Bilder mehr sagen als 1000 Worte hänge ich den Klipp von BBC an. Einfach anklicken und staunen. (Und ich kann garantieren, dass es live viel besser ist…..) https://www.bbc.co.uk/programmes/p0299wq5 Nach der Landung spaziert man über das Rollfeld zum Eingang und dann weiter in eine sehr persönlich gehaltene Halle. Der Flughafen an sich wird nur von DRUKAIR und BHUTAN AIR angeflogen. In seiner heutigen Form wurde er 1999 von der indischen Regierung finanziert und fertiggestellt. Aber wie gesagt, Bilder sagen mehr als 1000 Worte ….

The approach to the airport in Paro has something fascinating about it. After all, it is located at over 2,000 metres above sea level and in a valley basin. It is not for nothing that it is one of the most dangerous airports in the world, especially since the landing approach can only take place on sight and without instruments. There are only a handful of pilots who are allowed to land at these airports. The fact is, from the moment the pilot sees the runway – about 2 km long – and he is supposed to land, he doesn’t even have a minute. Since pictures say more than 1000 words, I attach the clip from BBC. (And I can guarantee that it’s much better live…..) https://www.bbc.co.uk/programmes/p0299wq5

After landing, you walk across the tarmac to the entrance and then on into a very personal hall. The airport itself is only served by DRUKAIR and BHUTAN AIR. In its current form, it was financed and completed by the Indian government in 1999. But as I said, pictures say more than 1000 words ….

Nachdem Passieren der Migration konnte ich meine erste Schritte in Bhutan setzen und fühlte mich, als hätte mich Jules Verne auf einer seiner Reisen mitgenommen……

After passing through the migration, I was able to take my first steps in Bhutan and felt as if Jules Verne had taken me on one of his journeys

Anschließend erfolgte die 60 km lange Anfahrt nach Thimphu. Sie ist mit einer Bevölkerung von 139.533 Einwohnern (Volkszählung, Stand 30. März 2023) die Hauptstadt des Himalaya-Königreichs Bhutan. Die Stadt liegt im Westen des Landes am Fluss Wang Chu in einer Höhe von 2320 m und ist somit die dritthöchste Hauptstadt weltweit. Noch höher gelegen als Mexico City und Abis Abeba. Auf der Fahrt nach Thimphu konnte ich schon Eindrücke dieser eigenartigen Landschaft sammeln. Es wird immer gesagt, dass Sikkim in Indien als Bhutans kleiner Bruder anzusehen ist. Ich stimme diesen absolut zu. Ich bereiste Sikkim bereits mehrmals und war fasziniert. Jedoch ist Sikkim eben nur der kleine Bruder von Bhutan.  Die Straßen in Bhutan sind im super Zustand und ließ mein Motorradherz lachen,( wenn auch mit leichten Abschlägen…..)

This was followed by the 60 km long journey to Thimphu. With a population of 139,533 (census as of March 30, 2023), it is the capital of the Himalayan Kingdom of Bhutan. The city is located in the west of the country on the Wang Chu River at an altitude of 2,320 m, making it the third highest capital in the world.  Even higher than Mexico City and Abis Ababa. On the drive to Thimphu I was able to gather impressions of this strange landscape. It is always said that Sikkim in India is considered as Bhutan’s little brother. I absolutely agree with these. I have traveled to Sikkim several times and was fascinated. However, Sikkim is just the little brother of Bhutan.  The roads in Bhutan are in great condition and made my motorcycle heart smile (albeit with slight deteriorations…..)

Bevor wir nach Thimphu kamen, mussten wir das Stadttor durchfahren und rollten so in die Hauptstadt, die mit fast 140.000 Einwohner die größte Stadt in Bhutan darstellt. Thimphu liegt im Westen des Landes und ist auch der Sitz von Regierung, Parlament, Polizeidirektion und Verwaltung sowie dem Postzentrum.





Before we got to Thimphu, we had to drive through the city gate and roll into the capital, which is the largest city in Bhutan with almost 140,000 inhabitants. Thimphu is located in the west of the country and is therefore also the seat of the government, parliament, police department and administration as well as the postal center.

In Thimphu angekommen, passierten wir die Kreuzung mit der „einzigen Ampel“ in Bhutan. Also um genau zu sein, es gibt keine Ampeln in Bhutan, es gibt nicht mal eine Ampel. Aber es gibt einen Polizisten der Royal Bhutan Police welche die Kreuzung mit einer absoluten Hingebung und Liebe regelt. Seine Anweisungen werden genauso harmonisch befolgt, als er sie gibt.

When we arrived in Thimphu, we passed the intersection with the “only traffic light” in Bhutan. Well to be precise, there are no traffic lights in Bhutan, there isn’t even a traffic light. But there is a police officer from the Royal Bhutan Police who controls the intersection with absolute dedication and love. His instructions are followed just as harmoniously as he gives them.

Nach der Ankunft im Zhiwa Ling Ascent Hotel – Bhutans erstes modernes Konzepthotel. Das Zhiwa Ling Ascent liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums und lädt Sie zum Entspannen in einer parkähnlichen Umgebung mit Panoramablick ein.

Dort genießt man erstklassige Gastfreundschaft durch ein aufmerksames Team von Fachleuten und Auszubildenden des Royal Institute of Hospitality, die auf eine Qualifikation in der Hotellerie hinarbeiten. Es beherbergt 20 Zimmer, die alle einen schönen Ausblick haben und so die wunderbare Natur genossen werden kann. Zhiwa Ling Ascent ist ein ehrgeiziges Projekt, das von der österreichischen Architektin Irene Ott-Reinisch konzipiert und in Zusammenarbeit zwischen bhutanischen und österreichischen Projektplanern realisiert wurde. Es befindet sich vollständig in bhutanischem Besitz und wird betrieben. Ich selbst habe den Aufenthalt dort sehr genossen und war von der Unterstützung der Hotelführung für mein Anliegen sehr erfreut. https://www.zhiwalingascent.com/about

Upon arrival at Zhiwa Ling Ascent Hotel – Bhutan’s first modern concept hotel. Located just outside the city centre of Thimphu. Zhiwa Ling Ascent invites you to relax in a park-like setting with panoramic views.

There, you will enjoy first-class hospitality from an attentive team of professionals and trainees from the Royal Institute of Hospitality who are working towards a qualification in the hospitality industry. It houses 20 rooms, all of which have a beautiful view and so you can enjoy the wonderful nature. Zhiwa Ling Ascent is an ambitious project conceived by Austrian architect Irene Ott-Reinisch and realized in collaboration between Bhutanese and Austrian project planners. It is wholly owned and operated by Bhutanese. I myself enjoyed the stay there very much and was very pleased with the support of the hotel management for my request. https://www.zhiwalingascent.com/about

Ein Motorrad auszuleihen- mit einer ROYAL ENFIELD durch Bhutan fahren hat was. Natürlich hätte ich eine Himalayan bevorzugt, aber was soll es. Royal Enfield Classic 500 ist ein Lastentier, schön langsam aber man kommt überall hin und erhält überdies noch eine Ganzkörpermassage umsonst dazu.

Renting a motorcycle – driving through Bhutan with a ROYAL ENFIELD has something. Of course I would have preferred a Himalayan, but what the heck. Royal Enfield Classic 500 is a beast of burden, nice and slow but you can get everywhere and you also get a full body massage for free.

Also ging es dann gleich mal für eine Stadtrunde los, um uns aneinander zu gewöhnen. Mein Ziel war die Buddha Dordenma Statue auf einer Anhöhe über Thimphu. Der Große Buddha Dordenma ist eine gigantische Shakyamuni-Buddha-Statue in den Bergen von Bhutan, die den 60. Geburtstag des vierten Königs Jigme Singye Wangchuck feiert. Die Statue beherbergt über hunderttausend kleinere Buddha-Statuen, von denen jede wie der Große Buddha Dordenma selbst aus Bronze gefertigt und mit Gold vergoldet ist. Das fertiggestellte Werk ist mit einer Höhe von 54 m (177 Fuß) eine der größten Buddha-Rupas der Welt und enthält 100.000 8 Zoll hohe und 25.000 12 Zoll hohe vergoldete Bronze-Buddhas. Die Statue wurde für 47 Millionen US-Dollar von der Aerosun Corporation aus Nanjing, China, gebaut, die von Rinchen Peter Teo, einem Geschäftsmann aus Singapur, gesponsert wurde. Die Gesamtkosten des gesamten Projekts belaufen sich auf weit über 100 Millionen US-Dollar. Neben dem Gedenken an das hundertjährige Jubiläum der bhutanischen Monarchie erfüllt es eine  Prophezeiungen. Im zwanzigsten Jahrhundert prophezeite der Yogi Sonam Zangpo, dass in der Region eine große Statue von Padmasambhava, Buddha oder einem Phurba errichtet werden würde, um der ganzen Welt Segen, Frieden und Glück zu bringen.

So we went straight away for a city tour to get used to each other. My destination was the Buddha Dordenma statue on a hill above Thimphu. The Great Buddha Dordenma is a gigantic Shakyamuni Buddha statue in the mountains of Bhutan, celebrating the 60th birthday of the fourth king, Jigme Singye Wangchuck. The statue houses over a hundred thousand smaller Buddha statues, each of which, like the Great Buddha Dordenma himself, is made of bronze and gilded with gold. The completed work is one of the largest Buddha-Rupas in the world, standing at 54 m (177 feet) tall, and contains 100,000 8-inch tall and 25,000 12-inch high gilded bronze Buddhas. The statue was built for $47 million by the Aerosun Corporation of Nanjing, China, sponsored by Rinchen Peter Teo, a businessman from Singapore. The total cost of the entire project is well over $100 million. In addition to commemorating the centenary of the Bhutanese monarchy, it fulfills a prophecy. In the twentieth century, the yogi Sonam Zangpo prophesied that a large statue of Padmasambhava, Buddha or a Phurba would be erected in the region to bring blessings, peace and happiness to the whole world.

Und dann war es einfach so weit. Einen Trip in Bhutan über die höchste befahrbare Straße, mit einer Royal Enfield Classic 500, einer Regenausrüstung, einer Flasche Wasser und einem Apfel, einfach nur einen Motorradtrip ohne viel TamTam. Nur noch Luft und Benzin checken und dann ging es ab…..

And then it just happened. A trip in Bhutan over the highest motorable road, with a Royal Enfield Classic 500, rain gear, a bottle of water and an apple, just a motorcycle trip without much luxury. Just check the air and fuel and then we were off…..A guy, a road, a bike with fuel – what more do you need?

Das wäre die Idee……

This would be the Idea…..

Am Ende des ersten Tales ging es dann mal einfach nach rechts und dann einfach der Straße folgend…..

At the end from the valley, turn right and follow the road…..

Bei der Gabelung vor Paro nach links, einfach den Straßenmarkierungen folgend……

At the Crossing before Paro, turn left, just follow the road markings…….


Ein letzter Blick auf den Flughafen…………..


A last view on the airport……

Und dann brauchte man einfach nur noch der Straße folgend, immer höher und höher. Vorbei an wasserbetriebenen Gebetsmühlen, buddhistischen Zeichen, sogenannte Tsatsa; das ist eine kleine skulpturale Votivgabe, die im tibetischen Buddhismus verwendet wird. Es handelt sich normalerweise um kleine Tafeln mit Reliefdekoration, die in Formen mit Ton oder Stampflehm hergestellt werden, aber manchmal können auch andere Materialien wie Metall verwendet werden. Sie stammen von ähnlichen indischen Tafeln ab, die für Pilger zu buddhistischen Pilgerstätten wie Bodh Gaya angefertigt wurden. In Bhutan ist die übliche Form ein kleiner Chorten oder Stupa, der manchmal auch in Tibet zu sehen ist, wo es sich um eine besondere Grabform handelt. Einfahc den Kurven und der Straße einfach folgend, immer aufwärts….

And then all you had to do was follow the road, higher and higher. Past water-powered prayer wheels, Buddhist signs, so-called tsatsa; this is a small sculptural votive offering used in Tibetan Buddhism. They are usually small panels with relief decoration, made in molds with clay or rammed earth, but sometimes other materials such as metal can also be used. They are descended from similar Indian tablets made for pilgrims to Buddhist pilgrimage sites such as Bodh Gaya. In Bhutan, the usual form is a small chorten or stupa, which is sometimes also seen in Tibet, where it is a special type of grave…

Und dann war es soweit, der höchste Pass Bhutans war erklommen…..

And then the time had come, the highest pass in Bhutan had been climbed…..

Und dann ging es auf der anderen Seite hinab, hinab nach Ha. Bis zur Brücke und Ankunft im Tal war eigentlich alles ganz fein und gemütlich. Abgesehen von einer Schlange am Wegesrand, aber sogar die hatte eine ruhige angenehme Ausstrahlung. (Das bedeutet viel wenn ich sowas sage).

And then it went down the other side, down to Ha. Until the bridge and arrival in the valley, everything was actually very fine and comfortable. Apart from a snake at the side of the road, but even that had a calm, pleasant charisma. (That means a lot when I say something like that).

Angekommen an der Brück bzw an der Bushaltestelle war Zeit für eine Jause. Der Apfel – übrigens baut Bhutan ausgezeichnete Äpfel an – hatte auch ein recht seiner Bestimmung nach Verwendung zu finden und durstig war ich auch. Auf dieser Route gibt es nicht die üblichen Teestände, es ist eher verlassen und ruhig.

Arriving at the bridge and the bus stop, it was time for a snack. The apple – by the way, Bhutan has excellent apples – also had a right to be used according to its purpose and I was thirsty too. There are not the usual tea stalls on this route, it is rather deserted and quiet.

So, von nun an sollte alles geschafft sein, der Pass war hinter mir, jetzt ging es nur noch gemütlich das Tal hinaus, bis zum Haupttal und dann gemütlich nach Thimphu. Einfach nur so dahingleiten mit der Classic, keine Herausforderung mehr, für die profillosen Reisen und den austauschwürdigen Stoßdämpfern….. nur cruisen (Genau – es kam etwas anders)

Doch es kam anderst, massive Winde und Steinschlag haben die Straßen stellenweise unbrauchbar gemacht und somit hatte die Classic einmal mehr zu beweisen, was sie ist – ein unzerstörbares Lastentier. Einfach nur funktionierend.

So, from now on everything should be done, the pass was behind me, now it was just leisurely out of the valley, to the main valley and then comfortably to Thimphu. Just gliding along with the Classic, no more challenge for the treadless journeys and the shock absorbers worthy of replacement….. just cruising (Exactly – it turned out a little differently)

But things turned out differently, massive winds and rockfall made the roads unusable in places and so the Classic once again had to prove what it is – an indestructible beast of burden. Just functioning.

Und natürlich hatten die Aufräumarbeiten bereits begonnen und wurden ordentlich und effizient durchgeführt, weshalb der Verkehr gestoppt werden musste (ich war übrigens das einzige Fahrzeug), aber die Straße wurde pünktlich freigegeben und so blieb noch Zeit für ein Selfie… .

And of course the clean-up work had already begun and was carried out neatly and efficiently, which is why the traffic had to be stopped (I was the only vehicle, by the way), but the road was opened on time and so there was still time for a selfie… .

Irgendwann war dann die „offroadprüfung“ überstanden und es war wieder Asphalt unter dem Gummi und das Cruisen konnte wieder beginnen…….

Ach ja richtig, wie bereits jeder Biker unter den Leser erkannte und vermutete ging es in Richtung der dunklen Wolken und die hatten es in sich. Da kam richtiger Regen daher und ergaben sich ein massiver Regenguss. Dabei ergab sich dann wieder mal die Formel: Eine Regengarnitur von KNOX kostet zwar ca € 200.- Trocken durch einen massiven Bergregen in Bhutan zu fahren: unbezahlbar. Ich stelle nun mein Motorradausrüstung langsam auf KNOX um. Die Kosten sind zwar hoch, aber die Qualität ist für mich absolut überzeugend, so fahre ich in Indien hauptsächlich mit Bodyamour von KNOX – und eben im Regenfall noch entsprechende Regengarnitur dazu. Schützt natürlich auch perfekt vor Kälte. Ich habe übrigens meine letzte Regengarnitur im Shop MMB sro, Mileny Hahove 1163, Mlada Boleslav 29391, Tel: 420606582096, objednavky@mmb.cz, http://www.mmb.cz/ erstanden und dort eine super Beratung erfahren. Ich kann dieses Geschäft nur weiterempfehlen. So sollten Motorradgeschäfte geführt und betreut werden.

At some point the „off-road test“ was over and there was asphalt under the rubber again and cruising could start again…….

Oh yes, right, as every biker among the readers recognized and suspected, it went in the direction of the dark clouds and they had it all. There was real rain and a massive downpour. This resulted in the formula again: A rain set from KNOX: ca € 200. To drive dry through a massive mountain rain in Bhutan: priceless. I am now slowly converting my motorcycle equipment to KNOX. The costs are high, but the quality is absolutely convincing for me, so in India I mainly ride with Bodyamour from KNOX – and in case of rain I also use the appropriate rain set. Of course, it also protects perfectly from the cold. By the way, I bought my last rain set in the shop MMB sro, Mileny Hahove 1163, Mlada Boleslav 29391, Tel: 420606582096, objednavky@mmb.cz, http://www.mmb.cz/ and received great advice there. I can only recommend this shop. This is how motorcycle shops are to be run and looked after.

Zurück auf der Straße und im Tal angekommen, wurde noch einmal getankt und dann an der Kreuzung statt nach Paro nach Thimphu abgebogen……..

Back on the road was some petrol needed, after the road went back to Thimphu……

Auf weitere Bilder wurde anhand des bereits beschriebenen Wetterwechsel verzichtet – musste verzichtet werden – es regnete massiv und ausgiebig. Da es jedoch kein kalter Regen war, waren auch noch die letzten Kilometer ein Genuss…..

Further pictures were omitted due to the already described weather change – had to be dispensed with – it rained massively and extensively. However, since it was not cold rain, the last kilometers were also a pleasure…..



Der Dochu La (Dochu-Pass, LA bedeutet Pass in Dzongkha) ist ein Gebirgspass an der Straße von Thimphu nach Punakha, wo 108 Gedenkchorten oder Stupas, die als „Druk Wangyal Chortens“ bekannt sind, von Ashi Dorji Wangmo Wangchuk, der ältesten Königinmutter, gebaut wurden. Neben den Chorten gibt es ein Kloster namens Druk Wangyal Lhakhang (Tempel), das zu Ehren des vierten Druk Gyalpo (Oberhaupt des Staates Bhutan), Jigme Singye Wangchuck, erbaut wurde; Das Freigelände im Vorgarten ist Austragungsort des jährlichen Dochula Druk Wangyel Festivals. Der Pass mit 108 Gedenkchorten grenzt an denersten Royal Botanical Park des Landes. Die Druk Wangyal Khang Zhang Chortens sind 108 an der Zahl, die auf einem zentralen Hügel am Pass unter der Schirmherrschaft der Königin Ashi Dorji Wangmo Wangchuk errichtet wurden. In der lokalen Sprache werden sie gYul Las rNampar Gyalwai’chortens oder chortens des Sieges genannt. Diese wurden als Denkmal zu Ehren der bhutanischen Soldate errichtet, die im Dezember 2003 in der Schlacht gegen assamesische Aufständische aus Indien getötet wurden. Es markiert insbesondere den Sieg von König Jigme Singye Wangchuck, der die Rebellen aus ihren Lagern (es gab 30 Lager) auf bhutanischem Territorium vertrieben hat, von wo aus sie das indische Territorium Assam überfielen. Nach dem Krieg kehrte der König am 28. Dezember 2003 nach Thimphu zurück, und zu diesem Zeitpunkt wurden die 108 Chorten
gebaut. Sie wurden Mitte Juni 2004 fertiggestellt und am 19. und 20. Juni mit religiösen Riten feierlich geweiht und geheiligt.

The Dochu La (Dochu Pass, la means pass inzongkha) is a mountain pass in Bhutan on the road from Thimphu to Punakha, where 108 memorial chorts or stupas known as „Druk Wangyal Chortens“ were built by Ashi Dorji Wangmo Wangchuk, theeldest Queen Mother. Next to the Chorten, there is a monastery called DrukWangyal Lhakhang (Temple), which was built in honor of the fourth Druk Gyalpo(head of the state of Bhutan), Jigme Singye Wangchuck; The outdoor area in the front yard is the venue for the annual Dochula Druk Wangyel Festival. The pass with 108 memorial choirs borders the country’s first Royal Botanical Park. The Druk Wangyal Khang Zhang Chorten are 108 in number, built on a central hill on the pass under the patronage of Queen Ashi Dorji Wangmo Wangchuk. In the locallanguage, they are called gYul Las rNampar Gyal wai‘ chortens or chortens o victory. These were erected as a memorial in honor of the Bhutanese soldierswho were killed in December 2003 in the battle against Assamese insurgents from India. In particular, it marks the victory of King Jigme Singye Wangchuck, who
expelled the rebels from their camps (there were 30 camps) on Bhutanese territory, from where they invaded the Indian territory of Assam. After the war, the king returned to Thimphu on December 28, 2003, and at that time the 108 Chorten were built. They were completed in mid-June 2004 and solemnly consecrated and consecrated with religious rites on 19 and 20 June

Am Straßenrand findet man immer wieder kleinere Kioske, in welchen man verschiedene Sachen erstehen kann. Was jedoch immer vorhanden sind, sind diese Ketten mit hellen Stücken. Dabei handelt es sich um getrockneten YAK KÄSE der sehr nährreich ist. Übrigens sollte ich anführen bzw betonen, dass es sich um getrockneten Yak Käse handelt, somit kann man davon nicht so einfach abbeißen. Der Käse wird in den Mund genommen und „gelutscht“ irgendwann ist er dann verdaulich. Natürlich kann man auch immer frische Äpfel aus Bhutan finden…

On the roadside you will always find smaller kiosks where you can buy various things. However, what is always present are these chains with bright pieces. This is dried YAK CHEESE, which is very nutritious. By the way, I should mention or emphasize that it is dried yak cheese, so you can’t just bite off it. The cheese is put in the mouth and „sucked“, at some point it is digestible. Of course its possible to find fresh apples from Bhutan also…

Da ja auch mal gegessen werden muss, wurde das Restaurant BABESSA VILLAGE RESTAURANT, am Stadtrand von Thimphu gelegen aufgesucht. Dieses Lokal ist bekannt für seine bhutanische Küche. Dieses Reiseerlebnis führt Sie in die Nähe des Erbes von Bhutan. Dieses Restaurant serviert Köstlichkeiten, die sowohl von Touristen als auch von Einheimischen geliebt werden.  Zu den sehr beliebten lokalen Gerichten gehören Shakam Paa, auch bekannt als Beef Jerky Dish, Seekam Paak, bekannt als Speckgericht, Suja ist ein Buttertee und Jasha Maru ist ein leckeres Hühnercurry.  Sie können Ihrer Geschmackspalette mit Mengay und Lom, der Art von bhutanischer Pizza, eine besondere Note verleihen. Mir hat das Lokal einfach wegen der Qualität der Speisen sehr zugesagt und diese Meisterwerke wurden noch von der Einrichtung gerahmt, sodaß sich ein perfektes Bild ergeben hat. Die symphatische Art der Angestellten die Speisen zu servieren, hat das ganze Bild noch abgerundet und wirklich nahezu perfektioniert. https://www.tripadvisor.com/Restaurant_Review-g293845-d9795119-Reviews-Babesa_Village_Restaurant-Thimphu_Thimphu_District.html





BABESA VILLAGE RESTAURANT is located on the outskirts of Thimphu and famous for Bhutan Food. From the main town of Thimphu, you have to travel 7 km to reach this restaurant. This travel experience will take you near the heritage of Bhutan. This restaurant serves delicacies loved by both tourists as well as residents.  You must try out the authentic Bhutanese cuisine. Some very popular local dishes include Shakam Paa also known as a beef jerky dish, Seekam Paak known as bacon dish, Suja is a butter tea and Jasha maru is a scrumptious chicken curry.  You can add a twist to your flavor pallet with Mengay and Lom which are the type of Bhutanese pizza.I liked the restaurant very much simply because of the quality of the food and these masterpieces were framed by the furnishings, so that a perfect picture emerged. The sympathetic way of the employees served the food rounded off the whole picture and really almost perfected https://www.tripadvisor.com/Restaurant_Review-g293845-d9795119-Rev

Da auch ein Spaziergang zur Thimphu nicht fehlen durfte, machte ich mich dann auf den Weg, vorbei an einem Dinosaurierpark zu einer Markthalle mit angeschlossenen Foodcourt….


Since a walk to the Thimphu was not to be missed, I then made my way past a dinosaur
park to a market hall with an attached food court….

Aber auch ein Straßenmarkt war hinter einem sehr unscheinbaren Eingang zu finden…..

But there was also a street market behind a very inconspicuous entrance…..

In weiterer Folge kam ich zu einer der Brücken die den WANG CHHU überquert. Der Wang Chhu entspringt an der Nordflanke eines 5560 m hohen Gebirgsmassivs im Himalaya, 20 km südöstlich des Chomolhari. Sein Oberlauf ist auch unter dem Namen Thimphu Chhu (Dzongkha: „Fluss von Thimphu“) bekannt. Sein Erscheinungsbild in Bhutan ist durch eine hohe Fließgeschwindigkeit und ein felsiges Flussbett geprägt. Zwischen Thimphu und der Mündung des rechten Nebenflusses Paro Chhu fließt der Wang Chhu in einem vergleichsweise breiten Tal, nach dem Zusammenfluss tritt er in ein schroffes gewundenes Hochgebirgstal mit etwa südsüdöstlicher Richtung ein. Beim Passieren der Klosterfestung Trashi Chhoe Dzong am nördlichen Stadtrand von Thimphu liegt das Flussbett auf einer Höhe von 2121 m, beim Austritt aus dem Hochgebirgsmassiv in die Duar-Ebene auf einer Höhe von 90 Metern über dem Meeresspiegel. Anschließend fließt er in die Ebene in Westbengalen über.

Subsequently, I came to one of the bridges that cross the WANG CHHU. The Wang Chhu rises on the northern flank of a 5560 m high mountain massif in the Himalayas, 20 km southeast of Chomolhari. Its upper reaches are also known as Thimphu Chhu (Dzongkha: „River of Thimphu“). Its appearance in Bhutan is characterized by a high flow velocity and a rocky riverbed. Between Thimphu and the mouth of the right tributary Paro Chhu, the Wang Chhu flows in a comparatively wide valley, after the confluence it enters a rugged, winding high mountain valley with a south-southeast direction. When passing the monastery fortress Trashi Chhoe Dzong on the northern outskirts of Thimphu, the riverbed lies at an altitude of 2121 m, at the exit from the high mountain massif into the Duar plain at an altitude of 90 meters above sea level. It then flows into the plain in West Bengal.

Auch das Fußballstadion von THIMPHU ist einfach nur ein Schmuckkästchen, so stellt man sich ein Stadion vor……

THIMPHU’s football stadium is also just a jewel box, that’s how you imagine a stadium……

Neben dem Fußballstadion kommt man dann zu einem BOGENSTADION. Dabei wird man Zeuge, wie Männer mit ihren Bögen auf einer Distanz von ca 100 Meter auf ein minimales Ziel schießen. Obwohl Ich es für eine friedliche buddhistische Nation seltsam finde, einen Sport auszuüben, der seinen Ursprung in der alten Kriegsführung und Jagd hat, dürfen Pfeil und Bogen in Bhutan  nur zum Training und für sportliche Wettkämpfe verwendet werden. Auch bei der Herstellung der Pfeile selbst können nur Federn verwendet werden, die auf dem Boden gefunden wurden. Jedes Dorf in Bhutan hat seinen eigenen Bogenschießstand und Dorfmannschaften treten in lauten, lauten Turnieren gegeneinander an, die viele Tage dauern können. Bogenschützen dürfen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um ihre Gegner abzulenken und ihre Konzentration zu stören, einschließlich des Tanzens vor den Zielen und des Schleuderns von Beleidigungen auf die Schützen

Next to the football stadium you come to an ARCHERY STADIUM. You can witness how men shoot with their bows at a distance of about 100 meters at a minimal target. Although I find it strange for a peaceful Buddhist nation to practice a sport that has its origins in ancient warfare and hunting, in Bhutan, bows and arrows are only allowed to be used for training and athletic competitions. Even in the production of the arrows themselves, only feathers found on the ground can be used. Every village in Bhutan has its own archery range and village teams compete against each other in loud, noisy tournaments that can last for many days. Archers are allowed to use all means at their disposal to distract their opponents and disrupt their concentration, including dancing in front of the targets and hurling insults at the archers

Was auf den Straßen auch noch auffällt, ist, dass die den Straßenhunden hier auch ein Rückzugsgebiet zugestanden wird….

What is also noticeable on the streets is that the street dogs are also granted a retreat area here….

Thimphu ist einfach ein fantastischer Ort, um einfach die Seele baumeln zu lassen und spazieren zu gehen, die Begegnung mit einer so fremden Kultur und die ständige Entschleunigung zeichnet Thimphu und vor allem Bhutan aus. Es war wirklich ein toller Zufall der mich in diese Gegend führte und mir zu einer der schönsten Motorradtouren überhaupt verhalf. Bhutan ist sicherlich ein Land, dass noch mal bereist werden muss und dann vorallem mit mehr Zeit……..Mit dieser Einstellung ging es wieder zurück auf den Flughafen und ab nach Indien.

Thimphu is simply a fantastic place to just unwind and go for a walk, the encounter with such a foreign culture and the constant deceleration characterize Thimphu and especially Bhutan. It was really a great coincidence that led me to this area and helped me to one of the most beautiful motorcycle tours ever. Bhutan is certainly a country that needs to be visited again and then especially with more time…….. With this attitude, we went back to the airport and off to India.

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Roadtrip Delhi-Udaipur-Jodhpur-Delhi

Nach einiger Zeit war es einfach wieder mal notwendig einige Tage aus Delhi rauszukommen und da bot sich ein Roadtrip nach UDAIPUR an. Von Delhi aus ging es einfach mal nach Süden und gute 760 KM bis nach UDAIPUR. Das waren dann auch insgesamt gute 10 Stunden Fahrt die nur von einem Tankstop und Essen unterbrochen wurde.

Udaipur ist eine im Jahr 1559 gegründete Stadt im Bundesstaat Rajasthan, Indien, und liegt auf einer Höhe von 420 Meter und hat ca 1.000.000 Einwohner. UDAIPUR liegt zwischen Delhi (ca 680 km) im Norden und Mumbai (ca 800 km) im Süden. Neben Seen ist Udaipur auch für seine historischen Festungen und Paläste, Museen, Galerien, Naturschauplätze und Gärten, architektonischen Tempel sowie traditionellen Messen, Festivals und Bauwerke bekannt. Aufgrund der zahlreichen Seen, die es hier gibt, wird es manchmal auch „Venedig des Ostens “ genannt. Die Stadt selbst ist als Stadt der Seen bekannt, zumal 5 Seen vorhanden sind.

Es ist die historische Hauptstadt des Königreichs Mewarin der ehemaligen Rajputana Agency. Die Stadt liegt im südlichsten Teil von Rajasthan, nahe der Grenze zu Gujarat. Es ist von der Aravali-Bergkette umgeben, die es von der Thar-Wüste trennt.

After some time it was just necessary to get out of Delhi for a few days and a road trip to UDAIPUR was a good idea. From Delhi we just went south and a good 760 KM to UDAIPUR. That was a good 10 hours of driving, which was only interrupted by a refueling stop and food. Udaipur is a city founded in 1559 in the state of Rajasthan, India, and is located at an altitude of 420 meters and has about 1,000,000 inhabitants. UDAIPUR is located between Delhi (about 680 km) in the north and Mumbai (about 800 km) in the south. In addition to lakes, Udaipur is also known for its historical forts and palaces, museums, galleries, natural sites and gardens, architectural temples, and traditional fairs, festivals, and structures. Due to the numerous lakes that can be found here, it is sometimes called the „Venice of the East“. The city itself is known as the City of Lakes, especially since there are 5 lakes. It is the historical capital of the kingdom of Mewarin of the former Rajputana Agency. The city is located in the southernmost part of Rajasthan, close to the border with Gujarat. It is surrounded by the Aravali mountain range that separates it from the Thar Desert.

Nach der Ankunft in UDAIPUR bestätigte sich wieder mal die perfekte Zimmerauswahl von Jana. Mit dem „BAREFOOT BOUTIQUE HOTEL“ hatten wir ein total nettes, sauberes Hotel in sehr zentraler Lage. Es war so zentral, dass man es dann nur zu Fuß erreichen konnte. Parken war aber kein Problem, da es in einem Parkhaus – ca 7 Minuten Fußmarsch entfernt – eine sichere und preisgünstige Parkmöglichkeit bestand. Die Anfahrt gestaltete sich etwas spannend, da aufgrund eines Feiertertages doch erheblicher Fußgängerverkehr bestand und die Straßen fallweise zu Gassen wurden, um dann in schmalen Gassen zu enden. Es hatte einfach einen gewissen Scharm.

Die Zimmer hatten alle den gleichen Styl und waren fallweise mit einem kleinen Balkon – mit noch kleinerem Zugang – ausgestattet. Das Hotel selbst war sehr liebevoll gestaltet und das Personal war auch super bemüht und freundlich. Das Preisleistungsverhältnis war ausgewogen somit würden wir 4.3 von 5 Sterne geben und sollten wir wieder in der Gegend sein, werden wir dieses Hotel sicherlich wieder buchen.

After arriving in UDAIPUR, Jana’s perfect room selection was once again confirmed. With the „BAREFOOT BOUTIQUE HOTEL“ we had a really nice, clean hotel in a very central location. It was so central that you could only reach it on foot. Parking was not a problem, however, as there was a safe and inexpensive parking option in a parking garage – about 7 minutes walk away. The journey turned out to be a bit exciting, as there was considerable pedestrian traffic due to a public holiday and the streets occasionally became alleys, only to end in narrow alleys. It just had a certain charm. The rooms all had the same style and were sometimes equipped with a small balcony – with even smaller access. The hotel itself was very lovingly designed and the staff was also super helpful and friendly. The value for money was balanced so we would give it 4.3 out of 5 stars and should we be in the area again, we will certainly book this hotel again.

.

Nach Ankunft war noch Zeit für ein kleines Abendessen auf einem der unzähligen Dachterrassen rund um den See. Da unser Hotel wie bereits beschrieben tatsächlich sehr zentral lag, brauchten wir nur die Straße (in der gesamten Distanz von ca 2 Meter) zu überqueren und einige Stockwerke zu erklimmen, um dort die Aussicht auf den Pichola See und das Essen zu genießen.

After arrival, there was still time for a small dinner on one of the countless roof terraces around the lake. Since our hotel was actually very centrally located, we only had to cross the street (in the entire distance of about 2 meters) and climb a few floors to enjoy the view of Lake Pichola and the food.

Am nächsten Morgen überquerten wir wieder die „ach so breite Straße“ und erklommen die bekannten Treppen, um bei Tageslicht nun das Panorama beim Frühstück zu genießen.

The next morning, we crossed the „oh so wide street“ again and climbed the well-known stairs to enjoy the panorama at breakfast in daylight.


Es ist wieder mal an der Zeit eine Lanze für Indien zu brechen, mir ist klar, dass Indien andere Vorstellung von Reinheit und Sauberkeit an öffentlichen Plätzen oder Flächen hat. Aber es muss auch mal mit aller Bestimmtheit gesagt werden, dass es in Indien großen Respekt vor Bäumen gibt und nicht jeder Baum aus irgendeiner Laune heraus einfach umgeschnitten wird und entfernt wird, damit Platz ist für ein Gebäude – welcher Art auch immer. Hier können sich etliche Länder etwas von Indien abschauen und kopieren. Einfach mal ein nettes kleines Beispiel.

It is once again time to take up the cudgels for India, it is clear to me that India has a different idea of purity and cleanliness in public places or areas. But it must also be said with all certainty that there is great respect for trees in India and not every tree is simply cut down and removed on a whim to make room for a building – of whatever kind. A number of countries can learn something from India and copy it here. Just a nice little example.

Auf dem Weg zum ersten Tempel, erkannte wir mit Freude, dass Diebstähle von Kraftfahrzeugen an örtlichen Plätzen offenbar nicht ein Problem in Udaipur sind.

On the way to the first temple, we realized with joy that thefts of motor vehicles in public places are apparently not a problem in Udaipur.

Irgendwo in Udaipur…..

Somewhere in Udaipur…..

Der Jagdish-Tempel liegt auf einer von Menschenhand geschaffenen Plattform auf dem höchsten Punkt der Altstadt von Udaipur. Hinter dem Tempel führen zahlreiche Gassen und Sträßchen zu den Ufertreppen am Pichhola-See hinab. Jaidish Tempel Udaipur. Im Jahr 1568 wurden die in Chittorgarh residierenden Rajputen von Mewar von den Truppen des Mogul-Herrschers Akbar I. besiegt. Der geflohene Maharana Udai Singh II. verlegte daraufhin die Hauptstadt seines Reiches nach Udaipur, doch unter den Moguln war der Neubau von Tempeln untersagt. Erst um die Mitte des 17. Jahrhunderts begann Maharana Jagat Singh I. mit dem Neubau eines imposanten Tempels im Herzen der Stadt, der dem Hindu-Gott Vishnu unter seinem Beinamen Jagannath („Herr der Welt“) geweiht war; im Lauf der Zeit wurde der Name in Jagdish umgewandelt. Der Tempel liegt in der Altstadt und ist einer der meist besuchtest  seiner Art.

Jagdish Temple is located on a man-made platform on the highest point of the old city of Udaipur. Behind the temple, numerous alleys and alleys lead down to the shore steps at Lake Pichhola. Jaidish Temple Udaipur…. In 1568, the Rajputs of Mewar residing in Chittorgarh were defeated by the troops of the Mughal ruler Akbar I. The fugitive Maharana Udai Singh II then moved the capital of his empire to Udaipur, but under the Mughals the construction of new temples was forbidden. It was not until the middle of the 17th century that Maharana Jagat Singh I began building an imposing temple in the heart of the city, which was dedicated to the Hindu god Vishnu under his nickname Jagannath („Lord of the World“); over time, the name was changed to Jagdish. The temple is located in the old town and is one of the most visited of its kind.

Nächst zu dem JAGDISH TEMPEL befindet sich der RADHA Tempel, der einfach im Schatten seines großen Bruders ein ruhiges, besinnliches Dasein hat, aber an Schönheit und Imposanz  um nichts nachsteht. Ein eindrucksvoller Bau…..

Next to the JAGDISH TEMPLE is the RADHA Temple, which simply has a quiet, contemplative existence in the shadow of its big brother, but is in no way inferior in beauty and imposance. An impressive building…..

Als nächstes ging es dann in den Stadtpalast. Sollte man in Udaipur sein und etwas Zeit über haben, ist dieser Palast sehr empfehlenswert zum ansehen.  Der Stadtpalast (Raj Mahal), Udaipur ist ein Palastkomplex in der Stadt Udaipur im indischen Bundesstaat Rajasthan. Es wurde über einen Zeitraum von fast 400 Jahren erbaut, mit Beiträgen mehrerer Herrscher der Mewar-Dynastie. Der Bau begann 1553 durch Maharana Udai Singh II. aus der Familie Sisodia Rajput, als er seine Hauptstadt vom ehemaligen Chittor in die neu entdeckte Stadt Udaipur verlegte. Der Palast befindet sich am Ostufer des Pichola-Sees und verfügt über mehrere Paläste, die in seinem Komplex gebaut wurden. Der Stadtpalast in Udaipur wurde in einem extravaganten Stil erbaut und gilt als der größte seiner Art im Bundesstaat Rajasthan

Next we went to the City Palace. Should you be in Udaipur and have some time left over – go and visit the Palast. City Palace (Raj Mahal), Udaipur is a palace complex situated in the city of Udaipur in the Indian state of Rajasthan. It was built over a period of nearly 400 years, with contributions from several rulers of the Mewar dynasty. Its construction began in 1553, started by Maharana Udai Singh II of the Sisodia Rajput family as he shifted his capital from the erstwhile Chittor to the newfound city of Udaipur. The palace is located on the east bank of Lake Pichola and has several palaces built within its complex. The City Palace in Udaipur was built in a flamboyant style and is considered the largest of its type in the state of Rajasthan.

Es war sehr imposant zu sehen, wie damals gebaut worden ist und welche Dimensionen dieser Palast hat. Auch sind die Details einfach überragend. Schon alleine das betreten des Palastes durch das Tor ist imposant. Nach dem ersten Holztor – das auf Höhe der Elefantenköpfe mit Lanzen und Spitzen versehen ist – kann man an der Decke eine wunderschöne Malerei wahrnehmen.

It was very impressive to see how it was built at that time and what dimensions this palace has. Also, the details are simply outstanding. Just entering the palace through the gate is impressive. After the first wooden gate – which is decorated with lances and spikes at the level of the elephants‘ heads – you can see a beautiful painting on the ceiling.

Auch waren Wandmalereien sehr oft wahrnehmbar und einmal flog sogar ein Schutzengel vorbei.

Murals were also very often perceptible and once even a guardian angel flew by.

Die Buntglasfenster suchten ihrer Zeit einen Vergleich, selbst heute noch transportieren sie beim Einfall der Sonne alle möglichen Farben durch den Raum, auf den Boden, auf die gegenüberliegenden Wände.

The stained glass windows sought a comparison of their time, even today they transport all kinds of colors through the room, onto the floor, onto the opposite walls when the sun falls.

Und zu allem ergänzend fand sich natürlich eine entsprechende Innengestaltung….

And to complement everything, of course, there was a corresponding interior design….

Im Palast fanden sich überall die typischen indischen offenen Fenster mit ihren verzierten Rändern, um so ein entsprechendes Panorama freizugeben…..

Throughout the palace, the typical Indian open windows with their ornate edges were found to provide an appropriate panorama.

Da der Palast am Seeufer stand und man von den Fenstern und Balkonen so eine schöne Sicht auf den See hatte, bot sich natürlich als nächstes eine Bootfahrt zu einem der Seepaläste an. Nachdem man den Citypalast verlassen hat, braucht man nur der abschüssigen Straße und den Schildern folgen und man kommt zum Steeg für die Bootrundfahrten. Zuerst geht es eine Runde um den See und anschließend geht es dann zu dem Seepalast. Dieser wird in den heutigen Tagen als Restaurant und Hotel verwendet und kann einen wunderbaren Baum aufweisen.   Jag Mandir ist ein Palast, der auf einer Insel im Pichola-See erbaut wurde. Er wird auch „Lake Garden Palace“ genannt. Sein Bau wird drei Maharanas der Sisodia-Rajputen des Mewar-Königreichs zugeschrieben. Der Bau des Palastes wurde 1551 von Maharana Amar Singh begonnen, von Maharana Karan Singh (1620–1628) fortgesetzt und schließlich von Maharana Jagat Singh I. (1628–1652) vollendet. Er trägt den Namen „Jagat Mandir“ zu Ehren des letztgenannten Maharana Jagat Singh. Die königliche Familie nutzte den Palast als Sommerfrische und Lustpalast für Feste.Der Palast diente einmal als Zufluchtsort für Asylsuchende.

Since the palace was located on the lakeshore and you had such a beautiful view of the lake from the windows and balconies, a boat trip to one of the lake palaces was of course the next option. After leaving the City Palace, all you have to do is follow the sloping road and the signs and you will come to the jetty for the boat tours. First it goes a round around the lake and then it goes to the lake palace. Nowadays it is used as a restaurant and hotel and can boast a wonderful tree.   Jag Mandir is a palace built on an island in Lake Pichola. It is also called the „Lake Garden Palace“. Its construction is attributed to three Maharanas of the Sisodia Rajputs of the Mewar Kingdom. Construction of the palace was started in 1551 by Maharana Amar Singh, continued by Maharana Karan Singh (1620–1628), and finally completed by Maharana Jagat Singh I (1628–1652). It is named „Jagat Mandir“ in honour of the latter Maharana Jagat Singh. The royal family used the palace as a summer retreat and pleasure palace for celebrations.The palace once served as a refuge for asylum seekers.

Nachdem wir dann wieder irgendwann festen Boden unter den Füßen hatten, ließen wir den Abend dann noch bei einem Spaziergang ausklingen…….

After we had solid ground under our feet again, we ended the evening with a walk…….

Und natürlich wäre es nicht Indien, wenn nicht hinter der nächsten Ecke einfach etwas überraschendes auftauchen würde, das man so nicht erwartet hätte. Zuerst war es einfach nur ein witziger Moment und ein nettes Schild, aber wir kamen dann mit dem Betreiber zu reden und er erzählte uns die  Story dahinter. Wie gesagt, Geschichten sollte man sich selbst anhören…..Wir können das nette Cafe mit einer guten Auswahl an Kuchen weiterempfehlen und zum Glück schmeckt der Cafe dort auch gut……..

And of course, it wouldn’t be India if something surprising didn’t just appear around the next corner that you wouldn’t have expected. At first it was just a funny moment and a nice sign, but then we got to talk to the owner and he told us the story behind it. As I said, you should listen to stories for yourself….. We can recommend the nice café with a good selection of cakes and luckily the café tastes good there too……..

Da wir auf in den letzten Tagen irgendwie nicht mehr richtig zu Streetfood kamen und es uns doch massive fehlte, waren wir richtig glücklich ein gutes nettes Lokal zu finden. Dieses war nur drei Minuten von unserem Hotel zu Fuß entfernt und konnte mit ausgesprochen guten lokalen Delikatessen aufwarten. Das Lokal war sauber, die Köchin einfach nur ein Wahnsinn und die Atmosphäre im Lokal war auch super positiv. Ein Lokal zum ewig sitzen. Wir können nur jeden empfehlen sich in diesem Lokal zu stärken. Das der abschließende Tee die Kirsche auf der Sahnetorte war, muss nicht separat erwähnt werden……

Since we somehow didn’t really get to street food in the last few days and we missed it massively, we were really happy to find a really good, nice restaurant. This was only a three-minute walk from our hotel and had really good local delicacies. The place was clean, the cook was just amazing and the atmosphere in the restaurant was also super positive. We can only recommend everyone to fortify themselves in this restaurant. The fact that the final tea was the cherry on top of the cream cake does not need to be mentioned separately……

Am nächsten Morgen gingen wir dann noch mal zum Edelweiß, um zu frühstücken. Preis Leistungsverhältnis war total in Ordnung und auch die Qualität der angebotenen Speisen war einwandfrei. Somit hatten wir ein wunderbares „Edelweiß Frühstück“ mit tollem Ausblick auf die Straße. Mein persönliches Highlight war einfach, dass ein Gast sich in das – an sich offene – Cafe zur Terrasse setzen wollte, um eine Zigarette zu rauchen. Der Besitzer war ebenfalls zugegen und akzeptierte den Wunsch anderer Gäste, dass eine Zigarette zum Morgencafe nicht für jeden die Wunschvorstellung eines Frühstück ist. Daraufhin zog der verhinderte Gast leicht beleidigt ab, während wir uns noch einen Cafe bestellten.  Alleine für diese Aktion werden wir sicherlich noch mal in das Cafe kommen, sofern wir in der Stadt sind. Dass das Edelweiß auch nur zwei Minuten zu Fuß von unserem Hotel entfernt war, war natürlich der nächste Pluspunkt…..

The next morning we went there again to have breakfast. Value for money was totally fine and the quality of the food offered was impeccable. So we had a wonderful „Edelweiss breakfast“ with a great view of the street. My personal highlight was simply that a guest wanted to sit down in the – in itself open – cave to the terrace to smoke a cigarette. The owner was also present and accepted the wish of other guests that a cigarette at the morning café is not the wish of a breakfast for everyone. As a result, the prevented guest left slightly offended, while we ordered a coffee.  For this action alone, we will certainly come back to the café again, if we are in town. The fact that the Edelweiss was only a two-minute walk from our hotel was of course the next plus…..

Am nächsten Tag ging es mit ca 140 Km weiter nach Thour Nature Resorts – Jawai Leopard Safari Camp Jawai Bandh. Die Unterkünfte bestehen aus den üblichen Bungalowzelten mit Bad und Toilette. Wir hatten dieses Ressort schon einmal besucht und freuten uns umso mehr darauf, da wir nur positive Erinnerungen daran hatten……

The next day we went around 140 km  on to Thour Nature Resorts – Jawai Leopard Safari Camp Jawai Bandh. The accommodations consist of the usual bungalow tents with bathroom and toilet. We had visited this resort before and were looking forward to it all the more as we had only positive memories of it……

Und neben der Anlage an sich war natürlich die Safarifahrt in der unmittelbaren Umgebung ein Highlight des Roadtrips. Am naheliegenden Staudamm hat sich eine sehr interessante Tierlandschaft gebildet. So sind Wild- Wasservögel stark verteten, auch Schwalbenkolonien trifft man hier an und überdies Ziegen und Rinderherden……..

And in addition to the facility itself, the safari drive in the immediate vicinity was of course a highlight of the road trip. At the nearby dam, a very interesting animal landscape has formed. Wild and waterfowl are strongly represented, swallow colonies can also be found here, as well as goats and herds of cattle……..

Auch wenn der See noch so sehr zum Spazieren am Flussufer einladet bzw zum Schwimmen, sollte man es einfach nicht ausprobieren. Ansonsten könnte man schnell vom Genießer zum Genuss verwandelt werden…..   

No matter how much the lake invites you to walk along the riverbank or swim, you simply shouldn’t try it. Otherwise, you could quickly be transformed from a connoisseur to a pleasure…..   

Der absolute Höhepunkt war aber der Leopard, bzw die Leopardin mit ihrem Sohn. Beide thronten auf den Felsen und genossen die Aufmerksamkeit. Beide machten sich aber auch einen Spaß daraus über den Hügelkamm jeweils die Seiten zu wechseln, dass die Besucher ständig um die Felsen fahren mussten, um sie zu sehen. Man kann sagen was man will, Leoparden sind auch nur Katzen. Wir selbst konnte aufgrund von fehlender Fotoausrüstung leider keiner Leopardenbilder machen. Aber schön zum Ansehen waren sie allemal……

But the absolute highlight was the leopard or the leopardess with her son. Both were perched on the rocks and enjoyed the attention. But both of them also had fun changing sides over the ridge of the hill, so that the visitors had to constantly drive around the rocks to see them. You can say what you want, leopards are just cats. Unfortunately, we ourselves could not take any leopard pictures due to a lack of photo equipment. But they were always nice to look at……

Beim Wechsel zwischen den Standorten trafen sture, sich komisch verhaltende, fallweise die Umwelt sogar noch hier verschmutzende, Herdentiere auf Büffel und Schafe…..

When moving between the locations, stubborn, strangely behaving, sometimes polluting the environment even here, herd animals met buffalo and sheep…..

So ging langsam die Sonne unter und das Sternenzelt stülpte sich über die Ebene mit ihren Steinen und Bewohnern…..

So slowly the sun went down and the starry sky turned over the plain with its stones and inhabitants…..

Am nächsten Morgen stiegen wir noch einmal auf einen der Felsen, genossen unser Pre-Frühstück und genossen die Aussicht, die Kakteen und die Blumen…..

The next morning we climbed one of the rocks again, enjoyed our pre-breakfast and enjoyed the view, the cacti and the flowers…..

Unser Fazit zum Camp fiel ein wenig ernüchternd aus. Vielleicht hatten wir nur ein schlechtes Timing oder die Angestellten einen schlechten Tag, wir waren die einzigen Gäste dort und hatten das Empfinden, dass die Angestellten lieber einen freien Tag gehabt hätten. Auch an Sauberkeit hat sich einiges zum vorherigen Aufenthalt verändert. Als positiv muss man hervorheben, dass wenn eine Zeitansage betreffend Essen gemacht wurden, dass es immer 10 Minuten früher fertig war als angekündigt. Alles in allen war es ok, aber wir werden das nächste mal sicher ein anderes Camp versuchen……

Our conclusion to the camp was a bit sobering. Maybe we just had bad timing or the staff had a bad day, we were the only guests there and felt that the staff would have preferred a day off. Cleanliness has also changed a lot compared to the previous stay. On a positive note, when a time announcement was made regarding food, it was always ready 10 minutes earlier than announced. All in all it was ok, but we will certainly try another camp next time……

Und nach dem Frühstück ging es los in Richtung Jodhpur, der blauen Stadt, die Distanz, es waren gerade mal 163 Kilometer, wären ja grundsätzlich kein Problem, wäre da nicht der Streik der Tankstellen gewesen.

And after breakfast we set off in the direction of Jodhpur, the blue city, the distance, it was just 163 kilometers, would not have been a problem in principle, if it hadn’t been for the strike of the gas stations.

Aber irgendwo war dann doch eine Tankstelle offen und wir konnten tanken und ohne weitere Vorfälle weiterfahren und kamen dann auch zügig in Jodhpur an und nachdem das Auto unmittelbar vor dem Hotel ARCH BOUTIQUE HOEMSTAY auch noch eingeparkt worden war, konnten wir unser Hotelzimmer beziehen. Es war ein nettes, sauberes Zimmer. Das gesamte Hotel war sehr liebevoll eingerichtet.

But somewhere there was a gas station open and we were able to refuel and drive on without further incidents and then arrived quickly in Jodhpur and after the car had been parked directly in front of the hotel ARCH BOUTIQUE HOEMSTAY, we were able to move into our hotel room. It was a nice, clean room. The entire hotel was very lovingly furnished.

Das Hotel lag direkt am STEPWELL. Dieser wurde von den Jugendlichen verwendet, um vom höchsten Punkt hinunterzuspringen und damit ordentlich zu protzen. Gleichzeitig versuchte die Polizei den Jugenlichen zu erklären, dass es nicht erlaubt sei. Es war ein nettes Katz und Maus Spiel zum ansehen. …

Der Turji Ka Jhalra befindet sich inmitten der Altstadtgassen von Jodhpur ca. 100 m westlich des Gulab Sagar bzw. ca. 300 m östlich des Meherangarh Fort. In manchen Texten findet sich eine Entstehungszeit im 6. Jahrhundert; damit würde der Turji Ka Jhalra zu den ältesten Bauten seiner Art gehören. Im Allgemeinen werden jedoch das 18. Jahrhundert (oder sogar genauer das Jahr 1740) als Entstehungszeit und als Auftraggeberin die Rani Tanwarji, Gattin des Raja Abhai Singh, genannt, was dem optischen Eindruck eher entspricht. Beide Datierungen sind inschriftlich oder urkundlich nicht belegt. Letztlich wären sogar beide Datierungen möglich, denn wie alle Stufenbrunnen wurde auch dieser Bau immer wieder restauriert und überarbeitet. Der eigentlich nur während der Monsunzeit (Juni bis September) mit Wasser gefüllte Turji Ka Jhalra ist auf drei Seiten von prismenartigen Treppen umgeben, die zu einem im Frühjahr oft ausgetrockneten Wasserloch hinunterführen. Die vierte Seite besteht aus einem Gebäude mit einer großen, im Bogenscheitel leicht angespitzten Blendarkade, die auf beiden Seiten von kleinen Balkonerkern (jharokhas) begleitet wird. Unter einem querverlaufenden Balkon mit einem dahinterliegenden und durch Türen geöffneten Raum endet die maximale Aufnahmekapazität des Brunnens.

The hotel was right on the STEPWELL. This was used by the youngsters to jump down from the highest point and show off properly. At the same time, the police tried to explain to the young people that it was not allowed. It was a nice cat and mouse game to watch. …

The Turji Ka Jhalra is located in the middle of the old town streets of Jodhpur about 100 m west of the Gulab Sagar and about 300 m east of the Meherangarh Fort. In some texts, it is written in the 6th century; this would make the Turji Ka Jhalra one of the oldest buildings of its kind. In general, however, the 18th century (or even more precisely the year 1740) is mentioned as the time of origin and as the client Rani Tanwarji, wife of Raja Abhai Singh, which corresponds more closely to the visual impression. Both dates are not documented in writing or in any document. Ultimately, both dates would even be possible, because like all stepwells, this building has been restored and revised again and again.The Turji Ka Jhalra, which is actually only filled with water during the monsoon season (June to September), is surrounded on three sides by prism-like stairs that lead down to a waterhole that often dries up in spring. The fourth side consists of a building with a large blind arcade slightly pointed at the apex of the arch, which is accompanied on both sides by small balcony bays (jharokhas). Under a transverse balcony with a space behind it and opened by doors, the maximum reception capacity of the fountain ends.

Jodhpur ist wegen der Farbe seiner Häuser auch bekannt als die „Blaue Stadt“. Traditionell kennzeichnete die Farbe Blau die Zugehörigkeit der Bewohner zur Kaste der Brahmanen, allerdings haben heute auch Nicht-Brahmanen diesen Brauch übernommen. Man sagt der Farbe nach, dass sie ein effektives Mittel zur Abwehr von Moskitos sei. Die Stadt wird überragt von der im 15. Jahrhundert erbauten, danach aber immer wieder vergrößerten Festungsanlage Meherangarh, welche auf einem ca. 140 m hohen Felsen liegt. Die Festung ist umgeben von einer ca. 10 km langen Mauer mit acht Toren. Also machten wir einen Spaziergang durch die Stadt, die Altstadt, die blaue Stadt und bestiegen dann die Festungsanlage.

Jodhpur is also known as the „Blue City“ because of the color of its houses. Traditionally, the colour blue was used to indicate that the inhabitants belonged to the Brahmin caste, but today non-Brahmins have also adopted this custom. The colour is said to be an effective means of repelling mosquitoes. The city is dominated by the fortress Meherangarh, built in the 15th century, but then enlarged again and again, which lies on a rock about 140 m high. The fortress is surrounded by a wall about 10 km long with eight gates. So we took a walk through the city, the old town, the blue city and then climbed the fortifications.

Natürlich kamen wir am Weg zur Burg am Uhrturm vorbei, welcher auch besichtigt werden kann und den Mittelpunkt des traditionellen Marktes bildet….

Of course, we passed the clock tower on the way to the castle, which can also be visited and forms the center of the traditional market….

Der Aufstieg zur Burg war stetig und angenehm, es war auch von Vorteil, dass es noch nicht Hochsommer war, sondern lediglich zarte Frühlingstemperaturen um die 27 Grad herrschten. Dennoch war für manche eine Pause recht angenehm.

The ascent to the castle was steady and pleasant, it was also an advantage that it was not yet midsummer, but only tender spring temperatures around 27 degrees. Still, for some, a break was quite pleasant.

Auf der Festung angekommen zeigte sie die Stadt in ihrem schönsten Bild, gleichzeitig mit diesem Augenschmaus begann das Abendgebet und erschallte über die Stadt. Durch diese Mixtur ergab sich eine außergewöhnliche Stimmung

Arriving at the fortress, she showed the city in its most beautiful picture, at the same time as this feast for the eyes, the evening prayer began and resounded over the city. This mixture created an extraordinary atmosphere.

Wie immer ist es seeeeeeeeeeeeeeeeeehr schwer solche wuzelen nicht einfach mitzunehmen.

As always, it’s very hard not to just take such wuzelen with you.

Mehrangarh ist der Name einer Festungsanlage im nordwestindischen Bundesstaat Rajasthan. Sie befindet sich auf einer Höhe von 123 Metern auf einem Einzelfelsen und überragt die Stadt Jodhpur, von dieser führt eine sich den Berg entlang windende fünf Kilometer lange Straße hinauf. Mit dem Bau der Anlage wurde gleichzeitig mit der Stadtgründung Jodhpurs im Jahr 1459 durch Roa Jodha begonnen. Weite Teile der bis heute erhaltenen Bausubstanz stammen aus der Periode des Maharadschas Jaswant Singh (1638–1678).

Der Eingang des Forts führt durch sieben Tore. Dazu gehören:

Jai Pol („Siegestor“), 1806 vom Maharadscha Man Singh gebaut, um einen Sieg gegen Jaipur und Bikaner zu feiern. Loha Pol, („Eisentor“), trägt die Handabdrücke von sechs Königinnen, die 1843 als Witwen des Maharadschas Man Singh verbrannt wurden. Die Festung befindet sich noch heute im Besitz der Nachfahren und war noch bis 1943 von der fürstlichen Familie bewohnt. Das Plateau hat drei Bereiche: den Palast im Nordwesten, eine große Terrasse östlich des Palastes und den stark befestigten Teil im Süden.

Mehrangarh is a fort in the northwestern Indian state of Rajasthan. It is located at an altitude of 123 meters on a single rock and towers over the city of Jodhpur, from which a five-kilometer road winds up the mountain. The construction of the complex began at the same time as the founding of Jodhpur in 1459 by Roa Jodha. Large parts of the building fabric that have survived to this day date from the period of Maharaja Jaswant Singh (1638–1678).

The entrance to the fort is through seven gates. These include:

Jai Pol („Victory Gate“), built in 1806 by Maharaja Man Singh to celebrate a victory over Jaipur and Bikaner. Loha Pol, („Iron Gate“), bears the handprints of six queens who were burned in 1843 as widows of Maharaja Man Singh. The fortress is still owned by the descendants and was inhabited by the princely family until 1943. The plateau has three areas: the palace to the northwest, a large terrace to the east of the palace, and the heavily fortified part to the south

Das Jaswant Thada ist ein Kenotaph im indischen Jodhpur in Rajasthan und wird auch „Taj Mahal von Marwar“ bezeichnet. Es wurde zwischen 1899 und 1906 von Sardar Singh (1895–1911) zum Gedenken an seinen Vater, Maharadscha Jaswant Singh II (1873–1895) erbaut. Der Gebäudekomplex wurde aus dem rotbraunen Sandstein der nahegelegenen Steinbrüche erbaut. Das Hauptgebäude ist ein Tempel mit Skulpturen, Fresken, Gewölben, Säulen, Chhatris und Jalis. Es wurde im Stil der Rajputen-Architektur mit fein geschnitzten und polierten weißen Marmorplatten verkleidet. Wie das Taj Mahal reflektiert das Gebäude warmes Licht, wenn die Sonnenstrahlen auf die Oberfläche fallen. Neben dem Kenotaph von Jaswant Singh II im Tempel sind über das weitläufige Gelände eine Vielzahl von Kenotaphen für andere Mitglieder der königlichen Familie verteilt. Eines dieser Kenotaphe ist den Königinnen gewidmet, die ihr Leben auf dem Scheiterhaufen von Maharadscha Jaswant Singh opferten. Der Teich der Götter innerhalb des Jaswant Thada-Komplexes diente als traditioneller Verbrennungsplatz für die königlichen Familien von Jodhpur.

The Jaswant Thada is a cenotaph in Jodhpur, Rajasthan, India, and is also known as the Taj Mahal of Marwar. It was built between 1899 and 1906 by Sardar Singh (1895–1911) in memory of his father, Maharaja Jaswant Singh II (1873–1895). The building complex was built from the reddish-brown sandstone of the nearby quarries. The main building is a temple with sculptures, frescoes, vaults, columns, chhatris and jalis. It was clad in the style of Rajput architecture with finely carved and polished white marble slabs. Like the Taj Mahal, the building reflects warm light as the sun’s rays fall on the surface. In addition to the cenotaph of Jaswant Singh II in the temple, a variety of cenotaphs for other members of the royal family are scattered throughout the extensive grounds. One of these cenotaphs is dedicated to the queens who sacrificed their lives at the stake of Maharaja Jaswant Singh. The Pool of the Gods within the Jaswant Thada complex served as a traditional cremation site for the royal families of Jodhpur.

Bevor es zur nächsten Sehenswürdigkeit ging musste kurz Zeit für ein Eis und für einen Gruß an einen lieben Freund sein. Der irgendwie schon gefehlt hat auf diesen Trip…

Before we went to the next sight, there had to be a short time for an ice cream and a greeting to a dear friend. Who was somehow already missing on this trip…

Der Umaid Bhawan Palace in Jodhpur, Rajasthan, Indien, ist eine der größten Privatresidenzen der Welt. Ein Teil des Palastes wird von Taj Hotels verwaltet. Benannt ist sie nach Maharadscha Umaid Singh, dem Großvater des jetzigen Besitzers Gaj Singh. Der Palast verfügt über 347 Zimmer und ist die Hauptresidenz der ehemaligen königlichen Familie von Jodhpur. Ein Teil des Palastes ist ein Museum. Der erste Spatenstich für die Fundamente des  erfolgte am 18. November 1929 durch Maharadscha Umaid Singh, die Bauarbeiten wurden 1943 abgeschlossen. Die Geschichte des Baus des Umaid Bhawan Palastes ist mit dem Fluch eines Heiligen verbunden, der gesagt hatte, dass eine Dürreperiode auf die gute Herrschaft der Rathore-Dynastie folgen würde. So war Jodhpur nach dem Ende der etwa 50-jährigen Herrschaft von Pratap Singh in den 1920er Jahren drei Jahre in Folge mit schwerer Dürre und Hungersnot konfrontiert. Die Bauern der Gegend, die mit dieser Not konfrontiert waren, suchten die Hilfe des damaligen Maharadschas Umaid Singh, der der 37. Rathore-Herrscher von Marwar in Jodhpur war,um ihnen eine Beschäftigung zu verschaffen, damit sie die harten Bedingungen überleben konnten. Um den Bauern zu helfen, beschloss der Maharadscha, einen prunkvollen Palast zu bauen. Er beauftragte Henry Vaughan Lanchester als Architekten, die Pläne für den Palast vorzubereiten; Lanchester war ein Zeitgenosse von Edwin Lutyens, der die Gebäude des Regierungskomplexes in Neu-Delhi geplant hatte. Lanchester gestaltete den Umaid-Palast nach dem Vorbild des Gebäudekomplexes von Neu-Delhi, indem er das Thema der Kuppeln und Säulen aufgriff.  Der Palast wurde als eine Mischung aus westlicher Technologie und indischen architektonischen Merkmalen entworfen

Umaid Bhawan Palace in Jodhpur, Rajasthan, India, is one of the largest private residences in the world. Part of the palace is managed by Taj Hotels. It is named after Maharaja Umaid Singh, the grandfather of the current owner Gaj Singh. The palace has 347 rooms and is the main residence of the former royal family of Jodhpur. Part of the palace is a museum. The groundbreaking ceremony for the foundations of the building took place on 18 November 1929 by Maharaja Umaid Singh, and construction was completed in 1943. The story of the construction of the Umaid Bhawan Palace is linked to the curse of a saint who had said that a period of drought would follow the good rule of the Ratore dynasty. Thus, after the end of the approximately 50-year reign of Pratap Singh in the 1920s, Jodhpur faced severe drought and famine for three years in a row. The farmers of the area, faced with this hardship, sought the help of the then Maharaja Umaid Singh, who was the 37th Rathore ruler of Marwar in Jodhpur, to provide them with employment so that they could survive the harsh conditions. To help the peasants, the Maharaja decided to build a magnificent palace. He commissioned Henry Vaughan Lanchester as architect to prepare the plans for the palace; Lanchester was a contemporary of Edwin Lutyens, who had designed the buildings of the government complex in New Delhi. Lanchester modeled the Umaid Palace after the New Delhi complex of buildings, taking up the theme of domes and columns.  The palace was designed as a blend of Western technology and Indian architectural features.

Die Moschee liegt im Südwesten der Stadt Ajmer am Fuß eines Hügels. Vom Stadtzentrum aus sind es etwa 2500 m zu Fuß oder per Rikscha; vom Bahnhof sind es nur etwa 1000 m. Nach der Eroberung Nordwestindiens durch den Ghuriden-General Qutb-ud-Din Aibak in den Jahren 1192/3 ließ dieser viele Hindu- und Jain-Tempel niederreißen. Einige der Säulen wurden als Spolien in den neuerbauten Moscheen von Delhi und Ajmer wiederverwendet. Die siebenbogige Portalschranke sowie das Eingangsportal stammen aus der Zeit Iltutmishs, des Schwiegersohns und Nachfolgers von Qutb-ud-Din Aibak; sie wurden um 1220/30 errichtet

The mosque is located in the southwest of the city of Ajmer at the foot of a hill. From the city centre it is about 2500 m on foot or by rickshaw; from the train station it is only about 1000 m. After the conquest of northwest India by the Ghurid general Qutb-ud-Din Aibak in 1192/3, he had many Hindu and Jain temples demolished. Some of the columns were reused as spolia in the newly built mosques of Delhi and Ajmer. The seven-arched portal barrier as well as the entrance portal date from the time of Iltutmish, the son-in-law and successor of Qutb-ud-Din Aibak; They were built around 1220/30.

Dann ging es weiter nach Jaipur. Jaipur ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan und voller Zeugnisse der königlichen Familie, die einst die Region regierte und 1727 die heutige Altstadt oder „Pink City“ gründete, wie Jaipur aufgrund der Farbe seiner wichtigsten Bauten genannt wird. Im Zentrum des (für Indien bemerkenswerten) imposanten Straßennetzes steht der reich geschmückte Stadtpalast mit seinen Säulengängen. Der Palast mit Gärten, Höfen und Museen wird zum Teil noch immer von der königlichen Familie bewohnt. In Jaipur hatten wir ebenfalls ein wunderbares Hotel. BLOOM BOUTIQUE – CHELON HAVELI. Wie schon die zuvor gewählten Hotels, hatte auch dieses Hotel einen extrem netten Charme und wunderbar freundlich Angestellte. Sogar schon beim Einchecken glaubte man bekannte Gesichter zu erkennen. Man fühlte sich wirklich von Anfang an wohl. Ein Hotel das im Herzen der Stadt liegt – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß leicht erreichbar – und trotzdem ruhig und angenehm ist. Ein Hotel, das man jederzeit einfach weiterempfehlen kann.

Then we went on to Jaipur. Jaipur is the capital of the Indian state of Rajasthan and is full of testimonies of the royal family that once ruled the region and in 1727 founded what is now the Old City, or „Pink City“ as Jaipur is called due to the color of its most important buildings. In the centre of the imposing road network (remarkable for India) stands the richly decorated city palace with its colonnades. The palace with gardens, courtyards and museums is still partly inhabited by the royal family. In Jaipur we also had a wonderful hotel. BLOOM BOUTIQUE – CHELON HAVELI. Like the hotels chosen before, this hotel had an extremely nice charm and wonderfully friendly staff. Even at check-in, you thought you could see familiar faces. You really felt comfortable right from the start. A hotel that is located in the heart of the city – the main attractions are within easy walking distance – and yet quiet and pleasant. A hotel that can be easily recommended at any time.

Der Stadtpalast von Jaipur ist eine königliche Residenz und ehemaliger Verwaltungssitz der Herrscher des Bundesstaates Jaipur in Jaipur, Rajasthan.  Der Bau begann kurz nach der Gründung der Stadt Jaipur unter der Herrschaft von Maharadscha Sawai Jai Singh II., der seinen Hof 1727 von Amber nach Jaipur verlegte. Jaipur blieb bis 1949 die Hauptstadt des Königreichs – als es zur Hauptstadt des heutigen indischen Bundesstaates Rajasthan wurde – wobei der Stadtpalast als zeremonieller und administrativer Sitz des Maharadschas von Jaipur fungierte. Der Bau des Palastes wurde 1732 abgeschlossen und war auch Schauplatz religiöser und kultureller Veranstaltungen sowie Mäzen von Kunst, Handel und Industrie. Es wurde nach den Regeln des Vastushastra gebaut, wobei Elemente des Mogul- und Rajputen-Architekturstils kombiniert wurden. Es beherbergt heute das Maharaja Sawai Man Singh II Museum und ist nach wie vor die Heimat der königlichen Familie von Jaipur. Die königliche Familie hat rund 500 persönliche Bedienstete.

The Jaipur City Palace is a royal residence and former administrative seat of the rulers of the state of Jaipur in Jaipur, Rajasthan.  Construction began shortly after the establishment of the city of Jaipur under the rule of Maharaja Sawai Jai Singh II, who moved his court from Amber to Jaipur in 1727. Jaipur remained the capital of the kingdom until 1949 – when it became the capital of what is now the Indian state of Rajasthan – with the City Palace acting as the ceremonial and administrative seat of the Maharaja of Jaipur. The construction of the palace was completed in 1732 and was also the scene of religious and cultural events, as well as patrons of art, trade and industry. It was built according to the rules of Vastushatra, combining elements of the Mughal and Rajput architectural styles. It now houses the Maharaja Sawai Man Singh II Museum and remains the home of the royal family of Jaipur. The royal family has around 500 personal servants

Einfach nur mal eine Detailansicht und Dokumentation der liebevollen Restauration…..

Just a detailed view and documentation of the loving restoration…..

Jaipur ist natürlich untrennbar mit dem Palast der Winde verfranst..

Hawa Mahal ist ein architektonisch außergewöhnliches Bauwerk in der Altstadt von Jaipur, Rajasthan, es ist ein Teil des riesigen Stadtpalasts der hiesigen Maharadschas. Das den verschwenderischen Lebensstil der Rajputenfürsten dokumentierende Lustschloss ließ Maharadscha Sawai Pratap Singh im Jahr 1799 erbauen, und seither gilt es als eine der Hauptsehenswürdigkeiten Indiens. Das fünfstöckige – nur etwa fünf bis acht Meter tiefe – Gebäude mit der von zahllosen jaroka-Balkonen dominierten Fassade besteht aus rotem und rosa Sandstein mit Verzierungen aus Branntkalk. Es diente allein dazu, den Haremsdamen zu ermöglichen, die zu Ehren des Herrschers oder an religiösen Festtagen veranstalteten pompösen Festumzüge zu betrachten, ohne selbst sichtbar zu sein. Die Fassade zur Straße enthält 953 kleine, kunstvoll gestaltete und vergitterte Fenster, die eine ständige, ein wenig kühlende Luftzirkulation gewährleisten, daher der Name Wind-Palast (hawa = Wind, mahal = Palast). Durch die Gitterfenster (Jalis) konnten die Frauen des Hofes unbeobachtet das Treiben auf der Straße verfolgen. Die vielen (halb)kuppelartig gewölbten und in den Ecken heruntergezogenen Dächer entsprechen dem bengalischen Typ, der sich im 17. Jahrhundert über die Mogul-Architektur bis zu den Radschputenpalästen und Kaufmannshäusern (havelis) Rajasthans verbreitete.

Jaipur is, of course, inseparable from the Palace of the Winds.

Hawa Mahal is an architecturally exceptional structure in the old city of Jaipur, Rajasthan, it is a part of the huge city palace of the local maharajas. Documenting the lavish lifestyle of the Rajput princes, the pleasure palace was built by Maharaja Sawai Pratap Singh in 1799 and has been one of India’s main attractions ever since. The five-storey building – only about five to eight metres deep – with a façade dominated by countless jaroka balconies is made of red and pink sandstone with decorations made of quicklime. Its sole purpose was to enable the ladies of the harem to observe the pompous processions held in honour of the ruler or on religious holidays, without being visible themselves. The façade facing the street contains 953 small, artistically designed and barred windows that ensure a constant, slightly cooling air circulation, hence the name Wind Palace (hawa = wind, mahal = palace). Through the lattice windows (jalis), the women of the courtyard could follow the goings-on on the street unobserved. The many (semi-)dome-like arched roofs with lower corners correspond to the Bengali type, which spread in the 17th century through Mughal architecture to the Rajasthan palaces and merchants‘ houses (havelis) of Rajasthan.

Irgendwann musste mal eine Pause eingelegt werden und dann spazierten wir durch einige Tore wieder zurück…..

At some point we had to take a break and then we walked back through some gates….

Natürlich war auch Zeit für eine Toilettenpause….

Of course, there was also time for a toilet break….

Das Jantar Mantar ist ein historisches Bauwerk in Jaipur, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan. Das vorwiegend in den 1720er und 1730er Jahren zu astronomischen Zwecken errichtete Bauwerk umfasst, neben 18 weiteren übergroßen Instrumenten, unter anderem die mit einer Höhe von 27 Metern weltgrößte steinerne Sonnenuhr und wurde im Jahre 1948 als State Protected Monument in die Liste der indischen Monuments of National Importance aufgenommen (Kennzahl: S-RJ-92). Der Name Jantar Mantar leitet vom Wort yantra, was so viel wie Instrument oder Maschine bedeutet, und dem Wort mantrana, für Formel bzw. Berechnung, her. Somit kann der Name Jantar Mantar wörtlich übersetzt als Recheninstrument bezeichnet werden. Der als Amateurastronom bekannte Maharadscha Jai Singh II. bemerkte, dass das in seiner Zeit verwendete Zīdsch (engl. Zij), ein islamisches astronomisches Buch, das Parameter tabellarisch auflistete, die für astronomische Berechnungen der Positionen von Sonne, Mond, Sternen und Planeten verwendet wurden, Fehler aufweist. So bemerkte er unter anderem das insbesondere die Vorhersagen der Position von den genannten Himmelsobjekten nicht mit den auf der Tabelle berechneten Positionen übereinstimmten. Deshalb ließ er ab den 1720er Jahren verteilt auf sein Herrschaftsgebiet fünf Observatorien errichten, um ein genaueres Zīdsch zu schaffen. Die so von Jai Singh erstellten Tabellen wurden zu Ehren des zu dieser Zeit herrschenden Großmoguls Indiens Muhammad Shah in den Jahren 1727 bis 1735 im 400 Seiten umfassenden Werk Zīdsch-i Muhammad Shahi (engl. Zij-i Muhammad Shahi) zusammengefasst. Das Buch wurde für etwa ein Jahrhundert verwendet, fand jedoch außerhalb Indiens kaum Beachtung

Das Jantar Mantar ist ein historisches Bauwerk in Jaipur, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan. Das vorwiegend in den 1720er und 1730er Jahren zu astronomischen Zwecken errichtete Bauwerk umfasst, neben 18 weiteren übergroßen Instrumenten, unter anderem die mit einer Höhe von 27 Metern weltgrößte steinerne Sonnenuhr und wurde im Jahre 1948 als State Protected Monument in die Liste der indischen Monuments of National Importance aufgenommen (Kennzahl: S-RJ-92). Der Name Jantar Mantar leitet vom Wort yantra, was so viel wie Instrument oder Maschine bedeutet, und dem Wort mantrana, für Formel bzw. Berechnung, her. Somit kann der Name Jantar Mantar wörtlich übersetzt als Recheninstrument bezeichnet werden. Der als Amateurastronom bekannte Maharadscha Jai Singh II. bemerkte, dass das in seiner Zeit verwendete Zīdsch (engl. Zij), ein islamisches astronomisches Buch, das Parameter tabellarisch auflistete, die für astronomische Berechnungen der Positionen von Sonne, Mond, Sternen und Planeten verwendet wurden, Fehler aufweist. So bemerkte er unter anderem das insbesondere die Vorhersagen der Position von den genannten Himmelsobjekten nicht mit den auf der Tabelle berechneten Positionen übereinstimmten. Deshalb ließ er ab den 1720er Jahren verteilt auf sein Herrschaftsgebiet fünf Observatorien errichten, um ein genaueres Zīdsch zu schaffen. Die so von Jai Singh erstellten Tabellen wurden zu Ehren des zu dieser Zeit herrschenden Großmoguls Indiens Muhammad Shah in den Jahren 1727 bis 1735 im 400 Seiten umfassenden Werk Zīdsch-i Muhammad Shahi (engl. Zij-i Muhammad Shahi) zusammengefasst. Das Buch wurde für etwa ein Jahrhundert verwendet, fand jedoch außerhalb Indiens kaum Beachtung

Am nächsten Morgen ging es dann gleich mal los und wir wollten noch einige Sachen ansehen, nach einen kurzen Tankstopp, verlängerten wir den Tankstopp einfach. Was aber kein Problem war, da hinter der Tankstelle frischer guter Chai gekocht wurde.

The next morning we started right away and wanted to see some more things, after a short refueling stop, we simply extended the refueling stop. But that wasn’t a problem, because fresh good chai was cooked behind the gas station.

Maharani ki Chhatri von Jaipur liegt zwischen Jaipur und Amber in der Nähe der Straßenkreuzung Ramgarh und ist im Grunde ein Bestattungsgebiet für die königlichen Damen oder Maharanis von Jaipur. Maharani ki Chhatri ist berühmt für seine prächtigen Kenotaphen, die zum Gedenken an verschiedene Damen der königlichen Familien errichtet wurden. Maharani ki Chhatri ist das königliche Krematorium, das kunstvoll geschnitzte Kenotaphs mit wunderschönen königlichen Chhatris ist. Einige von ihnen sind aus Marmor gebaut, während andere nur aus lokalem Stein gebaut wurden. Diese großen und prächtigen Kenotaphen zeigen auch den Status und die Bedeutung der Frauen in der königlichen Familie.

Located between Jaipur and Amber near the Ramgarh road junction, Maharani ki Chhatri of Jaipur is basically a burial area for the royal ladies or Maharanis of Jaipur. Maharani ki Chhatri is famous for its magnificent cenotaphs, which were erected in memory of various ladies of the royal families. Maharani ki Chhatri is the royal crematorium which is intricately carved cenotaphs with beautiful royal chhatris. Some of them are built of marble, while others were built only from local stone. These large and magnificent cenotaphs also show the status and importance of women in the royal family.

Amer Fort oder Amber Fort ist ein Fort in Amer, Rajasthan, Indien. Amer ist eine Stadt mit einer Fläche von 4 Quadratkilometern, die 11 Kilometer von Jaipur, der Hauptstadt von Rajasthan, entfernt liegt. Hoch auf einem Hügel gelegen, ist es die wichtigste Touristenattraktion in Jaipur. Amer Fort ist bekannt für seine künstlerischen Stilelemente. Mit seinen großen Wällen und einer Reihe von Toren und gepflasterten Wegen überblickt die Festung den Maota-See, der die Hauptwasserquelle für den Amer-Palast ist. Der Amer-Palast ist ein großartiges Beispiel für die Rajput-Architektur. Einige seiner Gebäude und Arbeiten sind von der Mogularchitektur beeinflusst. Der attraktive, opulente Palast aus rotem Sandstein und Marmor erstreckt sich über vier Ebenen mit jeweils einem Innenhof. Es besteht aus dem Diwan-e-Aam oder dem „Saal der öffentlichen Audienz“, dem Diwan-e-Khas oder dem „Saal der Privataudienz“, dem Sheesh Mahal (Spiegelpalast) oder Jai Mandir und dem Sukh Niwas, wo ein kühles Klima künstlich durch Winde erzeugt wird, die über eine Wasserkaskade innerhalb des Palastes wehen.

Amer Fort or Amber Fort is a fort in Amer, Rajasthan, India. Amer is a city with an area of 4 square kilometers, located 11 kilometers from Jaipur, the capital of Rajasthan. Perched high on a hill, it is the main tourist attraction in Jaipur. Amer Fort is known for its artistic stylistic elements. With its large ramparts and a series of gates and paved paths, the fort overlooks Lake Maota, which is the main source of water for the Amer Palace. The Amer Palace is a great example of Rajput architecture. Some of its buildings and works are influenced by Mughal architecture. The attractive, opulent palace of red sandstone and marble is spread over four levels, each with a courtyard. It consists of the Diwan-e-Aam or the „Hall of Public Audience“, the Diwan-e-Khas or the „Hall of Private Audience“, the Sheesh Mahal (Palace of Mirrors) or Jai Mandir and the Sukh Niwas, where a cool climate is artificially created by winds blowing over a cascade of water within the palace.

Abschließend ist einmal mehr zu sagen, dass Indien einfach mit jedem erlebten Kilometer mehr Fantasien und Eindrücke in einem säte und wachsen lässt. Man glaubt so viele gesehen oder erkundet zu haben und dann geht man einfach um die nächste Ecke und man wird wieder auf Null gestellt. Indien lernt einen immer wieder zu staunen und zu lernen. Indien ist einfach auf jeder Stufe sehr wahrnehmungsintensiv. Diese Reise führte uns zu ganz vielen tollen Hotels und jedes einzelne kann ich ohne weiteres empfehlen. Überall war es sauber und das Personal super freundlich, alle Hotels lagen zentral und waren unisono liebevoll eingerichtet. Vorallem im BAREFOOT BOUTIQUE HOTEL in Udaipur wurden wir wieder mal Zeuge von der Hilfsbereitschaft, als wir ein Krankenhaus brauchten, hat der Geschäftsführer kurzerhand den Transport übernommen. Lediglich vom Camp waren wir enttäuscht, aber vielleicht war es nur ein schlechter Tag. Die besuchten und angeführten Sehenswürdigkeiten waren alle einen Besuch wert. Zusammenfassend ist zu sagen, dass auch solche Roadtrips Vergnügen bereiten können, selbst wenn ich lieber von in der Früh bis am Abend am Sattel sitze und den Wind im Gesicht habe…….

In conclusion, it has to be said once again that India simply sows and grows more fantasies and impressions in you with every kilometer experienced. You think you’ve seen or explored so many and then you just walk around the next corner and you’re reset to zero. India always teaches you to marvel and learn. India is simply very perceptive at every level. This trip took us to a lot of great hotels and I can recommend every single one of them without further ado. Everywhere it was clean and the staff super friendly, all hotels were centrally located and were lovingly furnished. Especially in the BAREFOOT BOUTIQUE HOTEL in Udaipur we once again witnessed the willingness to help, when we needed a hospital, the managing director took over the transport without further ado. We were only disappointed with the camp, but maybe it was just a bad day. The sights visited and listed were all worth a visit. To sum up, such road trips can also be fun, even if I prefer to sit at the saddle from morning to night and have the wind in my face…….

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ein neues Kapitel beginnt….. A new chapter beginns…..

                  

Nachdem die Himalaya 400 bereits 24.000 KM treue Dienste geleistet hat und fallweise ihre 20 PS massivest einsetzen musste, um meiner Sturheit zu entsprechen und um unsere Ziele zu erreichen, wurden neue Möglichkeiten durchgedacht. Kurz stand auch im Raum auf eine Yamaha umzusteigen, aber mal ehrlich: Wer will durch Indien mit einer Yamaha fahren, somit wieder zurück zu den Wurzeln und eben Stielecht – eine Royal. Da kam nun das neue Produkt mit 40 PS, 6 Gängen, 17 Liter Tankvolumen, wassergekühlt (auch wenn das Gerücht umging es handelt sich um eine Ölkühlung ) und 450 ccm natürlich ins Gedankenzentrum. Dank Abishek und seinem Netzwerk gelang es mir über ROYAL ENFIELD SHOWROOM – BRITE AUTOWHEELS PRIVATE LIMITED IN KAILASH COLONY, Greater Kailash in Delhi zu einer solchen Schönheit zu gelangen, um mit ihr in Indien ein neues Kapitel zu beginnen….

After the Himalaya 400 has already rendered 24,000 KM of faithful service and occasionally had to exert its 20 HP massively to correspond to my stubbornness and to achieve our goals, new possibilities were considered. There was briefly talk of switching to a Yamaha, but let’s be honest: Who wants to ride through India with a Yamaha, so back to the roots and true to the style – a Royal. That’s where the new product with 40 HP, 6 gears, 17 liters tank capacity, water-cooled (even though the rumor was that it was oil-cooled) and 450 cc naturally came into the center of consideration. Thanks to Abishek and his network, I was able to acquire such a beauty through ROYAL ENFIELD SHOWROOM – BRITE AUTOWHEELS PRIVATE LIMITED IN KAILASH COLONY, Greater Kailash in Delhi, to start a new chapter in India with her.

.


Da stand sie nun, bereit für neue Wege, Routen, Straßen, Gassen, Pfade, Richtungen…… was auch immer und wohin auch immer. Aber da es nun mal eine unabdingbare Tatsache ist, dass Motorradfahren aus Folgender Formel besteht: „Komme was wolle“ mal „Wird sich schon ausgehen“ dividiert durch „Tanken sollten wir auch mal“ hoch „ES GIBT SCHUTZENGEL“ war eine Taufe bzw Motorradweihe unbedingt notwendig, daher………..

There she stood, ready for new ways, routes, roads, alleys, paths, directions… whatever and wherever. But as it is an undeniable fact that motorcycling consists of the following formula: „Come what may“ multiplied by „It will work out“ divided by „We should refuel sometimes“ to the power of „THERE ARE GUARDIAN ANGELS„, a baptism or motorcycle blessing was absolutely necessary, therefore…

….fuhren wir zum SANKAT MOCHAN HANUMAN MANDIR TEMPLE, in Aerocity, um dort eine Motorradweihe zu erleben. Denn sind wir mal ehrlich, Schuztengel braucht es immer, und noch mehr hier in Indien. Somit kann göttliche Unterstützung niemals schaden. Gerade dieser Tempel gefällt mir sehr gut, er hat eine nette, natürliche Ausstrahlung. Natürlich mussten Jana, Abishek und Chunky dabei sein, nachdem alle anwesend waren…..

…we drove to the SANKAT MOCHAN HANUMAN MANDIR TEMPLE, in Aerocity, to witness a motorcycle blessing there. Because let’s be honest, we always need guardian angels, especially here in India. So, divine support can never hurt. I particularly like this temple; it has a nice, natural charisma. Of course, Jana, Abishek, and Chunky had to be there, once everyone was present…



nach dem Ritual stand sie da und zeigte stolz ihre Ritualsmerkmale, versehen mit Hanumans Gnaden und des Pristers Zeichen….

After the ritual, she stood there proudly displaying her ritual markings, blessed by Hanuman and the priest’s symbol.



Somit waren nun alle Voraussetzungen erfüllt, das Vorwort geschrieben, die Tinte der Widmung getrocknet. Es war Zeit sich an die ersten Kilometer zu machen, um das erste Service zu absolvieren und somit die Nabelschnur zu durchtrennen….

Now all the prerequisites were fulfilled, the preface written, the ink of the dedication dried. It was time to make the first kilometers, to complete the first service and thus cut the umbilical cord…



…Als erstes Ziel war – nach Chunky´s Empfehlung SALISAR angesagt, er selbst wollte mit seiner Familie dorthin fahren und einfach einen netten Tag verbringen und verschiedene Tempel besuchen. Ich wollte dorthin fahren und gute Kilometer haben. Also schlug Chungy vor, dass wir gemeinsam fahren sollten, ich mit dem Bike und er mit der Familie mit dem Auto. Warum nicht, war eine super Idee, mal was neues……

The first destination was – as per Chunky’s recommendation – SALISAR. He wanted to go there with his family and spend a nice day visiting various temples. I wanted to go there and cover some good miles. So, Chunky suggested that we should go together, me on the bike and him with the family in the car. Why not? It was a great idea, something new for a change….




Auch wenn es etwas neues war, manche Sachen werden sich nie ändern, die Tour begann mit warten…
even though it was something new, some things remained the same. The tour began with WAITING…..



irgendwann war es dann soweit, irgendwann war es in Chunky s Universum auch Zeit zum Eintreffen….
And at sometimes it was even time for Chunky to arrive…..

Nach einem letzten Selfie, konnte die Fahrt losgehen und die Landstraßen gehörten uns……

.After one last selfie, the journey could begin and the country roads were ours.



der nächste Stopp war dann dann Rishu geschuldet. Irgendwie hatten wir dann auch noch einen brutalen emotionalen Stress zu überstehen, da wir alle wissen, was passiert, wenn Chunky Zucker bekommt. Wir hatten Glück, es blieb bei der puren Angst…

The next stop was then due to Rishu. Somehow, we also had to endure a brutal emotional stress because we all know what happens when Chunky gets sugar. We were lucky, it remained pure fear.


Die weitere Fahrt erfolgte ohne irgendwelche Zwischenfälle, so erreichten wir das Hotel. Wieder einmal fand Chunky ein sauberes nettes Hotel, ausgestattet mit einem Pool und einem netten Restaurant.

The further journey proceeded without any incidents, so we reached the hotel. Once again, Chunky found a clean, nice hotel, equipped with a pool and a nice restaurant…




Nachdem wir am Vorabend – richtig NACH Sonnenuntergang – eingetroffen waren, fand ich einen sicheren Parkplatz…
After we arrived the previous evening – correct, A F T E R sunset – I found a safe parking spot. After we arrived the previous evening – correct, A F T E R sunset – I found a safe parking spot.

Da die Enfield über einen digitalen Tacho verfügt – mit C Stecker – der ständig versorgt werden will, mussten wir noch eine kleine Erweiterung veranlassen. Es musste ein passendes Ladekabel – C zu C - erstanden werden. Das entsprechende Kabel konnte im Geschäft, unmittelbar neben dem Hotel gekauft werden. Somit war für die Heimreise alles klar.

Since the Enfield has a digital speedometer – with a C connector – which requires constant power supply, we had to arrange for a small extension. A suitable charging cable – C to C – had to be purchased. The corresponding cable was available for purchase at the store, right next to the hotel. Thus, everything was clear for the journey home.



Natürlich war es für Chunky selbstverständlich, dass er dieses Kabel kaufen fuhr. Dazu benützte er landesübliche Stiefel samt der entsprechenden Schutzausrüstung. Offenbar verlässt sich da einer zu sehr auf HANUMANS Segen.

Of course, it was natural for Chunky to go and buy this cable. For this purpose, he used local boots along with the appropriate protective equipment. Apparently, it seems that someone relies too much on HANUMAN’s blessings. …….



Ein paar letzte Eindrücke, dann ging es los, zurück nach Delhi

Some last impressions, and back to Delhi…

Über die Straßen Rajasthans gab es kein Halten mehr. Kein Grund zum Stoppen, der Tank war groß genug, um die gesamte Strecke unter einmal zu absolvieren. Wie gesagt, kein Halten, kein Stoppen mehr…

..There was no stopping on the roads of Rajasthan. No reason to stop, the tank was large enough to cover the entire distance in one go. As I said, no stopping, no stopping anymore…



ok, eine Ausnahme war da doch noch….

Ok, there was one exception after all…

Dann ging es über Dwarka zurück nach Delhi. Es ist immer wieder faszinierend über Feldwege und entlang eines Kanales, auf einer zweispurigen Straße, in eine Stadt wie Delhi zu kommen

.Then it went back to Delhi via Dwarka. It is always fascinating to come into a city like Delhi through country roads and along a canal, on a two-lane road


In Delhi eingetroffen, ging es dann auch mal zu einer Tankstelle. Es wurde für die Fahrt von Salisar nach Delhi, ca 350 KM, 14 Liter verbraucht. Der neue Tank erweitert die Reichweite deutlich, auch konnte die Reisegeschwindigkeit höher gehalten werden. Alles in allen war es ein netter Trip mit einem absoluten überraschenden, fast schon erschreckenden Ende. Wie schon eingangs erwähnt, ein neues Kapitel beginnt. ICH BIN BEI TAGESLICHT ANGEKOMMEN. (Chunky, kannst du dir das vorstellen?)  Mein erster Trip absolut alleine in Indien und solche Sachen passieren…..

In Delhi, after arrival, I also went to a gas station. It took 14 liters for the journey from Salisar to Delhi, about 350 KM. The new tank significantly extended the range, and the travel speed could be maintained higher. All in all, it was a nice trip with an absolutely surprising, almost frightening end. As mentioned at the beginning, a new chapter begins. I HAVE ARRIVED IN DAYLIGHT. (Chunky, can you imagine that?) My first trip absolutely alone in India, and such things happen…

Bereit für viele weitere Kapitel……

Ready for a lot of new chapters….

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

On the road again…ein kurzer Weihnachtstrip

Nach einiger Zeit war es einfach wieder mal an der Zeit einen kurzen Trip anzusagen und in die Eindrücke und Emotionen Indiens einzutauchen. Zu diesen Zweck suchten wir – unser altes und bewährtes Team – PUSKAR aus. PUSHKAR ist eine historisch und kulturell bedeutsame Kleinstadt mit etwa 22.000 Einwohnern in Rajasthan. Es ist bekannt für den heiligen Puskar See im Aravalligebirge im Vorland der Wüste Thar. Ein großer Wirtschaftsfaktor ist mit Sicherheit der Tourismus. Während des berühmten Kamelmarkt November wird eine Zeltstadt für ca 10.000 Besucher eingerichtet – dies wäre auch einmal eine Reise wert (vorallem wäre interessant wie die sanitäre Situation gelöst werden kann bei einer solchen Zeltstadt….)

After a while it was time to take a short trip and dive in the impressions and emotions of India. For this purpose we – our old and provem team – chosse PUSHKAR. Its a historically and culturally important small town with around 22.000 inhabitants in Rajasthan. Its wellknown for the sacred Pushkar lake in the Aravalli Mountains in the foothills of the THAR Desert. Tourism is certainly a major economic factor. During the famous camel market in November, a tent city will be set up for around 10.000 visitors – this would also be worth for a trip (espacially it would be interesting to see how the sanitary situation can be solved in such a tent city.)

Mit den ersten Sonnenstrahlen bereit zu starten........

Ready to start with the first rays of the sun…

            


Nachdem wir am Treffpunkt angekommen waren, hatten wir etwas Zeit zum Warten.....
once we reached at the meeting point, we had some time to wait......

Aus dem kurzen Warten wurde, längeres Warten, ein kurzer Chai ging sich dann auch noch aus und irgendwie war dann auch noch leicht Zeit für ein Mittagessen.....
The short wait turned into waiting, the waiting turned into a longer tea break that smoothly transformed into lunch.....
Und irgendwann war es dann soweit, nach die Schatten immer länger und länger wurden....komplementierte sich unsere Gruppe, es war endlich wieder soweit, Back on the road....
and at some point the time had come, after the shadows got longer and longer...our group complemented each other, it was finally that special time again, back on the road....
Von Delhi nach PUSKAR sind es dann doch einige Kilometer. Dort angekommen war unsere Unterkunft einfach nur perfekt. Wieder mal hatten wir eine perfekte Wahl, eigentlich hatte Chunky eine perfekte Wahl, unser Roadkapitän führte uns ohne Umschweife - halt nicht mehr ganz so bei Tageslicht - nach 
                         AMAR BAGH RESORT, TILORA, PUSHKAR, RAJASTHAN 305022.

Its a few kilometers from Delhi to PUSHKAR. Once we got there, our accommodation was just perfect. Once again we had a perfect choice,, actually Chunky had a perfect choice, our road captain led us without further ado – just not quite like that in daylight anymore -               AMAR BAGH RESORT, TIROLA, PUSHKAR, RAJASTHAN 305022



Am nächsten Tag konnten wir uns die Villen ansehen. Kleine Villen mit privaten Parkplatz außen und mit privaten Poll innen.....
The next day we were able to see our villas. Small Villa with privatparking in front and privatpool inside......

Den nächsten Tag nutzten wir um nach Pushkar zu fahren, um uns den Brahma Temple anzusehen. Dieser ist ein hinduistischer Brahma Tempel in der Nähe des heiligen Pushkar See. Beide Lokalitäten liegen unmittelbar neben einander und sind leicht zu Fuß zu erreichen. Zuerst war es an uns einen geeigneten Parkplatz zu suchen und zu finden. Irgendwo in einem Hinterhof in Pushkar fanden wir einen perfekten überwachten Parkplatz……               We used the next day to drive to Pushkar to see the Brahma Temple. This is a Hinu Brahma temple near the holy Pushkar Lake. Both locations are right next to eacht other and are in walking distance. But first of all, it was needed to find a parking place. And as always, it works, we found in some backyard a perfect spot.





Nachdem die Bikes verstaut waren, gingen wir zum Tempel und zumm See, beides war natürlich sehr stark bevölkert....
After parking the bikes, we went to the temple and the Lake, it was realy crowdy...

Am See war es auch nicht wirklich ruhiger …… aber ständig fühlte man sich gut bewacht.

Even at the lake were a lot of people, …but always proper guarded…..

And natürlich war auch eine Pause notwendig und nur zur Info, solltet ihr jemals nach PUSHKAR kommen und Lust auf ein ausgezeichnetes Lassi haben, sucht diesen Kiosk, gleich neben dem See, And ofcourse a breake was also needed. And just for your information. If you ever reach PUSHKAR and you are in mood for a almost perfect lassi, go for this shop.

Am Weg zum Hotel trafen wir noch auf landesübliche Verkehrsteilnehmer….On the way back to our Hotel we met some of the local trafic vehicles……

Noch eine Nacht am Lagerfeuer……

one more Night at the fire…..

Am nächsten Tag ging es dann nach LOHAGAHR, am Weg dorthin kreuzten wir einen ausgetrockneten See, ….Zeit zum Spielen…….

On the next day we started to Lohagahr, on the way we found a dry lake, time for playing….

Natürlich war es schön den ausgetrockneten SAMBHAR See anzusehen und zu genießen…It was so nice to watch the DRY SAMBHAR LAKE and just enjoy the moment…..

Nach den Rückfall in die „SANDKASTENPHASE“ ging es am Asphalt zu unserer nächsten Unterkunft, die wir natürlich auch erst wieder nach Sonnenuntergang ereichten……LOHAGARH FORT RESORT in KACHERA WALA, KUKAS, Rajasthan. After falling back into the „SANDBOX PHASE“ we went along the asphalt to our next accomodation, which we reached only after sunset (as always) , it was LOHAGARH FORT RESORT in KACHERA WALA, KUKAS, Rajasthan.













Die Anlage bedarf keiner Beschreibung, einfach nur toll……

Its not needed to descrive, its just amazing

Nach einem hervorragenden Abendessen, gingen wir schlafen, um für die Rückfahrt am nächsten Tag gewappnet zu sein. (manche schonten sich länger…)

After an excellent dinner, we went to sleep to be prepared for the return trip the next day. (Someones need longer calming…..)





Dann drehten wir dem Burgtor unseren Rücken zu und fuhren zurück nach Delhi…

Then we turned our backs to the castle gate and drove back to Delhi…

Ganz unserem Moto „TAKE THE LONG WAY HOME“ ging es zurück…..Nur unterbrochen durch die Notwendigen Toilette Pausen…

we went back to our motto „TAKE THE LONG WAY HOME“… only interrupted by the necessary toilet breaks…





Loading our Navis…..

Taking Petrol…….

Manchmal bekommt man leichte Zweifel…..sometimes there are some doubts……

UND WIEDER EINMAL WAR ES EIN SUPER ROADTRIP, WIR BLIEBEN UNSEREN ECKPUNKTE TREU

AND AGAIN IT WAS A GREAT ROAD TRIP, WE STOOD WITH OUR RELIGION

1)Niemals mit Tageslicht ankommen - never reach during daylight

2) Immer die längste Route finden – find always the longes way

3) Zu genießen Teil dieser Umgebung zu sein - enjoy to be part of this inviroment

4) zu wissen, 4 Räder bewegen den Körper, 2 Räder die Seele, ….. to know 4 wheels moves the body, 2 moves the soul.

Der nächste Trip kommt bestimmt……..looking forward for the upcoming trip…..

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Bis zum letzten Dorf in Indien ….

On the road again……..

Egal wieviele Trips man macht oder wie oft man aufs Bike steigt, man hat einfach keine Ahnung, was alles kommt….

Der erste Tag führte uns von Delhi nach Masuri

Am 04.10.2021 war es dann soweit, eines der ganzen großen Ziele wurde ins Visier genommen, Mana – das letzte Dorf Indiens. Da eine direkte Anfahrt zu einfach gewesen wäre, entschieden wir uns über YAMUNOTRI dorthin zu fahren. Yamunotri ist die Quelle Yamuna´s, eines der wichtigen Flüsse, auch Delhi liegt an dessen Ufern. Yamunotri selbst befindet sich auf 3235 Meter im Bundesstaat Uttarkashi. Da nun eine Anreise über Yamunotri auch noch nicht DIE Herausforderung gewesen wäre, entschieden wir uns lediglich mit einem Motorrad zu fahren. Natürlich war unser fahrbarer Untersatz einmal mehr meine Indien Queen, Royal Enfield Himalayan, auch wenn sie kein Rennpferd sein mag, so ist ist sie der verlässliche Muli, der mich bis jetzt noch nie im Stich gelassen hat und überall hinbringt. Somit war mein treuer Reisebegleiter Chunky und ich mit einem Motorrad unterwegs, unterwegs von Neu Delhi nach Mana…… – dem letzten Dorf in Indien

….Natürlich musste ich Chunky regelmäßig mit Essen versorgen und gleichzeitig vermeiden, dass er zu Zucker kommt.
Es ist einfach nicht machbar mit Chunky auf einem Motorrad zu fahren, nachdem er seine Zuckerrationen erlangt hat.

….ganz respektvoll schaut er auf die erste Reihe, aber……….sein Platz war hinten!!!!!

Das Tagesziel war am ersten Tag der Prakasheshwar Mahadev Tempel, auf dem Weg von Dehradun nach Masuoi. Da sich dieser Tempel auf dem Berg befindet, kann man die schöne Aussicht auf Dehradun genießen. Eines der Merkmale dieses Tempels ist, dass kein Gottgeweihter in diesem Tempel Geld anbieten kann, das heißt, laut der Tempelorganisation erhalten wir das, was wir Lord Shiva geben können, nur von Lord Shiva.

Es soll der einzige Tempel in Indien sein, in dem man nicht spenden darf. Der Zutritt ist frei und für jedermann möglich. Aber wie halt immer, sind die Schuhe auszuziehen, ansonsten gibt es keinerlei Einschränkungen – mit Ausnahme des Spendenverbots.

Das Gebäude des Tempels ist sehr schön. Dieser Tempel ist von roter Farbe. Der Tempel ist mit spirituellen Erfahrungen gesegnet, damit die Devotees inneren Frieden erfahren können. Dieser Tempel ist während des Shivaratri-Festivals mit Blumen geschmückt.

Parken mit einem Auto ist – wie überall in Indien – eine Herausforderung, mit dem Motorrad findet man am Straßenrand immer Platz.

Nach 308 Km war es soweit, wir trafen in unserem Hotel ein. Das Hotel war sauber und verfügte über eine schöne heiße Dusche und einem bewachten Parkplatz…

Das Preis/Leistungsverhältnis war sehr fair.

Abendessen und Chai gab es aber dann um die Ecke an der Straße…….und somit konnte der Tag gemütlich ausklingen

Am nächsten Tag sind nur 138 Km angesagt, aber das sind dann auch noch mal fast fünf Stunden; und es sollten etliche mehr werden.

Nachdem am nächsten Morgen die Sonne aufgestanden war und uns Energie und Kraft schenkte, fühlten wir die Kraft der Sonne und der Örtlichkeit. Die frische Luft, die positive Vibes, all das konnten wir fühlen und wir waren nicht mehr zu bremsen, das Benzin pochte in unseren Adern, kurzum: WIR WAREN BEREIT, WAS AUCH IMMER KOMMEN WÜRDE ,….

……galt halt nicht für alle

….irgendwann war es dann doch soweit und wir konnten starten

kurz erfrischten wir uns unterwegs am Wegesrand……

und labten uns anschließend an den landschaftlichen Eindrücken ….

Da wir uns noch in der COVID Zeit befanden, wurden unsere Dokumente an etlichen Checkpoints immer wieder regelmäßig und sehr genau kontrolliert, zwischenzeitlich war einfach nur warten angesagt….

..und so stand unser treuer Muli des Öfteren einsam am Straßenrand…

Kontrolle nach Kontrolle. Der Kollege im Hintergrund – diensthabender Polizist – wartet dann auf……..er wartet halt mal und wir mit ihm. Oftmals war die Polizei einfach überfordert, da eigentlich niemand reisen durfte, wir aber die entsprechenden Reservierungen und Papiere hatten, war es immer wieder spannend, ob wir weiter fahren durften. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir ohne Chunky maximal bis nach Dehradun gekommen wären. Spätestens beim ersten Checkpoint wäre ich zurück geschickt worden.

Irgendwann war es dann echt soweit, wir kamen zu unserer Unterkunft, es lag am Ende des Dorfes nach etlichen Stufen und Treppen. Mir ist immer noch schleierhaft, wie man mit dem Auto hier her kommen könnte. Selbst Chunky musste absteigen, da ihm das Aufwärtsfahren über die Treppen einfach irgendwann keinen Spaß mehr machte. Ich hatte dann natürlich umso mehr Spaß und gab ordentlich Gas, bis zum Ende der asphaltierten Straße, dort war unser Gästehaus.

Nach 137 Km war es dann soweit, wir waren da.

Es war eine gemütliche Anlage mit einer funktionierenden Dusche…und vor allem war das Hotel geöffnet.

Da das Stromkabel zwischen Steckdose und Fernseher irgendwie nicht verbunden war, fanden wir eine andere Verwendung für den Fernseher. Die Türen hatten eine inkludierte Belüftung und wies somit einen gewissen rustikalen Charme auf.

Dann war es endlich soweit, die letzten 6 Kilometer zur Quelle von Yamuna. Wir starteten noch bei Tageslicht…..

langsam führte uns der Weg stetig weiter…

Yamunotri Tempel

da war sie dann, die Quelle, Thermalwasser sprudelt aus dem Gestein und wird in einem Schrein verehrt – hinter dem Priester mit der blauen Jacke –

und dann war es soweit, wir durften die Quelle berühren………………….

..und nach diesen Eindrücken und mit den letzten Lichtstrahlen kehrten wir wieder zurück…………………

Während ein Teil unserer Gruppe sich mit dem Frischwasser beschäftigte und sich kalt duschte……………………

…… war der andere Teil der Gruppe noch nicht so aktiv, jedoch

schafften wir es dann irgendwann zu einem gemeinsamen Frühstück, und dann ging es weiter….

An diesem Tag war unser Ziel das Riverside Resort, Village Maletha, am Rishikesh – Badrinath Highway. Dieses Hotel wurde von uns öfters gebucht und wir hatten dort immer nur gute Erfahren. Es kann ein gutes Preis Leistungsverhältnis aufweisen und liegt ideal an der Hauptstraße und verfügt über einen überwachten Parkplatz. Auch hat es eine gute und reichhaltige Küche. Somit ist es für uns perfekt.

Am Weg dorthin gab es wieder etliche Momentaufnahmen…

und einen Platz für ein Essen fanden wir auch wieder….

dann waren auch schon wieder die nächsten Kilometer heruntergeradelt,….

wurde alles für die letzte Nacht vor der finalen Etappe hergerichtet und wir begaben unser Haupt zur wohlverdienten Ruhe……

Abfahrt nach Badrinath, Richtung chinesische Grenze…..

und erneut wurden wir kontrolliert und mussten warten. Warten war jedoch eine willkommene Abwechslung, da uns die Straßen massiv forderten, vor allem die Teile der Straßen die einfach weg waren. Da war einfach nichts mehr da, nur die Spuren vom Vordermann, der irgendwann hier mal fuhr (aber mit Sicherheit am selben Tag) Alle Reportagen, alle Dokumentation über die gefährlichsten Straßen der Welt erscheinen hier wie der Parkplatz zu Legoland…….links geht es ordentlich runter und rechts mindestens gleich weit hinauf. Manchmal auch umgekehrt…..

und dann war es soweit, wir erreichten das….

Wir nahmen dann im Hotel „NEW HOTEL SNOW CRESRT“ Unterkunft. Es ist ein wunderbares Hotel mit wunderbaren Zimmern und sehr heißer Dusche…..

Um die soziale Reinheit beizubehalten, war es dann notwendig, die Stiefel irgendwo luftdicht zu verstauen….

Die Aussicht war faszinierend……………………

und der Besuch von Badrinath ein sehr faszinierendes Erlebnis…

und am nächsten Tag war es dann soweit, es ging wieder retour nach Delhi….

Einmal anhalten zum Essen und 2 x tanken musste sein, ansonsten ging es direkt nach Delhi,

über 500 KM, 1000 Kurven, 20000 Überholmanöver, 1 mal eine Art von „Nahtoderfahrung“ (keine Ahnung woher der LKW auf einmal kam), 1998837266739040 mal hörte ich dann noch MIMIMIMI von hinten. Aber alles in allen wieder mal ein gewaltiger Trip. Auch wenn er schon ewig her ist, wenn man darüber schreibt lebt man es wieder durch und es war einfach unsagbar……

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Delhi -Amritsar – Sri Ganganagar – Delhi

…. einmal Punjab und retour

Nachdem die Bikes abfahrtsbereit waren, war es mal wieder soweit, einfach nur ein Kurztrip in den Punjab und an der Grenze zu Pakistan entlang nach Sri Ganangar und retour nach Delhi. Das Ziel war Amritsar, die Hauptstadt des Punjab und mit dem goldenen Tempel auch die Hochburg der Sikk und gleichzeitig ist Amritsar auch ein verabscheuungswürdiger Teil der britischen Besatzung von Indien.

vorbei an gut bewachten Straßen ging es aus Delhi raus in Richtung Punjab….

Einfach nur nach Nordwesten….

zu dieser Jahreszeit werden am Straßenrand immer frische Orangensäfte angeboten, unwiderstehlich. Auch wenn die Inder nicht verstehen können, warum wir Europäer auf das Salz verzichten und den Saft nur pur trinken wollen.

Als King from India isst man natürlich standesgemäß und fährt beflaggt. Wie auch die Farmer. Als Zeichen ihrer Fraktion führen die Farmer derzeit bei der Zu und Abfahrt zu ihren Blockaden und Demonstrationen ihre Fahnen an den Autos mit sich . Die Demonstrationen halten immer noch an und die Einfahrten und Ausfahrten von Delhi sind nur erschwert passierbar.

und wieder mal kamen wir laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange nach Sonnenuntergang an und genossen unser Hotelzimmer und vor allem die super heiße Dusche zumal wir die letzten 40 Km bei nasskalten Nebel mit stellenweise 2 Meter Sicht fuhren mussten.

am nächsten Tag war ein Besuch im goldenen Tempel angesagt. Jeder Sikh sollte einmal in seinem Leben dort gewesen sein. Man kann davon halten was man will, aber er hat eine faszinierende Ausstrahlung und wenn man bedenkt, dass Alexander der Große auch schon hier gewesen sein soll, dann hat es schon was faszinierendes. Zu dieser Zeit gab es zwar noch keinen Tempel aber die Örtlichkeit war einwandfrei beschrieben.

Ein Ort der tiefsten Meditation aber auch der Verpflegung…

wie in jedem Gurudwara (Tempel der Sikh) ist auch hier das Essen und Schlafen kostenlos. Man sagt, dass die Küche von Amritsar die größte weltweit ist, so werden ca 100.000 Essen pro Tag von Freiwilligen gekocht und verteilt.

Durch Zufall fanden wir den Abgang in die unterirdischen Wassertanks.

den Treppen folgend….

gelangten wir zu den Wasserspeichern und einem Brunnenschacht und fanden eine allwissende Informationsquelle

er war halt noch ein Jungspund mit dunklem Bart …..

der Klassiker schlechthin…….

Wir wollten dann die Örtlichkeit des Jallinawalla Bagh Massaker ansehen. Doch leider war der Park geschlossen. Die Statue davor erinnerte an eine der größten Schmach der britischen Kolonialgeschichte, offiziell wird von 379 Toten und 1200 Verletzten gesprochen, es gibt viel Zahlen die diese Tragödie vom 19.04.1919 beziffern, welche stimmen sei dahingestellt. Wer in Amritsar ist, sollte sich nicht nehmen lassen, diesen Park zu besuchen.

Die Masekenpflicht wird nicht so eng gesehen….

und das Auge des Gesetzes sieht es auch nicht immer so eng……

da hilft nur ein Lächeln, ein Gähnen und stoische Ruhe….

Nachdem wir uns mit typischen Punjabi Essen gestärkt hatten, ging es weiter nach Sri Ganganagar, vorbei an Staudämmen.

Bei den Orangenpressen mussten wir natürlich stehen bleiben und labten uns. Nebenbei wurden die Bärte verglichen…..

und man findet immer wieder Eindrücke die man nur in Indien findet. ……

Übrigens scheiterte auch Chunky beim Bartvergleich jämmerlich….

Es war dann offenbar, dass wir wieder in den Grenzbereich kamen…..

Wir hatten dann ein Zimmer mit Ausblick, im Gegensatz zu Anneta, die hatte nur vier Wände ohne Fenster.

Vor der Abfahrt gab es dann noch die üblichen neugierigen Blicke und dann ging es nach Osten, in Richtung Delhi…

Ich versuchte mich dann noch als Orangensaftverkäufer, wo ich jedoch kläglich scheiterte, und somit fuhren wir einfach immer weiter…

und labten uns noch an den Früchten der Region….

Auf jeden Fall war es wieder ein super Trip und man konnte wieder in dieses so widersprüchliche Land eintauchen und etliche Impressionen aufnehmen….

Der nächste Trip kommt bestimmt…..

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Weihnachtstrip durch Rajasthan

2000 km dem Winter entfliehen…..

Rajasthan grenzt an die Bundesstaaten Punjab, Haryana, Uttar Pradesh, Madhya Pradesh und Gujarat (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden), sowie an die pakistanischen Provinzen Sind und Punjab Mit 342.239 Quadratkilometern ist Rajasthan Indiens flächengrößter Bundesstaat und nur wenig kleiner als Deutschland. Der Nordwesten Rajasthans ist durch die Thar Wüste gekennzeichnet, die in die Cholistan in Pakistan übergeht. Zwischen der Wüste und den fruchtbareren Ebenen im Osten und Südosten liegt das Aravalligebirge das als Klima- und Wasserscheide fungiert. Der Südosten Rajasthans geht allmählich in das Hochland von Dekhan über. Aufgrund des Wüstenklima drängte sich Rajasthan für einen Kurztrip auf.

Grundsätzlich wären 2/3 rechtzeitig am Treffpunkt gewesen, um los zu fahren…….

und die ersten 440 Km hinter uns zu bringen und nach Sri Ganganagar zu kommen. Da im Zuge der Polizeikontrollen immer wieder nach den Abgaswerten gefragt wird, man muss eine entsprechende Bestätigung mitführen, die man bei den Tankstellen bekommt,

Nachdem wir nun endlich vollständig waren, versuchten wir schnell diese Bestätigung zu bekommen. Tja es blieb beim Versuch, die Enfield konnte die Werte nicht erreichen……Egal, ein Bike braucht Benzin zum Fahren und keine Abgaswertebestätigung…..

Bei der Stadtausfahrt von Delhii kamen wir in die Blocken, die von den Bauern organisiert wurden, um gegen das neue Aggrargesetz zu protestieren. Die Autobahn – nach Delhi kommend – war auf eine Distanz von 15 KM absolut blockiert. Stadtauswärts war es kein Problem. Auch wenn der Verkehr mal zum Stillstand kam, ergab sich sofort ein Ratscher mit den Bauern und jeder wollte Fotos. Hätten wir nicht noch soviele KM vor uns gehabt, wir hätten 1000 Chai getrunken…..

so pausierten wir bei einem Fruchthändler am Straßenrand, der übrigens auch mobil war….

und versuchten während dem Mittagessen unser Kommunikationsmittel zu richten bzw zum Funktionieren zu bringen. Der erreichte Kompromiss war letztlich, dass zwei kommunizieren konnten und einer Musik hören….

Wenn man den National Highway 9 so entlangfährt, dann bildet er die Grenze zwischen Haryana und Punjab. Punjab ist rechts vom Highway und man erkennt es sofort, da jede freie Fläche mit Werbung für Studien in Canada, Australien und/oder Europa „vollgepinselt“ sind.

und weil Weihnachten war, war Chunky unser Christkindl…….

Somit war der erste Tag mit 432 km absolviert.

Am zweiten Tag ging es dann 566 KM nach Süden, an der Grenze zu Pakistan entlang und anfangs noch ..

mit reicher Vegetation, so blühte der Senf gerade …..

und stellenweise starken „Verkehr“, die Wartepflicht war klar abgesteckt…

und Mittagpause muss auch mal sein, und wenn man mit einer Motorradausrüstung im Land der FlipFlopPiloten am Weg ist….

dann muss man natürlich für die Selfie herhalten…….

„on the road again“….

Auch offensichtlich war die Grenznähe zu Pakistan, immerwieder waren Mauern mit massiven Unterständen wahrnehmbar……

Die Wüste wurde immer gegenwärtiger…

und dann war es soweit, wir waren in der TAHER. Jede Extremlandschaft hat ihren Reiz und Wüste ist etwas ganz faszinierendes und eigenartiges, aber wunderbar.

Aufgrund der Jahreszeit war die Temperatur angenehm und man konnte mit den 30 Grad gut leben……zumindest am Tag…

am Abend war man dann froh, wenn man am Dorffeuer sich kurz die Hände aufwärmen konnte, selbst wenn das heilige Kalb kurz zur Seite rücken musste, um den Fremden Platz zu machen……

und bei Sonnenuntergang will jeder in seine Unterkunft kommen….

so auch wir, aber bevor es ins Bett ging, wurde noch das Abendprogramm angeschaut…

und wieder war ein Tag in diesem fantastischen Land erlebt und erneut einige Kilometer unfallfrei abgefahren…..

560 Kilometer reichten wieder mal für einen Tag…..

Die Route für nächsten Tag war klar und lange, daher..

wurde im Speisesaal das Frühstück eingenommen und die Ausrüstung noch mal überprüft….

und immer gerade aus ..

in Richtung Tanot bis nach

Longewala. Longewala liegt mehr oder weniger unmittelbar an der pakistanischen Grenze und war ein Austragungsort im Indisch Pakistanischen Krieg 1971. Der ind Armee gelang es mit 200 Soldaten die Pakistanische Armee mit bis zu 3000 Soldaten mehrere Stunden hinzuhalten, sodaß Verstärkung eintraf. Diese Schlacht findet im ständigen Probagandakrieg zwischen Indien und Pakistan ständig Beachtung. Es wurden von pak Seite auch bis zu 40 Panzer eingesetzt. Diese waren im Gelände jedoch kein taugliches Kampfmittel. So wurde auch ein Panzer als Trophäe in den Besitz der indischen Armee gebracht und wird immer noch stolz ausgestellt.

Sämtliche Mündungen aller ausgestellten Waffen schauen immer noch in Richtung Pakistan…..

Nach soviel Nationalismus war es Zeit umzudrehen und …

den Straßen zurück

durch die Wüsten zu folgen….

und manche Toilettenpause konnte einen schon herausfordern….

und wenn der Bus schon nicht oft kommt, dann haben wenigstens die Wartehäuschen nett zu sein….

und weiter ging die Fahrt an Windrädern vorbei, bis

die Landschaft wieder gemäßigter wurde

die Sonne sich langsam zu verabschieden begann….

und unser Cocamobil plötzlich den Dienst verweigerte, also war Fehlersuche angesagt.

Das Überlaufsystem war offenbar gebrochen, somit mussten wir Benzin ablassen, ohne diesen zu verschwenden, und eine Lösung finden.

mehrere Variationen wurden durchbesprochen und mittels eines Telefonjokers wurde unsere Vorgangsweise bestätigt und somit schritten wir zur Tat….

Dieses Überlaufsystem braucht kein Mensch. Also ab udn weg damit. Was man aber immer braucht und dann kann man fast alles lösen, Kabelbinder und Textilband…..

inzwischen war es wirklich Dunkel……

aber egal warum man wo in Indien hängen bleibt, es geht alles irgendwie und vor allem ist immer wer da, der einen CHAI bringt. Somit konnten wir mit mit zweistündiger Unterbrechung unsere Fahrt fortsetzen und aus einer geplanten 10 Stunden Fahrt wurden dann 14 Stunden mit dem Besuch des Freilichtmuseums.

und die letzte Nacht von unserem Trip stand an.

Die letzten 450 Km waren angesagt, ….

und Chunky war super motiviert und voll ausgeschlafen und fit…..

und wieder auf Der Straße nach Delhi

Durch die letzte Mautstation in Rajasthan, an den großen Tafeln stehen die Ausnahmen der Mautpflicht, geht es zurück nach Haryana…..

noch ein letztes Mittagessen in einem Straßencafe…

verdiente sich Chunky noch kurz als Model…

Während ich noch schnell eine verrutschte Abdeckung nach entsprechender Säuberung wieder zurechtschob.

Dann ging es über über rustikale Landstraßen wieder in Richtung Delhi

um nach einigen Teepausen

und Selfies in den üblichen Staus

und zwischenzeitlich gewohnten Verkehrsmitteln

und einem letzten Grunzer

war es Zeit für unser letztes Bild, unser letztes Selfie auf diesem Trip.

und nach 444 KM erreichten wir Delhi.

Und wieder einmal war es ein wunderbarer Trip durch ein unbeschreibliches Land. Egal wo wir waren, wo wir gegessen oder einen Chai getrunken haben. Die Leute waren immer super freundliche und es war immer extrem toll und bereichernd.

Doch es war nicht der letzte Trip, der nächste wird schon geplant…..

Wir starten wieder, keine Frage

„Have a safe ride“ „Thanks, same to you“……..

Kategorien: Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.