DELHI NACH GUJARATH

GEMMA LÖWEN SCHAUEN…….

Dieser Trip wird uns 3118 Km nach Süden bzw wieder zurück nach Delhi bringen. Dieses mal ist Gujarat unser Ziel. Der Bundesstaat aus dem sowohl GANDHI stammte als auch MODI, der derzeitige Ministerpräsident herkommt. GUJARAT hat aber mehr zu bieten, irgendwie ist dieser Bundesstaat ein gutes Beispiel für Indien. Hier finden sich Dinge die man nicht erwartet. So gibt es ein Dorf mit Schwarzafrikanern sowie Löwen und

Dieselbetriebene Motorräder die zu Rikscha umgebaut wurden…

Die Route führt uns von Delhi nach Süden über die Hügel von KUMBALGAHR durch RAJASTHAN bis nach Gujarat in dessen Hauptstadt AHMEDABAD und dann in das GIR RESERVAT, um dort Löwen zu suchen und dann an die Küste und über MORBI und JAISAL – nahe der pakistanischen Grenze – über NAGAUR und dann durch DHAMSA wieder nach Delhi.

Auch wird dieser Trip wieder von Chunky und mir auf unseren verlässlichen Bikes – Royal Enfield Himalayan – absolviert.

Natürlich trafen wir – FAST- gleichzeitig beim vereinbarten Treffpunkt ein – und dann ging es los………..

Der Tripp begann dann mal mit einem geplanten 10 Stunden Ritt..

Die 10 Stunden blieben nicht bei 10Stunden es kamen auch noch Pausen dazu…..

Einfach ein kurzer Stop am Straßenrand……

Und für manche Sachen, muss man sich einfach Zeit nehmen und es einatmen und genießen..

Das GPS hat irgendwie einen falschen Weg angezeigt und somit mussten wir noch mal eine gute stunde Fahrtzeit obendrauf legen. Letztendlich fuhren wir dann einen sehr rustikalen Weg zu unserem Hotel. Selbst bei Tageslicht war es immer noch eine interessante Erfahrung.

Das Zimmer war nett und angenehm, die Anlage konnten wir am nächsten Tag bei Sonnenlicht sehen, wir waren sehr angenehm überrascht…..

Eine schöne Anlage inmitten der Hügeln,

Nach einem guten Frühstuck fuhren wir am nächsten gestärkt weiter….

An diesen Tag wollten wir bis nach Ahmedabad, der Hauptstadt des GUJARAT, kommen. Es standen geplant 313 Km und ca 7 Stunden Fahrt vor uns.

Vom Start weg fuhren wir durch die Hügellandschaft von KUMBHALGARH. Von der Landschaft eher einfach gehalten aber wunderbar. Diese Landschaft ist auch für seine Leoparden bekannt. Es kommt auch immer wieder zu Kontakten zwischen Weidevieh bzw Bewohnern und Leoparden.

Das war der Übertritt von Rajasthan nach Gujarat. Grundsätzlich ist es ein Land, aber Indien hat 120 Sprachen und 22 verschieden Amtssprachen. Die Sprachen haben auch unterschiedliche Schriftzeichen.

und ab dem Moment, als wir Gujarat befuhren, änderten sich die Straßen massiv….

und wir fuhren wieder mal in den Sonnenuntergang und kamen am Abend in unserem Hotel an. Das Problem war nur, dass wir um 20:00 Uhr ankamen und wegen Corona hat jedes Restaurant, auch in den Hotels, ab 21.00 Uhr geschlossen. Also musste das duschen warten und wir gingen direkt zum Essen und parkten unsere Bikes ….

Und es wurden dann wieder mehr als 313 km…..

An diesen Tag war die Route von Ahmenabad bis nach GIR VIHAR RESORT angesagt. Unser Hotel liegt am Westende des Nationalparks. Diese kleine Tatsache wird noch für eine Fahrtverlängerung von fast 90 minuten sorgen.

Die Straßen erscheinen endlos sind aber in einem sehr guten Zustand….

…und führen an Baumwollfelder vorbei….

und bieten Zeit für eine gesunde Jause zwischendurch….

und eine kurze Pause geht immer……

und bei einen dieser Pausen begann dieser Bub wie wild zu fotografieren, irgendwann nahm er seinen Mut zusammen und erklärte uns, dass er noch nie solche Stiefel gesehen hätte, und die würden ihm halt so gut gefallen.

weil es eh scheissegal ist, da wir eh immer in die Nacht kommen. Nur dieses mal war es etwas komplizierter. Wir kamen zum Ostende des Nationalparks und wollten ihm — dem GPS folgend – durchfahren. Wir wurden dann von einer Kontrollstelle im Park angehalten und es wurde uns erklärt, dass es sehr dumm ist im dunklen mit dem Motorrad auf unbefestigten Straßen durch einen Nationalpark zu fahren. Irgendwie fühlte ich mich bei dieser Belehrung wie so mancher Tourist mit Flip Flop am Berg. Also umfuhren wir den Nationalpark und gelangten dann in unser Hotel.

Chunky erledigte dann noch Registrierung für die Safari in den Nationalpark am nächsten Tag.

Danach fuhr er noch etwas mit dem Fahrrad, er hatte ja zuwenig Bewegung während des Tages….

und dann schlief er endlich friedlich ein…..

Am nächsten Tag war Ruhetag bzw Safari angesagt. Zuvor jedoch fuhren wir die Umgebung etwas ab und genossen einfach das Rollen und die Landschaft.

wenn auch die Straßenschilder für Europäer gewöhnungsbedürftig sind……

sind auch Europäer für die Einwohner gewöhnungsbedürftig…..

es findet sich überall ein Dhaba zum Entspannen……

und bevor es losging, spazierten wir noch ein wenig durch die Anlage….

undser Führer war Osman, ein Einwohner des Dorfes Jambur, welches aus Nachfolger afrikanischer Einwanderer besteht. Ok, es waren keine Einwanderer in diesem Sinne, sie wurden eingewandert. An dieser Stelle möchte ich mich für etwaige politische Unkorrektheiten entschuldigen, aber wen es stört braucht ja nicht meine Seite zu besuchen.

BANJA TREE sind einfache ein Wunderwerk der Natur…….

und dann hatten wir echt Glück und sahen einen Löwen………

und wieder geht ein Tag zu Ende…….

Tja dann stand die Fahrt nach Norden wieder an…..

Chunky hätte vor lauter Vorfreude auf die Fahrt fast das eine oder andere vergessen…

In Somnath kamen wir zur Küste ………..

mit all seinen Schiffen…..

..und dann ging es einfach nur noch nach Norden…..

..bis zu unserem Hotel in MORBI, in welchen wir wieder mal superfroh um diese große Zimmern in indischen Hotels waren. Chunky machte sich dann noch schnell hübsch fürs Abendessen….

und dann waren wir einfach über einen Salat dankbar, nachdem die Küche GUJARAT´s doch eher sehr schwer ist…

Abstellplätze für Motorräder waren in der Tiefgarage war ganz klar angeschrieben…..

An diesen Tag fuhren wir von Gujarat nach Rajasthan und somit kamen wir in den Wüstenstaat….

und von Windrädern begleitet änderte sich die Landschaft langsam aber deutlich…..

und zog sich endlos dahin….

egal aus welcher Perspektive….

die einzige Abwechslung waren die Kamele…..

Die vorletzte Etappe führte uns nach JAISALMER und somit nahe an er pakistanischen Grenze entlang nach Norden. JAISALMER war in dessen Geschichte ständig in Kriege verwickelt. Derzeit sind in dieser Region etliche Militärbasen.

Kurz ging es an einem Kanal entlang und dann

dann kam die Wüste wieder zurück…

und die Landschaft wurde wieder sparsamer….

und es wurde wieder mal Zeit für eine Pause..

und es entstanden Freundschaften die (eine ganze Kekspackung) hielten…

und weiter ging es zu unserem Hotel. Zielsicher führte uns das GPS zu unserem Hotel….

jedoch nicht immer. Das GPS hat sich um 45 KM getäuscht…..

Nachde wir dann doch noch das Hotel fanden, entschied Chunky, dass sein Moped diese Nacht zugeeckt wird. Es war schon wieder sehr kühl..

der natürliche Charme eines Bikerszimmer..

Der letzte Tag sollte es dann noch al in sich haben. Das Problem dabei war nicht die Strecke , sondern wieder nach Delhi reinzukommen, zumal es aufgrund der Bauerndemonstrationen total abgeriegelt war. Doch dazu später,

Abfahrt zur letzten Etappe „wisch you a safe ride“ „Thanks, same to you „

dem GPS vertrauten wir dann nicht mehr, wir fragten ortsansässige….

manchmal muss man einfach vertrauen haben, dass alles gut geht und haltet……

und mit Hanumans Segen, kamen wir dann an die Stadtgrenze von Delhi

und konnten die Polizeisperren über einen Müllplatz und Durchfahrt eines Slums umfahren..

Die Sicht war in Delhi aufgrund der Luftverschmutzung wieder sehr bescheiden….

dann mussten wir noch durch einen Waldgürtel nach Delhi hineinfahren, es ist ein absoluter Schleichweg um eine Stadt mit ca 20 Millionen Einwohner zu fahren, aber es war der sicherste Weg, um etwaige Ausschreitungen zu umgehen….

und zum Abschied gab es bei unseren Lieblingschaiverkäufer noch einen Chai. Nach über 300 Kilometer in 9 Tagen und unendlich vielen Eindrücken waren wir wieder da. Wie viele Bilder auch gemacht wurden, es kann niemals vermittelt werden, welche Eindrücke dieses Land in einen hinterlässt. Man kann diesen Trip auch mit einem Auto machen, aber eines ist klar, 4 Räder bewegen den Körper, 2 bewegen die Seele und nach dem wir nie schneller fuhren als unsere Schutzengel – und die waren das eine oder andere mal bei uns – fliegen konnten, kamen wir wieder gut zurück.

P.S. Natürlich hatten wir beim Chai schon wieder eine Idee für einen nächsten Trip….Fortsetzung folgt sicher

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Biketrip nach Gangotri – der Ort an dem Ganges die Erde berührt

Nachdem ein neuer Staat, dieses mal UTTARAKHAND, ins Auge gefasst wurde und als Ziel für den nächsten Trip anvisiert wurde, ging es los. Das eigentliche Ziel war Gangotri, die Stelle an der Mutter Ganges die Erde berührt und dann nach Süden durch UTTARAKHAND durch den Himalaya fliest und bei Rishikesh in die Gangesebene eintritt, um dann nach Osten zu fliesen und irgendwann bei Kalkutta wiederum in das Meer zu gelangen. UTTARAKHAND verteilt sich über eine Fläche von ca 53.000km² und hat ca 10 Millionen Einwohner. Gezeichnet ist die Landschaft vom Himalaya und somit freuten wir uns auf entsprechende Straßen. Die Menschen sind einfach und es können hier in etwa 80 % Lesen und Schreiben. Somit liegt dieser Staat im Mittelwert. Es gibt hier in den Tälern noch abgeschnittene Mikrozivilisationen und der Konflikt mit Tieren und Menschen. Stellenweise ist zu wenig Platz, so passiert es öfters, dass Leoparden auch in Dörfer kommen und somit ist ein Konflikt vorprogrammiert. Auch ist hier – wie in ganz Indien – der Hinduismus bei den Religionen am stärksten vertreten.

Diesesmal sind Chunky, Shruti und ich am Weg und wir wurden von

Rishu verstärkt. Er fuhr das erste mal mit uns mit und war eine volle Bereicherung

Von Neu Delhi ging es dann nach Norden, Das letzte Stück zwischen Haridware und Rishikesh am Kanal entlang.

Natürlich wurde während der Anfahrt die eine oder andere Pause eingelegt.

Das sind dann oft die Problemstellungen, bei rustikalen Überlandstraßentrips. (Aber eigentlich bleibt es eh gleich, welche Tür man aussucht)

Nachdem wir in Rishikesh ankamen, mussten wir uns stärken und dann eine Runde spazieren gehen.

Über den Ganges spannen sich etliche Brücken, die Gehsteige werden natürlich um die Bäume gebaut.

…aber natürlich muss man an den Ganges gehen……

Parkverbot gilt natürlich nicht für Kühe…….

Ein Chai geht immer, und betteln kann hier die Kuh genauso gut wie der Hund…. (und beide haben was bekommen)

Somit war der erste Tag und 244 KM abgeschlossen……..

Nächsten Tag ging es von Rishikesh nach Uttrakashi. Auf den Weg dorthin mussten wir kurz anhalten, um in einen Internetcafe schnell eine elektronische Genehmigung anzusuchen. Das wurde von Rishu super erledigt. Chunky und ich planten inzwischen den weiteren Tourenverlauf

und danach ging es weiter…

Einfach der Straße in Richtung Berge folgend……

….wunderte es oft nicht, dass die Straßen immer wieder verschüttet und unpassierbar sind…..

und nach einer kurzen Pause gehts wieder auf die Straße nach Uttrakashi

und wenn die Zimmertüre von außen so aussieht , dann ist klar, dass man wieder in einem Guesthouse im Himalaya ist.

und nach den nächsten Kilometern war wieder eine Etappe abgeschlossen.

Nach einen super Frühstück ging es am nächsten Tag in die Berge nach GANGOTRI…..

Die Aussicht wurde immer schöner, die Zeiten der langweiligen Straßen waren vorbei…..

……es war so schwer sich auf die Straße zu konzentrieren….

…aber hinter jeder Kurve gab es was neues…….

…nur sollte man sich hier nicht verbremsen….

……kann dann mal massive Probleme nach sich ziehen……

nachdem der dritte Pass bezwungen war ging es nach Gangotri…

..wo wir mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages eingetroffen waren.

Zumindest hatten wir ein Hotel, mit versperrbarer Türe und einen Spabereich. Auf die Benützung verzichteten wir, da es einfach ohne warmen Wasser zu knackig war., zumal Gangotri auf über 3000 Meter liegt.

Nach dem Tempelbesuch gingen wir noch Abendessen …

und somit klang dieser Tag aus….

Eine satte Tagesleistung von 95 Km waren am nächsten Morgen ebenso wie die Temperatur ablesbar. Wobei die Temperatur konnte man auch am Sattel erahnen.

wir gingen nach einen Frühstück

und reinigten uns….

wenn auch nicht so gründlich wie andere….

aber wir haben natürlich nicht Freunde und Bekannte vergessen und nahmen etliche Flaschen Ganges Wasser mit uns zurück nach Delhi

Man kann zum Ganges stehen wie man will, ob man es nun so spirituell hält wie die Hindu oder nicht. Aber auf alle Fälle ist es ein faszinierendes Gefühl so nahe am Ursprung des Ganges zu sein. Die eigentliche Quelle ist 18 Km im Landesinneren, ohne Straßen. Da für den nächsten Tag Regen bzw Schnee angesagt war, mussten wir den Trip absagen und genossen einfach so die Stunden in Gangotri. Wir wollten am späten Nachmittag losfahren.

Aber ein platter Reifen verzögerte die Abfahrt.

Alos Reifen raus, Chanky und Rishu aufs Bike und ins nächste Dorf um Reifendoktor…

Dr.med PNEU Sing kümmerte sich um den Patienten, während wir

auf die beiden warteten und zusahen wie die Wolken schwer und schwerer wurden…

nachdem sie eingetroffen waren, um ca 15.00 Uhr fummelten wir den Reifen wieder rein. Natürlich hatten wie die Bremsbacken nicht blockiert. (Dünne Luft macht Birne hohl)

somit konnten wir auf Plan B verzichten

und mussten doch nicht mit dem Schubkarren zurückfahren.

Aber es begann natürlich zu regnen, später zu gewittern und dann noch zu hageln. Und somit fuhren wir diese knackigen Bergstraßen mit diesen Rahmenbedingungen im Dunklen zurück. Somit konnten wir unsere Lichter testen.

Kauf eines guten Regenanzuges: € 150.-

Trocken durch den Himalaya bei Sturm, Nacht und Gewitter zu kommen: UNBEZAHLBAR

….und somit waren wir wieder in UTTRAKASHI und genossen nach den Abendessen wieder die trockene kühle Abendluft.

Nachdem am nächsten Morgen der Regen aufgehört hatte….

stärkte sich Shruti mit einenm kleinen Frühstück……

und dann ging es wieder los, einfach der Straße entlang…..

..und weiter durch die Berge….

bis wir Adhibadri erreichten. Eine Ansammlung von Tempeln……..

regte unseren Appetit erneut an, somit war wieder eine Pause angesagt….

um dann weiter nach Rudraprayag…..

..um irgendwo am Weg wiedermal schnell ein Service am Bike zumachen….

und dann bei Tageslicht im Hotel anzukommen (was uns nicht oft gelang)

Am nächsten Tag fuhren wir in der Früh an eine ganz besondere Stelle. In Devaprayag vereint sich der Oberlauf des Ganges, dieser trägt bis dorthin den Namen Alaknanda, mit dem Bhagirathi und wird ab dieser Stelle zum Ganges.

weiter ging es durch die Berge zu unserem nächsten Tagesziel nach Nainital

Und noch am Abend freute sich Chunky schon auf den Tagestrip am nächsten Tag….

Am nächsten Tag ging es zu Ahan Ksaar Devi, einen Tempel nördlich von Nainital

Sollte sich irgendjemand über meine Motorcorss Stiefel wundern, dann sollte er sich überlegen, wie unwohl ich mich im Land der Kobras und anderen 1000 Schlangen….

hier gefühlt hätte. Und irgendwann muss man vom Bike runter……

Somit ging es wieder auf das Bike und die Straßen zurück zum Nainital, um diesen gemütlichen Tagesausflug ohne weiteres ausklingen zu lassen; Das war der Plan, und der war gut….

Der Plan war klar, aber es kam anderst, nachdem wir in Nainital waren, blieb auf einmal mein Motorrad stehen, einfach so. Kein Strom mehr. Zuerst kontrollierten wir die Sicherungen, bis Rishu erkannte, dass es ein Wackelkontakt im Bereich des Schlosses war. Mit Kabelbinder wurde es fixiert und in das Hotel zurückgefahren.

Und während wir Chai tranken wurde für nächsten Tag, um 0900 Uhr, ein Termin mit einem Servicefahrer von Royal Enfield vereinbart. Wir hatten somit extrem viel Glück, dass diese Panne nicht irgendwo in den Bergen passiert war sondern 2 km vor unserem Hotel. Es war somit klar, dass wir am nächsten Morgen nach der Reparatur um ca 11.00 Uhr losfahren würden und somit gemütlich bei Tageslicht in Delhi eintreffen würden und der Trip somit ganz gemütlich ausklingen wird….

und wir nahmen unser letztes Abendmahl ein……

Der nächste Tag begann mit Telefonaten und Warten….

..auch wenn anfänglich nicht jeder glauben wollte, dass der 09.00 Uhr Termin nicht gehalten werden kann…

so sah er es dann doch ein und wir warteten auf unseren 09:00 Uhr Termin…..

der ann relativ zeitnah um 14.00Uhr eingetroffen war….

und das Problem recht schnell fand….

auf das super original und noch nie verwendete Teil habe ich aus offensichtliche Gründen verzichtet und wir haben das Originalteil im Dorf löten lassen und setzten dann unsere Fahrt fort,…

und runter ging ies in die Gangesebene…

und irgendwann nahm der Verkehr auch wieder zu

und die Fahrt verzögerte sich leicht….

und nach der letzten Jause ging es ab nach Delhi..

Wo wir letztendlich um 22.10 eingetroffen sind….

und nach 1472 Km durch UTTAR PRADESH und UTTARAKHAND bis nach GANGOTRI und retour über NAINITAL konnten wir einfach wieder mal die Schönheit dieses Landes sehen und die Freundlichkeit der Bevölkerung erleben . Man kann es auch mit dem Auto abfahren, aber um es zu spüren und zu verstehen hilft das Motorrad viel besser. Vier Räder bewegen den Körper, zwei die Seele……

Und weil sie gar so brav und verlässlich war, gab es …

ein MOTORRADSPA…..

…..und am nächsten Tag hatten wir schon eine Idee für den nächsten Trip

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NAINITAL

NAINITAL ist ein beliebtér Urlaubsort im Norden von Delhi und ständig mit Touristen angefüllt. Er liegt auf 2000 und war eine einstige britishe Hillstation. Der dortige See wird für Bootsfahrten verwendet und man kann mit einer Seilbahn auf den Aussichtspunkt Snow View gelangen.

 

Die Straßen rund um Nainital lagen im Nebel

 

sobald der Nebel weg war, sah man dann auch die Tiere die rund um einen herum waren und solange man sich ganz ruhig verhielt kamen sie auch relativ nahe …..

 

 

 

 

man konnte dann auch einen Blick auf die Landschaft werfen und erkannte wie weit man eigentlich wieder mal von zu Hause weg ist……

 

 

……man fuhr durch einen  Zauberwald……

 

 

 

 

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Auf jeden Fall ist Nainital eine lohnende Reise im Umfeld von Delhi und eine tolle Gelegenheit aus der Smog- und Lärmglocke zu entkommen.

 

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Maggo goes again to Delhi

So nach einiger Zeit in Europa werde ich mit Juni wieder nach Delhi gehen. Die entsprechenden Eindrücke und Bilder werde ich hier dann wieder hochladen. Namaste

 

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VARANASI -Indien in sehr konzentrierter Form

 

WP_20160221_13_41_06_ProVaranasi ist nicht nur eine heilige Stadt, es ist viel mehr, es ist eine Art Indien in Sirup Form. Alles verwässernde ist weg, die Farben, die Gerüche, die Lärmkulisse; selten ist sie so stark wie in Indien. Der Unterschied – wie sonst überall in Indien – zwischen Reichtum und Armut, zwischen Ruhe und Lärm – nirgends ist er  so konzentriert und auf engen Raum wie hier in Varanasi. Die Konfrontation der Kulten – im Bezug auf die Beerdigungsriten – ist massiv. Selbst die Inder unter sich, sagen, dass Varanasi anderst ist.

Auch wenn man es nicht glauben mag. Varanasi hat auch sehr ruhige, besinnliche Orte. Samath ist ein sehr beeindruckender Ort. Hier hat Buddha – so wird es überliefert – gepredigt.

Anbei habe ich wieder die Erläuterung von Varanasi angeheftet.

Varanasi (Hindi: वाराणसी, Urdu: وارانسى, Vārāṇasī  [ʋɑːˈrɑːɳəsiː]a a), auch Benares (बनारस, بنارس, Banāras [bəˈnɑːrəs]) oder Kashi (काशी, کاشی, Kāśī [ˈkɑːʃiː]) genannt, ist eine Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Sie liegt am Ganges und hat rund 1,2 Millionen Einwohner (Volkszählung 2011). Varanasi ist eine der ältesten Städte Indiens und gilt als heiligste Stadt des Hinduismus.

Name

Die Stadt Varanasi ist unter mehreren Namen bekannt. Neben Varanasi wird sie häufig als Benares oder Kashi bezeichnet. Der Name Varanasi (वाराणसी Vārāṇasī) tritt bereits im Hindu-Epos Mahabharata und den buddhistischen Jataka-Erzählungen auf. Er wird herkömmlich gedeutet als Zusammensetzung aus Varana bzw. Varuna (वरणा Varaṇā / वरुणा Varuṇā) und Asi bzw. Assi (असी Asī / अस्सी Assī), den Namen der beiden Flüsse, welche die Stadt begrenzen. Wahrscheinlicher ist aber, dass allein der Varuna-Fluss, der in der älteren Literatur auch unter dem Namen Varanasi bekannt war, für die Stadt namensgebend war. Auf Hindi wird Varanasi auf der drittletzten Silbe betont, auf Englisch meistens aber auf der vorletzten.

 

Kashi (काशी Kāśī) ist der älteste Name von Varanasi. Er bezeichnete zunächst das Stammeskönigreich Kashi, später dann dessen Hauptstadt. Kashi wird meist von der Sanskrit-Wurzel kash (काश् kāś) für „leuchten“ abgeleitet und bedeutet demnach so viel wie „die Leuchtende“ oder „Stadt des Lichts“. Heute wird Kashi meist im religiösen Kontext gebraucht: Kashi bezeichnet die Stadt Varanasi in ihrer Eigenschaft als sakraler Ort. In der hinduistischen Mythologie hat Varanasi ferner viele weitere Beinamen wie Avimukta („die [von Shiva] nie verlassene“), Anandavana („Wald der Glückseligkeit“) oder Mahashmashana („großer Verbrennungsort9

Geografie

Geografische Lage

Varanasi liegt in Nordindien 780 Kilometer östlich der indischen Hauptstadt Delhi überwiegend am linken Ufer des Ganges, Indiens größtem Strom. Die Stadt gehört zum Bundesstaat Uttar Pradesh und liegt in dessen östlichem Teil. Die Stadtgemeinde (municipality) Varanasi umfasst ein Gebiet von 79,79 Quadratkilometern.[4] Varanasi ist Verwaltungssitz des Distrikts Varanasi, der neben der Stadt ein Gebiet von insgesamt 1.578 Quadratkilometern im Umland umfasst. In der näheren Umgebung Varanasis liegen die buddhistische Pilgerstätte Sarnath (dreizehn Kilometer nördlich), die auf der gegenüberliegenden Gangesseite gelegene ehemalige Maharaja-Residenz Ramnagar und der Eisenbahnknotenpunkt Mughalsarai zehn Kilometer östlich von Varanasi.

Topografie

Das Stadtgebiet Varanasis erstreckt sich auf der westlichen Seite des Ganges entlang dem Fluss. An der Stelle von Varanasi macht der Ganges eine Biegung und fließt in einem großen Bogen in Richtung Norden. Durch ihre Lage am steil aufragenden Hochufer auf der westlichen Flussseite ist die Stadt vor den alljährlich auftretenden Hochwassern des Ganges geschützt. Das flache östliche Ufer, das regelmäßig überflutet wird, ist dagegen gänzlich unbebaut. Das Stadtgebiet von Varanasi wird durch zwei Flüsse begrenzt, die hier in den Ganges münden: Varuna im Norden und Assi im Süden.

 

Demografie

Nach der indischen Volkszählung 2011 hat Varanasi 1.201.815 Einwohner.[5] Damit ist Varanasi nach Lakhnau, Kanpur, Ghaziabad, Agra und Meerut die sechstgrößte Stadt Uttar Pradeshs. Die Bevölkerungsentwicklung ist in Varanasi, wie in den meisten indischen Städten, ansteigend: Gegenüber der letzten Volkszählung 2001 war die Einwohnerzahl um neun Prozent gestiegen. In der Agglomeration Varanasi, die über die Grenzen des administrativen Stadtgebiets herausreicht, leben nach der Volkszählung 1.435.113 Menschen.

Religionen und Bevölkerungsgruppen

Die Mehrheit der Einwohner Varanasis sind Hindus. Daneben gibt es eine größere muslimische Minderheit, die rund ein Drittel der Bevölkerung ausmacht. Unter der städtischen Bevölkerung des Distrikts Varanasi (Varanasi und einige Kleinstädte der Umgebung) machen nach der Volkszählung 2001 Hindus 68,6 Prozent und Muslime 30,6 Prozent aus.Andere Religionen spielen demografisch kaum eine Rolle, Varanasi ist aber Sitz des Bistums Varanasi der römisch-katholischen Kirche.

Wegen seiner religiösen Bedeutung hat Varanasi seit alters her Hindus aus anderen Teilen Südasiens angezogen, von denen sich viele in der Stadt niedergelassen haben. So gibt es in Varanasi größere Gemeinschaften von Volksgruppen wie Bengalen, Tamilen, Nepalesen und anderen, die in eigenen Vierteln leben und Tempel im Stil ihrer Heimatregionen erbaut haben.

Varanasi gilt als Stadt des Gottes Shiva Vishwanat („Oberster Herr der Welt“) und als eine der heiligsten Stätten des Hinduismus. Seit mehr als 2.500 Jahren pilgern Gläubige in die Stadt, die zudem ein Zentrum traditioneller hinduistischer Kultur und Wissenschaft ist.

Als besonders erstrebenswert gilt es für strenggläubige Hindus, in Varanasi im Ganges zu baden, sowie dort einmal zu sterben und verbrannt zu werden. Entlang des Flusses ziehen sich kilometerlange, stufenartige Uferbefestigungen hin, die Ghats, an denen auf der einen Seite die Gläubigen im Wasser des für sie heiligen Flusses baden und wenige Meter weiter die Leichen der Verstorbenen verbrannt werden. Die Asche streut man anschließend ins Wasser. Ein Bad im Ganges soll von Sünden reinigen, in Varanasi zu sterben und verbrannt zu werden, ist der hinduistischen Mythologie zufolge, der Ausbruch aus dem ständigen Kreislauf der Wiedergeburt.

 

In Varanasi hat auch die 1916 gegründete Banaras Hindu University (BHU) ihren Sitz.[9] Besonderes Ziel der BHU ist das Studium und die Förderung der hinduistischen Shastras und der Sanskrit-Literatur.[10] In 2012 wurde die BHU in einer Aufstellung der 50 besten Universitäten Indiens an zweitbester Stelle platziert.[11]

Religiöse Stätten

Neben den erwähnten Ganga-Ghats, den etwa einhundert getreppten Bade- und Verbrennungsplätzen, verfügt Varanasi über ca. 200 wichtige hinduistische, jainistische und buddhistische Tempel. Zu vielen davon haben Nicht-Hindus allerdings keinen Zutritt.

Sprache

Die Hauptsprache in Varanasi ist Hindi, Indiens Nationalsprache und die am weitesten verbreitete Sprache des Landes. Unter den Muslimen ist zudem Urdu, die muslimische Variante des Hindi, verbreitet. In Varanasi herrscht eine Diglossiesituation zwischen dem Standard-Hindi und dem von den meisten Bewohnern als Umgangssprache genutzten Dialekt. Dieser wird Banarsi Boli genannt und gehört sprachwissenschaftlich gesehen zum Bhojpuri, einer im Osten Uttar Pradeshs und im Nachbarbundesstaat Bihar gesprochenen Regionalsprache. Die Sprecher identifizieren sich aber als Hindi-Sprecher und sehen Banarsi Boli als Dialekt des Hindi an.[12]

Geschichte

Varanasi soll um 1.200 v. Chr. von Kashya, dem Sohn von Suhottra, gegründet worden sein. 1193 wurde die Stadt von Qutb-ud-Din Aibak, dem General der Ghuriden, eingenommen. Er machte sich von den Ghuriden unabhängig und gründete das Sultanat von Delhi. Für die nächsten 500 Jahre stand Varanasi unter muslimischer Herrschaft. In dieser Zeit traten viele Hindus zum Islam über. Während der Herrschaft von Akbar an der Wende zum 17. Jahrhundert wurde die Stadt von einem hinduistischen Statthalter regiert, der mehrere Tempel und ein Observatorium errichtete. Diese Bauwerke sind jedoch nicht erhalten. Shah Jahan setzte seinen Sohn Dara Shukoh als Statthalter in Varanasi ein. Er pflegte enge Beziehungen mit hinduistischen Gelehrten und befasste sich mit ihren Lehren. Aurangzeb, der Ende des 17. Jahrhunderts eine Politik der Reislamisierung betrieb, schloss in der Stadt die Schulen der muslimischen Gelehrten, die sich mit hinduistischen Lehren befassten, ließ einen hinduistischen Tempel zerstören, um an seiner Stelle eine Moschee zu errichten, und benannte die Stadt in Muhammadābād um. Dieser Name hat sich allerdings nicht durchsetzen können. Nach seinem Tod wurde 1739 Balwant Singh, der Sohn eines Hindu Zamindar zum Raja von Varanasi erhoben. Er arbeitete mit der britischen East India Company zusammen, geriet aber immer mehr in ihre Abhängigkeit. 1775 kam sein Territorium unter britische Verwaltung, die Familie von Balwant Singh behielt aber den Raja-Titel. 1950 wurde das Gebiet Teil des Bundesstaates Uttar Pradesh. Das Königshaus besteht aber bis heute weiter.

 

Varanasi ist sicher Indien in sehr komplexer Form…

Immerwieder findet man überall ordentliche Bienennester- sowie am Wasserturm, das Zimmer war fein und angenehm…

 

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Im angeschlossenen Lokal konnte man sich dann mit einem guten Frühstück auf den Tag vorbereiten…..

Los ging es dann mit den Tuktuk…

wobei wir wieder mal Glück hatten und einen gewaltigen TukTukPiloten ergatterten, sollte mal jemand in Varanasi einen guten Fahrer brauchen (Sanjeey: Tel. +919838130582)….

Tja und vor dem Betreten der Tempel beginnt schon das eigentliche Ritual….

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Der erste Tempel auf der Reise durch die Stadt bestach durch seine Farben und sein Leben…

 

Der zweite Tempel bestach durch seine Gartenanlage……

Auch dieser Tempel strahlte Würde aus….

Auf den Weg nach Sarnath am Straßerand….

 

 

.Zehn Kilometer nördlich Varanasis liegt Sarnath, der Ort, an dem Buddha die erste Predigt gehalten haben soll, nachdem er in Bodhgaya (Bihar) Erleuchtung gefunden habe. Diese Predigt ist auch als Hirschpredigt bekannt, weil sie im Hirschpark von Sarnath stattfand. Buddha Shakyamuni gilt dem Glauben mancher Hindus als Inkarnation von Vishnu. Kaiser Ashoka machte später aus Sarnath einen buddhistischen Wallfahrtsort und ließ der Legende nach dort und in seinem ganzen Reich insgesamt 84 000 Stupas[8] und zahlreiche Klöster errichten. Dieser Ort hat einfach eine Ausstrahlung, unsagbar….

 

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…..und dann ging es am nächsten Tag zu den Ghat´s…..

 

Gassengewirr von oben….

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öffentliche Toilette, macht sinn, wenn man dazwischen hinstrullert . Da kann sich einer nicht entscheiden, aber zu seiner Verteidigung sei erwähnt, dass der Urin zwar aufgefangen wird, aber dann einfach mit dem ersichtlichen Schlauch einfach auf den Boden geleitet wird, macht Sinn…..

 

 

 

 

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Auch einen Nepali Tempel findet man an den Ghat´s….

 

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Wenn es schon grundsätzlich sehr schwer ist Indien für einen zu erklären der noch nie da war, dann ist es unmöglich Varanasi zu beschreiben. Varanasi  ist sehr wahrnehmungsintensiv. Auf jeden Fall wieder ein toller Ausflug….

 

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Kurztrip nach Kambodscha………

 

Das Königreich Kambodscha (Khmer: ព្រះរាជាណាចក្រកម្ពុជា, Preăh Réachéanachâk Kâmpŭchéa) ist ein Staat in Südostasien. Das Land liegt am Golf von Thailand zwischen Thailand, Laos und Vietnam. Die Hauptstadt Phnom Penh liegt im Süden des Landes. Das Landschaftsbild wird durch eine Zentralebene geprägt, die teilweise von Gebirgen umgeben ist. In ihr liegt im Westen Kambodschas der See Tonle Sap, durch den Osten fließt der Mekong, einer der zehn längsten Flüsse der Welt.

Kambodscha ist aus dem Reich Kambuja hervorgegangen, das seine Blüte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert erlebte. Seine Ruinen in Angkor, Roluos, Banteay Srei und Preah Vihear wurden ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreich im Jahr 1953 folgten jahrzehntelange Bürgerkriege, die viele Opfer unter der Bevölkerung und schwere Schäden in der Wirtschaft hinterließen. Auch der Vietnamkrieg und die Diktatur der Roten Khmer von 1975 bis 1979 brachten dem Land wirtschaftlichen Verfall.

Geographie

Kambodscha liegt auf der Indochinesischen Halbinsel, am Nordostufer des Golfs von Thailand. Die Küste hat eine Länge von 443 Kilometern. Kambodscha grenzt im Westen und Nordwesten auf 803 Kilometern an Thailand, im Norden an Laos (541 km) sowie östlich und südöstlich an Vietnam (1.228 km). Die gesamte Fläche beträgt 181.040 km², davon sind 176.520 km² Landfläche. Damit ist Kambodscha etwa halb so groß wie Deutschland.[4]

Landschaftsbild

Zwei Drittel Kambodschas werden vom Kambodschanischen Becken eingenommen, das sich 5 bis 30 m[5] über dem Meeresspiegel befindet und in dessen westlichem Zentrum der Tonle Sap liegt. In östlicher Richtung schließen sich die Schwemmlandebene und die ersten Ausläufer des ansonsten in Vietnam liegendem Mekongdeltas an, das das Zentralbecken entwässert.[6]

Von drei Seiten schließen sich an das Becken Gebirge und Hochebenen an. Südwestlich des Tonle Sap finden sich die Kardamom- und die Elefantenberge, auf die eine schmale Küstenebene folgt. An der nördlichen Grenze zu Thailand findet sich das Dongrek-Gebirge. Die hauptsächlich in Laos und Vietnam verlaufende Annamitische Kordillere reicht mit ihren Ausläufern bis nach Nordostkambodscha.[6]

Gewässer

In der Mitte des Kambodschanischen Beckens befindet sich der Tonle Sap, der durch den Tonle-Sap-Fluss mit dem Mekong verbunden ist. Während der Regenzeit von Juli bis Oktober führt der Mekong so viel Hochwasser, dass das Wasser entgegen seiner Fließrichtung den Tonle-Sap-Fluss hinaufgedrückt wird und den See speist, der dadurch von 2.500 km² auf bis zu 20.000 km² anschwillt.[6][7] Dadurch wird er zum größten See Südostasiens. Der Mekong, der größte Fluss Südostasiens, durchfließt Kambodscha in Nord-Süd-Richtung auf 500 Kilometern. Dabei ist er meistens über 1,6 Kilometer breit.[6] In Kambodscha spaltet sich der Obere Mekong in den Bassac und den unteren Mekong auf.[8]

Weitere Flüsse sind der Sreng und der Sangke (Sangker), die in den westlichen Grenzgebirgen entspringen und auf dem Weg zum Nordende des Tonle Sap zusammenfließen. Der Pouthisat mündet am südlichen Ufer in den See, der Sen und der Chinit in den Tonle-Sap-Fluss. Vom östlichen Hochland wird der Mekong durch den Kong (Sekong), den San und den Srepok gespeist.[9]

Gebirge

Das Kardamomgebirge verläuft in ostwestlicher Richtung. Im östlichen Teil befindet sich mit dem Phnom Aural (1813 m) der höchste Berg des Landes. Das zweite südliche Gebirge, das Elefantengebirge, schließt im Südosten des Kardamomgebirges an dieses an und verläuft von dort aus nach Süden bis ans Ufer des Golfs von Thailand. Es erreicht seine höchste Erhebung mit dem Phnom Popok (1079 m).

Das nördliche Massiv Chuǒr Phnom Dângrêk setzt sich aus Sandstein zusammen, fällt nach Süden hin steil ab und wird nicht höher als 756 m. Das östliche Chlong-Plateau (bis 942 m) und ein bis auf 1500 m ansteigender Streifen Bergland im Nordosten bilden die Ausläufer der Annamitischen Kordillere.[6] Dort leben noch immer kaum bekannte Bergvölker.[5]

Je nach Quelle sind zwischen 30[8] und 76 %[6][9] Kambodschas bewaldet. In Höhen über 700 m mit feuchtkühlem Klima wächst ein immergrüner Bergwald, dessen Bäume bis zu 20 Metern Höhe erreichen. Die Vegetation der niederschlagsreichen Westhänge der Gebirge ist durch tropischen Regenwald geprägt, der 40 bis 50 Meter hoch wird. Im Unterholz finden sich niedrigere Pflanzen wie kleinere Bäume, Büsche oder Palmen. Das Tiefland ist, wenn es nicht landwirtschaftlich genutzt wird, durch Monsun- und Trockenwälder bedeckt, die in der Trockenzeit ihr Laub verlieren. In Regionen, in denen Überschwemmungswald und sumpfige Savannen dominieren, sind die Böden nährstoffarm und trocken. An der Küste finden sich Mangrovenwälder. Verbreitet sind auch noch rar gewordene Baumarten wie der Schwarzholzbaum, der Ebenholzbaum und der Rosenholzbaum.[5]

Die Fauna Kambodschas ist artenreich, insgesamt leben in Kambodscha 630 geschützte Arten. Besonders die nordöstlichen Provinzen sollen noch immer große Wildpopulationen aufweisen.[8] In den bevölkerungsarmen Wald- und Gebirgsgebieten leben beispielsweise Indische Elefanten, Tiger, Leoparden, Flughunde sowie diverse Bärenarten. Auch gibt es hier viele Schlangen wie die Königskobra und die hochgiftige Krait. Möglicherweise bereits ausgestorben ist der erst 1937 entdeckte Kouprey, eine Art Wildrind.[6]

Der Tonle Sap ist reich an Wasservögeln und Wassertieren, darunter mehr als 850 Fischarten.[5] Im unteren Abschnitt des Mekong befinden sich die letzten Rückzugsgebiete des Irawadidelfins.[8] Außerdem entdeckte man hier im Mai 2007 erwachsene Tiere sowie Jungtiere und Gelege der bereits ausgestorben geglaubten Cantors-Riesen-Weichschildkröte wieder.[10]

Umwelt

Problem

Das größte Umweltproblem Kambodschas ist seit den 1980er Jahren der Holzeinschlag. 1995 erließ die Regierung Hun Sen ein neues Umweltgesetz, das als ein erster Schritt zur nachhaltigeren Nutzung von Kambodschas Wäldern und anderen Ressourcen betrachtet wurde; Ende 1996 wurde der Export von ganzen Stämmen verboten. Die Regierung vergab aber weiterhin ausgiebig Konzessionen; auf dem Höhepunkt Ende 1997 waren 35 % des gesamten kambodschanischen Staatsgebietes zur Abholzung freigegeben, was fast dem gesamten Waldgebiet außerhalb der Schutzgebiete entsprach. Laut einem Weltbank-Bericht von 1998 ging die Bewaldung Kambodschas in den Jahren von 1969 bis 1997 von 73 auf 58 % zurück.

Seit Ende der Neunziger Jahre wurden ausländische Geldgeber vermehrt auf das Problem aufmerksam und übten Druck auf die kambodschanische Regierung aus. Aus diesem Grund wird seit 1999 härter gegen illegale Holzfäller vorgegangen: seit Januar 2002 wurden alle vergebenen Konzessionen für den Holzeinschlag eingefroren. Diese Maßnahme wurde umgangen, indem einerseits der illegale Holzschlag in geringem Maße weiterging und andererseits Konzessionen für Cash-CropPlantagen beantragt werden, die ungenutzt bleiben und nur als Vorwand für einen Kahlschlag gebraucht werden. Korruption und Selbstbereicherung einflussreicher Beamter oder von Mitgliedern der Militärführung sind Teil des Problems. Manche Organisationen agieren auch aus den Nachbarländern heraus. Aus den Provinzen Oddar Meanchey, Battambang, Pursat und Koh Kong wird das geschlagene Holz über die Grenze nach Thailand geschleust, aus Ratanakiri und Mondulkiri nach Vietnam. Auch kommt es vor, dass Kritiker eingeschüchtert und Forstaufseher ermordet werden.

Folgen des extensiven Holzschlages ist Erosion, so bei den Mangrovenwäldern an der Küste, die der Holzkohlegewinnung und Shrimpfarmen zum Opfer fallen. Durch den eingeschwemmten Boden versanden Binnengewässer. Besonders betroffen ist der Tonle Sap, dessen durchschnittliche Tiefe während der Trockenzeit bereits von 50 cm 1960 auf 30 cm im Jahr 1993 zurückgegangen ist, während sich die jährliche Ablagerung in der gleichen Zeit verdoppelt hat. Auch der Mekong transportiert große Mengen an Sediment, das er vor allem bei den Monsunregenfällen aus den entwaldeten Gebieten mitnimmt. Dammprojekte an den chinesischen Zuflüssen des Mekong gefährden zudem den Fischreichtum und beeinträchtigen die erneute Ablagerung von fruchtbarer Erde an den Ufern. Betroffen sind auch jene Einwohner, die ihren Lebensunterhalt aus dem Wald bestreiten, zum Beispiel mit dem Sammeln von Baumharz.

Die Umweltverschmutzung hält sich dagegen in Grenzen. Fluss- und Seewasser sind weitgehend sauber, die einzige von Luftverschmutzung betroffene Stadt ist Phnom Penh. Auch der Tourismus bereitet noch keine großen Probleme, wenngleich die ungenügende Entsorgung von Plastikabfällen sowie Flaschen im ganzen Land problematisch ist.[5][8][12]

 

Auf jeden Fall ist aber Kambodscha eine Reise wert und überrascht durch einen eigenen Charme und überaus freundlichen Menschen. Man wird überall angelächelt und es wird einem mit extremer ehrlicher Freundlichkeit begegnet.

Da ich in Siem Reap war, genoss ich es am Siem Reap River spazieren zu gehen……

An der Promenade waren etliche Statuen aufgestellt…..

natürlich warteten auch etliche Wats auf einen Besuch….

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Natürlich musste man dann auch den großen See besuchen. TONLE SAP einer der größten Seen in Süd Ost Asien.

Während der Anfahrt passiert man Reisfelder und ewige Lotuspopulationen….

 

Auf diesen See finden sich auch schwimmende Dörfer…..Zur Zeit liegt der Großteil des Sees eher brach….

 

Siedlungen am Wegesrand…..

Wasserweg zum See….

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Anschließend bat ich meinen TUKTUKPILOTEN mir eine Touristen freie Zone zu zeigen, und er zeigte sie mir..

 

nach einer kurzen Cafepause ging es weiter…

Er fand  SIE; WHATS  ohne Touristen, reinste Ruhe und Entspannung…

 

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Aber wenn man an Kambodscha denkt muss man auch an ANGKOR WHAT denken….

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Angkor Wat (Khmer: Ângkôr Vôtt អង្គរវត្ត; ângkôr bedeutet „Stadt“, vôtt „Tempelanlage“) ist die bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor in Kambodscha. Der Tempel befindet sich zirka 240 km nordwestlich der Hauptstadt Phnom Penh in der Nähe von Siem Reap, ca. 20 km nördlich des Sees Tonle Sap.

Geschichte

Im 10. Jahrhundert wurden unter Yasovarman I. (regierte 889–910) zahlreiche Bewässerungsanlagen und Stauseen angelegt, die unter anderem dazu beitrugen, dass mehrmals im Jahr Reis geerntet werden konnte. Diese erfolgreiche Landwirtschaft führte zu Nahrungsüberschüssen und brachte dem Khmer-Reich großen Reichtum. So kam es, dass das südlich von China gelegene Land zu einem regionalen Machtzentrum Südostasiens wurde und die Khmer in der Lage waren, große Städte und gewaltige Tempelanlagen zu errichten.

Im Jahr 1113 bestieg König Suryavarman II. den Thron und regierte bis etwa 1150. Er baute die Macht Angkors, damals Kambuja genannt, in mehreren Kriegszügen gegen die benachbarten Cham, gegen Dai Viet (vgl. Geschichte Vietnams) und das Mon-Königreich Haripunjaya weiter aus. Daneben ließ er Tempelanlagen in Angkor restaurieren und neue errichten, darunter Angkor Wat. Die Anlage wurde als Staatstempel des Königs im südöstlichen Teil der schon unter Suryavarman I. errichteten früheren Hauptstadt Yasodharapura erbaut und diente der Verehrung Vishnus. Es gibt auch Hinweise, wie etwa die ungewöhnliche Ausrichtung Angkor Wats nach Westen, der Himmelsrichtung des Todesgottes Yama, die dafür sprechen, dass es der Totentempel Suryavarman II. war.[1]

Da weder die Gründungsstele noch andere Inschriften aus dieser Zeit aufgefunden wurden, die sich auf das Bauwerk beziehen, ist der ursprüngliche Name unbekannt. Es wird angenommen, dass es nach Vishnu benannt wurde, mit dem sich der König als Vishnuist im Unterschied zu seinen Vorgängern, die Shivaisten gewesen waren, identifizierte, und demnach Vrah Vishnuloka („heiliger Wohnsitz von Vishnu“) hieß und später, angelehnt an den posthumen Titel des Gründers Paramavishnuloka („er, der die himmlische Welt des Vishnu betreten hat“),[2] Preah Pisnulok.[3] Die Arbeiten scheinen rasch nach dem Tod des Königs eingestellt worden zu sein, so dass einige der Reliefs unvollendet blieben.[4] Im Jahr 1177 wurde Angkor von den Cham, traditionellen Feinden der Khmer, erobert.[5] Jayavarman VII. gelang es schließlich, die Invasoren zu besiegen und das Khmerreich wiederherzustellen. 1,5 km nördlich von Angkor Wat ließ er die neue Hauptstadt Angkor Thom mit dem Bayon als buddhistischen Haupttempel errichten.

Im späten 13. Jahrhundert wandelte sich Angkor Wat vor dem Hintergrund der durch Jayavarman VII. initiierten religiösen Revolution nach und nach von einer hinduistischen Kultstätte in eine des Theravada-Buddhismus.[6] Zu dieser Zeit wurde Angkor Wat zum Namen des Tempelkomplexes. Anders als die anderen Tempel Angkors verwahrloste die Anlage zwar im 16. Jahrhundert etwas, wurde aber nie vollständig verlassen. Die im Vergleich gute Erhaltung hängt mit dem Wassergraben zusammen, der Angkor Wat gegen das Vordringen des Waldes schützt.[7]

Einer der ersten Besucher aus dem Westen war der portugiesische Kapuziner Antonio da Magdalena, der 1586 nach Angkor kam. Er beschrieb seinen Eindruck von Angkor Wat dem portugiesischen Historiker Diogo de Couto zufolge „als so außergewöhnlich, dass man es weder mit einem Stift beschreiben, noch mit einem anderen Monument in der Welt vergleichen kann.“[8] In den nächsten Jahrhunderten blieben es Missionare und Kaufleute aus dem Westen, die Angkor Wat Beachtung schenkten. Dies änderte sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als ausgelöst durch die begeisterten Reiseberichte des französischen Naturalisten Henri Mouhot, der die Tempelanlage 1860 erkundete, Forscher auf Angkor Wat aufmerksam wurden und ihm folgten, wie zum Beispiel Adolf Bastian und Ernest Doudart de Lagrée.[9] Die ersten Fotografien von Angkor Wat machte 1865 der Schotte John Thomson.[10] Mouhot datierte Angkor Wat auf die Antike und konnte sich einen Bau durch die Khmer, auch aus der damaligen historischen Situation heraus, nicht vorstellen. Er verglich Angkor Wat mit dem Tempel Salomos, von einem antiken Michelangelo errichtet.[11]

Im 20. Jahrhundert wurde Angkor Wat intensiv von dem französischen Institut École française d’Extrême-Orient restauriert und erstmals von 1908 bis 1911 unter der Leitung von Jean Commaille von Erde und Vegetation befreit.[1] Die tatsächliche Geschichte wurde von da an durch diese und weitere Renovationen und damit zusammenhängende stilistische und epigrafische Befunde auf dem gesamten Gelände erschlossen. Der Bürgerkrieg und die Herrschaft der Roten Khmer unterbrachen diese Arbeiten. Das Monument blieb unbeschädigt, doch Statuen, meist aus der Post-Angkor-Zeit, wurden gestohlen oder zerstört.[12]

 

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Dann fuhren wir weiter und kamen noch einem Tempel am Wegesrand vorbei…

 

TA PROM – Der TEMPEL AUS TOMB RAIDER

und dann ging es wieder zurück….

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an so manchen Baustellen….

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….Blumen…

…Sonstigen Transportmitteln….

 

 

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und anderen Schweinereien….

 

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Ein letzter Blick in so manche Tempeln ging sich dann auch noch aus…

 

 

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Eine kurze Pause auf einer der vielen Brücken…

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Nach solchen Eindrücken musste eine Stärkung her…..

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um mich nach all den tollen Eindrücken von Cambodia  zu verabschieden.

But once more. If you are ever came to Cambodia and need a good and  nice tuktukpilot, call him and explain him what you want to see, he will find it. Trust him, call him and enjoi the impressions and the day with him as I did…

 

 

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FC SUNSHINE

 

 

PROJECT SUNSHINE – FC Sunshine

Es war vor ca 15 Jahren, als Kuku ARORA, an einer Keuzung in New Delhi zum Stehen kam und einmal mehr ein Kind beim betteln sah. Das Kind war ca 3 oder 4 Jahre. Wer kann das schon sagen, nicht mal das Kind selbst und auch nicht die Eltern….. Es war ein kleines Mädchen mit nur einem Arm. So wie man es zu tausend hier in Delhi und allen Millionenstädten Indiens sieht, tja Indien hat mehr als 40 Städte mit mehr als einer Million Einwohner. Und in jeder Stadt gibt es 1000 von mit Bettelkindern besetzten Kreutzungen. Irgendwie kam dann Kuku eine Idee. Das Mädchen kommt weg von der Kreuzung. Das Mädchen bekommt eine Ausbildung. Irgendwie wurde ein Kontakt zu den Eltern hergestellt und in weiterer Folge konnte man sich einigen, dass das Kind unter Kukus Schirmherrschaft kommt. Tja und wie es so ist, es entwickelt sich weiter und bekommt eine Eigendymnamik. Die Jahre vergingen und Kukus Familie wuchs. Zur Zeit hat Kuku ca 250 Kinder. Diese 250 Kinder finden im damals gegründeten Projekt SUNSHINE entsprechende Unterstützung. Diese Kinder wurden von ihren Eltern freigegeben zum Schulbesuch. Man muss ja klar sagen, dass jedes Kind welches an der Kreuzung fehlt eine fehlende Einnahmequelle ist. Je mehr die Kinder verstümmelt sind, umso besser für das Geschäft. Wenn die Kinder älter werden, geht es in die Prostitution udgl. Dabei reden wir aber von einem Alter deutlich unter 16 Jahren. Das Geld muss ja reinkommen, die Kreuzung muss ja bezahlt werden. Da steckt eine Struktur dahinter. (Slumdog Millionär sollte man nicht nur als seichte Unterhaltung sehen) Das ganze ist natürlich brutal und für uns Mitteleuropäer oft nicht zu durchsehen oder zu verstehen. Man kann sich ja auch ganz leicht ein reines Gewissen kaufen, man braucht nur ein paar Rupien beim Fenster rausstrecken……..

Tja das Projekt hat sich derart etabliert, dass es zu einer anerkannten NGO wurde. Das bedeutet, dass Spenden und Unterstützungen angenommen werden können. Es wurden im Laufe der Zeit etliche Kinder betreut und mit Arbeit versorgt. Somit wurde der Kreislauf aus Armut, Prosititution, Drogen, Verzweiflung unterbrochen und dieser Teufelsspiralle gesprengt.

Das Projekt funktioniert denkbar einfach: Die Kinder kommen in der Früh aus den Slums in das Projekthaus und werden gewaschen. Dort bekommen sie ein Frühstück und dann werden sie für die Schule angezogen. Dann geht es in die verschiedenen Schulen. Zu Mittag kommen sie zurück und werden versorgt. Dann wird mit zwei Lehrern gelernt und anschließend geht es in den naheliegenden Park. Am Abend gibt es noch ein Abendessen und dann geht es wieder in die angrenzenden Slums. Finanziert wird das ganze durch freiwilligen Spenden…… Und durch die Hilfe von Lufthansa (Das muss auch mal gesagt werden). Kuku und seine Familie gibt ihnen ein Zuhause. Oft wird es eng, es gibt immerwieder massive Probleme, aber es läuft. Und hoffentlich noch lange……

Tja und als ich letzten September nach Indien kam, kam ich nach einigen Tagen durch gemeinsame Bekannte mit Kuku in Kontakt. Er erzählte mir von seiner Sache, ich fragte ihn ob ich ihm helfen könnte. Er bejahte sofort. Tja dann dachte ich nach, was ich mit den Kindern machen könnte, natürlich fiel mir sofort Fußball ein. Und gleichzeitig hatte ich eine Idee. Warum sollte es nicht möglich sein, regelmäßig zu trainieren, eine Mannschaft zu machen, einen Platz finden…….

Also begann ich die Idee auszubauen. Wir spielten jeden Samstag im Park. Wurden einige Male versucht verjagt zu werden. (Es ist faszinierend, das ist auf der ganzen Welt gleich, eine Grünanlage ist für vieles da- herumlaufende Hunde, liegende Alkleichen–, aber  nicht für Kinder) Das bekamen wir dann alles in den Griff. Durch einen Bekannten, der früher indischer Nationalcoach war (Eric.Benny@com ) kam ich zu einen Fußballplatz. Durch das Trainieren der Fußballmannschaft der deutschen Schule in New Delhi bekam ich Geld für die Finanzierung. Die vorläufige Finanzierung….Dieses Trainergeschäft wurde durch WAGNER Tamara möglich. Ihr erkärte ich auch meine Motivation bei den deutschen Trainer zu machen. (Ich bekomme von euch Geld und bezahle damit den Platz für den „FC SUNSHINE“ – Sie war von der Idee begeistert und unterstützte uns sofort) Durch meinen Nachwuchsleiter vom SV ABSAM (Stecher Michael) und einem Trainerfreund (Auer Markus) und dem Obmann des SV THAUR (Alexander ERBER) kamen entsprechende Trainingsutensilien und Dressen und Schuhe und…… zusammen, dass wir am 16.01.2016 das erste Mal mit Bällen und Dressen auf unseren eigenen Fußballplatz trainieren konnten.

Somit hat eine Idee Konturen angenommen. Für mich war es eine Idee und ein Versuch. Für die Kinder ein Traum. Wir reden hier nicht von unseren europäischen Maßstäben. Wir reden hier von Indien, stellenweise eine andere Galaxy. Wir reden hier von Straßenkinder, deren Alterskollegen schon lange prostituiert werden. Wir reden von Bettelkindern aus den Slums……Von der untersten Kaste – Das Kastensystem ist noch ganz ganz tief verwurzelt. Wir reden von Kindern aus Rajastan, Utar Pradesh, Punjab, mit verschiedenen Sprachen, …mit verschiedenen Religionen. Tja diese Kinder haben nun am Platz neben den Neureichen einen eigenen Platz und dürfen gleichberechtigt spielen. Und das ganze mit sechs Mädchen. Für uns alles normal, aber für Indien – und das habe ich in diesen Monaten gelernt – eine sehr bemerkenswerte Sache. Somit können wir hier ein Sprache sprechen, unsere Sprache  ist Fußball.

Tja und jetzt schauen wir wie es weitergeht. Einige Ideen sind noch da, einige Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. Das ganze soll eine Dauereinrichtung werden. Das ganze wird eine Dauereinrichtung……

Natürlich sind wir auf Spenden und Unterstützungen angewiesen, aber wir sind als Mannschaft schon so weit gekommen. Es haben uns so viele Leute schon unterstützt. Es wäre zu schade, wenn es jetzt vorbei wäre……

 

 TRAININGSBEGINN SEPTEMBER 2016

DANKE AN DEN SV THAUR FÜR DIE DRESSEN

MANNSCHAFTSBESPRECHUNGEN

Letztes TRAINING IM PARK MIT DEN SHIRTS VOM SV ABSAM

 

ERSTES TRAINING AM EIGENEM PLATZ

MANNSCHAFTSFOTO DES FC SUNSHINE

unsere Mannschaft besteht aus Burschen, Mädels, Hindu, Moslem….verständigen können wir uns problemlos in unserer Sprache, Fußball………

 

 

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FORTSETZUNG FOLGT MIT SICHERHEIT…….

Uns findet man auch auf Facebook, schaut vorbei

https://www.facebook.com/FC-SunShine-194110637609970/

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Von Delhi nach Rishikesh

Von Delhi nach Norden fahrend, durchfuhren wir zuerst den Bundesstaat Uttar Pradesh  das ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 240.928 Quadratkilometer. Mit knapp 200 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2011) ist Uttar Pradesh Indiens bevölkerungsreichster Bundesstaat und die bevölkerungsreichste subnationale Entität der Welt. Die Hauptstadt Uttar Pradeshs ist Lucknow (Lakhnau), die am meisten gesprochene Sprache ist Hindi. UP ist zwar zum größten Teil (ca 80 %) Hindu, aber es gibt einen sehr großen Anteil von Islam (ca 18 %). Diesen Einfluss sieht man auch auf den Straßen und im Gesamtverhalten.

 

Abfahrt um 05.00 Uhr am Morgen und auch um diese Zeit ist Delhi nicht staufrei……

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kurz nach Sonnenaufgang waren wir auf der gebührenpflichtigen Autobahn, Hig Way 58, die Ausnahmen der Gebühren sind auch angeschrieben….

 

 

Verunfallte LKW werden dann am Pannenstreifen abgestellt…..

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Autobahnraststätten sind oft nur von der Straße aus ansehlich. Wie auch immer, Cafe ist Cafe….

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auch finden noch traditionelle Rindermärkte statt….

 

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Information ist alles……. Wohlgemerkt, wir befinden uns auf einer Autobahn….

 

die  auch durch Städte führt…

 

Ankunft in Haridwar. Nach etlichen Kilometern am NH 58 (National Highway 58) kamen wir nach Haridwar (Hindi: हरिद्वार, Haridvār; auch Hardwar). Es ist eine Stadt im Bundesstaat Uttarakhand, Indien mit etwa 225.000 Einwohnern (Volkszählung 2011). Sie ist Verwaltungssitz des Distrikts Haridwar und liegt am Ganges in einer Höhe von 316 m.

Im Hinduismus ist sie eine Pilgerstätte und zählt zu den sieben heiligen Städten. Hauptzielpunkt der Pilger ist der Hari-ki-Pauri. Im Brahmakund fließen nach Vorstellung der Gläubigen die himmlischen Wasser in den Ganges. Ein Tempel hier soll den Fußabdruck Vishnus enthalten. Der Ort ist deshalb bedeutsam, weil hier der Eintritt des Ganges in die Ebene gesehen wird.

Alle 12 Jahre findet in Haridwar an den Ufern des für Hindus heiligen Flusses Ganges ein großes religiöses Fest, die Kumbh Mela statt. Die Städte Haridwar, Allahabad, Nashik und Ujjain veranstalten die Kumbh Mela alle drei Jahre im Wechsel, also jeweils im Zwölfjahresrhythmus. Die letzte Kumbh Mela in Haridwar fand im März/April 2010 wurde von 40 Millionen Menschen besucht, davon versammelten sich allein zehn Millionen am Haupttag zum Bad im Ganges.

 

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Ausgetrockneter Seitenarm des GANGES…..

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Oberhalb Haridwars erhebt sich der Siwalik-Hügel mit dem Tempel der Manasa Devi, zu dem eine Seilbahn führt. Der Ausblick ist faszinierend.

 

 

 

Haridwar lockt natürlich nicht nur Touristen und Pilger an, sondern auch Bettler. Jegliche Art der Zerstümmelung kann man hier antreffen. Was mich selbst überrascht  hat, dass Lepra noch so ein Thema ist in Indien..

Nachdem Besuch der Shiva Statue ging es weiter nach Rishikesh….

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Rishikesh (Hindi: ऋषिकेश, Ṛṣikeś; von Sanskrit rishi = Weiser, Seher) ist eine indische Stadt im Bundesstaat Uttarakhand.Rishikesh hat ungefähr 102.000 Einwohner und liegt in einer Höhe von 372 m. Von Delhi ist sie 225 km, von der bedeutsamen Pilgerstadt Haridwar 24 km entfernt.Rishikesh ist Ausgangspunkt für Pilger zu den heiligen Orten im Garhwal-Gebirge: Badrinath, Kedarnath, Yamunotri, Gangotri und Gaumukh, der Quelle des Ganges.

Das am Fuße des Himalaya gelegene Rishikesh ist eine bekannte Pilgerstadt. Durch Rishikesh fließt der Ganges, der hier nicht nur durch mythologische Bedeutsamkeit als heiliger Fluss, sondern auch durch klares Wasser und landschaftliche Schönheit besticht. Der Ganges verlässt hier den Himalaya und fließt dann weiter durch die Ebenen Nordindiens bis zum Golf von Bengalen.In Rishikesh gibt es eine Vielzahl an Tempeln und Ashrams, sowohl historische als auch in neuerer Zeit erbaute. Die Stadt zieht jährlich Tausende von Pilgern und Touristen an, sowohl aus Indien als auch aus westlichen Ländern. Sie beherbergt etliche Yoga-Zentren, die teilweise auf eine lange Tradition zurückblicken. Rishikesh hat daher den Ruf, die „Yoga-Hauptstadt“ der Welt zu sein. Hindus glauben, dass eine Meditation in Rishikesh, ebenso wie ein Bad im heiligen Fluss Ganges, näher zur Erlösung (Moksha) führt.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Triveni Ghat und der Bharat Mandir, der älteste Tempel der Stadt.

Während der 1960er Jahre besuchten die Beatles und mehrere andere Musiker wie Mike Love von den Beach Boys und Donovan den Ort, um zu meditieren.

 

…..und sie hält doch. Überflüssig anzuführen, dass auch Motorräder über die Brücke fahren, irgendwie geht einfach alles…….

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Man kann auch mit einem Boot den Ganges überqueren…..

und für 10 Rupien waren wir schon dabei…..

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Ein „Bad“ im Ganges musste natürlich auch sein…

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Am Ganges sitzend dem Sonnenuntergang zusehen….

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….einen Wunsch auf Reisen schicken…….

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Nach einem kräftigen Frühstück mit tollem Ausblick wird Risikesh noch mal erkundet……

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Nur zur Sicherheit, er hat eine TROMMEL und kein Handy in der Hand….

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Model von Rishikesh…..

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EIN SYMBOLBILD FÜR INDIEN: Gottheiten, Royal Enfield und Kühe

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Im Hintergrund, andere Gangesseite, ist ein kleines Feuer erkennbar, es ist eine Feuerbeerdigung……

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Gottesstatuen gibt es in Hülle und  Fülle…….

Slums entstehen hier überall, sogar in Flussbetten, bis zum nächsten Regen…..

..und dann geht es wieder nach Delhi, Wohlgemerkt würd die 230 Kilometerstrecke waren acht Stunden notwendig. Am National Highway…..Indien: rechne mit allem und erwarte nichts….

 

 

Der nächste Ausflug kommt sicherlich……

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DIWALI Ein Subkontinent findet Erleuchtung

Diwali oder Dipavali oder Divali oder Deepavali (Hindi, दीवाली, dīvālī „Anordnung von Lichtern“, Tamil, தீபாவளி, dīpāvaḻī „Weg des Lichts“), das Lichterfest, ist ein bedeutendes mehrtägiges hinduistisches Fest in Indien, Sri Lanka und Nepal und in anderen vom Hinduismus geprägten Ländern, zum Beispiel in Mauritius, Suriname, Fidschi, Trinidad und Tobago, Singapur sowie in Südafrika und der indischen Diaspora. Das Fest kann auf Grund seiner spirituellen sowie sozialen Bedeutung und seines fröhlichen Charakters mit Weihnachten verglichen werden. In Nordindien ist Diwali gleichzeitig der Neujahrstag.

Diwali beginnt immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartik (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach Dasahra, zu Neumond. Da die landesspezifische lokale Uhrzeit für den Neumondzeitpunkt von der geografischen Länge und Zeitzone abhängt, kann es sein, dass Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 und ist 2015 der Fall).

In den verschiedenen Teilen des indischen Subkontinents wird das Fest sehr unterschiedlich gefeiert, mit vielfältigen Bräuchen und unterschiedlichen mythologischen Bezügen. Je nach Region dauert es zwischen einem und fünf Tagen. Kernaussage des Festes ist der Sieg des Guten über das Böse, der Wahrheit über die Lüge, des Lichts über den Schatten und des Lebens über den Tod

Für viele Hindus, besonders in Nordindien, geht es auf den Tag zurück, an dem Gott Rama mit seiner Frau Sita und seinem Bruder Lakshmana nach 14-jährigem Exil im Dschungel in seine Hauptstadt Ayodhya zurückkehrte, so wie es das Ramayana beschreibt. Da es dunkel war, entzündeten die Menschen Öllampen entlang seines Wegs.

Im Süden Indiens dagegen sehen die Menschen in Diwali einen Bezug zu Krishna, der einen Dämonen besiegt und sechzehntausend Frauen befreit hatte, die sich in der Gefangenschaft des Dämons befanden.

Diwali wird auch von anderen Religionen Indiens gefeiert. Im Jainismus erinnert man an den Eintritt Mahaviras ins Nirwana und Moksha. Im Sikhismus wird an Har Gobinds Sieg über Jahangir und seine Rückkehr nach Amritsar gedacht.

Wesentliches Element von Diwali sind die Lichter. Waren es ursprünglich nur kleine Öl-Lampen – in Reihen an Fenster oder Eingänge gestellt –, sind es heute zunehmend elektrische Lichterketten, die Wohnhäuser, Geschäfte und Straßen im ganzen Land erleuchten. Manchmal hängt man Lampen in Bäume und platziert Kerzen auf den Dächern. Nach einer Deutung dieses Brauchs zeigen die Lichter den Pitris, den Geistern der Toten, den Weg in das Land der Seligkeit. An das christliche Allerseelen erinnern auch die Bräuche z. B. in Bengalen (Ostindien), wo man zu Diwali die schwarze Göttin Kali verehrt, die den Tod und die Überwindung des Todes symbolisiert. Schon Tage vor dem Fest werden überall auf den Straßen Knallfrösche und anderes Feuerwerk entzündet, am Feiertag selbst kracht und knallt es überall, ähnlich wie in Deutschland zu Silvester.

Der erste Tag heißt Dhanwantari Triodasi (auch Dhantrayodashi, Dhan bedeutet Reichtum)[4]. An diesem Tag räumt man das Haus auf und schmückt es, kauft neue Kleidung und Kochutensilien, auch Wertgegenstände und Schmuck vornehmlich aus Gold oder Silber.[5]

Der zweite Tag des Festes ist Narak Chaturdasi (auch Kali Chaudas). Er gilt als der Tag, an dem Krishna den Dämonen Narakasur besiegt. Zum Ritual des Festes gehört, dass die Menschen vor Sonnenaufgang aufstehen und ein Bad nehmen, möglichst mit wohlriechendem Öl. Man zündet Öllämpchen an und schmückt das Haus mit besonderen Kolams. Man trägt meist neue Kleider, besucht sich gegenseitig und beschenkt sich mit Süßigkeiten, abends zündet man Feuerwerk und Knallfrösche.[6]

Der dritte Tag ist der Göttin Lakshmi geweiht und wird Lakshmi Puja genannt. Er gilt in Nordindien als wichtigster Tag der Festlichkeiten. Hier interpretiert man die Lichter als Begrüßung für sie. Es heißt, dass sie nicht in Wohnungen einkehre, vor denen keine Lichter stehen und die nicht aufgeräumt und gesäubert wurden. Auch für Ladenbesitzer hat dieser Tag besondere Bedeutung. Sie reinigen und streichen dafür nicht nur ihre Geschäfte sondern legen auch neue Geschäftsbücher an. Für das kommende Jahr bitten sie Lakshmi um Erfolg. Lakshmi Puja gilt als besonders günstig für Glücksspiele, da die Göttin das Glück selbst verkörpert. Als Omen für das kommende Jahr nehmen viele Menschen z. B. an einer Tombola teil oder gehen ins Kasino.

Der vierte Tag heißt Govardhan Puja (auch Balipratipada, Padawa), an ihm werden Krishna und Vishnu verehrt, und er gilt als erster Tag des neuen Jahres. Ehefrauen schwenken ein Tablett mit Lichtern segnend um den Kopf ihrer Ehemänner herum und tupfen ihnen dann einen Segenspunkt auf die Stirn.

Der fünfte und letzte Tag von Diwali ist Bhau Beej (auch Bhaiduj, Bhayitika), an dem Schwestern ihre Brüder mit dem Licht segnen. An diesem Bruder-Schwester-Tag versprechen beide, sich gegenseitig zu beschützen.

Soweit die „WIKIPEDIA“ Beschreibung. Fakt ist aber auch, dass Diwali kurz alle gleich macht. Da waren Slums die im Verhältnis genau wenn nicht mehr geschmückt waren, als Tempelanlagen. Es müssen nicht immer nur Lichterketten sein. Oft werden auch Schnüre gespannt und in weiterer Folge bunte Stanniolpapiere daran angebracht. Hauptsache hübsch – und überraschender Weise  – bunt muss es sein.

Es ist auch schön zu sehen, welche Türen einen – sogar uns Weisnasen – geöffnet werden, wenn man zuvor ein ehrliches und freundliches „Happy Diwali“ gewünscht hat.

Wieder einmal ist es faszinierend wie man hier  mit einer Situation umgeht. Die Reichen kaufen sich bunte Lichterketten und bringen 100e  an ihren Häusern an. Tempelanlagen werden in Lichterketten eingewickelt. Am Straßenrand hingegen werden Blumenketten von Hand zusammengeknüpft. Ja auch von Kinder, aber bevor nun wieder irgendwer wegen der „Kinderarbeit“ aufspringt, sei in Erinnerung gerufen, dass diese Kinder sonst betteln gehen, zwischen den Autos, bei ca 35 Grad Lufttemperatur. Daran mögen die selbsterwählten Kinderfreiheitskämpfer denken, bevor sie andere Verurteilen, die diese Ketten kaufen.  Diese kommen dann an nicht so reichen Häuser und eben auch in die Slums. Ein Nebeneffekt an Diwali ist, dass die Angestellten ein Art Diwaligeld bekommen, das ist ja verständlich und Nachvollziehbar. Hat Diwali in Indien doch den Stellenwert wie bei uns Weihnachten. Aber Indien wäre nicht Indien wenn das nachvollziehbare und logische plötzlich und unerwartet in andere Dimensionen abbiegen würde. So kommt es, dass nach dem Tanken und entsprechenden Zahlen, der Tankwart kommt und sagt: „Hello Sir, you know, Diwali, do you have good DIWALIMONEY“, diesem Beispiel folgt der Obstverkäufer, der Guard, der Wasserverkäufer…….

Diwali ist überall und für jeden…..

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Häuser werden kunstvoll beleuchtet…….

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Aber auch Tempel werden bunt beleuchtet….

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Märkte werden in ein Lichtermeer verwandelt ……

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                                              ……… und es wäre nicht indisch würde es nicht auf eine ganz eigene Art mit Strom versorgt werden …………….

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..warum auch lange Dosen und Stecker bauen, wenn ein überhängen der Drähte an eine Stromleitung auch funktioniert ..

Selbst am Flughafen, zwischen dem ganzen Reisestress findet man Diwalinseln

Flughafen

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Geschossen wird ohne Ende……..

IN DIESEM SINNE HAPPY DIWALI

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Kurztrip nach Jakarta

 

Da ich mich nun langsam in diesem Universum (und man kann mir glaube, New Delhi ist ein eigenes Universum) zu bewegen gelernt habe. Stand dann mal die nächste Herausforderung an. Einen kurzen Trip nach Jakarta, Indonesien. Mit einem Ballungsraum von 30 Millionen ist Jakarta,   Metropolregion Jabodetabek ,  der weltweit zweitgrößte Ballungsraum. Zur Zeit herrschen erschreckende Luftverhältnisse zumal in der Region massive Waldbrände den Dschungel vernichten. Ob diese Waldbrände gelegt wurden oder aufgrund von Unfällen passierte ist noch nicht ganz klar. Klar ist jedoch, dass schon darüber geredet wird, dass wenn der Wald eh schon weg ist, man  dann eben Palmöl anbauen. Derzeit der Boom. Jedoch braucht man viel Platz dafür. Die angesprochene Luftverschmutzung durch Rauch hat auch schon Jakarta erreicht.

 

 

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In aller Früh ging es los, die Sonne war gerade herausen und am Weg zum Flughafen spielten die Jungs zum Teil Fußball und zum Teil Kricket. Fußball ist hier erst im kommen. Die spielen hier auch am Grünstreifen zwischen dem Flughafenzubringer. Der Flughafen von New Delhi verabschiedet sich mit einem freundlichen Lächeln…..

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Dann ging es mit dem Flieger los in Richtung Singapore. Und wenn man sich mal die ersten Flugkilometer anschaut, dann sieht man links von der Fluglinie, Nepal und den Himmelaya.

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…und wenn man genaue hin schaut sieht man ihn, Mount Everest….

Die nächsten Kilometer plätscherten so dahin……..

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 Bangladesch   und Myanmar von oben……..

in Singapore war dann am Flughafen ein kurzer Zwischenstopp angesagt…..

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….wobei der Flughafen sehr sehenswert ist. Da wurde ein Schmetterlingshaus gebaut…..

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und damit es nicht fad wird, hat man auch für Musik und Essen gesorgt…..

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Sollte man Durstig werden, gibt es Wasser…..

…und sollte das Wasser wieder raus müssen, gibt es die saubersten Toiletten weltweit….

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wie auch immer, der Flughafen hat massive Ausmaße, zumal er 2014 an 16 Stelle geführt wurde, betreffend der Auslastung, Singapore ist neben Bangkok das Drehkreuz zwischen Asien und Europa und vorallem nach Australien…….

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und angestellt wird schön in der Reihe. Da gibt es eigene Zurechtweiser, wenn man nicht in der Linie steht….

und dann ging es mit GURAN AIRLINES weiter nach Jakarta….

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Kniefreiheit: Flug von New Delhi nach Singapore (Jet AIR) ……und dann von Singapore nach Jakarta  (GURAN AIR..)..

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Dann war es soweit, ich kam in Jakarta am Abend an und hatte einen tollen Ausblick aus dem Zimmer….

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zwischen drin sind dann Blocks und Malls. Aber hier hat alles brutale Dimensionen …

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Aber es gibt auch viel Grün…..

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Der Bambus wächst ewig hoch…

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Parkanlagen werden von Kanälen eingegrenzt…..

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Das ist mal ein Baum……..

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Mülltrennung: Man wirft in den Kübeln einfach alles durcheinander hinein. Getrennt wird es beim Leeren. Einfach andersrum….(einer holt das Plastik, einer das Glas….)

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Verkehr ist ok……

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Eine Touristenaktion musste man sich dann geben…..

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Panoramablick Richtung Meer und Stadt….

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Jakarta ist sehr Muslim, ca 80 % der Bevölkerung. Daher wundert es auch nicht, dass es hier die größte Mosche gibt. 120000 können hier beten (im Vordergrund)

Man sollte hier sehr aufpassen, da manche Gehsteig komplett ausgehöhlt sind. Das geht so weit, dass man durch Risse in den Gehsteig in Kanalsysteme gehen kann.

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Auf jeden Fall war es ein schöner Ausflug, wenn auch die Zeit etwas knapp war………

 

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